SVV "anders" **t**

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    Essensverweigerung über Tage - dann spüre ich mich wieder ..-

    illegale Substanzkonsumierung - dann hört der Druck im Kopf endlich auf ..-

    Arten von Sexualität die Gift für Körper und Geist waren - nach vier Jahren endlich Absprung davon ...- Aber es waren vier Jahre Grenzensprengung, auf die ich mich verlassen konnte ...-

    Alle Welt redet von cutten : " Ja das is ja typisch das machen die alle" heisst es dann ...-


    Und was höre ich?

    Essensverweigerung? "Du bist bestimmt Magersüchtig"

    Substanzmißbrauch? "Bist Du'ne Süchtige, n Junkie oder was?"

    Die vier Jahre mit einem Mann der auch nicht "normal" tickte? " Du bist dem ja hörig gewesen"


    Verstanden hat mein Verhalten niemand, glaub ich ... -


    Manchmal wünschte ich mir, ich würde einfach "nur" cutten ...-


    Ich habe diese Gedankengänge niedergeschrieben, weil sie rausmußten, und weil ich weiss, das nichts von dem was "die anderen" sagen, so ist !

    Aber wozu Worte dort verschwenden, wo sie nicht ankommen ...-

    :loudly_crying_face:

  • Du,
    ich kann es verstehen, auch für mir wechseln sich die Süchte, und Schneiden ist dabei noch die harmloseste.

    Es ist auch oft so, dass ich Schneiden als ein verkehrtes Skill anwende, damit ich nicht schlimmeres anstelle, obwohl ich eigentlich schmerzempfinlich bin.

    Es war mir auch einfacher nur davon zu reden, es hier ist der erste Forum, wo ich die Hauptproblem Sucht angehe, in anderen Foren brachte man wenig Verständnis dafür, in einigen wurden meine Beiträge über solche anderen Sachen gelöscht.

    Alles das, was du beschreibst, sind Süchte und damit Selbstverletzung. Und ich denke, dass du nicht alleine daraus kommst, sondern noch mehr Süchte entwickelst. Desselbe trifft übrigens auf mich.

  • Hallo Aliena,

    Danke für Dein Feedback, ich habe Montag Termin bei meinem Psychiater, ich hoffe aber auch, das ich dann auch ALLES erzähle, und nicht nur die Hälfte, die mir grad so passt ....-

    Im Moment nämlich merke ich, das ich nicht alles erzählen würde, säße ich JETZT vor ihm :loudly_crying_face:

  • Was ich verschweigen würde?

    Meinen Konsum ... -

    Mein Essenverhalten .l.-

    Ich würd einfach nur erzählen, ich hab extreme Stimmungsschwankungen und Antriebslosigkeit...-


    Warum ich das obige verschweigen würde?

    Weil das grad das einzige ist, was mich irgendwie noch kickt :angry_face:

  • Also an deiner Stelle hätte ich es mit Essverhalten nicht verschwiegen, es ist doch nichts, wofür du dich schämen muss und es haben sehr viele.

    Bei Drogen wäre ich vorsichtiger, weil manche Psychiater da Vorurteile haben und dann einen sofort in Junkie-Ecke schieben, nach dem Mott: "Mach erstmals eine Entgiftung und erst danach können wir was machen"
    Mich hat so ein Knallkopf, nachdem ich bei ihn in meiner Depriphase aufgeschlagen bin und ihn ehrlich beichtete, dass ich Exstasy-Konsumentin bin, sofort in eine Drogenenzugsklinik eingewiesen, wo ich zwischen lauter H-Junkies sass. Nach 2 Tage war ich weg und ging auch nie wieder zu diesem Doc.

    Wenn ich weider mal Drogenproblemme bekomme, dann gehe ich damit zur Drogenberatung, weil sie damit Erfahrung haben

  • Ich war heute beim Doc, und ich erzählte ihm ALLES!

    Er meinte auch, es sei eher ein Symptom und nicht Sucht.

    Naja er legte mir nah, wieder eine Therapie anzufangen, damit ich meine wirklichen Probs in Griff kriege, weil nur mit Medis bringts dit ooch nich mehr.

    Ich werd mich aufrappeln und nach ner geeigneten Therapie suchen, denn Recht hat er schon ! Meine Probleme liegen ganz woanders, und mein Austicken is nur sone Art von "hilfeschrei" oder "vergessen wollen" weil der Druck halt zu gross wird.

    LG von nick

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