• nehm seit jahren morphiumtabeltten gegen rückenschmerzen,b ekomm sie verscchrieben. hab im letzten halbem jahr immer mehr genommen, bis zu 15 pillen a 40 mg pro tag. hab mich dann gut gefühjlt. meine ärztin hat mir problemlos immer ein rezept gegeben, zum schluß aller 14 tage. vor einer woche ist es ihr aufgefallen, dass sie mir zu viel versfcchireben hat. saeit einer woche hab ich dide dosis runter genommen. nun gingen aber gestern die pillen trotzdem zu ende, dachte dass ich mit 2 pro tag sauskomme. sie hat mir kein rezept gegeben, hat geasagt, ich komm in teuefels küche! nun gings mir aber so schlecht, hab nur noch geheult, dass ich die letzten 4 nehmen mußte.

    was soll ich mporgen machen, wenn die wirkung nachläßt? eher heute, ist schon spät. was sioll ich nur machen, mir gehts so schlecht. sie kann mich doch nicht einfach jetzt so hängen lassen. ich hab ihr doch alles gebeichtet, scheint ihr aber egal zu sein. ich bin sowieso Suizid gefährdet, hab s aber leider nicht in die apotheke geschafft und hab desahlb nicht mal schlaftablette im haus. was soll ich nur machen? weiss nicht weiter, hab Angst vor einer klinik, hab Angst sie geben mir auch nichts, was soll ich nur machen?

  • hab kurz geschlafen. jetzt gehts mir besser, da ich meine 4 letzten pillen genommen habe. ich hab nur große Angst, wenn die wirkung wieder nachläßt, das halt ich nicht aus!

  • Liebe igeline,
    ich denke schon, dass du beim notdienst gut aufgehoben bist. Die können dir mit Medis helfen.
    Mach es, bitte.
    Ich denk ganz fest an dich, okay?
    Nebula

  • Hallo Igeline,

    warst du beim Notdienst, ich finde alleine von Medis zu entziehen ziemlich gefährlich.

    Deine Ärztin hat Verantwortung, die sie bisher arg hat schleifen lassen. Es hätte ihr auffallen müssen, dass du immer öfters kommst, und ein Rezept brauchst.

    Wie wäre es mit dem Weg in eine Beratungsstelle,. weg kommen von dem Zeug, umstellen auf ein anderes Medikament?

    Hoffe es geht dir gut, und alles ist in Ordnung

    LG Julchen

  • Mensch Igeline
    ich hab Dir doch gestern noch Adressen geschickt!!!!!!
    Geh in die Klinik!!!!!! oder ruf wenigstens die Notfallnummer an!!!!!

  • Lass dir unbedingt helfen !
    Ich würde erstmal versuchen, die Ärztin zu erreichen, die zuließ, dass du dich in diese Situation (Abhängigkeit) bringen konntest.
    Oder greife zu einer von Carrys Nummern...

    Aber tue etwas. LG: Ganesha

  • die Ärztin ist Scheisse!!!! Die hat Ihr von jetzt auf nachher die Medis gestrichen nachdem Sie erfahren hat das Igeline ein Problem damit hat!!!! Fahrlässig!!!!

  • Hallo Igeline,
    eigentlich ist es vollkommen egal, ob Du Deine Ärztin anrufst, den Nitdienst, oder gleich eine Klinik aufsuchst. In Deiner Situation müssen die Deinen Pegel füllen, sonst machen die sich der unterlassenen Hilfeleistung schuldig.
    Also, wähle den Weg, der Dir der einfachste erscheint, aber gib dich in helfende Hände, denn die brauchst Du momentan ganz dringend.
    Alles Gute
    dunge

  • Hallo, wie geht es Dir? Ich kann Dir das Krankenhaus in Arnsdorf zur stationären Behandlung empfehlen. Ich habe dort gute Erfahrungen gemacht. Der Notdienst kann Dich auch dorthin einliefern. Alles Gute. karllo

  • mir hat an wochenende keiner geholfen, kein notdienst im kh und kein bereitschaftsdienst,.angeblich können die keine Opiate rausgeben oder verschreiben und meine ärztin konnte ich nicht erreichen.

    es war einfach nur gräßlich, die symtome kennt ihr sicher alle.

    am montag bin ich dann wieder in ihre prasix. sie hat mir nach einer endlosen diskussion von 1 h ein rezept gegeben, mit der einschränkung, dass mir die apotheke immer nur 10 stk geben darf. find ich vom grundsatz her i.o., nur dass ich zum schluß auf 10 - 15 pillen war und nun mit 2 auskommen soll. bis jetzt hab ich es geschafft, nur weiss ich nicht, ob ich das die nächsten 6 wochen durchhalte, es ist furchtbar schwer und mir gehts beschissen.

  • Was bedeutet "keiner geholfen"?
    Ich meine, natürlich können die nicht jedem einfach irgendwelche 'Opiate geben, aber ich habe auch auf Entzug wenigstens Diazepam-Spritzen vom Notarzt bekommen - wenn das auch 20 Jahre her ist :winking_face:
    Bitte beschreib doch mal genau was du alles unternommen hast.

    Ich sehe nur eine Möglichkeit, dass du dir das Ganze etwas erleichterst - geh in eine Klink und mach dort einen Entzug.
    Ganz ehrlich, ich kann mir nicht vorstellen, dass du mit dieser Dosierung klar kommst und alles was du nicht nach Maß einnimmst, das fehlt dir dann ja anderweitig.

    Natürlich ist Klinik auch kein Zuckerschlecken, aber da bist wenigstens unter Beobachtung und medizinisch versorgt.

    LG Franz

  • Hallo igeline,

    ich denke, man könnte die Ärztin evtl. verklagen - aber wem bringt das was? Es ist aber schon krass, was da manchmal abläuft. Ich kenne eine Rentnerin, die wurde nach einem Bandscheibenvorfall fast 10 Jahre konstant mit Opiaten versorgt. Dann bekam der Arzt auf einmal (weiß der Kuckuck warum plötzlich) kalte Füße, und wollte die Frau auch im Hau-Ruck-Verfahren absetzen. Da fehlt sowohl medizinische Kompetenz (oder er hat sich nicht getraut, sie in eine Klinik zu schicken, weil dann Fragen gestellt worden wären). Und es fehlt psychologische Kompetenz, weil der süchtige Patient nicht unbedingt bereit ist, von heute auf morgen mitzuspielen. Aber leider hilft Schimpfen nix...

    Igeline, nAch dem, was ich herauslese, hast Du Dich noch nicht wirklich dafür entschieden aufzuhören. Eigentlich hat jetzt die Ärztin entschieden.

    Franz hat recht: Du kannst Dir überlegen, in eine Klinik zu gehen, und zu entgiften. Dann hast Du es hinter Dir.

    Oder Du suchst nach einem Arzt, der mit Dir gemeinsam einen Weg findet, Dich da runterzuholen - mit runterdosieren.

    Es sollte doch möglich sein, eine Stelle zu finden (erste Anlaufstelle Suchtberatung), die süchtig gewordenen Schmerzpatienten Hilfe anbietet. Ist ja kein Einzelfall.

    Du solltest, finde ich versuchen, Dir erst mal klar zu werden, was Du willst, und dann häng Dich ans Telefon.

    Viel Glück, LizardKIng

  • heute ist für mich tag 3 mit der für mich sehr geringen dosis von 2x40 mg. bisher hab ich es geschafft, mich drann zu halten. gut geht es mir allerdings nicht. ich hab immer noch die vorstellung von einer vollen packung mit 100 stk. damit ich soviele nehmen kann, dass es mir wieder "gut" geht. war gestern auch bei meiner psychotante. sie meinte, sie würde mich zum ersten mal wach erleben, nicht so sediert oder zugekifft, wie ich immer gesagt habe. aber eigentlich hat mir weder meine ärztin noch die psytante ein angebot für hilfe gemacht. auf der anderen seite weiss ich nicht, ob ich hilfe annehmen könnte. ich hab mein leben lang alles mit mir allein ausmachen, geradebiegen müssen und noch allein meinen sohn großgezogen. er ist das einzige, auf was ich stolz bin und will ihn gerade deshalb nicht in den scheiß mit reinziehen. bisher hab ich keinem meiner freunde und bekannten von der Abhängigkeit erzählt.

    mir reicht schon, dass ich beim ehrlichen umgang mit meinen mehreren psy. störungen immer wieder auf unverständnis und sogar ablehnung stoße. hab deshalb auch kaum noch freunde, aber wer würde mich auf dauer denn auch aushalten, ich halt mich ja selbst kaum aus. ist das alles ein scheiß-

    ich danke euch auf jeden fall allen für eurer verständnis und hilfsangebote, besonders nebula. weiss nicht, was ich in meiner ersten entzugsnacht gemacht hätte, wenn sie nicht für mich da gewesen wäre, danke nebula, du bist selbst schon durch die hölle gegangen und stellst deshalb keine blöden fragen, sonder bist einfach da und versuchst zu helfen.

  • naja, dass mir in der notaufnahme nicht geholfen wurde, hab ich ja schon geschrieben. den notarzt zu rufen, hab ich mich nicht getraut, hatte Angst, dass der mich in die klinik abschiebt. machen die leider gern, denn dann sind sie die verantwortung los.

    aber immerhin hat der sehr unangenehme entzug meine laxe einstellung zu den pillen verändert. ich hab mir vorgenommen, nie wieder in so eine schlimmer situation zu kommen.

    jetzt komm ich mir allerdings wie ein kleinkind vor. meine ärztin hat mit zwar wieder ein btm rezept verschrieben, aber mit der einschränkung, dass mir die apotheke immer nur 10 stk auf einmal geben darf. also latsche ich jetzt aller 5 tag dahin. die entzugssympthome sind völlig weg, auch mit nur 2 pillen pro tag. ein wenig bin ich stolz auf mich, dass ich das eigentlich ganz allein geschafft hab.

    was mich nur im nachgang ärgert, ist, dass sich meine ärztin überhaupt kein e gedanken gemacht hat. ich hab die rezepte immer ganz offiziell bekommen, hab angerufen und konnte es ein paar stunden später abholen. es ist letztlich nur aufgefallen, da das letzte rezept erst 14 tage her war und die schwester, die die durchschläge aufbewahrt, das wohl bemerkt hat. darauf hin hatmeine ärztin bei meinem späteren praxisbesuch durch die ganze praxis gerufen, oh, igeline hat ja mächtig morphiumtabletten zu hause gesammelt. vor 2 schwestern und den ganzen patienten. das mußte nicht sein. könnt euch ja vorstellen, wie mich alle angesehen haben. noch schlimmer war allerdings, dass sie nach meiner beichte, wie viele ich im letzten halben jahr genommen hab und ihr mitteilte, dass jetzt die pillen alle sind, plötzlich völlig allein mit meinem problem gelassen hat. das war freitags und sie hat sich geweigert, mir ein neues rezept zu geben. ich war total perplex und konnte mich nicht wehren. das war das schwärzeste wochenende meines lebens. als ich montags mich dann aufraffen konnte und zu ihr fahren konnte und immernoch starkt entzugserscheinungen hatte, war mein einziges ziel, endlich ein rezept bekommen, damit das endlich aufhört. ich hab iher anscheinend erfolgreich vorspielen können, dass ich jetzt keine entzugssympthome mehr habe, diesmal hat sie sich lange zeit genommen und mit mir geredet. ich konnte aber wahrnehmen, dass sie eine scheiß Angst vor der kasse oder sonst wem hat, wenn das raus kommt. keine ahnung, wie das ist, ob den #rzten was passiert.

    auf jeden fall halte ich mich jetzt sogar an 2 pro tag und bin froh, dass es so geht.

    nur löst diese dosis nicht mein schmerzporblem. ich bin nicht in der lage, was im garten zu machen. mehr als 2 mal bücken ist nicht drinn. der eigentliche auslöser für meine Sucht, war auch meine schmerztherapeutin, ich fühl mich nicht ernst genommen. alles meine vorschläge, etwa das mittel zu wechseln, lehnt sie sehr energisch ab. ich war mal bei ihr, da hatte ich trotz morphium extreme schmerzen und habe von ihr hilfe erwartet. die bekam ich aber nicht, sie verschreibt mir zwar zusätzlich Novaminsulfon 500mg/ml, das hat aber leider überhaupt keine wirkung bei mir, was sie mir allerdings nicht glaubt. und so bin ich wieder am anfang meiner schmerzkarriere. ich war schon bei so vielen ärzten, außer den üblichen hinweisen auf eine gesunde lebensweise und ein paar gezielten ´übungen, fällt denen nichts ein.

    ich brauch aber hilfe, ich weiss nicht weiter!!!

  • Hast du schon eine richtige Schmerttherapie gemacht?
    Es gibt heute soviele Möglichkeiten...
    Das Problem scheint zu sein, dass man erst auf den richtigen Arzt treffen muß!

    Das mit den Ärzten ist übel, hatte da auch ma 9 Monate mit Terazepam zu tun. Für nen ExJunkie übel genug...
    Anruf genügt & so.
    Unglaublich...
    ABER: ICH habs zugelassen!

    LG.Ganesha

  • Hi Igeline,

    Deinen Ärger kann ich sehr gut verstehen. Ärzte sind manchmal soo zum :kotz:

    Aber es ist ganz toll, dass Du es jetzt so weit geschafft hast! Glückwunsch. Das bekommt nicht jeder so hin!

    Jetzt liegt es an Dir, Dich um eine Schmerztherapie und/oder Suchttherapie zu kümmern. Ich hab festgestellt, dass es in jeder größeren Stadt ein Riesenspektrum von super guten bis völlig idiotischen Fachärzten gibt. Um eine professionelle Behandlung zu bekommen, muss man richtig suchen und rumfragen, Beratungsstellen anrufen etc. pp.

    NAch einem Opiatentzug leiden die meisten Leute unter Antriebsschwäche, was es dann schwer macht, sich Hilfe zu holen. Wenn Du wenig Energie hast, sollstest Du knallhart Prioritäten setzen, und Dich zuallererst um Deine weitere Behandlung kümmern, egal was sonst wichtiges liegenbleibt. Denn es gibt nichts wichtigeres. Wenn Du fit bist, geht alles andere viel leichter.

    Viel Glück, LizardKIng

  • @geline:

    gerade wenns um opioide geht, wenns darum geht, mit einem vom arzt evtl. durch unwissenheit, aber speziell vom schmerzpatienten durch unwissenheit und absolutem vertrauen in die kompetenz des docs sich in die opisucht langsam aber sicher herein fühen zu lassen und dann zu merken, dass dem doc auf einmal bewußt wird, welchen fehler er gerade begangen hat und einem so schnell wie möglich "abschieben" will, um probleme jeglicher art zu vermeiden, sollte man sich ein ziemlich dickes fell anschaffen.
    dann wird man größtenteils vom doc, insbesondere aber von den angestellten behandelt, wie ein patient 3. klasse, wie ein abhängiger, der um opis bettelt um breit zu sein und nicht entzügig zu werden.
    ich habe im laufe meiner karriere als schmerzpatient schon sehr miese anspielungen und sprüche anhören müssen, die mir die sprache verschlagen haben. es reichten schon die blicke, die sich die angestellten zuwarfen, wenn sie mir ein btm rezept auf den tresen knallten, bis hin zu wetten, die sie untereinander abschlossen, ob der doc mir überhaubt ein btm rezept ausstellen würde (in meinem beisein, im beisein von anderen patienten und des docs). die demütigung, die man dann erfährt ist kaum nach zuvollziehen. ich fragte mich immer, mit welcher berechtigung diese menschen ihren job ausüben dürfen. es ist zum heulen, dass man mit jedem negativbeispiel in einem topf geworfen wird. man malocht sich die knochen kaputt, ist auf opis angewiesen, wird auf dauer gesehen selbstverständlich suchtkrank und die probleme beginnen, so oder so.

    nur mal nebenbei eingeworfen in die ganze thematik......
    alles gute dir und deinem körper + seele......

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