Aversionstherapie

  • Hallo zusammen,

    ich hab' die Tage 'n Artikel über Aversionstherapie gelesen. Der Tenor darin war, dass es eine umstrittene Therapieform ist, da es für deren Erfolg kaum Beweise gibt.

    Jetzt wollte ich einfach mal fragen, ob sich jemand mit dieser Therapieform auskennt, vielleicht Erfahrungen damit gemacht hat oder einfach nur eine Meinung dazu hat!?

    Würde mich freuen..

    Liebe Grüße
    Fibra.

  • Hy Fibra, nur Meinung dazu hab', also soweit ich das jetzt verstanden habe, soll durch einen negativen Stimuli ein bestimmtes Verhalten vermieden werden indem man diese beiden gedanklich miteinander verküpft. Strafe durch Eltern bzw Autoritätspersonen sind da ja eigentlich ein Musterbeispiel im täglichen Gebrauch oder das Aufgeben von Rauchen unter Anleitung. Nur für mich klingt das so als ob man den Teufel mit dem Beelzebub austreiben will. Gerade wenn man körperliche Reize einsetzt um das Ziel zu erreichen, sehe ich Gefahr im Verzug. Denn wenn die Therapie erfolgreich ( in welchem Sinne auch immer ) war, muss der Patient entlassen werden. Und dann? Dann ist der Gegenreiz nicht mehr vorhanden. Und alles kann wieder von vorne anfangen.
    Auf der Ebene der Vorstellung klingt das ganze schon sinnvoller, aber was soll das? Soll man sich die ganze Zeit mit schlechten/negativ besetzten Gedanken runtermachen, nur um ein bestimmtes Verhalten zu vermeiden?
    Das Ganze macht auf mich den Eindruck, als ob man die Symptome zuschüttet, um einen Erfolg vorzuweisen, eben die Vermeidung des schlechten Verhaltens. Und die Ursache wird dabei geflissentlich ignoriert.
    Joa klingt wohl raus, ich halte davon nix oder sehr wenig.

    Liebe Grüße Marvin

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