Meine Versuche

  • Siehst du nicht die Herlichkeit der Sterne,
    wie sie strahlen auf dem Grund vom See.
    Dort hinunter möcht ich gerne,
    weit weg von meines Herzens Weh.

    Drunten aus dem Weiherspiegel
    schaut herauf ein Venusbild
    es weitet seine schönen Flügel
    voller Sehnsucht, welche ewig gilt.

    Die einen, welche immer träumen,
    hören des Nachts die Nachtigall,
    doch was wissen sie vor lauter überschäumen
    von des Lebens grausam Qual.


    Tja, das war so ein kleiner Versuch meinerseits, von einem wirklichen Gedicht, schreibe ja sonst mehr so Gedanken auf..Is auch eigentlich was, was ich in der Schule gemacht hatte (thema Romantik), gefiel mir ganz gut...na ja..Kritik wär nett :smiling_face:

  • :winking_face_with_tongue: naja zum thema kritik fällt mir nichts ein ausser das ich kritisiere das du nicht schon viel mehr geschrieben hast :top:

    ich finde es sehr schön und ich hoffe das du noch ein versuch machst und ein weiteres schreibst....bin jetzt schon sehr gespannt drauf.

    also ich bin zwar die gedult in person....*reusper* ja ok leute war gelogen aber genau deshalb....schreib schreib schreib ich möchte noch mehr lesen denn du hast so wie es aussieht grosses talent dafür.
    *immernoch staun*

  • Was bringt es mir zu streiten
    mein innerstes nach außen zu kehren
    meine tiefsten Sorgen zu verbreiten
    zu versuchen meine Ängste zu belehren,
    wenn es doch keinen Sinn macht.

    So bleibt manches ungesagt,
    der Weg zur Freiheit bleibt versperrt.
    Der Entschluss etwas zu ändern wird vertagt
    wenn die trauer an mir zerrt,
    so geht alles einen endlosen Weg.

    Viele Fragen sind in meinem Herz,
    keine Antwort weit und breit.
    Nur namenloser Schmerz,
    und tiefe Einsamkeit
    begleiten mich wohin ich geh´

    Die Schuld die auf mir lastet,
    die ich mir selber auferlegt,
    sich durch all meine Gedanken tastet,
    als ob sie mich hegt und pflegt,
    nährt mich und meine Pein.

    Vieles bleibt verschlossen,
    bleibt versteckt und unerkannt,
    ich lebe weiter, scheinbar unverdrossen,
    die maske hält stand,
    alles ist in ordnung...

  • hey spinne, das hast du aber gut in worte packen können, ich bin begeistert, man merkt richtig wie gut es dir tut und das du damit ne menge für dich erreichst.

    ich denke sprichst vielen aus dem herzen, also nutze deine begabung weiter und lass uns nicht zu lange warten :winking_face:

    nein echt spinne es gefällt mir sehr gut. ich hoffe du schreibst weiter, bin gespannt auf dein nächstes.

    alles gute und ne menge guter worte wünsch ich dir

    lg

    kleine blume

  • hey spinne......ja da ist es ja nun...habe michgefreut wieder was von dir lesen zudürfen und ich muss meinem ollen blöömsche recht geben.....du zeigst viel gefühl und es scheint auch das du viel zusagen hast und es somit in deinen gedichten ausdrückst......ich freue mich aufs nächste und wünsche dir alles erdenklich gute und das du nicht aufgibst...

    gutes schreiben weiterhin

    Liebe grüsse dat küken tira

  • Meine Wünsche,
    meine Träume,
    meine Hoffnungen,
    meine Ziele.

    Ich will Kämpfen,
    Ich will Schaffen,
    Ich will stark sein,
    Ich will Leben.

    Ich kann
    meine Ängste besiegen,
    neue Hoffnung finden,
    durch meine Gedanken fliegen,
    dunklen Gestalten die Hände binden.

    Ich wache auf,
    und denke an
    meine Wünsche,
    meine träume,
    meine Hoffnungen,
    meine Ziele.

    Die Realität sieht anders aus,
    Die Versuche sind vergeblich,
    und wieder einmal kommt nichts dabei heraus,
    und gibt mir einen weiteren schmerzhaften Stich.

    Mache ich weiter?
    Gebe ich auf?
    Macht es einen Sinn?
    Gibt es mir Trost?

    Keine Ideale mehr
    -um zu wünschen
    Kein Schlaf mehr
    -um zu träumen
    Keine Zukunft mehr
    - um zu hoffen
    Kein Mut mehr
    -um sich Ziele zu setzen.

    Wie komme ich da jetzt wieder raus?

  • Nichts sehen,
    Nichts hören,
    Nichts sagen,
    Nichts fühlen,

    Gebote, die du einhälst,
    Gebote, die dich schützen,
    Gebote, die dein Leben bestimmen,
    Gebote, für die du lebst.

    Sie sollen dich schützen,
    dir in schweren Zeiten nützen,
    in diesen Momenten stärker machen,
    denn für die andern musst du immer lachen!

    Angst, die dich fängt,
    Angst, die dich beherrscht,
    Angst, die stärker ist als du,
    Angst, die du betäubst.

    Zieht dich ins endlose schwarz,
    Bringt dich zu fall,
    klebst fest wie an harz,
    und hörst nur deiner schreie wiederhall

    Schmerz, den du empfindest,
    Schmerz, den du liebst,
    Schmerz, den du suchst,
    Schmerz, der dir Erfüllung bringt.

    Erleichtert dich,
    zeigt, dass du lebst.
    und nur durch des Messers Stich,
    kanns es sein, dass du deine Stimme hebst.

  • Das hab ich ausgegraben, muss schon ewig her sein...

    Tage, Nächte, Stunden, Minuten, sekunden...
    Was ist Zeit?
    Die Zeit heilt alle Wunden, doch was ist, wenn die wunden zu tief sind?
    Viele fragen sind offen.
    Was ist Leben?
    Was ist Schmerz?
    Hat man eine Vorstellung von Himmel und Hölle, Kennt man die Größe der Kraft, von der unser Verstand gesteuert wird?
    Sind wir es, die entscheiden?
    -"In der Dunkelheit liegt die Antwort!"das sagte mir einst jemand, den ich sehr schätzte, doch ist es das wirklich?
    Ein anderer sagte mir :" Suche im Licht, denn nur dort hast du die Kontrolle über dein Tun, denn die Nacht verschleiert den Verstand."
    Was ist nun die Wahrheit?
    Kann man sich beeinflussen?
    In wessen Macht liegt das Sein? Das eigene Handeln?
    Was ist da für ein Leben, in dem man nicht einmal weiß, warum man eigentlich Lebt.

  • Auch das hab ich ausgegraben! Dummerweise schreibe ich nie Daten drunter!

    Die Zeit geht an mir vorbei,
    Tage sind wie Stunden,
    Stunden sind wie Tage,
    Dunkelheit umgibt mich,
    vernebelt meine Gedanken.
    Mein Denken geht wieder nur in eine Richtung,
    den Schmerz zu ersticken,
    der in mir wohnt.
    Schatten legen sich über mein dasein,
    stumme schreie klingen in meinen Ohren,
    betäuben nich,
    bringen mich zur verzweiflung.
    Fragen quälen mich,
    lassen mir keine ruhe,
    haben für mich den größten Wert.
    -Dem Leid ein Ende machen?
    Wann? Bald? Nie?
    Warten auf Erlösung.
    Was ist Erlösung?
    Wird uns Erlösung durch einen Gott zuteil?
    Gibt es einen Gott?
    Ich weiß es nicht!
    Sollte es einen Gott geben
    - so hilft er mir nicht!

  • Eines Tages, als er wie immer durch die gasse lief, sah er seinen alten Freund wieder.Sie hatten sich seit 3 Jahren nicht mehr gesehn. Ihre letzte Begegnung war an dem Tag gewesen, an dem er beschlossen hatte die Schule zu schmeißen, da war er gerade 14 Jahre alt geworden.Für sein letztes Geld kaufte er sich ein zugticket, er verließ seine heimatstadt und wollte woanders ganz von vorne anfangen. Als er aus dem Zug stieg sog er tief die Stadtluft ein und war guter Dinge. Erst als der abend kam wurde ihm bewusst in welcher Lage er sich befand, ohne essen, ohne schlafplatz, ohne Geld.
    Ein paar tage hielt er sich mit betteln über Wasser, doch das brachte nur einen Bruchteil des Nötigen ein, so fing er an zu stehlen. Er war wirklich ein Naturtalent, doch auch damit kam er mehr schlecht als recht über die runden. Nach einigen Wochen lernte er ein paar typen kennen, die meinten sie hätten da was, womit man das straßenleben besser ertragen könnte und gaben ihm einen Joint. Sie hatten recht und so fing er an Drogen zu nehmen, erst kiffte er nur, doch er lernte immer mehr Leute kennen, die immer neues anzubieten hatten, was immer besser war, als das schon ausprobierte. So konnte er die komplikationen besser ertragen, doch musste er immer mehr Geld heranschaffen, um seine Drogen bezahlen zu können. Dieses Leben führte er nun schon seit 3 Jahren, sein Körper war mager und ausgezehrt, seine kleidung zerissen und schmutzig, seine Haut grau und dünn. Er war sich völlig bewusst wie er wirkte.Normalerweise war es ihm egal, aber nun, da er seinen alten freund wiedersah, wie er mit ordentlichen kleidern, frisch gewaschen und wie das blühende leben antraf, schämte er sich. Er senkte den blick, setzte seine Weite Kapuze auf und drückte sich an ihm vorbei.Er roch den frischen Duft von seife, einen Hauch von Parfum.Er sah das schimmern der gewaschenen haare, die gesunde Röte, die sich über die wangen seines alten Freundes zog, er streifte seine muskulösen arme und sein geschwächter ausgemergelter dürrer Körper wurde fast von ihm zur seite gedrängt. Er hörte den schall, der aus dem mp3 player kam, den sein Freund trug, ein luxus an den er nicht einmal denken durfte. Er sah das lächeln, das sein alter Freund auf den lippen trug, als er just in diesem Moment eine sms bekam. All diese Eindrücke überschwemmten ihn, in diesem kurzen Augenblick!
    Er trat aus der Gasse heraus, die Sonne strahlte, er befand sich auf dem Stadtplatz, er blinzelte, und auf einmal fühlte er sich nur noch tot, innerlich ausgebrannt, unwichtig, schlecht. Er hasste sich und wollte es nur noch beenden, er wollte über den Platz laufen und sich mitten darauf eine Kugel in den Kopf jagen. Éntschlossen schritt er auf den Stern, der in der Mitte des platzes eingelassen war zu. Doch er hielt nicht an, er ging daran vorbei, wendete sich nach links, rempelte eine Alte dame an, und stahl ihr das portemonnaie, mechanisch schaute er hinein, rechnete aus, wieviel stoff er für den inhalt wohl bekommen würde, wendete sich nach links und suchte seinen Dealer auf. Er setzte sich den nächsten schuss. Seinen alten Freund hatte er vergessen.

  • *trigger*-gefahr..glaub ich, hab noch nich ganz rausgefunden wie die kriterien dafür sind!


    "6 min"

    Sie saß schon wieder allein in ihrem Zimmer und starrte ihre Wand an. Es war keiner im Haus, so wie immer. Die Laute musik dröhnte in Ihre Ohren. Der Bass erfüllte ihren ganzen Körper und der Boden vibrierte. Draußen wurde es dunkel, aber die Laternen gingen nicht an. Sie wendete ihren Blick von der Wand und guckte aus dem Fenster. Sie fühlte nichts , sie dachte an nichts, all die Anspannung der letzten Tage war von ihr abgefallen, sie war entspannt und seltsam unbeteiligt.
    Auf Einmal war ihr alles egal, es war ihr egal, dass sie allein war, es war ihr egal, dass ihre Mutter nicht mit ihr sprach, es kümmerte sie nicht mehr, dass ihre eltern stritten, dass sich niemand für sie interessierte und das alles schiefging.
    Sie hasste sich plötzlich nicht mehr, es war ihr egal, gleichgültig was mit ihr geschah. Die Musik wechselte, jetzt erfüllte sie der Klang gefühlvoller Geigen, schmerzvoller Texte, gesungen mit einer Stimme, die einen direkt ins Herz traf, sie sang von Angst, von Einsamkeit und schließlich von Liebe. Was war Liebe?
    Die wunderbare erfüllende Gleichgültigkeit wich, und auf einmal arbeitete ihr Gehirn wieder. Die Ängste, die Sorgen, der Schmerz, die Einsamkeit, all das prasselte ein weiteres Mal auf sie ein, erdrückte sie, lähmte sie, brachte ihre Brust zum Zerspringen. Sie wollte reden, wollte ihre Freundin anrufen, wollte ihren Schmerz in die welt schreien, doch sie konnte sich nicht bewegen, und was hätte sie auch sagen sollen?
    Es hätte keiner verstanden.
    Und sie hatte es ja auch nicht besser verdient, wer war sie schon, was war sie schon? Ein nichts, ein niemand, keiner Aufregung würdig.
    Sie schüttelte den kopf, wie um die Gedanken loszuwerden. Sie atmete tief durch und stand auf. Sie ging ins Bad, wusch sich das blut vom Arm, desinfizierte mechanisch die Wunden und verband sie. Dann kehrte sie in ihr Zimmer zurück, mit peinlicher sorgsamkeit verstaute sie ihr Messer im Schrank, zog sich die hochgekrempelten Ärmel wieder runter. Gleich würde ihrer Mutter wiederkommen und sie wäre wieder die alte, ohne Angst, ohne Trauer, ohne Wut, mit einem Lächeln auf dem Gesicht.

  • „Illusion“

    Auf den Schwingen der Nacht,
    trägt mich der Traum hinfort,
    mit einer unbekannten Macht,
    an einen unbekannten Ort.

    Dort, wo immer die Sonne scheint,
    selbst der Schatten freundlich ist,
    auch der schwächste Samen keimt,
    ein Ort, den man nie vergisst.

    Wo man Angst nicht kennt,
    Trauer nichts, als ein Fremdwort ist,
    wo die Zeit nicht rennt,
    und man Stunden nicht mit Minuten misst.

    Wo nichts als ruhe herrscht,
    Jeder für sich – doch alle zusammen.
    Da will ich bleiben => für alle Zeit.

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