Suizid - ein Makel

  • In manchen Ländern war der Selbsttötungsakt die Rettung der Ehre.
    Dagegen wird der Suizid von vielen noch als Sünde betrachtet, als Makel.

    Es gibt sogar Tiere, die sich selber töten.
    Tiere, die sich selbst verletzen, weil sie nicht zu den Bedingungen gehalten werden, die sie zum Leben bräuchten.

    Wenn also ein Mensch nicht die Bedingungen schaffen kann, damit er ein zufriedenes Leben führen kann, und dann sein Leben beendet, dann hat dieser Mensch in meinen Augen nichts anderes getan, als sich zu befreien.
    Sich Lasten entledigt, die nicht mehr erträglich waren.

    Ich hab es 2 x in meinem Leben versucht.
    Das erste Mal war ich 12 Jahre alt. Meine Lebensbedingungen waren dermaßen schlecht, dass ich nur diesen einen Ausweg sah. Nur meiner Schwester zuliebe bin ich nicht gesprungen. Wir hatten ein sehr inniges Verhältnis, das durch unsere gemeinsamen Erlebnisse sehr stark ausgeprägt war.
    Oft, sehr oft, hab ich es bereut, dass ich meiner Schwester versprochen habe, mich nicht zu töten. Aber sie hat mich gebraucht, durfte sie nicht im Stich lassen.

    Beim zweiten Versuch (vor gut einem Jahr) war die Situation schon ganz anders. Niemand, der mich vermisste (dachte ich), niemand dem ich etwas bedeutete, niemand dem ich etwas versprochen hatte. Und ich sah mein Leben als abgehakt.

    Ich habe Schuldgefühle meinen Kindern gegenüber. Sie konnten nicht verstehen, dass ich sie im Stich lassen wollte. Obwohl sie erwachsen sind, und ihr eigenes Leben führen.

    Jetzt mach ich mal Pause, es strengt ganz schön an, dies zu schreiben. Vor allem weil ich aufpasse, nichts "falsches" zu schreiben.

  • Nebula, Tiere sie sich selber verletzten, leben im sozialen Stress, heißt in zu engem Raum, haben kein Revier für sich selber.... also sehr unnatürlich.

    Menschen die sich opfern hängen meist fanatischen Ideen an, siehe Alkaida, sie opfern sich, weil sie der Meinung sind, sie machen sich dadurch unsterblich....und opfern doch meist auch Menschen, die gerne noch weiter leben würden ...

    Jupp und ich kann deine Kinder verstehen. Egal wie alt sie sind sie brauchen ihre Mutter, meine ist vor 10 Jahren gestorben, weil sie sehr krank war, und ich vermisse sie sehr und würde sie sehr oft sehr dringend brauchen,

    .... du schafftst es auch so. Leben kann auch ganz schön sein, auch wenn es manchmal kaum zu glauben ist, und einen gewaltiger Kraftakt bedeuetet.

    Lass den Kopf nicht hängen, morgen siehts schon wieder anders aus, und wenn nicht morgen, dann den Tag danach

    Pass auf dich auf
    LG Julchen

  • Ach Julchen, es tut mir leid, dass deine Mutter so früh verstorben ist.
    Ganz schön ungerecht!
    Ich muss mich mit diesem Thema beschäftigen, will herausfinden, was mich vor einem Jahr dazu gebracht hat, mein Leben zu beenden.
    Denn immer noch pendle ich hin und her, habe starke Stimmungsschwankungen.
    Steh immer wieder mit einem Bein auf der anderen Seite.
    Bin nicht stabil, das weiß ich.
    Ja, ich hab die Angebote stationär in die Klinik zu gehen. Nur, ich will nicht.
    Da ich Grenzgänger bin, fällt es mir schwer einen Mittelweg anzunehmen.
    Dadurch gerate ich häufig in die Falle.
    Selbstmord ist ein ständiges Thema. Täglich begleiten mich diese Gedanken.
    Manchmal erscheint mir alles nur noch schwarz, gefährlich, kalt, unerträglich.
    Dann wieder eine Gleichgültigkeit, die mich dazu verleitet mich in Gefahr zu bringen, damit ich spüre, dass ich lebe.
    Der Tod scheint immer wieder die Lösung zu sein.
    Doch da war doch noch was?
    Hey, es soll doch so schön sein zu leben?

  • Ach nebula, vor ein paar Wochen hätte ich deine Argumentation nicht verstaden und mich wahrscheinlich auf Julchens Seite gestellt doch je weiter ich komme in meinem Kreisdenken, desto mehr finde ich meine Gedanken in deinem Text wieder. Es ist wirklich komisch. Ich glaube in der Hinsicht habe ich mich echt gewandelt.
    Wieso ich das schreibe? Na, es ist schön nicht alleine dazustehen mit solch schwerem Gedankengut!

  • Warum musst du aufpassen was du schreibst?

    Wer behauptet, das Leben ist so schön, der macht sich was vor. Gleiches sage ich aber auch wem, der eben sagt, das Leben ist nur Scheiße :winking_face:

    Es dürfte schwer sein, genau herauszufinden, was einem wirklich im entscheidenden Moment so weit bringt, dass man die 'Selbsttötung einleitet. Ich meine, schwere Depris, klar erklärt es das, aber was ist der letzte Klick?

    Ich kenne deine Gedanken, viele kennen die hier. Auch ich habe es versucht und heute kann ich nur sagen, Gott sei ank dass es nicht geklappt hat - zu viele tolle Sachen hätte ich verpasst.
    Mit 12 Jahren erliegt man Emotionen, etwas später würde man sicher anders handeln.

    Aber du sagst es, deinen Kindern hättest sicher was schlimmes angetan, wenn das auch in dem Mom, wo es zur Ausführung kommt, nicht interessiert :winking_face:

    Ich rate dir, begib dich in Therapie, alleine wirst du immer wieder in dieses Loch fallen. Wer täglich mit solchen Gedanken lebt, der braucht einfach fachmännische Hilfe und ne Pause/Auszeit.
    Der Schritt in eine Klinik is nicht einfach, aber meiner Meinung wesentlich bessere Möglichkeiten bietet, als eine ambulante Therapie.

    LG Franz

  • Ja, es ist schön, mit solchen Gedanken nicht alleine zu sein.
    Obwohl ich mich mit diesen Gedanken oft gefangen und einsam fühl.

    Und meine Worte muss ich immer kontrollieren, will nicht, dass ich falsch verstanden werde.
    Mir ist es nicht aufgefallen, aber meine Therapeutin hat mich aufmerksam gemacht. Meine Äußerungen können so "aggressiv" sein, hat sie mir erklärt.

    Den letzten Kick - ja was war das?
    Erinnern kann ich mich an ein paar massive Erlebnisse - für mich massiv.

    Ausgangspunkt war die die misslungene Interferon-Therapie.
    Ich habe fest geglaubt, dass die Therapie diesmal anschlägt.
    Der Virus ausgerottet ist.
    Aber dann kam alles anders. Ohne Erfolg!
    Das hat mich umgehauen, da stand für mich fest, dass ich auf keinen Fall auf ein schleichendes Ende lust verspüre. Das war im April 2007.

    Die Kinder waren erwachsen, meine 2. Ehe gescheitert, und nun war ich nur noch ein Haufen Scheiße. Alles, aber auch alles ist kaputt gegangen.
    Mir war klar, dass damit men Leben gelaufen war.
    Was sollte auch noch gut - oder besser werden?
    Ich war in einer Einbahnstraße gelandet. Es gab kein Zurück.

    2004 Trennung und Rückzug aus der Gesellschaft, 2005 Scheidung, 2006 Interferon-Therapie mit allen erdenklichen Nebenwirkungen.
    Nach diesen Strapazen war für mich der Filmriss, das Leben hat einen Riss bekommen.

    Meine Pflichten hatte ich alle erledigt. Das Leben war fertig gelebt. So dachte ich.
    Was jetzt noch kommen kann, daran will ich garnicht denken.
    Da ich kein Gesellschaftsmensch bin, bin ich zum Alleinsein verdammt.
    Und so schön ist es auch nicht alleine vor sich hinzuleben (vegetieren).
    Also was soll ich mich noch rumquälen.

    Hab mich in der Schweiz erkundigt, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um sich dort in dem Verein anzumelden, der Hilfe leistet zur Selbsttötung. Reine Geldmacherei!

    Ausgemustert, vom Leben betrogen, und krank (Herz, Lunge, Leber) - was für super Voraussetzungen, um noch mal neu anzufangen.
    Ich kann mit anderen nie mithalten. Egal um was es sich dreht, ich bin immer die berühmte Spassbremse.

    Klingt alles furchtbar logisch für mich, jetzt wo ich das schreibe, die Lebenszeit war eben einfach abgelaufen.

    Klinik - möglich, dass ich im März in die Klinik gehe, um eine Schmerztherapie zu machen. Hab aber um Bedenkzeit gebeten, weil ich stationäre Aufenthalte total hasse, fühl mich immer ausgeliefert.

    So, aber jetzt genug. Sitze seit Stunden am PC, Gedanken ordnen.

  • So selten, dass man über dieses sensible Thema so offen reden darf.
    Ohne, dass sofort jemand sagt, wie verrückt man ist.
    Es ist ein Makel in unserer Gesellschaft.
    In der Zwischenzeit gibt es Tage, an denen ich denke: okay, so könnte ich leben.
    Wäre da nicht immer ein Druck: du musst dieses, und jenes tun.
    Das gehört zum Leben - Pflichten erfüllen.
    Und genau an dem scheitere ich immer wieder.
    So gesehen bin ich wirklich lebensunfähig. Denn je mehr ich an Aufgaben bekomme, desto mehr kommt dieses Gefühl, dass mich alles erschlägt.

    Eine Auszeit nehmen - ja, wäre nicht schlecht.
    Nur, was ist danach?
    Ich kann so schwer in einer Situation "dasein", und diese Situation leben.
    Da sind zu viele Gedanken, die sagen: hey, das ist aber nur jetzt, warte bis du wieder draußen bist! Du kriegst das nicht gebacken, da geht alles wieder von vorne los!
    Und so ist es ja auch.
    Bin wohl auf dem falschen Planeten gelandet.

  • Nebula, nein Leben ist nicht unbedingt schön, aber wie Franz sagt es gibt auch Moment da lohnt es im Leben zu sein.
    Manchmal kann man die nicht unbedingt erkennen, weil man zu fest sitzt in seinem eingefahrenen, in der Monotonie, die jeden morgen von vorne beginnt.

    Mach deine Schmerztherapie, wer ist schon gerne stationär in der Klinik :frowning_face: ... aber vertrau auf den Erfolg hinter kann alles anders sein.

    Nicht denken dann ist hinterher wieder alles wie es war, woher willst du das wissen?
    Sagt dir die selbsterfüllende Prophezeihung was? Das was man denkt zieht man an, versuch es doch einfach mal neu zu denken :winking_face:

    Viel Kraft einen schönen Sonntag
    LG Julchen

  • Es tut mir leid, wenn es mit der Interferonthreapie nicht geklappt hat, aber soviel ich weiß, macht man heute bereits andere Varianten - also Triple-Thera.
    Bist du denn noch bei einem guten Hepatologen?

    Wir haben wohl einen ähnlichen Weg hinter uns, also mit Scheidung und Hep C. Ok, bei mir hat es nach 48 Wochen ein besseres Ergebnis gegeben, ich hab es geschafft und bin heute nach über 5 Jahren weiter Virenfrei.
    Was aber alles für Nebenwirkungen auftreten können, dass weiß ich, ich hab auch keine ausgelassen. Wenn man aber gut aufgeklärt ist, sich selber zusätzlich alles gut aneignet, dann kommt man schon irgendwie durch - hilft ja nix :winking_face:
    Gerade während und nach diesen Chemotherapien ist man oft schwer depri und so kann ich auch deine SM-Gedanken gut nachvollziehen.

    Die Auszeit bekommst durch die Klinik, sicher kein Sonnenurlaub, aber raus aus dem gewohnten Umfeld und um das geht es ja erstmal.

    Ich denke du musst versuchen, dass du annimmst, dass du krank bist. Druck von aussen macht kaputt, aber den kannst nur du selber abblocken. Erfolg mit Chemo ist daran geknüpft, die Psyche ist ein unersetzbares Hilfsmittel :smiling_face:

    Ein weiterer Punkt, keiner weiß was kommt, also denk nicht an Zeiten die man nicht erahnen kann. Nicht einfach, aber unbedingt notwendig. Wenn man sich innerlich eh nicht mit einem etwas besseren Leben anfreunden kann, wie soll es denn dann eintreten?

    Ich hoffe du kannst etwas umschwenken und dran glauben, dass nich alles schlecht ist und sein wird!

    LG Franz

  • Hallo Franz,
    ich beglückwünsche dich, dass du diesen Sch..... Virus los hast.
    Bin etwas neidisch, sorry, ich hoffe, du verstehst das.
    Eine weitere Therapie ist nicht geplant, nein, wird abglehnt.
    Bin leider so allergisch auf so viele Medikamente, hab schon mehrmals mit Schock reagiert, so dass kein Arzt bereit ist noch irgendetwas an mir auszutesten.
    Wollte mich sogar als Versuchskaninchen anbieten (in GH). Abgelehnt. Die Verantwortung wollte und will keiner übernehmen. Auch mein Angebot, alle von jeglicher Verantwortung schriftlich zu entbinden, wurde abgelehnt.
    Ja, klar, versteh ich. Aber mir wäre es egal gewesen, dann hätt ich wenigstens noch einen Sinn gesehen.
    Hab es auch schon bei anderen Ärzten versucht, war nichts zu machen.
    Ich darf also mein Leben so leben, wie es eben kommt.
    Und achselzuckende Ärzte kann ich nicht mehr ausstehen.
    Wobei das noch die mildere Form ist, mir zu sagen, dass keiner helfen kann.
    Dass ich es bin, die das aushalten muss, das ist allen egal.
    Meine diffusen Schmerzen werden lediglich mit Novalgin bekämpft. Wobei ich schon garnicht mehr darauf achte wieviel ich nehme. Und mit Paracetamol vermischt wirkt es besser - dürfte ich nicht nehmen, geht auf die Leber - wie lächerlich.
    Ja, an sich könnte ich mich doch wirklich wegräumen.
    Ich hab mich all die Jahre über Wasser gehalten, weil da eben 2 Kinder waren, die mich gebraucht haben.
    Sehr oft denk ich, dass ich eine miserable Mutter war, hätte mir gewünscht, dass ich viel mehr Zeit für meine Kinder hätte. Aber ich musste ja auch Geld beschaffen. Und damals, vor 26 Jahren, da war es noch schwieriger als Alleinerziehende durchzukommen. Das war ein Makel in der Gesellschaft.
    Ja, ich ziehe jeden erdenklichen Makel an mich heran.
    Ich versteh überhaupt nicht warum ich das alles überlebt hab.
    Oh, jetzt hab ich mich wieder mal ausgekotzt.
    Aber vielleicht vesteht jemand, warum ich immer mit SM Gedanken spiele.

  • Klar verstehe ich den Neid, mir würd es nicht anders gehen.

    Leider gibt es auch Fälle wo keine Therapie anschlägt, es scheinbar keinen Weg gibt und trotzdem, keiner weiß was für Medikamente noch kommen.

    Das aber GH und andere die Gefahr meiden und dich ned weiter behandeln, also das ist völlig normal. Für dich natürlich doof, aber da muss man auch die Doc's verstehen, wenn die womöglich sogar mit Nebenwirkungen wie dem Tod rechnen müssen.

    Verstehen tu ich es doch, wenn man diese Gedanken mit sich rumschleppt. Aber die belasten alles noch zusätzlich, aus der Spirale kommt man doch kaum noch raus.

    Ich sage mir, manche überleben Sachen, die fast unmöglich sind. Keine Chance mehr, wie oft wurde mir oder meinen Eltern das schon mitgeteilt, aber ich bin da :winking_face:
    Vielleicht muss es so sein, vielleicht werden wir noch gebraucht, was weiß ich ...

    Rückwärst gehts nicht, das ist rum ums Eck. Man kann draus lernen, aber rückgängig machen is nicht. Sicher hast du es nicht leicht gehabt, wenn sich der Sinn uns auch nicht zeigt, irgendwo hat es meiner Meinung einen.

    Ich weiß nicht welche Schmerzen du bekämpfst, aber ewig kann man es natürlich mit Schmerzmitteln nicht angehen.
    Mach deine Schmerztherapie, dann kommst mal raus und sicher bringt es auch was :smiling_face:

    LG Franz

  • Sie sind wieder da, diese lauten Gedanken.
    Kamen als ich darüber nachdachte, dass ich meinen Lebenslauf schreiben muss.
    Das ist alles so verworren, so verrückt, das kann ich doch garnicht alles aufschreiben.
    Ja, ich hab mein Standard-Lebenslauf, hab ich auch schon allein für mein Berufsleben gebraucht. Und wenn ich einiges nicht schreibe, dann lüge ich auch nicht.
    Aber mir dreht es den Magen um, die Eingeweide stülpen sich nach draußen, wenn ich an manches denke, das auch zu meinem Leben gehört.
    Nein, da seh ich dann kein Land mehr, keine Zukunft, mir wird nur schlecht und ich hab Angst.
    Also wie soll ich leben, weiterleben, wenn ich mich mit mir beschäftigen muss?
    Wo ich mich doch so verabscheue, so sehr hasse.
    Seh da momentan nur Dunkelheit, so dass der Freitod eher als Zuflucht auf mich wirkt.
    Als Ort des Friedens - vielleicht geh ich deswegen auch so gerne auf Friedhöfe.
    Da ist es meist auch ganz friedlich

  • Nebula, du bist so was von blöd. Kämpfst dich da durch, doch wozu?
    Hast weder den Mumm noch die Lust zu sterben, noch zu leben.
    Du jammerst, dir ist alles zuviel und tust nichts dagegen.
    Ach ne, das gehört wohl zum Plan, machst es mit Absicht?
    Bist nicht ganz richtig im Kopf, echt schräg.
    Hab dich im Spiegel gesehen - wow - echt schräg.
    Ich hasse dich!
    :11: Schreck lass nach.
    Seh, wie du dich quälst nicht zu heulen, kannst es nicht mal laufen lassen.
    Hast deine Gedanken zurückgehalten, bist unehrlich.
    Hast Schiss, dich könnte jemand abhalten.
    Wärst dem Leben hilflos ausgesetzt.
    Ha, dein Telefon geht nicht mehr - super, passt sich alles an.
    Ach, siehst dir Bilder an, die dich letztendlich hinführen, was es bedeuten könnte, wenn die "Welt" in Ordnung wäre.
    Laute Gedanken..........

  • Hallo nebula,ich klink mich jetzt mal bei dir ein.Bin lumidi und mein Versuch liegt knapp eineinhalb Jahre zurück.Bin seither in psychiatrischer Betreuung.Es gibt einige Leute in meiner Umgebung die es nicht verstehen konnten und können das ich mir das Leben nehmen wollte.Denn ich hab ja alles was man zum Leben braucht .Einen Mann der in jeder Situation zu mir steht,Kinder die obwohl erwachsen mich trotzdem brauchen und haben wollen und seit dem Versuch auch Freunde die wirklich Freunde sind.Aber es gibt auch ein "ABER" wer nimmt meine Schmerzen,das Gefühl der Depressionen,die Ohnmacht wenn wieder ein Schlag kommt der mich umwirft.Das bleibt alles an mir und dann????? Gibt es auch welche die das verstehen?lumidi

  • Hallo lumidi,
    willkommen im Club der Fragenden.
    Ja, ich versteh dich sehr gut. Wie sich da rausholen, am eigenen Schopf packen?
    Dumme Sprüche, die noch zusätzlich verletzen...
    Bitte schreib doch noch mehr, interessiert mich wirklich.
    LG Nebula

  • hallo nebula ,das was an mehr dafür reicht auf einmal die Seite nicht.8Jahre Schmerzen zu verarbeiten hab ich ja geschafft doch dann kams ganz schön dick .Zoff mit den Gesachwistern,Krebstod der Mutter, Auszug meiner Mädels und zum Schluß ein großer Opiatentzug von dem ich mir zuviel versprochen habe.Wenn du mehr wissen möchtest dann frag bitte Häppchenweise denn allein das Aufschreiben von allem macht schon einen großen "Knuppel "im Bauch. Ich meld mich morgen wieder lumidi

  • Keine Angst bitte.
    Bin auch nicht der große Aufklärer, ist noch viel im Verborgenen.
    Trau mich auch ehrlich gesagt nur "häppchenweise" zu erzählen und auch zu fragen.
    Angst, da könnte was ins Rollen kommen, hindert mich.
    Am Besten, du schreibst was du schreiben willst.
    Ich hör dir zu.
    Liebe Grüße
    Nebula

  • hallo nebula,hab nichts mehr von dir gehört.Wie geht es dir?Ich sitzte grad wie du mitbekommst in meinem Zimmer und traktiere den Computer.Mein Mann ist arbeiten in seinem Zweitjob(damit wir mehr für uns haben)ich war vorhin mit ihm noch einkaufen und bin dann mit exremer Luftnot nachhause gegangen.Notfallspray und ausruhen haben mich soweit aufgebaut das ich jetzt wenigstens zum computern Lust hab.Die Luftnot bei jeder noch so kleinen Anstrengung macht mir Angst.Weis nicht was dann los ist will aber nicht jedes Mal in die Klinik fahren.So wie es aussieht reite ich mich wieder selber in den Keller.(oder ins BKH) SCH.... lumidi

  • Hallo lumidi,
    schön von dir zu lesen.
    Nicht schön, die Atemnot.
    Hast du Asthma?
    Da kann ich leider auch mitreden. Hab überall in die Krankensch....tasche gelangt.
    Hab eine sehr gute Lungenfachärztin, seitdem gehts mir wieder besser.
    Eine zeitlang hab ich echt gedacht, ich werd einfach mal keine Luft mehr bekommen, und gut ist.
    So, ich hoffe du traktierst den PC wieder öfter...
    Liebe Grüße
    Nebula

  • hallo nebula,tschuldige hab deine Nachricht grad erst gelesen.Hab kein Asthma,aber es fehlt halt ein Stück von meinem rechten Lungenflügel und so wie es aussieht fang ich jetzt im hohen Alter von fast 50 Jahren auch noch an auf alles was blüht allergisch zu reagieren.Traktieren isr gut geschrieben wenn Computer schreien könnte müßte ich Kopfhörer tragen.Bin dieses Wochenende Strohwitwe mein Mann ist im wohlverdienten "Männerurlaub" und ich freu mich das er gefahren ist.Sonst sagt er immer er will mich nicht alleine lassen.Zu mir kommt jetzt dann der Frisör,damit ich wieder auf die Menschheit losgelassen werden kann.Also ich wünsche allen und vor allem dir ein schönes Pfingstfest lumidi

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!