• ...... Sinnlos.....

    Ich bin der Meinung das ich kein Licht am ende des Tunnels. Ich habe alles echt versucht daraus zu kommen gelingt mir nicht.
    Habe ein Bild gemalt aber sieht krass aus.
    Viel schwarz......
    Ist blöd oder?

    Ich habe keine Kraft mehr weiter zu machen werde immer wieder zurück in mein scheiß Leben geholt. Ich will weg raus hier aus diesen Alptraum!!!
    Ich verletze mich nur! ich verletze meine familie! Ich hasse mich! Ich kann nur noch weg laufen!!! Bist nur noch traurig über mich!
    ich sehe keinen Sinn mehr in meinen Leben.... Hoffnungslos????

  • Richtig oder Falsch

    In wie Fern darf man zulassen das sich Personen, die man sehr mag aufopfern, selber Schmerz erleiden, um jemandem zu helfen.. ich frage mich dies seit geraumer Zeit. Ist es falsch Freunde zu haben oder Mitwisser, die trotz des Wissens das es sie selber betrübt helfen wollen? Einem Schmerz abnehmen wollen? Ist das vertretbar? Langsam glaube ich, das ist es nicht. Wenn ich mitansehe, das Freunde, Bekannte durch das, was sie erfahren, durch ihre Hilfe Seelischen Schmerz erleiden, selber dadurch heruntergezogen werden, frage ich mich, ob es nicht besser wäre den Kontakt abzubrechen, dadurch das was sie wegen mir erleiden müssen zu beenden. Wegzugehen. Alleine sein mit meinen Problemen, wie früher. Wäre das nicht die beste Lösung? Sich verabschieden, danken, aber es beenden? Wäre in dieser Sittuation, wenn man weis, das man anderen durch sich selbst Schmerz zufügt, nicht sogar ein Selbstmord eine Humane Lösung? Wäre dieser Schmerz nicht eher kurz und vertretbar, anstatt dessen, was man bei den Gesprächen bei den Personen auslöst?

    Warum muss das alles so sein??? gedanken machen..

  • Hallooooo
    Du wirst doch nicht Kontakte abbrechen, die Dir gut tun und schon gar nicht Selbstmord. Du piepst wohl. Damit tust du mir auch weh. Ich will Dich doch nicht als Freundin verlieren und die anderen Bekannten und Freunde und Familie von Dir auch nicht. Merkst Du, daß Du mit diesen Gedanken, Dir nur wieder selber weh tust. Mich zieht es auch runter, wenn Du so traurig schreibst, deshalb lese ich es doch, weil Du mir als Mensch wichtig bist. Ich muss dann damit klar kommen und Du hast ja meine Reaktionen schon mitbekommen. Ich werde ja regelmäßig wütend, wenn du dichselber so fertig machst. Mit meiner Wut mußt du dann wieder klar kommen. So ist das schon schwierig unsere Freundschaft, nicht, aber deswegen aufgeben und keinen Kontakt mehr. Dann mußt Du Dich von mir auch verabschieden, aber dann zieh ich Dir die Hammelbeine lang. Erst befreundet sein wollen und dann aus dem Leben abhauen. Du machst schön weiter, genau, wie ich und Verlorene Seele. Wir 3 schreiben uns doch schon so lange und intensiv. Da brauchen wir uns doch schon gegenseitig. Ich schau schon immer, ob einer von Euch beiden mir geschrieben hat. Denkst Du darauf will ich verzichten. Und deine Bekannten undFreunde im richtigen Leben auch nicht. Ich schicke Dir mal wieder einen Tritt in den Hintern, daß Du solche Gedanken hast. Streich sie und freu Dich, daß wir auch noch da sind, genau, wie Deine Familie. Geh mal Deine Kinder drücken und denk Dir dabei, ich will mich nicht mehr fertig machen. Ihr braucht mich doch. Schön fest knuddeln. Sie werden sich freuen. Tine

  • Hallo Rote_Träne,

    dies hier ist ein TRAUM-Tagebuch, bie dir geht es kaum um Träume... Wenn du einfach nur so schreiben und Gedanken raus lassen möchtest, würde ich dir einen Blog empfehlen, da kannst auch entscheiden, wer es alles lesen darf und wer nicht!

    Liebe Grüße
    rose

  • Zitat

    Wäre in dieser Sittuation, wenn man weis, das man anderen durch sich selbst Schmerz zufügt, nicht sogar ein Selbstmord eine Humane Lösung?

    Solch ein Gedanke ist unglaublich, Träne. Du machst damit quasi andere für deinen Selbstmord(gedanken) verantwortlich, denn du tust es ja für sie, wie du sagst. Wenn du Selbstmordgedanken hast, dann ist es etwas, was ganz allein mit dir zu tun hat. Daran hat kein anderer Schuld.

    Vielleicht passt der Thread besser in Depressionen, was meinst du?

  • hast du es schon mal erlebt, wenn sich jemand neben dir umbringt ?

    weißt du wie viel schmerz es ist, wenn man machtlos ist und aufgibt.. weißt du wie es ist, einen menschen aufgeben zu müssen ?

    wie viel schmerz der selbstmörder hinterlässt ?

    all den menschen denen ich wichtig bin, ist es um ein hundertfaches lieber wenn ich sie anschreie, unangenehm bin und wütend.. lieber halten sie das aus als irgendwann aushalten zu müssen, mich verloren zu haben...

    ich wollte immer sterben, immer.. und als es am schlimmsten war.. sagte ein mensch zu mir, weißt du wie es mir gehen würde wenn du dich umbringst, hast du daran schon mal gedacht ?
    das hat mich in meinem leben am meisten zum nachdenken gebracht.

    Selbstmord mag eine lösung sein für den der ihn begeht, er dokumentiert aber auch den größten egoismus den ein mensch nur haben kann..

    hör auf dich aufzugeben.. du bist diejenige die sich die zukunft gestaltet.. du und niemand anderer kann das.. willst du für immer in der vergangenheit leben ? es ist wie es ist und es ist nicht mehr zu verändern, aber bedenke du bist diejenige die deiner vergangenheit soviel macht über dich gibt. ich bin momentan genauso, ich sehe nur die vergangenheit, nur das schlechte und vergesse dabei wie viel ich mir aufgebaut habe und wie schön das leben auch sein kann..

  • eine frage hab ich an dich liebe träne.. die ich dich schon lange fragen wolltest.

    empfindest du nie wut ? denkst du dir nie, so nicht mir mir, ich werde diesem leben auch wenn es scheisse ist trotzen ? ich werde es schaffen weil ich mich nicht unterkriegen lasse ?

    sei mir nicht böse wegen meinem letzten beitrag.. wenn ich deine zeilen lese, dann sehe ich mich wieder, in jeder einzelnen und dann verzweifle ich vor traurigkeit andere menschen so leiden zu sehen...

    lg f

  • hallo Tine,

    Es sind gedanken und genau das meine Ich ich ziehe Freunde mitrunter und das möchte ich ja nicht. Es ist ja angekommen bloss was für gedanken habe ich die gehen mir nicht aus den Kopf weist du.
    Ich möchte nicht meine Freunde verlassen aber wiederum auch nicht mit meinen Scheiß belasten. Ich danke schon !
    Meine Familie weiß es nicht wie sie mit mir umgehen soll ich möchte es einfach nicht mehr das sie unter mir leiden. Und das tuhen sie gerade und dies tut mir richtig weh.

    hallo Rose kannst du dann dies in den richtigen teil reintuhen ich wollte ja das die User daran teil nehmen weil ich denke das es alles irrgendwie zusammen hängt.

    hallo alive,

    ...nein Sind halt nicht schön habe mir gedanken gemacht wie es für meine Freunde und Familie ist... Ich möchte niemanden wehtuhen! Und Euch /dir triggern. sollte ich dies getan haben entschulduge ich mich!
    Ich habe Rose schon gefragt wo dies rein kann weil ich habe ein falchen Th.

    @ hi Future,
    Nein zum Glück nicht ich weis...... war blöd von mir sorry

    Ich kann mir das denken vielviel die Familie aushalten muss wenn sich ein lieber Mensch sein Leben beendet.
    stimmt hast du ja Recht mit den Anschreien
    und ich kann nur sagen das deine Aussage stimmt.

    Eigentlich bin ich blöd das ich das hier geschrieben habe es tut mir wirklich leid. sorry ihr lieben

  • Ich nehme an, dass andere sich hinterher dolle Vorwürfe machen könnten und sich sogar vielleicht an deinem Selbstmord schuldig fühlen würden. Das möchtest du doch sicherlich nicht, oder? Sollen sie ihr Leben lang eine Schuld mit sich rumtragen, die sie eigentlich gar nicht hatten? Ich meine es wirklich nicht böse, wenn ich es so direkt sage, aber ich finde halt, du solltest unbedingt auch die Sichtweise der anderen Menschen um dich rum sehen, besonders von denen, die dir lieb sind.

    Ich fühle mich nicht durch deine Worte getriggert, finde es aber unheimlich traurig zu sehen, was in dir vorgeht. Du brauchst dich um Himmels willen nicht für deine Worte zu entschuldigen. Du hast nichts falsches gesagt. Ich wünsche dir ganz doll, dass du einen Weg findest, mit dem du gut leben kannst.

    LG, alive

  • alive, ich weis das auch glaube schon. das ist ja das schlimme
    lg. Träne

    stimmt da gibt es noch ein unterforum bei Depressionen kann es jemand von den Moderatoren dort reinschieben. Danke Träne

  • Zitat von Rote_Traene;126334

    Wäre in dieser Sittuation, wenn man weis, das man anderen durch sich selbst Schmerz zufügt, nicht sogar ein Selbstmord eine Humane Lösung? Wäre dieser Schmerz nicht eher kurz und vertretbar, anstatt dessen, was man bei den Gesprächen bei den Personen auslöst?


    Oh man, irgendwie sehe ich gerade meine eigenen Gedanken darin.
    Wenn ich beobachte, wie sich die Leute um mich herum ständig Sorgen darum machen, wie es mir geht und ob ich noch lebe, dann habe ich ein schlechtes Gewissen, weil es ihnen dadurch auch schlecht geht, dass sie mich kennen und mögen. Dieser Zustand kann noch ewig andauern und wird erst lange nachdem ich "außer Gefahr" bin vorhanden sein.
    Wäre ich jedoch tot, würden sie "kurz", aber heftig trauern. Der Schmerz bleibt zwar ewig, aber die Zeit heilt die Wunden, wenn man sie verheilen lässt. Das ist möglich, wenn ich unwideruflich tot bin. Sonst nicht.

    Erschreckend, dass du dieselben Gedanken hast.
    Aber es ist wohl eher besser, wenn wir an uns arbeiten und der Welt beweisen, dass sie sich keine Sorgen um uns machen muss. Das ist der beste Weg für alle Beteiligten.

    Kopf hoch, irgendwann siehst auch du das Licht wieder!

  • Zitat von Rote_Traene;126334

    Wäre in dieser Sittuation, wenn man weis, das man anderen durch sich selbst Schmerz zufügt, nicht sogar ein Selbstmord eine Humane Lösung?

    sorry, das ist Quatsch. Was denkt ihr denn, wie sich die Familie insbesondere Eltern Selbstvorwürfe machen würden? Da ist nichts mit "paar Monate trauen und das war es". Neee, überhaupt nicht. Ich habe selber zur Schulzeit erlebt, wie sich jemand den ich kannte (eine Klasse über mir) das Leben genommen hat. Glaubt mir, es ist kein schöner Anblick, die Eltern am Grabe ihres Kindes zu sehen ... auch Jahre danach - es hat den Vater (Mutter kannte ich nicht) dauerhaft verändert.

    Überlegt doch mal wenn sich euer Sohn / Tochter das Leben nehmen würdet ... das würdet ihr euch doch niemals verzeihen können. Ehrlich nicht, das wird einen sicher nie wieder los lassen und einen für immer verändern.

    Humane Lösung? Neee, das genaue Gegenteil.

    Sorry, das musste so deutlich sein.

    Gebt nicht auf und arbeitet an eurer Situation. Keine Situation kann so verzwickt sein, dass es keine Lösung gibt.

  • elmx,
    ich gebe dir Recht, aber ist es nicht so, dass es Menschen auch verändert, wenn sich Tochter vermeintlich total verändert hat? Ich meine, auf einmal wissen meine Eltern, wie ich wirklich ticke, wobei ich vorher doch so normal schien, aber auf einmal merken sie durch wachsendes Vertrauen, was mit mir (seit Jahren schon) wirklich los ist. Und ich merke jetzt schon, wie das meine Eltern und das Verhältnis zueinander sich verändert hat. Das belastet mich doch auch, nicht nur die!

    Versteh mich nicht falsch, ich möchte den Selbstmord nicht propagandieren, im Gegenteil. Ich möchte nur helfen, dass andere verstehen, wie man sich fühlen kann.
    Human ist Selbstmord nicht, es ist immer egoistisch und nicht mehr als eine Flucht, aber es ist oftmals der einzige Weg, den man sieht oder der Einzige, den man sich zutraut zu gehen, wenn man sich nur noch für einen Versager hält.
    Aber wahrscheinlich hast du Recht, es ist alles zu schaffen!

  • Hey du,

    Zitat von FaceLess;126401

    ich gebe dir Recht, aber ist es nicht so, dass es Menschen auch verändert, wenn sich Tochter vermeintlich total verändert hat? Ich meine, auf einmal wissen meine Eltern, wie ich wirklich ticke, wobei ich vorher doch so normal schien, aber auf einmal merken sie durch wachsendes Vertrauen, was mit mir (seit Jahren schon) wirklich los ist. Und ich merke jetzt schon, wie das meine Eltern und das Verhältnis zueinander sich verändert hat. Das belastet mich doch auch, nicht nur die!

    ich kenne jetzt deine Eltern nicht, aber ich gehe doch mal von aus, dass sie dich lieben. Natürlich ist das für Eltern auch nicht einfach (zumindest, wenn ihnen die eigene Tochter am Herzen liegt :winking_face: ), aber aus jeder Krise kann man gemeinsam gestärkt heraus gehen. Sieh es als Chance, jetzt wo deine Eltern mehr über dich erfahren haben, besteht die Möglichkeit, dass sie dich unterstützen. Inwiefern hat sich euer Verhältnis denn verändert? Magst bisschen erzählen, damit ich mir ein grobes Bild von machen kann?

    Zitat von FaceLess;126401

    Versteh mich nicht falsch, ich möchte den Selbstmord nicht propagandieren, im Gegenteil. Ich möchte nur helfen, dass andere verstehen, wie man sich fühlen kann.
    Human ist Selbstmord nicht, es ist immer egoistisch und nicht mehr als eine Flucht, aber es ist oftmals der einzige Weg, den man sieht oder der Einzige, den man sich zutraut zu gehen, wenn man sich nur noch für einen Versager hält.
    Aber wahrscheinlich hast du Recht, es ist alles zu schaffen!

    ich kenne selber sehr gut, wie 'faszinierend' solche Gedanken sein können. Aber im Grunde "freut" man sich auf etwas, was man überhaupt nicht kennt. Man gibt den Rest seines Lebens einfach auf, ohne überhaupt zu wissen, wie sich das eigene Leben noch entwickeln wird. Schau mal, du bist noch jung, hast wirklich den größten Teil deines Lebens noch vor dir. Egal was zum jetzigen Zustand geführt hat, es gibt wirklich keinen Grund, warum es nicht auch einen Weg aus dieser Krise geben soll. Wie gesagt, ich habe selber viel über dieses Thema nachgedacht und oft habe ich mich danach gesehnt - aber es wäre definitiv der größte Fehler gewesen, den ich hätte begehen können.

    Mein persönlicher Tipp an dich: arbeite an dieser Sache und es ist dabei überhaupt nicht schlimm, Hilfe zu suchen und diese anzunehmen. Sei es nun professionelle Hilfe oder auch die Hilfe von Familie und Freunden. Dabei finde ich es nicht schlimm, in manchen Momenten auch sein Umfeld "zu belasten". Das Leben hat nunmal auch seine Schattenseiten und genau dafür sind doch Familie und Freunde da, auch in solchen Zeiten da zu sein und einen zu unterstützen. Hast du Träume für die Zukunft? z.B. Familie oder Kinder? Dinge, die du schon immer tun wolltest? Das Leben kann in ein paar Monaten doch schon wieder ganz anders aussehen und es ist wirklich kein unrealistischer Gedanke, dass du z.B. in 1-2 Jahren (Zahl aus der Luft gegriffen) auf die ganze Sache zurückblickst und dir sagst "hey, ich bin froh, gekämpft zu haben. Jeder Tag des Kämpfens war es zum Schluss wert". Nur das wirst du nie erfahren, wenn du aufgibst und die Sache beendest. Lerne deine Situation zu verstehen, denn du ganz allein hast die Möglichkeit, deine Situation auch zu verändern. Gib niemals auf, denn es wird in deinem Leben noch so viel geben, für das sich jede Sekunde des Kämpfens lohnen wird!


    Wie gesagt, ich kenne diese Gedanken selber. Ich finde sie auch durchaus legitim, sie sind einfach ein Bestandteil dieser Situation. Allein die Gedanken geben einem schon das Gefühl, dass es immer noch eine andere Möglichkeit gebe - auch wenn man diese vermutlich nie ergreifen wird. Ich habe selber sehr sehr oft daran gedacht aber mittlerweile bin ich an einem Punkt angelangt, an dem das für mich keine Option mehr ist. Ich bin froh, das nie getan zu haben denn ich möchte in meinem Leben noch so viel erleben, habe Träume und um die zu leben, dafür kämpfe ich. Und das sage ich mittlerweile aus tiefster Überzeugung. Hätte ich selber vor 'nem Jahr noch nicht gedacht :winking_face:

  • ein kurzer moment des schmerzes.. das hab ich mir auch oft gedacht.. mehr wärs für sie nicht..

    aber dann schau ich mich selber an.. wie viel momente halte ich inne und denke zurück, es sind sehr viele.. wie oft hab ich das gefühl, es sticht mir wer das messer in die seele (das ist schmerzvoller wie wenn man wirklich mit nem messer angegriffen wird).
    wie viele augenblicke, kommen tränen und dunkelheit über mich, weil ich nicht verstehen kann, das sie gegangen sind..
    wie groß ist die leere, die mich jeden tag begleiten wird, weil ich immer sehe das ihr platz leer ist..
    und wie sehr bin ich zerfressen von den vorwürfen die nicht verhallen worden..

    es wird besser mit der zeit, nein es wird weniger, das stimmt..
    aber es kommt wieder.. und das wird niemals aufhören..
    irgendwann fängt man an sich damit abzufinden aber es ist mehr ein hinnehmen als ein damit leben können, weil da immer diese augenblicke und momente bleiben, die leer sind..

  • Nun, meine Eltern lieben mich schon auf ihre Art und Weise :winking_face: .
    Es hat sich dahingehend verändert, dass sie mich jetzt ständig kontaktieren und sich Sorgen um mich machen (kann ich ihnen in der Situation auch nicht verübeln), sie versuchen aber auch ständig, mir überall zu helfen, mich zu beschützen etc. Am Liebsten würden sie ständig auf mich aufpassen und belasten mich damit wieder, weil es mich irgendwann auch nervt und sogar triggert, da sie mich immer wieder indirekt zu den Gedanken zurückführen.
    Klar, sie lieben mich und das fühle ich jetzt besonders deutlich, aber es ist eben wirklich schwierig manchmal. Davor würde ich in diesen Momenten dann gleich wieder am liebsten flüchten, was ja doch auch kontraproduktiv wäre :winking_face:

    Klar habe ich Zukunftspläne, aber die wären mir nicht so wichtig, wenn ich doch auch ganz ohne Zukunft sein würde - tot. Aber im Grunde ist das zur Zeit kein Thema für mich und es sind sogar gerade Tage, wo Selbstmord für mich nicht in Frage käme, und es ist schon sehr lange her, dass das mehr als ein paar Stunden am Stück anhält. Tolles Gefühl, wäre schön, wenn es anhält und ich finde, es lohnt sich sogar, dieses Gefühl der "Freiheit" zu erleben :smiling_face:

  • Zitat von FaceLess;126407

    Nun, meine Eltern lieben mich schon auf ihre Art und Weise :winking_face: .
    Es hat sich dahingehend verändert, dass sie mich jetzt ständig kontaktieren und sich Sorgen um mich machen (kann ich ihnen in der Situation auch nicht verübeln), sie versuchen aber auch ständig, mir überall zu helfen, mich zu beschützen etc. Am Liebsten würden sie ständig auf mich aufpassen und belasten mich damit wieder, weil es mich irgendwann auch nervt und sogar triggert, da sie mich immer wieder indirekt zu den Gedanken zurückführen.
    Klar, sie lieben mich und das fühle ich jetzt besonders deutlich, aber es ist eben wirklich schwierig manchmal. Davor würde ich in diesen Momenten dann gleich wieder am liebsten flüchten, was ja doch auch kontraproduktiv wäre :winking_face:

    ich fände es eher ungewöhnlich, wenn deine Eltern das jetzt nicht tun würden ;). Hach, ja, ich kenn das so auch von meiner Mutter *g* (nur um keine Missveständnisse aufkommen zu lassen, sie ist die einzige, die zumindest etwas von der ganzen Sache aus der Familie weiß). Wenn du dich von deinen Eltern zu stark bedrängt fühlst, dann sprich doch mit ihnen und erkläre ihnen, dass du auch ab und zu deinen Abstand brauchst. Ich denke das ist verständlich und normal, wer möchte schon ständig von seinen Eltern belagert werden :face_with_rolling_eyes: . Aber sprich mit ihnen, vermutlich sind sie selber ganz verunsichert was sie sagen und tun sollen. Mit einem Gespräch gibst du ihnen hier auch Sicherheit und kannst die für dich notwendigen Freiräume schaffen.

    Zitat von FaceLess;126407

    Klar habe ich Zukunftspläne, aber die wären mir nicht so wichtig, wenn ich doch auch ganz ohne Zukunft sein würde - tot. Aber im Grunde ist das zur Zeit kein Thema für mich und es sind sogar gerade Tage, wo Selbstmord für mich nicht in Frage käme, und es ist schon sehr lange her, dass das mehr als ein paar Stunden am Stück anhält. Tolles Gefühl, wäre schön, wenn es anhält und ich finde, es lohnt sich sogar, dieses Gefühl der "Freiheit" zu erleben :smiling_face:

    Aber wie gesagt, wer weiß schon, was nach dem Leben kommt. Wenn es nur der Tod ist, dann ist das Leben das einzige, aus dem wir etwas machen können. Ich finde gerade dann, darf man das nicht einfach so wegwerfen. Du sagst selber, dass das für dich aktuell kein Thema ist und es Zeiten gibt, in denen Selbstmord für dich nicht in Frage käme. Ich finde das schon eine wichtige und tolle Sache und es spricht doch nichts dagegen, dass diese Zeiten irgendwann immer länger werden bis das Gefühl zur Normalität geworden ist :smiling_face:

  • Das Gespräch mit meinen Eltern habe ich schon oft gesucht und auch gesagt, dass ich mehr Freiraum brauche. Sie haben es akzeptiert, aber sie tun sich noch schwer damit. Ich versuche einfach, "lieb" zu bleiben und ihnen immer weniger Gründe zur Sorge zu geben - auch für mich selber! :smiling_face:
    Ich freu mich einfach darüber, dass es mir gerade gut geht, bis ich mich frage, ob es irgendwann auch mal anders war!? :smiling_face:

    Schlaft gut :wink:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!