• Nein, ichschliese auf Grund von Fakten daraus.
    Aber ich weiss aus Erfahrung, dass leute ohne Ahnung so wie ihr reagiert.
    Also nochmal: Was denkt ihr denn, was noch passieren kann?

    Menschen, die krampfanfällig sind, müssen bei der EInnahme von diesen Medikamenten aufpassen, so wie es auch in der Doxepin Beilage steht. Aber nicht beim Absetzen. Zumal sie die ja schon einige Tage abgesetzt hat und nicht lange eingenommen hat.
    So, ich bin weg.

    Edit: No Future: Du kennst mich doch garnicht. Das dir dann schon die Galle hochkommt. LOL.

  • Zitat von Nisha;103285

    Nein, ichschliese auf Grund von Fakten daraus.

    Menschen, die krampfanfällig sind, müssen bei der EInnahme von diesen Medikamenten aufpassen, so wie es auch in der Doxepin Beilage steht. Aber nicht beim Absetzen. Zumal sie die ja schon einige Tage abgesetzt hat und nicht lange eingenommen hat.
    So, ich bin weg.

    Edit: No Future: Du kennst mich doch garnicht. Das dir dann schon die Galle hochkommt. LOL.



    weil du kompletten sch.. redest in meinen augen.. und dann wen wer wirklich zum krampfen anfängt und draufgeht nur weil du dir ja soo sicher warst aufgrund DEINER erfahrungen.. ne echt nur zum kopfschütteln..

  • Benzos, Barbies oder diverse Opiate darf man Z.B. nicht einfach so absetzen.
    Da kann es wirklich Krampfgefahr und noch schlimmeres geben.

    Edit: Wenn man die Medis, die Stella eingenommen hat, über längere Zeit nimmt, sollten sie ausgeschlichen werden, da die Absetzsymthome unangenehm sind. Allerdings nicht gefährlich.

  • Hier kann wohl wer nicht lesen?

    Wenn der Hersteller selbst davor warnt, dann ist das Fakt und Erfahrungen einer einzelnen stellen sich da sicher nicht drüber.

    Zudem hat niemand behauptet das ein Anfall kommen wird, es wurde darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht.

    Wir sind aber sicher alle froh, dass jetzt endlich wer da ist, der Ahnung von der Materie hat :grinning_squinting_face:

    Zudem, Krampfanfälle sind nicht die einzige Erscheinung als Absetzerscheinungen.
    'Depressionen, Puls und Atemprobleme, zig andere Sachen können unerwartet und plötzlich auftreten - vor allem Angstzustände.
    Außerdem schreibst du selber, Menschen die zu Krämpfen neigen, die müssen aufpassen - woher wissen, wenn bisher noch nie was passiert ist?

    Ich halte es schon sehr anmaßend, wenn man von sich behauptet, man weiß alles über diese Medis und unterstellt allen anderen Unwissenheit.
    Für meinen Teil rühme ich mich nicht mit Drogenerfahrungen, weil darauf bin ich nicht unbedingt stolz - nur weit über 2o Jahre kann ich auch vorweisen, so ist das nicht.

    Entzugssymptome haben nicht allein mit dem Wirkstoff zu tun, körperliche und psychische Bedingungen spielen da auch noch mit und die kann man nicht so pauschal abhandeln - nicht mal ein Arzt und schon gar nicht ein Alleswisser!

    LG Franz

  • Zitat

    /Hier kann wohl wer nicht lesen?

    Wenn der Hersteller selbst davor warnt, dann ist das Fakt und Erfahrungen einer einzelnen stellen sich da sicher nicht drüber.


    Meines Wissens nach warnt der Hersteller bei der Einnahme das Krampfgefahr besteht, nicht beim Absetzen!

    Zitat

    Außerdem schreibst du selber, Menschen die zu Krämpfen neigen, die müssen aufpassen - woher wissen, wenn bisher noch nie was passiert ist?

    Weil in ihrem Alter, mit den Medikamenten schon was passiert währe.

    Zitat

    Für meinen Teil rühme ich mich nicht mit Drogenerfahrungen, weil darauf bin ich nicht unbedingt stolz - nur weit über 2o Jahre kann ich auch vorweisen, so ist das nicht.

    Schade, dass du Psychopharmaka mit Drogen gleichstellst.

    Zitat

    Depressionen, Puls und Atemprobleme, zig andere Sachen können unerwartet und plötzlich auftreten - vor allem Angstzustände.

    ja klar nur lebensbedrohlich sind sie nicht, wie mir hier vorgeworfen wird.

    Ich werde mich hier wieder verabschieden.
    Ich diskutiere gerne über verschiedene Stoffe, aber nicht über Probleme und deshalb bin ich hier sowieso falsch am Platz :wink:
    Zudem bin ich überzeuger Kiffer und Subutex Kosument, will garnicht aufhören, da hab ich hier auch nix zu suchen :winking_face:

  • Zitat von Nisha;103308


    Ich werde mich hier wieder verabschieden.
    Ich diskutiere gerne über verschiedene Stoffe, aber nicht über Probleme und deshalb bin ich hier sowieso falsch am Platz :wink:
    Zudem bin ich überzeuger Kiffer und 'Subutex Kosument, will garnicht aufhören, da hab ich hier auch nix zu suchen :winking_face:

    Manchmal versteh ich die Welt nich, wie kann man stolz drauf sein, wenn man süchtig ist?

    Es wurde alles gesagt, also lass dich nicht aufhalten - servus :wink:

    Und jetzt zurück zum Topic, überflüssiges wird wegen Rücksichtnahme des Themenerstellers entfernt!

    LG Franz



  • ich verstehs auch nicht.. aber bitte wenn man dann erstmal knapper als knapp mit dem leben davonkommt vor lauter drogen.. fängts hirn vielleicht zum schalten an..

    aber stimmt genug OT.

    Ich würd dir raten einen Hausarzt aufsuchen dringenst, wenn du nicht in die Klinik willst (ich kanns verstehen).
    aber auf keinen fall da allein rumexperimentieren.. das kann wirklich böse enden..
    auch wenn man psychatrische erscheinungen hat, die könne so sehr intensiv sein, dass vor lauter wahn ein großer fehler passieren könnte.

  • Hallo,
    ich hoffe es ist okay wenn ich mein Senf dazu gebe? Ich selbst habe nämlich all die Medikamente genommen oder nehme sie immer noch. Nur das Eunapan, das hab ich noch nicht gehabt.

    Also das Atosil sollte langsam und unter Kontrolle abgesetzt werden. Ich habe es in der Klinik abgesetzt und dort haben sie täglich auf meinen Blutdruck geachtet. Die Stimmung kann auch ganz schnell kippen beim absetzen. Ich war innerlich total unruhig und hab mächtig gezittert.

    Warum du eine so hohe Dosis an Cymbalta bekommen hast, ist mir ein Rätsel. Ich nehm es selbst und die Dosis von 60 mg soll schon hoch sein, so sagt es mein Arzt. Also versteh ich nicht wie sie dir 180 mg geben konnten.

    Mit Lyrika und Novalgin hab ich ganz gute Erfahrung gemacht. Das Lyrika ist ein krampflösendes Medikament, aber du solltest trotzdem vorsichtig sein beim absetzen, denn wenn ein krampflösendes Mittel abgesetzt wird, steigt logischerweise die Krampfbereitschaft. Beim Novalgin sollte soweit nichts passieren. Also ich persönlich vertrag es gut und hab auch beim absetzen keine Probleme gehabt.

    Das Doxepin ist heftig und sollte NICHT "einfach mal so" abgesetzt werden. Das Zeug ist so heftig. Ich hatte Krampfanfälle bei der Einnahme, hab 16 Stunden am Stück geschlafen, ging einmal nachts und zündete mir 'ne Zigarette an und muss wohl damit wieder ins Bett gegangen sein. Ich hab fast die Bude abgebrannt und weder was gemerkt, noch hatte ich irgend eine Erinnerung an dem was ich da tat. Ich schlief seelenruhig, lang und fest. Und wenn ein Mittel so starke Wirkung hat, kann man sich wohl denken, dass das Absetzen gefährlich wesrden könnte. Ich hab es abgesetzt unter Kontrolle und es gab keine Komplikationen, aber bei dem Zeug kann man für nichts garantieren! Sei bitte vorsichtig!

    Und dann noch was zu deiner frühzeitigen Entlassung. Aus Erfahrung weiß ich, das es nicht unüblich ist, soviele Medikamente zu bekommen. Ich bin (wieder mal) seit Oktober 2008 raus aus der Klinik und bekomme: Insidon, Amineurin, Cymbalta, Zeldox, Lithium, Novalgin und Neurontin gegen Schmerzen.
    Weißt du manchmal ist es einfach so, das man viel Hilfe braucht, auch medikamentöse Unterstützung. Es ist manchmal eben nicht anders machbar. Ich meine, mir gehts jetzt schon beschisen, wie sollte es z.B. erstmal sein wenn ich z.B. das Lithium nicht hätte? Und das Amineurin, ohne das ich nicht mal 'ne Stunde schlafen könnte. Insidon ist wichtig gegen meine innere Unruhe - ohne wäre es kaum auszuhalten. Ohne Zeldox hätte ich wahrscheinlich wieder Halluzinationen. Und so geht es immer weiter. Vielleicht würde es dir besser gehen, wenn du den Ärzten vertraust und dich auf eine Therapie - dazu gehört auch eine medikamentöse Einstellung - einlässt.

    Ich wünsch dir alles Gute!

    Liebe Grüße
    sweety

  • Hey erst mal lieben Dank für eure Antworten und sorry, dass ich so lange nicht geantwortet habe.

    Ich weiß selber, dass es verantwortungslos war, was ich getan habe, aber ich habe mich einfach nur so intoxikiert gefühlt, dass ich diese ganzen Medis nur so schnell wie möglich wieder aus meinem Körper draußen haben wollte.

    Das radikale Absetzen habe ich folglich so durchgezogen und nach etwa 2 Wochen waren alle Absetzerscheinungen vorbei, ich fühlte mich freier, klarer und hatte mehr Energie.
    Nichtsdestotrotz verordnete mir meine Ärztin wieder Tabletten, die ich alle nacheinander wegen Unverträglichkeit oder zu starken Nebenwirkungen absetzen musste. Erst Solvex, dann Sertralin, dann Citalopram, dann Fluoxetin, dann Trevilor, dann Methylphenidat. Vergangene Woche war ich so abartig verwirrt und verkorkst unterwegs, dass ich mir Tavor holte und mich damit + Methylphenidat zwei Tage lang ins Nirvana schoss. Momentan bin ich auf Elontril und fühle mich sehr verspult.

    Ich sehne mich nach der tablettenfreien Zeit, in der alles so klar und hell war.
    Mittlerweile bin ich so verwirrt, dass ich nicht mehr weiß, was ich bin und was die Tabletten. Auch die Ärzte kann ich mittlerweile nicht mehr ernst nehmen, weil sie mich behandeln wie ein Versuchskaninchen. Nichts hilft! Jetzt nehme ich seit 6 verdammten Jahren schon Tabletten (1 Jahr Sertralin dann 3 Jahre Fluoxetin dann 1 Jahr Citalopram und seit einem Jahr immer irgendwas anderes).

    Leute, ich kann nicht mehr. Ich fühle mich so kaputt und ausgelaugt, dass es einfach nicht mehr geht.

    Am liebsten würde ich meinen Kumpel anrufen und mir ein paar Tabs Subutex aufstellen lassen, damit es mir endlich besser geht. Aber jetzt bin ich schon so lange sauber und ich will einfach nicht aufhören daran zu glauben, dass es auch ohne irgendwelche Mittel geht.

  • Zitat von sweety;103482

    Vielleicht würde es dir besser gehen, wenn du den Ärzten vertraust und dich auf eine Therapie - dazu gehört auch eine medikamentöse Einstellung - einlässt.


    Ja, wahrscheinlich hast du Recht. Merk grad, dass es ohne wirklich nicht geht. Die Depersonalisation und die Ängste sind grad wieder sehr schlimm.
    Aber ich frage mich halt, warum es mir in der tablettenfreien Zeit so gut ging und ich keinerlei Symptome mehr hatte. Ehrlich, so gut ging es mir seit meiner Kindheit nicht mehr! Ob das bloß so eine Phase war? :confused_face:
    Am Donnerstag hab ich einen Termin bei meiner Ärztin und werd sie nochmal drauf ansprechen wie es weitergehen soll.

  • Du musst dir Zeit geben. Wenn du es ohne Tabletten priobieren möchtest, dann halte durch. Dein Zustand bessert sich dann von Woche zu Woche. Aber nach ein paar Tagen kann man keine Wunder erwarten. Genau ist es mit den Tabletten. Versuche nicht ständig zu wechseln, ist ja klar, dass dein Hirnchemie total durcheinander kommt und du dich mies fühlst.
    Wenn du zZ Elontril bekommst: wegen Ängste hilft es gar nicht oder kaum. Nehme es selbst. Es putscht auf bzw. hilft mir, nicht den ganzen Tag depri auf dem Sofa zu sitzen.
    Es wäre ja auch wichtig zu klären, ob du etwas sediertendes, angstlösendes oder antriebsteigerntes brauchst....
    Wenn es dir ohne Tabletten gut ging, wieso hat dir deine Ärztin wieder was verschrieben? KAnn dich nur ermuntern, es ohne Tabletten zu probieren, alle Chemie erst mal aus dem Körper raus lassen Und dann kannst du weitersehn. Besprich aber alles mit deiner Ärztin. Alles Gute

  • Ich habe ADS, eine Depression mit zeitweisen Angstzuständen und bräuchte theoretisch ein Präparat, das auf alle drei Botenstoffe (Serotonin, Noradrenalin, Dopamin) reagiert...

    Ja, du hast recht. Ich muss einfach mehr Geduld haben mit mir. Deswegen stehe ich ja so auf Benzodiazepine, weil die Wirkung da sofort eintritt. Aber nach meiner langjährigen Abhängigkeit sollte ich davon lieber die Finger lassen.

    Heute habe ich mal kein Elontril genommen - nachdem ich die halbe Nacht vor lauter Panikattacken nicht schlafen konnte - und ich merke, wie sich die Angst langsam löst und sich wieder ein zaghaftes Gefühl von innerer Ruhe einstellt. Auch die Depris sind nicht mehr so stark. Zwar immer noch übelst grausam, aber ich kann sie ertragen. Ich denke in ein paar Tagen bin ich wieder ganz ich selbst.

    Der Grund, warum trotzdem immer wieder zu Tabletten greife, ist meine Vorgeschichte. Ich hatte nämlich in meiner Jugend sehr starke Angstzustände mit Panikattacken und Sozialphobie und ich habe einfach so unbeschreibliche Angst davor, dass das wieder kommt. Aber ich sollte wohl jetzt am besten abwarten und beobachten.

  • Zitat von Kullbunt;107140

    "Wenn du am Morgen erwachst, denke daran, was für ein köstlicher Schatz es ist zu leben, zu atmen und sich freuen zu können."


    Schön... :3:

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