Ich habe folgendes problem:
Ich war lange sexsüchtig (bzw. bin es?), bin seit über einem Jahr in Therapie und quasi "clean" (Sex nur noch mit meiner Frau und mit mir).
Das größere Problem ist aber, dass ich mirt über die Jahre angewöhnt habe zu lügen; und zwar ständig. Das ist sehr anstrengend und lässt sich mit einer Partnerschaft nicht vereinen, deshlab ist es mir wichtig, offen zu sein und alles mit meiner Frau zu teilen.
Nun falle ich aber immer wieder unbewusst in dieses Muster zurück. Es sind keine schlimmen Sachen, aber ich verheimliche einfach immer wieder mal was und wenn das dann rauskommt ist meine Frau sehr enttäuscht. Unser gröstes Problem nach der Geschichte ist nun mal "Vertrauen".
Das schlimme ist, dass es mir in dem Moment gar nicht bewusst ist, ich lüge bzw. verschwiege gerne Dinge, wenn mir irgendwas unangenehm erscheint bzw. um mich selber besser darstehen zu lassen. Aber meine Frau hat natürlich Angst, dass ich ihr noch viel mehr verschweige und z.B. rückfällig werden könnte und ins Pornokino oder zu einer Prostituierten gehen könnte.
Das Lügen ist auch nie geplant sondern immer spontan und dann traue ich mich nicht (bzw. erachte es nicht für nötig), die Sache nachträglich aufzuklären.
Jetzt geht es doch bestimmt nicht nur mir so, jeder der von irgendwas abhängig war oder ist, hat doch auch viel gelogen um seine Sucht zu verheimlichen.
Wie geht ihr damit um?
Wie kann ich rechtzeitig erkennen, dass da was falsch läuft?
Wie baue ich das verlorene Vertrauen wieder auf?