Sollten es Familienangehörige wissen?

  • Hallo,
    alles in allem bin ich mit meinem Leben zufrieden was Arbeit und Finanzen betrifft.
    Es gibt nur noch Dinge die ich nicht aufgearbeitet habe.
    Mein damaliges Leben war das absoloute Dolppelleben. Das heißt die Leute aus der Szene wussten nur von meinem Drogenproblem, die konnten sich mich nicht anders vorstellen. Auf der anderen Seite waren die Menschen die damit nichts zu tun haben,
    die es bis heute nicht wissen, u.a. sogar meine Eltern. Was denkt ihr soll ich da reinen Wein einschänken oder sie bis auf weiteres nicht damit belasten?
    Gruß

  • Hallo Meli,

    hm, ich würde sagen, es kommt drauf an, wie dein Verhältnis zu deinen Eltern ist. Hast du das Gefühl, sie haben viel Verständnis für dich, würden sie damit klar kommen, würde es dich erleichtern, wenn sie es wissen, etc.?! Viele offene Fragen, die erst klar sein müssen und wenn du darauf die Antworten hast, dann weißt du auch, ob du es erzählen solltest oder nicht! :winking_face:

    Liebe Grüße
    rose

  • Hey, Das Problem liegt schon in der Sache selbst, habe zwar ein gutes Verhältnis zu meiner Mutter. Ich habe noch zwei Brüder die beide auch sehr abhängig leider auch kriminell sind. Ich war da immer vorsichtig, weil ich nicht weiß ob sie von mir dann auch noch, das ertragen könnte. Ein Bruder sitzt schon das dritte mal. Der andere hängt auch tief in der Abhängigkeit.

  • Hi Meli,
    Du schreibst es WAR dein damaliges Doppelleben, also hast Du inzwischen Dein Leben wieder im Griff. Es macht Dir augenscheinlich aber doch sehr zu schaffen das es da was gibt das Deine Mutter nicht weis. Ich kann Dir da jetzt leider auch keinen Ratschlag geben was richtig ist. Jedoch könnte ich mir vorstellen das es Deiner Mutter auch helfen könnte zu sehn das Du zwar auch süchtig WARST, aber den Weg aus der Sucht geschafft hat. Vielleicht gibt ihr das zuversicht das auch Deine Brüder das schaffen können. Nur so ein Gedanke von mir. Lieben Gruß, Carry

  • Hallo Carry,
    klar die Sucht ansich ist überstanden, aber es zieht einen bitteren nachgeschmack
    mit sich. Ich hab von heut auf morgen einfach aufgehört und hab es weggesperrt. Je mehr Zeit vergeht umso mehr merk ich dass vieles ungeklärt ist. Mit meiner Familie mit mir selbst. Heute hab ich mehr als 10 Psychologen angerufen, aber ne Warteliste
    von einem Jahr! Das hat mich sehr verärgert. Ich würde gerne so einiges aufarbeiten.
    Trotzdem, egal was kommt und wie es kommt ich werde nie wieder irgendwelche
    Drogen nehmen, dass hab ich mir geschworen.
    Ich wünsche dir auch von Herzen dass du deinen Weg findest.
    Bleib dir treu

  • Ja, das Problem mit den Terminen kenn ich auch, es ist nicht zu fassen was die teilweise für Wartezeiten haben.

  • hallo meli, ich kann dir von mir erzählen das ich auch am anfang meine mutter nicht die wahrheit gesagt habe ,es hat mich aber sehr belastet und ich habe ihr dann die wahrheit gesagt und sie meint sie hatte es schon gehant weil sie eine damalige freundin hatte dei auch süchtig war und meine mum dachte das die freundin mich drauf gebracht hätte was ja nicht stimmte,aber auf jeden fall war ich sehr froh das ich es ihr an vertraut habe denn von diesen zeitpunkt war meine mutter immer für mich da sie hat mit mir so einiges durch leben müssen grob gesagt ich ha meine mutter das leben richtig schwer gemacht die arme heute tut mir es in der selle weh.

    also ich rate dir oder gebe dir den tip sei erlich zu deine mutter und zu dir selbst denn ich denke sie hat ein recht darauf es zu erfahren auch wenn es schon vorbei ist aber damit zeigst du ihr ja das di auf den besseren weg bist,glaub mir sie wird sehr stolz auf dich sein meine ist es nähmlich auch.

    also viel glück

    und meld dich dann mal ok

  • Hallo Sade,
    Deine Einstellung finde ich an sich gut, nur geb ich zu bedenken das es nunmal auch Eltern gibt die nicht positiv auf eine Beichte reagieren. Und das letzte was ein um Hilfe bittendes "Kind" in dieser Situation braucht sind Vorwürfe. Ich glaub letzenendes muss jeder selbst entscheiden was der oder diejenige der Familie offenbaren möchte, denn die Kinder wissen nunmal am bestern Bescheid drüber wie belastbar Mutter oder Vater sind. Wenn eine Mutter sowieso schon an Selbstzweifeln, bzw die Schuld bei sich Sucht ist es für diese Mutter bestimmt nicht gut so etwas zu erfahren. Aber Du hast schon recht, im Grunde hat die Familie, insbesondere die Eltern das Recht zu erfahren was los ist, bzw war. Aber eben nicht in jedem Fall, liebe Grüße, Carry

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