das sollte eben wirklich kein persönlicher angriff sein, ich habe mich nur daran erinnert wie meine familie meinte das sie alle so stolz auf mich sind das ich zwei monate lang keine tabletten genommen habe, dabei hatten sie mich gerichtlich in eine klinik gesperrt aus der ich zwei monate nicht raus durfte... ich hatte da weder die lust was an mir zu ändern, weil ich wütend über die einmischung war, noch hatte ich das gefühl etwas geschafft zu haben, da es nicht mein entschluss war, sondern der meiner familie, sie hatten es geschafft das ich keine tabletten nehme, nicht ich...
Süchtig oder nicht?
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Voda08 -
3. Juni 2008 um 14:07
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Hallo Voda,
ich stimme dir zu, dass eine Familie, die hinter einem Süchtigen steht, etwas sehr Gutes sein kann. Allerdings kommt es auf die Art der Hilfe an. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Wenn die Familie versucht, Druck auszuüben, kann das schnell nach hinten losgehen. Bei mir war es damals so, immer wenn wieder jemand "liebevoll" versucht hat, mir Dampf unterm Arsch zu machen, habe ich ganz massiven Suchtdruck bekommen. Anschliessend habe ich oft mehr als sonst konsumiert. Das liegt wohl in der Natur der Sache. Glaube nicht, dass das nur auf mich zutrifft und dass deine Schwester da ja gaaanz anders ist. Ich bin sicher, dass es ihr da ähnlich, wie mir damals, geht. Es hat nichts damit zu tun, dass wir Süchtigen böse Menschen sind, oder so 'n Mist. Es geht eher darum, dass wir Süchtigen eine Erkrankung haben, die viel mit Grenzen zu tun hat, bzw. eher mit nicht vorhandenen Grenzen. Wenn du, bzw. ihr als Familie nun versucht, deiner Schwester irgendwelche Grenzen zu setzen, wird sie vermutlich das Gefühl bekommen, dringend aus diesen wieder ausbrechen zu müssen. Also bitte, zeigt ihr, dass ihr für sie da seid, aber a) finanziert ihr niemals den Konsum und b) bringt sie nicht dazu, wegen euch eine Thera zu starten.
Ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich für dich ausdrücken.
LG, alive
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So nun melde ich mich mal hier wieder.
Es hat sich herausgestellt, dass die Tablettensucht nicht so schlimm ist wie angenommen. Leider mußten wir auch herausfinden, dass sie sehr stark alkoholabhängig ist.
Sie hat auch schon ne Entgiftung hinter sich. Mehr oder weniger freiwillig.
Als wir Sie im total dichten Zustand abgeholt haben, hätte Sie am nächsten Tag solche Entzugserscheinungen, dass meine Mutte Ihr was zu Trinken gab.
Auch war Ihre Angst so groß, dass Sie selbst eingewilligt hat ins Krankenhaus zu gehen.
Positiv ist, dass Sie jetzt bei uns zu Hause Sport treibt. Leider immer alleine (obwohl ich Sportler bin) und danach ohne weiteren Kontakt zu uns ins Bad und zu Bett.
Der Verdacht liegt nahe dass Sie hier trinkt.
Sie wohnt jetzt auch wieder zu Hause, da arbeitslos und wir Ihr nicht die Miete + Sucht bezahlen wollen.
Sie sagt immer sie liebt ihren Freund, der Sie ja mit Alkohol und Tabletten versorgt hat. (Komischer Weise rennt der immer davon wenn wir mit Ihm reden wollen)
Ich glaube das Sie da so ein Gefühl der Wärme entwickelt hat, weil Sie ja immer Dicht war als er zu Ihr gekommen ist.
Wie soll ich mich in dieser geänderten Situation verhalten?
Wie soll sich die Familie verhalten? -
Hallo Voda,
so wie sich das liest hatte Franz ja nicht so ganz unrecht mit Seiner Vermutung. So wohl scheint sich Deine Schwester nicht zu fühlen wenn Sie euch aus dem Weg geht. Es ist genau das passiert was viele hier vermutet haben....Sie hat sich eben nicht aus eigener Überzeugung dazu entschlossen Ihre Sucht loszuwerden sondern hat das getan was Ihr von Ihr erwartet habt. Und wie soll ich das verstehen das es mit den Tabletten nicht sooooooooooo schlimm war wie angenommen? Wenn Sie jetzt dafür noch mehr trinkt, ist es eben eine Suchtverlagerung. Ich schließe mich den anderen an...der Wille mit einer Sucht aufzuhören, egal mit welcher, kann nur von der betreffenden Person alleine getroffen werden. Die Familie steht im besten Falle unterstützend zur Seite, aber die meiste "Arbeit" , hat der/die betroffene selbst zu tun. -
Ja da hast du recht. Klar fühlt Sie sich nicht wohl, weil Sie sich schämt
Als wir sie geholt haben, lag Sie völlig verdreckt in der Ecke zwischen Müllbeuteln und leeren Vodkaflaschen, hat sich tagelang nicht gewaschen....und so weiter...
Klar, dass Sie im Vollrasch sagt, wir sollen wieder gehen.
Keine Ahnung, wer das übers Herz bringt aber ich kann doch da meine Schwester nicht liegen lassen damit Sie sich tod säuft.
Suchtberaterin hat auch gesagt wir sollen Sie noch tiefer fallen lassen, damit Sie von alleine kommt. Aber sie ist ja arbeitslos und hat kein Geld, wo hätte Sie denn hin sollen außer nach Hause?
Wär es besser gewesen wir hätten Ihr die Miete und Alkohol weiter bezahlt?
Die Tablettensucht / Missbrauch war praktisch nicht vorhanden. Dafür schon länger die Alkoholsucht. -
Ähm, was hat sich denn verändert?
Das mit den Tabletten versteh ich auch nicht, macht man das am Alk fest, der dann gegen irgendwelchen Entzug geholfen hat?
Ganz ehrlich, deine Schwester gehört in eine WG, ne betreute oder sowas, besser eben auf stationäre Therapie. Ich würd mich nich wundern, wenn ich mehr oder weniger zu was gezwungen werde, dass dann Ablehnung entsteht.
Auch das mit ihrem Freund is so ne Sache, du stellst den als Dealer hin, nur Alk kann man doch an jeder Ecke bekommen und Tabletten genauso.
Warum soll sie den nich lieben?
Da ihr dem sicher auch das Gefühl so vermittelt, da is es doch kein Wunder das der nich mit euch reden will.Nach wie vor, in meinen Augen wird da über den Kopf deiner Schwester entschieden, Vermutungen und Verdächtigungen angestellt, die gar nich klar sind.
Nochmal, in allen Ehren, wenn eine Familie Süchtige unterstützt. Nur das is nur ein winziger Teil des ganzen und wenn der in Druck ausartet, dann werdet ihr nichts erreichen - vielleicht sogar eher das Gegenteil
Franz
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Verändert hat sich die Situation, dass sie nicht Tabletten sondern Alkoholsüchtig ist.
Ist Sucht gleich Sucht? Wenn nicht hätte ich gern Ratschläge!
Schade das Ihr in mir den seht, der jemanden zu etwas zwingen will.
Eure Vermutungen gehen nämlich in eine ganz andere Richtung.
Ich suche hier Hilfe und will nicht verurteilt werden.
Heißt Konkret:
Sie geht auf Therapie (langzeit) und ist so lange zu Hause..
Meine Frage also, wie gehe ich mit einem alkoholkranken Menschen um.
Franz du sagst doch selbst sie soll auf Langzeittherapie. Wäre es besser noch ein paar Monate vll. sogar Jahre zu warten bis sie noch mehr am Boden ist und einwilligt? -
Hallo Voda,
nein, ich will Dich oder Deine Familie auf keinen Fall verurteilen, ich finde es toll das Ihr euch so gut Ihr könnt um sie kümmert. Ich wollte Dir nur aufzeigen das dies, was richtig ist noch lange nicht gleichbedeutend damit ist wie Deine Schwester es sieht. Meine Mutter war auch alkoholikerin. Jahrelang habe ich versucht zu helfen, Therapievorschläge, Treffen AA, Sie ging auch brav mit, aber geholfen hat es NICHTS. Gar Nichts. Im Gegenteil, alles was ich bewirkte war das Sie sich mit Ihrem Konsum vor mir versteckte, also heimlich weitertrank. Somit habe ich genau das erreicht was ich nicht wollte, nämlich das Sie sich zurückzieht und vor sich hinvegetiert. Sie ist an Ihrer Sucht gestorben. Im Nachhinein betrachtet denke ich mir das ich alles falsch gemacht habe...sicherlich wollte ich nur das beste....aber das beste wäre gewesen einfach nur für Sie da zu sein, lernen die Gründe nachvollziehn zu können die zum Konsum führten und an diesen Problemen arbeiten, zusammen mit Ihr. Du kannst Sie nicht zwingen trocken zu werden, aber Du kannst Ihr das Gefühl geben das Du immer für Sie da bist und Sie nicht verurteilst. Offensichtlich ging es Ihr sehr schlecht, kein Mensch fühlt sich wirklich wohl im Müll. Wenn Sie es schafft in so einer Situation euch anzurufen habt Ihr soooooviel erreicht. Sie muss Vertrauen haben. Sie muss spüren das Ihr Sie liebt, OBWOHL Sie trinkt. Ja, es ist schwer zuzusehen wie sich ein Mensch den man liebt selbst zugrunde richtet, aber wenn Sie es nicht ändern will, bleibt euch keine Wahl. Selbst wenn Ihr eine Zwangseinweisung durchsetzen würdet...was für Gefühle ruft Ihr damit hervor? Ganz liebe Grüße, Carry -
Ich glaub schon, dass sie weiß, dass wir sie lieben.
Was glaub ich falsch ist, dass das Thema totgeschweigt wird. Oder ist das richtig?
Angerufen hat sie uns nicht. Im gegenteil.
Sie hat für Tage keinen Anruf beantwortet (wobei sie sogar das Handy mit aufs Klo nimmt!), da bin ich bei Ihr in die Wohnung übers Fenster, da wir dachten (aus der Wohnung stank es schon), dass sie tot in der Ecke liegt. Wisst ihr wie schlimm das ist, in eine Wohnung zu steigen und zu hoffen, dass seine Schwester noch lebt?
Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir sie noch tiefer hätten fallen lassen, damit sie von selbst kommt... -
Eben Voda, Sie hat sich nicht gemeldet, das ist das Problem. Sie macht den Eindruck als möchte Sie keine Hilfe. Das Thema totschweigen ist bestimmt nicht richtig aber stell Dir mal folgende Situation vor. Versuch Dich mal in Ihre reinzuversetzen. Von allen Seiten wird Sie bedrängt das Sie Ihre Sucht in den Griff bekommen muss. Ich gehe mal davon aus das Sie sich selber sehr wohl im klaren ist das Sie ein Problem hat. Das vor sich selbst einzugestehen ist das schwerste überhaupt. Das ganze dann noch vor der Familie einzugestehn ist noch schlimmer. Mit Sicherheit schämt Sie sich. Es gibt nichts schlimmeres als selbst zu begreifen wie weit man "gesunken" ist. Und das ganze dann noch vor den Personen die Sie vermutlich liebt....das ist echt schwer. Ich bin schon der Meinung das Ihr das Thema ansprechen müsst, vor allem die Gründe wie es dazu kam. Zeigt Ihr die Möglichkeiten auf die Sie hat, aber ohne Sie zu bedrängen diese sofort wahrzunehmen. Es ist ein sehr langer, schwerer Weg aus der Sucht, das geht nur in kleinen Schritten. Versucht Sie ins Leben zurückzuholen, kümmert euch um Sie ohne Ihr Alkoholproblem immer in den Vordergrund zu stellen. Ich weis, es ist sehr schwer zuzusehen, man will handeln, sofort. Aber Sie allein bestimmt das Tempo.
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Zitat
Verändert hat sich die Situation, dass sie nicht Tabletten sondern Alkoholsüchtig ist.
Ist 'Sucht gleich Sucht? Wenn nicht hätte ich gern Ratschläge!Im ersten und jetzigen Stadium ja, da spielt es keine Rolle. Klar muss dann eine Langzeitbehandlung auf die 'Sucht auch abgestimmt werden, nur das is ja noch nich so weit.
ZitatSchade das Ihr in mir den seht, der jemanden zu etwas zwingen will.
Eure Vermutungen gehen nämlich in eine ganz andere Richtung.
Ich suche hier Hilfe und will nicht verurteilt werden.
Heißt Konkret:
Sie geht auf Therapie (langzeit) und ist so lange zu Hause..Wenn ich verurteilen würde, dann würd das anders aussehen, das kannst mir glauben
Was aber soll ich von dem Absatz halten? Das hört sich ja an als wenn se bei euch eingesperrt ist!ZitatMeine Frage also, wie gehe ich mit einem alkoholkranken Menschen um.
Das hat Carryon schon beantwortet, man muss den Druck rausnehmen, weil sich Süchtige immer erstmal wehren, auch hoffen, dass sie es doch noch alleine hinbekommen.
Zitat
Franz du sagst doch selbst sie soll auf Langzeittherapie. Wäre es besser noch ein paar Monate vll. sogar Jahre zu warten bis sie noch mehr am Boden ist und einwilligt?Da haben wir es wieder, du sagst doch selber dass ihr sie zwingen wollt. Ansonsten wird es nichts bringen und man wird wirklich warten müssen, entweder bis sie selber soweit ist oder es halt leider nicht schaffen wird.
Carryon hat es gut beschrieben, wenn sie mal das Gefühl hat, es zu schaffen, dann braucht sie auch jede Hilfe. Jetzt aber die "gut gemeinte Hilfe" aufdrängen, wird leider genau das Gegenteil bewirken.
Du verstehst verständlicher Weise unsere Bedenken falsch, weil es im Grund normal ist, dass man einen Menschen den man liebt aus sowas sofort rausholen will. Aber wer will es denn, du und deine Familie oder deine Schwester?
Kein Süchtiger will unbedingt süchtig sein, aber man sollte auch mal überlegen, dass man nich einfach so süchtig wird - es hat einen Grund!
Einer der meisten Gründe sind zu hohe Erwartungen von Familie, Partner oder auch von sich selbst.Du kannst fragen wen du willst, jeder der Ahnung von 'Sucht hat, der wird dir das gleiche sagen und auch schon vor fast 30 Jahren hat man gleiches meiner Mutter gesagt
Bitte verwechsle also gut gemeinte Ratschläge nich als Verurteilung, sondern sieh es als Erfahrungswert von ehemals Betroffenen an und du kannst dir sicher sein, viele haben Familie oder Freund gehabt, die es auch so versucht hatten - ich kenne keinen Fall wo es mit übermäßigen Druck gelungen ist.
Zudem sollte allen Beteiligten auch klar sein, Rückfälle gehören zum normalen Ablauf und man muss viel Geduld und Zeit mitbringen - das ist alles was ihr machen könnt. Therapieren kann sich deine Schwester nur selber und dazu braucht sie natürlich professionelle Hilfe. Auch Therapeuten können aber nur was erreichen, wenn der Patient zu 100% mitzieht.
LG Franz
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Ihr bewertet das mit dem Zwingen über. Klar kann das so rüber kommen, aber sie sagt ja selbst, dass sie sich bei uns begorben fühlt.
Und wenn die die Therapie pertu nicht möchte, so wie beim letzen großen Absturz als ich den Post eröffnet habe, dann würd sie ja dieses mal nicht mitmachen!
Nochmal zum Verständnis bitte meine Anfangsposts lesen. Da hab ich ja bereits geschrieben, dass sie ein sehr schlimmes traumatisches Erlebnis durchmachen mußte.
Und bitte, die Frage mit dem fallen lassen war ernst gemeint, da uns die Suchtberaterin das auch geraten hat! -
Nun denn, irgend ein Erlebnis hat jeder, weil einfach aus Spaß wird keiner gerne süchtig.
Gerne rate ich dieses "fallen lassen" nicht, weil es mit großen Risiken behaftet ist. Aber manchmal ist es die einzige Lösung um Leute auf den richtigen Pfad zu bringen.
Wenn sie aber aus freien Stücken alles selber angeht, natürlich ist da eure Unterstützung wichtig, dann passt es ja.
Das bedeutet aber, Termin selber ausmachen, diese auch wahrnehmen. Dann sollte umgehend eine Entgiftung gemacht werden und direkt im Anschluss eben die Langzeittherapie.War sie denn selber mit bei der Suchtberatung? Wenn ja, was sagt sie dazu und was passiert da jetzt?
LG Franz
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Tja, das mit dem fallenlassen ist echt so eine Sache. Kann auch gehörig schief gehn, soll bedeuten, Sie stürzt ab und steht auch nicht wieder auf. Schließlich gibt es eine ganze menge Süchtige die Ihr Leben nie wieder in den Griff bekommen. Du schreibst das Sie arbeitslos ist und Ihr Sie völlig betrunken in einer vermüllten Wohnung gefunden habt. Wenn man das mal so "weiterspinnt" , vorausgesetzt Sie ändert nichts, dann würde Sie über kurz oder lang die Wohnung verlieren, ergo, auf der Strasse sitzen. Bestimmt gibt das einigen einen Anreiz sich wieder ins Zeug zu legen, andere hingegen machen dann dort so weiter, bzw stürzen noch weiter ab. Ich glaube nicht das Ihr es schaffen würdet da zuzusehen. Wenn Ihr Sie dann aber nachhause holt wird Sie vermutlich dort weitertrinken, meintest Du ja auch schon das Sie heimlich weitertrinkt. Das würde euch zu Co-Alkoholikern machen, die ganze Familie wird mit reingezogen. Das kann unter Umständen jahrelang so gehen und ist ein Teufelskreis. Egal für welchen Weg Ihr euch als Familie entscheidet, es gibt keinen "Richtigen", was für den einen gut ist, kann für den anderen das Ende sein. Was ist mit dem Freund , ist er süchtig? Ich denke nicht das er Ihr Zeug "einfach so" besorgt hat. Er sitzt eben auch zwischen den Stühlen. Auf der einen Seite findet er es bestimmt nicht toll das Sie trinkt, auf der anderen Seite wird er aber auch sehn wie schlecht es Ihr ohne geht. Versucht euch mit Ihm zusammenzusetzen. Evtl kommt er ja besser an Sie ran wenn Sie Konsequenzen von Ihm hört.
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Ich hab versucht mit Ihr über die Sucht zu reden. Sie war mir stinksauer und sieht irgendwie nicht, dass sie ein Problem hat, bzw gibt es nicht zu.
Suchtberaterin meint aber, dass muss schon seit 5 Jahren so zugehen. (und wir haben wirklich jede Menge leerer Flaschen gefunden)
Ich frage mich nur, wie ich wieder an Sie ran komme.
Das mit dem Freund ist so ne Sache. Darüber reden darf man mit Ihr natürlich auch nicht. Im Vollrausch hat Sie mir gesagt, wie sehr Sie Ihn liebt, worauf ich antwortet habe, dass ich da nix dagegen hätte wenn Sie denn nur glücklich wären.
Das Kurriose ist, dass wir Sie ja schon öfters erwischt haben (verwaschene Stimme und so) und "Er" uns dann mitgeteilt hat, Sie hätte nur einen Sonnenstich gehabt oder ähnliches. Bei Ihrem ersten Zusammenbruch hat er auch das Krankenhaus wo die beiden damals arbeiteten, gebittet und gebettelt, dass die Familie nicht benachrichtigt wird. Warum auch immer.
Dass kam sogar meiner Schwester komisch vor.
Als meine Mutter Sie besuchen wollte, da wir sie nicht erreichten, rannte er, als er meine Mutter sah davon!
Daher gehe ich davon aus, dass er sich nicht mit uns zusammensetzen wird.
Ich gehe vielmehr davon aus, dass er Sie als Lustsklavin "gehalten" hat.
Warum wird er uns nicht vorgestellt? warum kommt er nicht zu uns um gemeinsam ne Lösung zu finden? Warum sagt er der Familie nichts über so schwere Probleme? -
hallo Voda,
Ich könnte mir gut vorstellen, dass ihr diesen Freund eben genau aus diesem Grund nicht kennenlernt, weil ihr ständig versucht, das Leben deiner Schwester zu kontrollieren. Das ist ein ziemlich unerträgliches Gefühl für einen Süchtigen, kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen . Ihre Beziehung ist scheinbar das Einzige, was deine Schwester noch frei entscheiden kann. Kein Wunder also, dass sie diese weit weg von euch möchte. Meine Güte, in eurem Wunsch ihr zu helfen, verhaltet ihr euch teilweise so schlimm, dass es deiner Schwester sicherlich den Hals zuschnürt. Ihr nehmt ihr die Luft zum Atmen! Eure Motivation ist zwar gut von euch gemeint, interessiert aber nicht. Es geht darum, was ihr deiner Schwester mit diesem Verhalten antut. Ein goldener Käfig ist und bleibt ein Käfig.
LG, alive
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Zitat von alive;91752
hallo Voda,
Ich könnte mir gut vorstellen, dass ihr diesen Freund eben genau aus diesem Grund nicht kennenlernt, weil ihr ständig versucht, das Leben deiner Schwester zu kontrollieren. Das ist ein ziemlich unerträgliches Gefühl für einen Süchtigen, kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen . Ihre Beziehung ist scheinbar das Einzige, was deine Schwester noch frei entscheiden kann. Kein Wunder also, dass sie diese weit weg von euch möchte. Meine Güte, in eurem Wunsch ihr zu helfen, verhaltet ihr euch teilweise so schlimm, dass es deiner Schwester sicherlich den Hals zuschnürt. Ihr nehmt ihr die Luft zum Atmen! Eure Motivation ist zwar gut von euch gemeint, interessiert aber nicht. Es geht darum, was ihr deiner Schwester mit diesem Verhalten antut. Ein goldener Käfig ist und bleibt ein Käfig.
LG, alive
Was denkst du warum er die Flucht vor meiner Mutter ergriffen hat?
(du must dazu den ganzen Tread lesen) -
Nun, was denkst du?
Ich würde auch nich mit deiner Mutter diskutieren, wenn ich zu Unrecht beschuldigt werde. Warum auch, den Freund für was verantwortlich machen ist doch der einfache Weg, oder?
Schon mal drüber nachgedacht das deine Schwester das gar nich will und der deswegen nicht mit euch reden will? (was ich ja bereits mehrmals angesprochen habe, also nich andere zum lesen auffordern ;))Suchtberater behauptet was von 5 Jahren, ich frag mich wirklich wie das möglich ist. Zum einen wird das ein guter nicht amchen, weil nur Fakten zählen, nich leere Flaschen. Zum anderen, ist diese Beraterin denn der Schweigepflicht euch gegenüber entbunden?
Lustsklavin, Schauermärchen, du hast nicht zu entscheiden was deine Schwester amcht, du hast nichts dagegen zu haben, welche Freunde sie hat. Ich hoffe wirklich deine Schwester macht bald die Augen auf und wird zum einen clean, aber genauso wichtig ist der Schritt sich schnell von der Familie zu lösen. Ist das schon immer so gewesen, dann würde ich als Suchtberater als erstes in der Familie den Grund der 'Sucht vermuten - aber wie gesagt, nur Fakten zählen
Franz
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