hass,zorn dann kommt der schmerz!!!!

  • hallo,
    immer wenn ich meine depris habe könnte ich mir weh tun und meistens mach ich das dann auch,kann einfach nicht damit aufhören um so länger ich es verzögere um so mehr hab ich das verlangen danach und dann merk ich nicht mal mehr den schmerz und mach immer weiter das kann doch nicht der ausweg für meine probleme sein ... war bis jetzt auch noch nie bei einem arzt weil ich nicht bei jemandem fremden sitzen kann und einfach über mein leben rede denke den intressiert das auch nicht der macht ja nur seine arbeit ... ich finde einfach keinen ausweg mehr

    lg devilgirl

    ps: würde mich über antworten sehr freuen

  • Hey du,

    jup das kommt mir bekannt vor, aber glaub mir es ist schon möglich was dagegen zu tun ... schau dich hier mal um, und du wirst sehen es geht mehreren so ...

    Warum keine Thera ... muss ja erstmal kein Arzt sein, geh mal in eine Beratungsstelle, oder was Vergleichbares .... vertrau dich wem an, dem DU vertraust und du bist nimmer alleine mit deinem Problem, oder bleib hier im Forum dran :smiling_face:
    ... egal ... es wird dir sicher weiter helfen ....

    Wünsch dir einen schönen Abend
    LG Julchen

  • Hallo Devilgirl,

    die Kombination von Depris und dem Wunsch, sich zu verletzen, um sich überhaupt mal wieder zu spüren, kenn ich sehr gut. Oft hatte ich einfach das Gefühl, gar nicht mehr anders aus diesem riesigen Stimmungsloch heraus zu kommen. Aber es gibt auch andere Mittel, sich Luft zu verschaffen, ohne bleibende Verletzungen davon zu tragen. Vielleicht hilft Dir Musik, richtig laute Musik, um den Depri-Nebel aufzubrechen? Oder Bewegung, wenn Du beispielsweise gerne läufst, joggst, etc. Manchmal habe ich auch extrem kalt geduscht, auch wenn's anfangs enorm viel Überwindung kostet, habe ich trotzdem gemerkt, dass es mich beruhigt - vor allem konnte ich mich durch das eiskalte Wasser wirklich spüren.

    Vielleicht magst Du es mal ausprobieren? Ich weiß, das ist absolut nicht einfach, deshalb ist es gut nach Alternativen zu schauen, wenn's Dir mal besser geht und Du Energie hast, Dir ein persönliches "Notfall-Programm" zusammen zu stellen, nach dem Motto "Den Erste-Hilfe-Kasten stellt man vor dem Notfall zusammen, nicht während/danach"... :70:

    Ich wünsche Dir viel Glück und positive Erfahrungen mit Alternativen.

    Lieber Gruß,
    Katzendevil

  • Hallo devilgirl,

    es sind ja nun schon einige Dinge genannt worden, denen ich mich auch durchaus anschließen kann. Nur denk immer daran: deine Depris und das SVV haben eine Ursache und um alles in den Griff zu bekommen, muss man an die Ursache ran. Stell dir mal vor, du hast ein Bein gebrochen und es ist ein offener Bruch. Dann reicht es auch nicht, dass du dier Wunde schließt und die Wunde heilst, mit Salben etc., sondern der Bruch muss auch gerichtet werden, sonst bleiben die Schmerzen immer!
    Klar ist es schwer, einem Arzt und/oder einem Therapeuten zu vertrauen, aber das baut sich ja langsam auf. Hast du es denn schon mal versucht? Wenn nicht, dann kannst du doch gar nicht wissen, ob es dir was bringt oder nicht?! Was hast du zu verlieren?

    Liebe Grüße
    rose

  • ja das kenn ich... zur zeit versuch ich mich auch immer abzulenken nur klappt es leider noch nicht ganz ... aber ich versuch mein bestes damit ich das hin bekomme kann ja nicht so weiter gehen

    lg devilgirl

  • hast du schon mal nachgeschaut, ob es in deiner Nähe Therapeuten gibt? Du kannst ja mit deinem Hausarzt mal darüber reden, ich kann es nur empfehlen, ich hab mich früher auch immer gesträubt dagegen, hab gedacht, da gehen nur VErrückte hin etc., aber jetzt bin ich froh, dass ich es gemacht habe

  • das ist es nicht ich weiß schon das da nicht nur verrückte hin gehen ... ich denk nur das das alles sowieso nix bringt den ihr schluss zitat ist e wieder deine eltern sind schuld ... aber das weiß ich selbst

  • Zitat

    schluss zitat ist e wieder deine eltern sind schuld ... aber das weiß ich selbst

    Nein, es geht eher darum, dass du lernst, gesund mit diesem Wissen umzugehen :smiling_face:

    LG, alive

  • zwingen kann dich ja auch niemand zu einer Therapie, aber ich denke, dass du schon eine gewisse Bereitschaft dazu mitbringst, es kommt mir vor wie ein Hilfeschrei, der erwidert werden muss, damit du FÜR DICH etwas tust und nicht gegen dich.

    Also ich kann nur sagen, dass es hilft, sich einem Außenstehenden anzuvertrauen und Lösungsansätze gemeinsam zu ermitteln. Es ist natürlich auch ein etwas anstrengender Weg, der sich aber im Endeffekt wirklich lohnt.

    Also ich habe noch das gewisse Alkoholproblem, aber ich bin in Therapie gegangen wegen ständigen Selbstmordversuchen, wegen Depressionen, Panikattacken und ständiger Verzweiflung. Und ich habe es geschafft, keine Suizidgedanken mehr zu haben (und wenn ganz ganz selten und ganz schwach), ich kann aus dem Haus gehen ohne Verfolgungswahn und ich habe keine Heulkrämpfe mehr und das ist schon eine riesige Erleichterung

  • da müsste ich mich erst mal überwinden das so zu machen bis ich vertrauen in eine person habe das dauert lange und kann ja nicht mit jedem da drüber reden

  • das kann ich gut verstehen, aber wenn du mal einen Anfang gemacht hast, geht es auch einfacher. Ich bin da vielleicht etwas zugängängicher gewesen, aber auch nur, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe und mich mit dem Auto vor die Wand setzen wollte und nur noch geheult habe. Da wusste ich, jetzt muss ich etwas tun

  • Das ist ansich ja richtig und gut, aber ganz ehrlich so wie es dir zur Zeit geht, kannst du da wirklich die Mutter für deine Kinder sein, die du sein möchtest und solltest?
    Hast du schon mal versucht, dich ans Jugendamt zu wenden? Vielleicht können die dich unterstützen und jemanden für die Kinder finden für die Zeiten,m in denen du zur Therapie gehst?
    Du kannst nur eine gute Mutter sein, so wie du es dior vorstellst, wenn du selbst stabil bist, sonst überträgt sich deine Instabilität auf deine Kinder!

    Liebe Grüße
    rose

  • Hallo,

    ich wüßte nicht, wie man Dir helfen kann, wenn Du es schon beurteilt und verurteilt hast, bevor die Hilfe überhaupt angefangen hat; egal von wem. In Selbstmitleid zu verfallen mag "reizend" sein, aber dieser Reiz ist auch irgendwann mal ausgeschöpft. Denk nach.

  • Hallo Impala, ganz schön knallhart, aber Du hast Recht.
    Hallo devilgirl, ich habe mir noch mal all Deine Beiträge durchgelesen und es klingt ziemlich nach Selbstmitleid. Es ist schon sehr schwierig und Mist, was Du so mitgemacht hast. Das ist auch gut so, wenn Du Dir was von der Seele schreibst, machen wir ja alle so. Lies nochmal nach, jeder hier, der Dir antwortet, gibt Dir Ratschläge, Vorschläge, was du machen kannst auch im Hinblick auf Deine Kinder. Du kannst keine gute Mutter sein, wenn Du Dir nicht selbst gut sein kannst. Du mußt stabil werden und auch Hilfe annehmen. Eine Therapie wäre wirklich gut für Dich und auch, wenn du das Jugendamt bittest um Hilfe bei der Betreuung Deiner Kinde,r wenn Du Therapie machst. Doch jede noch so gutgemeinte Hilfe schmetterst Du ab und Du hast immer ein "Aber". Laß Dir helfen. Es reicht nicht nur darüber zu schreiben oder den ganzen Tag zu weinen. Davon änderrt sich nichts. Auch ich mußte lernen Hilfe anzunehmen. Auch, wenn es schwer fällt. Oft hilft die 1. Therapie noch nicht. Ich habe mehrere gebracht, um wieder klar zu kommen, mußte meine Kinder abgeben, um stationär behandelt zu werden, doch es hat sich gelohnt. Ich mache wieder alles alleine und komm ganz gut klar. Muß nur noch von dem Teufelszeug loskommen. Aber auch da bin ich auf dem besten weg. Tine

  • Hallo alles miteinander:gj:,
    Ich habe euern ratschlag angenommen und war in einer therapie es geht mir jetzt echt besser hatte ja schoneinmal geschrieben das es mir besser ging aber dies hilt nicht lange an.
    hab mich auch entlich den mut gehabt und mich von meinem mann getrennt führe nun ein glückliches leben mit meinen kids und meinem freund :gj: ...ich glaute echt nicht dran das ich mal so leben kann aber es geht tatsächlich und
    ich DANKE EUCH echt für die ganzen ratschläge....bin total froh das ich diese seite gefunden habe wäre wahrscheinlich niemand in eine therapie DANKE

  • Hey!

    Ich gratuliere! :winking_face:
    Klingt super was du schreibst.
    Und schön, dass du uns ein Feedback gegeben hast. Darüber freuen wir uns immer, wenn man auch nach langer Zeit mal sowas lesen kann.

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