Ein wenig Vergangenheit

  • Ich lag gestern abend im Bett und konnte mal wieder nicht schlafen. Ich habe ja vor 3 Wochen Therapie angefangen und auch seit dem ich hier im Forum bin, kommen so viele Sachen wieder an die Oberfläche. Erst mal vorneweg, ich bin nicht sexuell mißbraucht worden, zumindestens weiß ich nichts, hatte mal Vermutungen, aber ich denke nicht.
    Ich bin täglich mißhandelt worden und daß nicht zu knapp. Bin eine Tochter von einem Alkoholiker und einer Schizophrenen Mutter. Zu ihr hatte ich keinen Kontakt, da ich die ersten Jahre in einem Heim aufgewachsen bin. 3 Jahre. Da mein Vater mich nicht großziehen konnte und auch meine Mutter nicht. Sie haben sich mal imKrankenhaus kennengelernt. Deshalb stritten sich die Omas um mich und die Mutter meines Vaters hat das Sorgerecht bekommen. Ich war dann in einem Wochenkindergarten von Mo - Fr. An den Wochenenden war ich bei meinem Vater und Oma. Erst als ich in dieSchule kam, zog ich ganz zu meinem Vater und Oma. Meine Mutter hatte ich mal gesehen im Kindergarten, sie stand am Zaun und gab mir eine Puppe. Die Kindergärtnerin zog mich zurück und die Puppe wurde über den Zaun zurückgeschmissen. Das sind meine einzigen richtigen Erinnerungen an Sie. Sie ist aber die Person, die ich am meisten vermisse. Wenn ich ein Tief habe, dann dissoziiere ich, dann bekomme ich Sehnsucht und es endet immer mit Tränen und dem Wunsch, daß ich zu meiner Mutter will, obwohl ich sie nicht kenne. Man hat mir nur schlechtes über sie erzählt. Fragte man mich später mal nach ihr dann hatte ich mir eine eigene Entschuldigung für ihre Krankheit zurechtgelegt. Sie hätte mich nicht kriegen dürfen, erst mit meiner Geburt wurde sie krank. Das hab ich jedem immer so erzählt. Sie war aber schon als Kind krank, sagte mir später das Krankenhaus, wo noch eine Akte von ihr Existiert. Ich war selbt mal in dem Krankenhaus, wo meine Mutter immer behandelt wurde und sie auch ein paar Jahre dort im geschlossenen Heim gelebt hatte. Ich wollte Einsicht in die Akte, die man mir verwehrte. Man las mir mal einen Wochenbericht von ihr vor, wo sie von mir sprach. Ich muss damals so 10 gewesen sein, wie sie mich vermißt und so. Seit dem habe ich das Gefühl, ich möchte diese Akte besitzen. Meine Mutter ist inzwischen verstorben,was heißt inzwischen, sie ist tod seit ich 16 war. Niemand aus der Familie erzählt mir was. Das war damals so. Als ich 16 war, wollte ich sie kennenlernen, machte mich auf die Suche und fand auch eine Adresse. Ich klingelte mit meinem Freund dort und die Oma machte auf. Ich sagte artig, wer ich bin und wurde reingebeten. Da sah ich sie, meine Mutter. Sie lief raus und verschanzte sich aufs Kloo. Das hat mich erschreckt, denn wenn es mir schlecht geht und auch, wenn ich Prügel bekam, verschanzte ich mich auch immer auf dem Kloo. Sie kam dann raus und sie war so komisch. Sie sagte nichts und ich schämte mich so vor meinem Freund wegen ihr. Seine Eltern stellten was dar. Eigentlich wollten wir dann am nächsten Tag mit kuchen dort wieder hin gehen, doch meine andere Oma bekam das raus und verbot es mir, natürlich bekam ich ordentlich Prügel, wie jeden Tag, war nichts schlimmes, tat auch nicht weh, ging vorbeit, war wie Mittag essen. Ich ging nie wieder zu meiner Mama. Damals empfand ich das nicht weiter tragisch. Im selben Jahr starb sie noch. Als man meiner oma bescheid gab, verkroch ich mich auf dem Kloo, atmete tief ein und aus, stieg aus und dann war das Thema Tod der Mutter erledigt. Ich durfte auch nicht auf die Beerdigung. Heute denke ich, sie wird sich wohl das Leben genommen haben. Es erzählte mir ja keiner was.
    Nun möchte ich für mich auf Vergangenheitssuche gehen, bevor alles verjährt. In dem Krankenhaus, wo sie gestorben ist, nachfragen, woran. Falls ich Rechte dazu habe.
    Dann möchte ich an die Äkte ran, was siedenn wirklich für eine Krankheit hatte. Da muss ich mit dem Anwalt ran. Ich würde mir diese akte so gerne in den Nachtschrank legen, dann hätte ich das Gefühl, sie wäre bei mir. Natürlich kann ich dort auch sachen erfahren, die mir vielleicht nicht gut tun, aber ich weiß nichts und die Verwandten lügen sowieso. Ich möchte Antworten haben, mir fehlt irgend wie die Gewißheit der Herkunft. Was sagt ihr dazu. Über mein ganzes Scheiß Leben schreib ich dann noch mal extra mehr. Aber dieses Thema läßt mich schon Jahre nicht los. Ich möchte diese Akte.
    Wie komm ich daran? Habe ich ein Recht dazu. Es ist das einzigste was von meiner Mutters Leben für mich existiert. Könnt ihr das verstehen. Würde mich über Antworten freuen. Ich denke mal, ich schreibe so ziemlich emotionslos, habe auch keine, die würde ich nicht aushalten. Mir gehts aber ziemlich dreckig, doch es mußte mal raus. Ich fühle mich schuldig, daß meine Mutter krank wurde und ich denke, daß sie sichumgebracht hat, weil ich nicht wiedergekommen bin mit 16. Damals hab ich mich aber nur geschämt für sie. Heute vermisse ich sie. Vielleicht war sie gar nicht so verrückt. Inzwischen kenne ich so viele Menschen mit Schizophrenie, die ganz normal sind. Ich hoffe,ihr wißt wie ich das meine. Meine Oma hat mir immer solche Angst gemacht. Ich hatte Angst vor meiner eigenen Mama. Danke fürs Lesen. Hoffe, ich überfordere da niemanden.

  • hallo Tine,

    ich kann dich sehr gut verstehen, dass du gerne diese Akte hättest, weil sie für dich das einzige Verbindungsglied zu deiner Mutter darstellt. Allerdings wird es bestimmt sehr schwierig, da ranzukommen, falls es sie noch gibt. Ich weiss nicht, ob es überhaupt möglich ist. Soweit mir bekannt ist, müssen Krankenhäuser Patientenakten nur eine bestimmte Zeit lang aufheben. Wie lange das genau ist, weiss ich leider nicht. Irgendwas zwischen 10 und 20 Jahren, soweit ich mich erinnere. Rechne also sicherheitshalber schon damit, dass es sie nicht mehr gibt. Lass dich mal bei einem Anwalt beraten.

    LG, alive

  • wende dich an die klinik am besten die station wo deine mutter behandelt worden ist. akten werden zum teil bis zu 25- 30 jahren aufgehoben so ist es in österreich der fall.. je nach der modernisierung der krankenhauses sind sie heutzutage digitalisiert oder auf negativen.. das nach so lange zeit noch ne papierakte besteht ist fraglich..
    in der klinik wendest du dich am besten an die patientenanwaltschaft, die können dir weiterhelfen.
    in wie weit du als tochter einsicht in die akte hast, kann ich dir nicht sagen.

    bei uns in ö würde dieser weg so gehen.

    ich hab jetzt nicht gelesen wie lange das alles her ist, weil ich grad am sprung bin.. aber das wollt ich dir da lassen.

    lg f

    ps: das original der akte wirst du nicht erhalten. aber eine kopie wäre möglich. originale werden auf keinen fall weiter gegeben.. ich hätt nämlich auch so gern meine originalakte bekommen (zum vernichten aber).

  • Danke Future, danke Alive, hab mit diesem Thema ganz schön zu kämpfen. Ich war in der selben Klinik wie meine Mutter und ich habe diese Akte schon gesehen, sie ist sehr dick, viele Zeichnungen, 'Berichte, die sie selber schreiben mußte und auch sicher Berichte der Ärzte. Einen Brief hat man mir vorgelesen und das sollte reichen, sagt der Arzt, wäre nicht gut, in der Vergangenheit zu wühlen, doch ich habe nichts von meiner Mutter, keine Verwandten, die mir was sagen. Habe eben eine Mail an die Datenschutzbehörde geschrieben und um Hilfe gebeten. Meine Mutter ist tod. Es schadet niemandem,wenn die Akte bei mir landet. Ich will nicht das sie geschreddert wird. Hätte mich da viel eher drum kümmern müssen. Als ich 16 war hat mich das nicht interessiert und nun kommt alles so geballt. Ich bleibe am Ball und ich danke fürs Lesen.

  • Dass du diese Akte willst, kann ich ebenfalls gut verstehen, doch ich denke, dass das im bürokratischen Deutschland nicht möglich sein wird...

    Ansonsten finde ich es toll, dass du den Mut und die Kraft gefunden hast, das alles mal aufzuschreiben.
    Weißt du, ich glaube, kann mich irren, selbst wenn du die Akte deiner Mutter haben würdest, würde das nichts an der inneren Leere ändern. Meiner Meinung nach kannst nur du die selbst füllen, indem du dich selbst ein Stück weit als dein eigenes Kind annimmst und dir selbst ein Stück weit eine Mutter bist, die Mutter für dich selbst bist, die dir so fehlt...

    Liebe Grüße
    rose

  • Hi gelbe Rose, danke für Deine lieben Worte. Durch die Therapie bin ich ja bereit, mich zu verändern. Ich habe auch das Gefühl, ich möchte von der Vergangenheit Abschied nehmen. Es ist jetzt auch ein veränderter Lebensabschnitt. Bin eine Oma, Kinder aus dem Haus. Da muß ich auch Abschied nehmen. Es verändert sich im Moment soviel. 5 Kinder und alle erwachsen. Ich freu mich auch, aber es wird Zeit, daß ich davon Abschied nehme, selbst eine Mutter haben zu wollen. Ich bin eine gute Mutter, Stiefmutter, Oma und Ehefrau. Niemand verletzt mich mehr. DAs schlimme ist Vergangenheit. Wenn ich bei meinem Therpeuten auf früher zu sprechen komme, dann wimmelt er schon geschickt ab. Es geht um das Hier und Jetzt. Mein Mann sagt, wenn er immerzu an seine Exfrau denken würde, würde er verrückt werden. Ich wünscht, ich könnt so abschalten wie er. Schön, daß es Euch hier gibt. Ich finds nur schade, daß wir uns alle nicht persönlich kennen. Da habe ich noch dran zu knabbern. Man schreibt irgendwie an "Geister"

  • Ich kann dich ebenfalls sehr gut verstehen.

    Kenn mich leider überhaupt nicht aus mit sowas. :confused_face:

    Aber alleine dass du von früher schreibst, und dir Antworten suchst, finde ich super.

    bin nun leider auch auf dem Sprung,
    antworte aber gleich noch wauf deine PN.

    lg nachtfalter

  • Heute möchte ich mal einen ganz normalen Tag beschreiben, die ich dann so mit 15 erleben durfte.
    Morgens stehe ich auf, ich muß neben meiner Oma im Ehebett schlafen. Das ist mir so unangenehm. Da sie sehr aggressiv ist, liege ich immer ganz am Rand, um ja immer schnell aus dem Bett springen zu können, damit sie mich nicht mit ihrer Faust erwischt. Sie schlägt mich sehr viel und sehr stark, eine 165 große, kleine Person. Ich steh also auf und der Streit fängt schon an. Sie ist noch genervt vom Vortag, wie immer, weil mein Vater, der das Kinderzimmer bewohnt, wie immer besoffen und mit vollgeschissenen Hosen nach Hause kam. Natürlich auch bepisst. Entschuldigt die Ausdrücke, aber sonst würde es nicht richtig wirken. Ich geh zur Schule, da bin ich am liebsten. Und keiner weiß, was ich durchmache. Ich mache auch immer ein fröhliches Gesicht und dank meiner besten Freundin (habe mich an sie gehängt, weil sie am beliebtesten ist) bin ich in einer tollen Clique. Am liebsten würde ich in der Schule bleiben, auch abends, irgendwo ein Bett aufstellen und da bleiben oder in ein Heim gehen, aber ich tat nichts, kann ja meine liebe Omi nicht anschwärzen, hätte mir sowieso niemand geglaubt. So lange ich mich errinnern kann, hat sie zugeschlagen. Der Hund hat nicht mal so viel Dresche bekommen. Für den hat sie extra Leckerlis gekocht und extra was vom Schlachthof geholt, daß sie mir mal extra eine Tafel Schokolade gegeben hat, ist nicht drin gewesen. Sie hat sich immer so über meinen Vater aufgeregt und ich habs dann abbekommen. Nach dem Unterricht ging es dann eigentlich los. Ich habe Hausaufgaben gemacht, gegessen (allein) Sie hatte schon gegessen. Man hätte ja auch mal zusammen essen können. Dann laberte siemich täglich voll, daß ich im Haushalt nichts mache, aber Hallo, wenn ich mittags von der Schule kam, war alles perfekt ordentlich und sauber (hab ich übrigens von ihr übernommen diesen Putzfimmel) Dann mein Vater hat so gegen 14.00 Uhr Feierabend. Er müßte dann so 14.30 zu Hause sein. Meine Oma wußte, daß er nicht kommen wird, trotzdem war sie ab diesem zeitpunkt nur am Fenster. Ich bin dann rausgegangen, zum Abendbrot wieder rein, was ich auch alleine essen mußte. Tagsüber durfte ich auch in das Kinderzimmer, nachts wars mein Vaters Zimmer. An den Wochenenden wars immer schlimm mit dem Zimmer. Meine Oma schlief in der Stube, mein Vater in unserem Kinderzimmer und ich, ich wußte nicht wohin mitmir, saß ganz still in der Stube rum und las, bis sie wieder wach wurden. Und ich hätte nicht mal husten dürfen. Meine Oma hing nun am Fenster und dann kam irgendwann abends um 8 oder 9 der Satz von ihr. Dein Vater kommt und wieder besoffen. Das wußte ich doch, jedesmal die gleiche Leier. Sie schrie ihn schon von weitem an und schmiß die Schlüssel nach ihm. Dann wartete sie an der Treppe, bespuckte und beschimpfte ihn, daß alle Nachbarn es hörten. Ichmittendrin, wollte meinen Vater immer in Schutz nehmen. Er bekam ja Dresche von seiner Mama. Dann bekam ich Dresche und zum schluß schlugen beide auf mich ein. Ich versteckte mich immer hinter einen Schrank im Kinderzimmer, der am Fenster stand. Mit den Jahren wurde es da aber zu eng und getroffen haben sie mich doch immer. Dann bin ich immer irgendwie an den beiden vorbei. Inzwischen schlug ich mir zu, mußte mich ja wehren und lief aufs Kloo und schloß mich ein. Meine Oma schrie, daß ich die Tür aufmachen sollte und hämmerte wie eine Wahnsinnige. Sie hatte auch immer solchen Haßerfüllten Blick zu mir. Ich fühlte inzwischen gar nichts mehr, mir war jetzt alles egal, machte die tür auf und weiter gings. Ich wehrte mich nicht mehr. Irgendwann beruhigten sich die beiden. Meine Oma oder ich zogen meinen Vater aus, machten die Kacke aus der Hose und brachten ihn zu Bett. Manchmal übergab er sich noch, war nicht so schlimm. Das war doch meine Gute-Nacht-Geschichte. Und dann mußte ich mich wieder neben meine "liebe" Oma legen und neben ihr schlafen. Natürlich ganz am Rand, wegen dem Auf dem Sprung sein. Und sie schlief immer so ganz entspannt ein und ich, ich schlich mich aufs Kloss, machte dort Selbstbefriedigung, das war mein Ausgleich damals, (schon im Kindergarten) und erst dann schlief ich seelenruhig ein. Und wißt ihr was, wenn ich das hier so schreibe, fühle ich nichts nichts und von dem ganz viel. Es war so, hat sich immer so ergeben. Es tröstet mich nur ein wenig, daß ich mit einer schlechten Kindheit nicht allein da steh. Und deshalb muß man stark sein und sich nicht beschweren.

  • Hi Tine,

    zu deiner Geschichte muß ich nichts sagen außer, daß ich es klasse finde, daß Du sie so frei erzählen kannst. Sie aufzuschreiben und anderen Menschen zu mitzuteilen ist allein schon ein sehr großer Schritt. Damit beginnst Du, die Geschichte aufzuarbeiten. Wenn dein Therapeut allerdings an dieser Stelle abblockt und dich auf das Heute verweist ist das auch richtig. Eine Aufarbeitung der Vergangenheit ist nur dann sinnvoll, wenn Du mit dem Heute zurechtkommst, wenn keine aktuellen Probleme dein Denken unter Kontrolle halten. Hier ist der Ansatzpunkt: kommst Du mit deinem Alltag zurecht? Wenn ja, wenn nichts heute dich stark belastet, dann beginne vorsichtig damit, dich mit deiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Mit deiner Vergangenheit, nicht mit der deiner Mutter. Sie ist nur ein Teil davon. Dein Theraeut wird schon wissen, warum er bei deiner Vergangenheitsbewältigung abblockt, vielleicht solltest Du mehr Vertrauen zu ihm haben, warum er das tut.

    Ich halte es nicht für sinnvoll, wenn Du dir jetzt die Akte besorgst, von der immer die Rede ist. Du solltest dich mit dem beschäftigen, was Du erlebt und gefühlt hast, ein Bericht über die Krankheit deiner Mutter hat da erstmal wenig mit zu tun. Viel wichtiger sind deine Gefühle und die stehen nicht in dieser Akte. Wenn Du mit deinem Gefühlsleben zu deiner Vergangenheit ins Reine gekommen bist, dann wäre es vielleicht sinnvoll, dich mit der Krankheitsgeschichte deiner Mutter zu beschäftigen, aber im Moment ist das bestimmt nicht dein Thema. Klammere dich nicht an deiner Mutter fest, auch wenn dein Leben mit Großmutter und Vater beschissen war. Du verrennst dich zu leicht in die Illusion, daß es mit deiner Mutter alles besser gewesen wäre. Das weißt Du nicht und wirst es nie wissen.

    und zuletzt noch zu deinem letzten Satz:

    Zitat

    [...]Es tröstet mich nur ein wenig, daß ich mit einer schlechten Kindheit nicht allein da steh. Und deshalb muß man stark sein und sich nicht beschweren.

    (Hervorhebung von mir)
    Das ist, mit Verlaub gesagt, total daneben. Ich will jetzt keine lange Erläuterung schreiben weil ich nebenbei noch arbeiten muß. Überlege mal, warum ich das für total daneben halte.


    Grüße

    det

  • Zitat von Tine05;126795

    Heute möchte ich mal einen ganz normalen Tag beschreiben, die ich dann so mit 15 erleben durfte.
    Morgens stehe ich auf, ich muß neben meiner Oma im Ehebett schlafen. Das ist mir so unangenehm. Da sie sehr aggressiv ist, liege ich immer ganz am Rand, um ja immer schnell aus dem Bett springen zu können, damit sie mich nicht mit ihrer Faust erwischt. Sie schlägt mich sehr viel und sehr stark, eine 165 große, kleine Person. Ich steh also auf und der Streit fängt schon an. Sie ist noch genervt vom Vortag, wie immer, weil mein Vater, der das Kinderzimmer bewohnt, wie immer besoffen und mit vollgeschissenen Hosen nach Hause kam. Natürlich auch bepisst. Entschuldigt die Ausdrücke, aber sonst würde es nicht richtig wirken. Ich geh zur Schule, da bin ich am liebsten. Und keiner weiß, was ich durchmache. Ich mache auch immer ein fröhliches Gesicht und dank meiner besten Freundin (habe mich an sie gehängt, weil sie am beliebtesten ist) bin ich in einer tollen Clique. Am liebsten würde ich in der Schule bleiben, auch abends, irgendwo ein Bett aufstellen und da bleiben oder in ein Heim gehen, aber ich tat nichts, kann ja meine liebe Omi nicht anschwärzen, hätte mir sowieso niemand geglaubt. So lange ich mich errinnern kann, hat sie zugeschlagen. Der Hund hat nicht mal so viel Dresche bekommen. Für den hat sie extra Leckerlis gekocht und extra was vom Schlachthof geholt, daß sie mir mal extra eine Tafel Schokolade gegeben hat, ist nicht drin gewesen. Sie hat sich immer so über meinen Vater aufgeregt und ich habs dann abbekommen. Nach dem Unterricht ging es dann eigentlich los. Ich habe Hausaufgaben gemacht, gegessen (allein) Sie hatte schon gegessen. Man hätte ja auch mal zusammen essen können. Dann laberte siemich täglich voll, daß ich im Haushalt nichts mache, aber Hallo, wenn ich mittags von der Schule kam, war alles perfekt ordentlich und sauber (hab ich übrigens von ihr übernommen diesen Putzfimmel) Dann mein Vater hat so gegen 14.00 Uhr Feierabend. Er müßte dann so 14.30 zu Hause sein. Meine Oma wußte, daß er nicht kommen wird, trotzdem war sie ab diesem zeitpunkt nur am Fenster. Ich bin dann rausgegangen, zum Abendbrot wieder rein, was ich auch alleine essen mußte. Tagsüber durfte ich auch in das Kinderzimmer, nachts wars mein Vaters Zimmer. An den Wochenenden wars immer schlimm mit dem Zimmer. Meine Oma schlief in der Stube, mein Vater in unserem Kinderzimmer und ich, ich wußte nicht wohin mitmir, saß ganz still in der Stube rum und las, bis sie wieder wach wurden. Und ich hätte nicht mal husten dürfen. Meine Oma hing nun am Fenster und dann kam irgendwann abends um 8 oder 9 der Satz von ihr. Dein Vater kommt und wieder besoffen. Das wußte ich doch, jedesmal die gleiche Leier. Sie schrie ihn schon von weitem an und schmiß die Schlüssel nach ihm. Dann wartete sie an der Treppe, bespuckte und beschimpfte ihn, daß alle Nachbarn es hörten. Ichmittendrin, wollte meinen Vater immer in Schutz nehmen. Er bekam ja Dresche von seiner Mama. Dann bekam ich Dresche und zum schluß schlugen beide auf mich ein. Ich versteckte mich immer hinter einen Schrank im Kinderzimmer, der am Fenster stand. Mit den Jahren wurde es da aber zu eng und getroffen haben sie mich doch immer. Dann bin ich immer irgendwie an den beiden vorbei. Inzwischen schlug ich mir zu, mußte mich ja wehren und lief aufs Kloo und schloß mich ein. Meine Oma schrie, daß ich die Tür aufmachen sollte und hämmerte wie eine Wahnsinnige. Sie hatte auch immer solchen Haßerfüllten Blick zu mir. Ich fühlte inzwischen gar nichts mehr, mir war jetzt alles egal, machte die tür auf und weiter gings. Ich wehrte mich nicht mehr. Irgendwann beruhigten sich die beiden. Meine Oma oder ich zogen meinen Vater aus, machten die Kacke aus der Hose und brachten ihn zu Bett. Manchmal übergab er sich noch, war nicht so schlimm. Das war doch meine Gute-Nacht-Geschichte. Und dann mußte ich mich wieder neben meine "liebe" Oma legen und neben ihr schlafen. Natürlich ganz am Rand, wegen dem Auf dem Sprung sein. Und sie schlief immer so ganz entspannt ein und ich, ich schlich mich aufs Kloss, machte dort Selbstbefriedigung, das war mein Ausgleich damals, (schon im Kindergarten) und erst dann schlief ich seelenruhig ein. Und wißt ihr was, wenn ich das hier so schreibe, fühle ich nichts nichts und von dem ganz viel. Es war so, hat sich immer so ergeben. Es tröstet mich nur ein wenig, daß ich mit einer schlechten Kindheit nicht allein da steh. Und deshalb muß man stark sein und sich nicht beschweren.




    Wow Tine..... wie traurig. Da bin ich jetzt eigentlich froh dass ich nur Fetzen von Erinnerungen an meine Kindheit habe. Ich habe ganz wenige Erinnerungen als ich unter 10 Jahre war. Fetzen das ist alles. Auch als ich dann aelter war, als Teenager, kann ich mich nur an Fetzen erinnern und die sind sehr traurig. Die einzig guten Erinnerungen die ich habe sind von meiner Oma. Die hat mich wirklich aufrichtig gern gehabt. Und ich vermisse sie noch heute.
    Fast jedes mal wenn ich mit meinem Vater telefoniere entschuldigt er sich das er als Vater versagt hat. Er hat mich nicht beschuetzt, hat mich einfach im Stich gelassen.
    Ich vermisse meine Mutter..... aber nicht die Mutter die ich hatte, Ich vermisse die Mutter die ich nie hatte. Macht das Sinn? Meine Psychiaterin die ich in Deutschland hatte hat immer gesagt, ich moechte dass meine Mutter sich als Mutter gibt.... aber ich wuerde etwas verlangen was diese Frau mir nicht geben kann.
    Und Du hattest nie die Gelegenheit Deine Mutter kennen zu lernen.

    So viele Gedanken gehen mir im Kopf herum und ich kann sie nicht in Worte fassen. Lass Dich ganz lieb gedrueckt wissen von mir.

  • @ fritz ich weiß jetzt nicht so richtig was Du meinst, voll daneben. Ich bin jetzt ganz durcheinander und habe nur Angst, daß ich was falsches gemacht habe. Ist es denn nicht ein bißchen tröstend, daß ich mit meinen Sorgen nicht alleine bin. Ich bin der Meinung, daß ich stark sein muss, nicht jammern muss. Das ich die Geschichte aufschrieb, soll auch kein jammern sein. Ich hatte nicht mal Gefühle dabei und ich möcht mich wirklich nicht beschweren. Schau mal, es gibt so viele Menschen, denen es noch viel schlechter geht, die sterben werden an ihren Krankheiten und ich will manchmal selber sterben, wenns mir richtig mies geht. Und das ist daneben von mir, so zu denken, also nicht beschweren. Ich verstehe Dich jetzt wirklich nicht. Bitte nimm mir meine Dummheit jetzt nicht übel. Ich verstehe manchmal Dinge anders, als sie gemeint waren, so wie es in meiner Seele ankommen will. Ich bin jetzt wie kurz vor Prügel, Angst, gerade bei Dir, wo ich heute bemüht war, Dich etwas kennenzulernen. Lg. Tine

  • Hi Tine,

    "total daneben" bedeutet, daß Du dich mit dem Satz "Und deshalb muß man stark sein und sich nicht beschweren." selbst reinlegst. Er hilft dir nicht weiter, ganz im Gegenteil. Ich sage dir als Antwort:

    Nein, Du mußt nicht stark sein und Ja, Du hast alles Recht, dich zu beschweren.

    Du kommst mit dir nur dann weiter, wenn Du dich mit deinen Gefühlen beschäftigt. Deine Gefühle sagen dir, daß Du mißhandelt worden bist und damit sind sie genau richtig. Wozu willst Du dann stark sein? Willst Du deine Gefühle verleugnen oder wegschieben? Das würde dir überhaupt nicht helfen. Sieh deinen Gefühlen ins Gesicht, nimm sie an, auch wenn Du dich schwach fühlst, da geht der Weg lang. Deine Gefühle sind der Schlüssel dazu, besser mit dir und deiner Vergangenheit leben zu können, deshalb sind sie so wichtig. Stark sein und sich nicht zu beschweren geht genau den falschen Weg.

    Du hast alles Recht der Welt, dich zu beschweren. Irgendwann wirst Du sogar merken, daß es für deine persönliche Entwicklung wichtig wird, daß Du ganz weit den Mund aufmachst und schreist: "Ihr habt mich mißhandelt". Dabei ist es egal, ob Vater und Großmutter noch leben, sie sind das Ziel des Schreis. Irgendwann wirst Du Zorn auf sie spüren. Dieser Zorn ist wichtig, denn er bedeutet, daß Du gegen sie aufstehst. Lebe ihn aus, den Zorn gegen sie, egal ob sie noch leben. Der Zorn wird dich befreien. Und ganz zum Schluß, wenn auch der Zorn verebbt ist, dann wirst Du ihnen sogar verzeihen können, weil Du dann sehen kannst, daß sie auch nur ganz arme, hilflose Menschen waren. Doch im Augenblich, da ist es angesagt, daß Du dich ganz laut über sie beschwerst.

    Natürlich ist es wichtig zu jammern. Du hast ganz viel Schmerz in dir und der will raus. Wie sollte der sonst rauskommen als dadurch, daß Du ihn erstmal richtig fühlst und dann auch wegen des Schmerzes jammerst. Das Klagen über den schmerz hilft dir, ihn richtig wahrzunehmen und merken, was da alles in dir steckt. Jammern ist wichtig. Genauso wichtig wie Schwäche zuzulassen und sich zu beschweren.

    Meine Wortwahl ist manchmal sehr direkt. Das ist nicht persönlich und nicht böse gemeint, ich bin nur ein Fan offener Worte. Es bedeutet auch nicht, daß Du etwas falsch machst, sondern nur, daß ich dir einen kleinen Hinweis geben will. Manchmal sehen andere einen Weg, den wir selbst nicht sehen. Mehr war das nicht.

    Grüße

    det

  • Hi Fritz, ich danke Dir für diese Worte, auch wenn sie hart waren, aber ich brauche das auch, auch hier im Forum. Falls Du es gelesen hast, es gibt einige, die mich für stark halten, das bin ich nicht. Ich fühl mich oft, wie ein kleines Kind. Das fühle ich mit dem Herzen. Stark bin ich nur mit dem Kopf. Ich brauche solche Menschen wie Dich und nicht, wie meine letzte Therapeutin, die immer geweint hat, wenn ich erzählt habe. Dadurch hat sie mich sehr unsicher gemacht und ich bin nicht mehr hingegangen. Mag ja sein, daß sie meine Tränen geweint hat, wie sie sagte, aber ich fand das unprofessionell. Ich schreibe einiges von meiner Geschichte einfach auf, damit es mal raus ist und es auf Papier steht. Aber siehst Du, wie ich auf Dich reagiert habe, als ob ich was falsch gemacht habe und gleich Prügel beziehe, wie sehr ich doch von meiner Vergangenheit immer wieder eingeholt werde. Lg. Tine

  • Hi Tine,

    zu deinem posting:

    Zitat von Tine05;126813

    [...]Aber siehst Du, wie ich auf Dich reagiert habe, als ob ich was falsch gemacht habe und gleich Prügel beziehe, wie sehr ich doch von meiner Vergangenheit immer wieder eingeholt werde. Lg. Tine

    siehste, Tine, da hast Du den Grund, warum die Vergangenheitsbewältigung noch lange nicht dran ist. Erst einmal ist es wichtig für dich, mit solchen eigentlich einfachen Situationen problemlos zurecht zu kommen. Viele Menschen glauben, daß ihre aktuellen Probleme beseitigt seien, wenn sie nur den Grund in ihrer Vergangenheit gefunden hätten. Das funktioniert aber nicht. Erst einmal muß das heute funktionieren, dann ist die Vergangenheit dran, so funktioniert's.

    Da gibt es einen einfachen Rat: üben, üben, üben

    Grüße

    det

  • Hi, heute möchte ich davon sprechen, daß ich mit 15 eine Abtreibung hatte. Mein Kind wäre jetzt 28 Jahre alt. Es war das erste Mal, das ich Sex hatte. Er sagte, er paßt auf. Er hat mich auch unter Druck gesetzt, sonst würde er Schluss machen. Das wollte ich nicht. Seine Freundin war da mit 13 bereit, ich solle mich nicht so haben. Er war 16. Ein Junge aus der 10. Klasse. Ich war in der 9. Klasse. Alle hatten mich gewarnt vor ihm. Ich hatte mich auf ihn eingelassen als Freund, damit ich in die angesagte Clique konnte, wo meine Freundin schon einen Freund hatte. Jeden Tag nach de rSchule trafen wir uns alle da. Eigentlich war ich ja in einen anderen Jungen verliebt, einen aus meiner Klasse, sehr sogar. Wir hatten auch eine heimliche Liebe ohne Sex bis ich 18 war und wir uns aus den Augen verloren haben. Sein Vater war Alkoholiker, seine Mutter nervenkrank. Mein Vater war Alkoholiker, meine Mutter nervenkrank. Das wollten wir beide nicht. Uns verband aber was richtig schönes. Wir haben Händchen gehalten in der Schule und uns unterstützt im Hausaufgaben machen, wir erzählten uns alles. Ich sollte den Jungen nicht nehmen aus der 10. Man höre so schlechtes über ihn. Diesen Jungen aus der 10. habe ich ein paar Jahre später geheiratet und 2 Kinder mit ihm bekommen. Und auch dieser Mann hat mir das Leben zur Hölle gemacht. Aber darum geht es heute nicht. Ich war also schon ein paar Wochen mit ihm zusammen und er nervte mich. Schließlich gab ich nach und schwänzte die Schule, da wir sonst bei seinen Eltern keine sturmfrei Bude gehabt hätten. Ich hatte solche Angst und wollte das nicht, aber ich musste. Es blieb mir nichts anderes übrig. Er würde mich sonst verlassen. Ich stieg aus bei dieser Prozedur. Ich dissoziierte, wie bei den Schlägen von meinem Papa und Oma. Es ging vorbeit, Gott sei Dank. Ich mußte es jetzt fast täglich über mich ergehen lassen und er fand sich so toll. Ich dachte, das muss so sein. Ich war immer weg, bis mich die Realität einholte. Ich war schwanger. Da haben mich mein Vater undmeine Oma fast todgeschlagen. Dann setzten sich alle an einen Tisch. Mein Vater, Oma, sein Vater und mutter und wir beide. Komischerweise wollte mein Vater keine Abtreibung, ich war so froh und auch meine Oma war dagegen, doch meine Exschwiegermutter belatscherte die beiden bis sie einwilligten. Und es stehe ja nicht fest, wer de rVAter ist, so wie ich mich rumtreibe. Ich hatte mich nicht rumgetrieben. Ich kam ins Krankenhaus und stieg aus. Das konnte ich gut. Ich war noch stolz auf mich, daß ich nicht weinte. Aussteigen, das kann ich wirklich gut. Mein späterer Mann kam abends mit seiner mutter, um sich zu überzeugen, daß ich es ja auch getan habe und sie freuten sich, sie strahlten. Und ich natürlich auch, aber mich zerriss es fast, also aussteigen, nur weg mit den Gefühlen. Sie taugen nichts. Danach hat niemand etwas mehr darüber gesprochen. Ich weiß bis heute nicht, ob es meinem Ex-Mann leid getan hat. 27 Jahre wäre das Kind heute. Ich hab auch jetzt keine Gefühle, aber ich steige auch nicht aus. Ich geh nachher an meinen Boxsack. Ich höre gerade Westernhagen. Etwas berührt bin ich jetzt doch, aber ich lass es geschehen, ich weiß, ihr seid da. Es gibt so viele Dinge, die ich mal meiner Ex-Schwiegermutter mal schreiben würde und auchmeinem Ex-Mann. Vielleicht schreibe ich denen auch mal, was ich damals empfand. Was empfand ich denn. Freude, daß keiner mit mir schimpfte wegen dem Fehler, den ich gemacht habe. Das andere hab ich nicht empfunden, da ich ausgestiegen bin, aber jetzt fühl ich es doch. Ich will nicht mehr aussteigen. Entschuldigt, wenn ich Euchmit meiner Vergangenheit zutexte, aber mir ist es ein Bedürfnis, so nach und nach alles aufzuschreiben.

  • Hi Tine!

    Was ich nicht verstehe..........
    Warum hast Du den denn später geheiratet? Hört sich nicht so an, als wärest Du jemals in ihn verliebt gewesen?

    LG,
    Kassi

  • Ich wollte weg von zuhause und er wollte mich. Da konnte ich endlich ausziehen. Aber das war keine gute Idee, aber davon ein anderes Mal mehr. Lg. Tine (versinke gerade in Musik - nicht diss. nur Musik)

  • hallo tine...vielen dank nochx das du mich so herzlich willkommen geheissen hast...! du bist hier ja wirklich fleissig , in jeder hinsicht...selbst hilfe suchend und doch ratgeber...

    unser schicksal ist vielleicht unser weg !!

    ich denke du brauchst die akte nicht wirklich ... könnte mir eher vorstellen das deine mutter dort wo sie jetzt ist , sehr traurig ist ,dir schaden zugeführt zu haben ...
    die liebe die du zu ihr empfindest ist dein - du kannst beruhigt darauf aufbauen ...

    hast du schon etwas von bachblüten gehört ??

    würde dir empfehlen willow : für die schicksalsbewälltigung
    - star of bethlehem - als seelentröster
    - honeysuckle - der vergangenheits bearbeiter

    ich denke diese 3 blüten würden dir erstx weiterhelfen...

    ich hoffe das ist nicht verboten bachblüten zu empfehlen ?? ist ja natur pur...

    du bekommst sie in deutschland in der apotheke gemischt oder du kannst dir die stock bottles kaufen...

    star of bethlem würde ich auf jedenfall über einige monate empfehlen - da lohnt sich also das vorratsflächen...

    falls du nix über bachblüten weisst - lasse es mich wissen ...kann da gerne noch mehr zu sagen ...

    auch denke ich das du aus all diesen erfahrungen ein ganz besonderer mensch geworden bist...!!
    und das aus diesem ein toller weg werden kann...

    würde versuchen gedanklich deine mutter im arm zu halten...glaube sie braucht dich in diesem moment mehr , als du sie ...

    also nich übertreiben, hoffe du verstehst was ich meine....

    ganz viel kraft von hier...
    das spieglein
    -

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