"präsenile Bettflucht" Schlafstörung :-(

  • habe neben meiner ES ein neues Problem, was mich schon sehr mitnimmt.

    allmorgens, gegen 6.30 Uhr werde ich wach - ohne Wecker - und kann nicht mehr weiterschlafen. Bin dann richtig innerlich gezwungen aufzustehen und den Tag zu beginnen. Nicht nur an Wochentagen, nein auch an Wochenenden packt mich dieses Leiden. Es ist unbeschreiblich. Weiß nicht, ob das jemand nachvollziehen kann, wenn ich leuten davon erzähle kommt oft "ist doch toll dass du so früh aufstehen kannst" usw - aber ich leide darunter weil ich einfach dauerhaft zu wenig schlaf kriege! wenn ich um halb 11 ins bett komme krieg ich ja wenigstens 7std schlaf auf diese weise, aber das schaffe ich halt nicht immer, diese woche war es ganz schlimm, selten vor 12 ins bett und um 6 wieder hoch. wenn ich um 10 ins bett gehe kann ich auch noch nicht schlafen, aber wenn ich um 11 ins bett gehe schlafe ich fast augenblicklich ein und dann auch richtig tief.
    ich schaffe es auch nicht, dann im bett zu bleiben, ich habe das bedürfnis aufzustehen, auch wenn ich gar nicht müsste. wenn ich es mal schaffe noch ne halbe std liegen zu bleiben, schlafe ich trotzdem, döse noch nicht mal sondern wälze mich sinnlos im bett hin und her.
    früher war ich eigentlich eher langschläfer, erst in den letzten monaten hat sich das so krass gewandelt.

    zu mir: ich bin studentin, 21 und ansonsten eigentlich gesund; mache sport, trinke kein Alkohol.
    aber der Schlafentzug macht mich echt fertig... nachmittags schlafen kann ich auch nicht; schon probiert.. nur in der uni fallen mir öfter die augen zu, dann leg ich ne halbe std den kopf auf den tisch; aber selbst da kann ich nicht schlafen, sondern dämmere nur etwas!

    ich würde ja auch tabletten oder so nehmen; aber die wirken doch dann nicht die ganze nacht? was kann ich tun? ich weiß echt nicht mehr weiter.
    habe schon ohropax probiert, weil ich dachte mich wecken vielleicht irgendwelche geräusche aber das ist es nicht...

  • hallo slania

    kann mich ehrlich gesagt nur schecht in deine situation hineinversetzen, da ich eigentlich eher das komplette gegenteil von deiner schlafstörung habe. kann mir trotzdem vorstellen, dass es auf dauer extrem anstrengend ist. hast du mal mit einem neurologen/psychiater darüber geredet? ich denke mal, dass nur ein fachmann die notwendigen tipps dazu geben kann, warum du immer um 6:30 uhr aufwachst.

    Zitat von Slania;85509


    ich würde ja auch tabletten oder so nehmen; aber die wirken doch dann nicht die ganze nacht? was kann ich tun? ich weiß echt nicht mehr weiter.
    habe schon ohropax probiert, weil ich dachte mich wecken vielleicht irgendwelche geräusche aber das ist es nicht...



    naja, tabletten können da unter umständen sogar helfen - aber speziell bei benzodiazepinen kann man natürlich früher oder später eine Abhängigkeit entwickeln, die mit andauernden dosiserhöhungen geprägt ist. wäre da sehr vorsichtig bei medikamentöser behandlung - aber vielleicht auch nur weil ich bisher auf dem gebiet "Schlafmittel" bei ärzten immer eine zu lasche aufklärung über die folgen und nebenwirkungen erfahren habe. tut mir leid, dass ich dir auf dem gebiet nicht helfen kann, habe auch über google nicht allzuviel gefunden, was hilfreich auf dem gebiet wäre...

    lg urban_ego

  • hi
    was ist an 6 30 schlecht?
    gehst um 12 ins nest bissl ausdauersport, dann schläfst auch besser.
    davon abgesehn machts garnix auchma ne nacht garnicht zu schlafen.
    die nächste dann umso besser.

    wenn du schon deshalb Benzos nimmst, wirds sehr sehr schwer es wieder zu lassen.

    ichratdavonab.

    lb grü
    oryx


  • dein post war ungefähr so sinnvoll wie ner Magersüchtigen zu raten doch einfach mal mehr zu essen...
    du hast einfach keine ahnung wie sich dauernder Schlafentzug auf den Körper auswirkt - ich fühl mich seit tagen wie gerädert und bringe kaum noch leistung. wenn das so bleibt geht mein studium noch den bach runter weil ich zerschlagen in der vorlesung sitze.
    was an 6:30 schlecht ist? dass ich NIE ausgehen kann, abends sport machen, leute treffen... weil ich ja um 11 im bett sein müsste um wenigstens 7 std schlaf zu kriegen.

  • Sorry Slania, aber es ist ein Mythos, dass ein Mensch 7 Stunden Schlaf braucht um "gesund zu schlafen". Viel entscheidender als die Anzahl der Stunden, ist die Schlafqualität. Es gibt bestimmte Schlafphasen, dazu gehört die Tiefschlafphase die sehr wichtig ist für einen erholsamen und gesunden Schlaf. Jemand der sehr schnell in diese Tiefschlafphase kommt, kann sogar mit 4 Stunden Schlaf ein Leben lang auskommen und trotzdem gesund schlafen.
    Ich empfehl Dir mal das Buch "Schlafstörungen bewältigen" von Jutta Backhaus und Dieter Riemann.


    LG Kitsune

  • wenn du meinst daß ich keine ahnung von Schlafentzug habe, ok.
    wenn du meinst daß 4 tage am stück GANZ OHNE nicht reichen, ok.
    wenn du meinst daß Benzos dein problem dauerhaft lösen könnten, ok.
    wenn mein beitrag nicht hilfreich war, tut mir das leid.
    vermutlich kann ich zu deinem schlafproblem auch wenig sagen, da meines durch substanzgebrauch verursacht und somit auch damit im zusammenanhang steht.
    -aber da ich Schlafentzug (nur 2 nächte) hatte, hab ich das wohl nicht erkannt.

    wollte nur vor dem benzo´-dreck warnen, es ist gefährlich. das weiß ich.

    liebe grü
    Ory

  • @Slania

    Kann es sein, dass das bei Dir eine Kopfsache ist?
    Weil rein Stundentechnisch betrachtet liegst du ja recht gut in der Zeit.
    Ich z.B. bin selbstständig, arbeite am Tag 12 Stunden und schlafe auch nicht mehr als du, wahrscheinlich weniger (ausgenommen am Wochenende vll) aber das ist gewöhnungssache.
    Eine Schlafstörung die man mit Medikamenten behandeln muss liegt bei Dir bei weiten nicht vor, also mach Dir da keinen Kopf.

  • hi slania,

    ich kann mir vorstellen, wie gerädert Du Dich fühlst. Ich gehöre auch zu den Menschen, die mindestens 8 Stunden Schlaf brauchen. Wenn ich langfristig nur 6 oder 7 Stunden bekomme, dann bin ich auch gerädert. Ich hatte früher richtig fiese Schlafstörungen, konnte nicht einschlafen, bin immer wieder aufgewacht und hatte manche Nächte nur 2 bis 3 Stunden Schlaf, wenn überhaupt. Bin dann auch weggedöst. Nicht schön, wenn man so kraftlos und schlapp ist und friert. Ich habe verschiedenes ausprobiert - Medikamente waren für mich natürlich immer das Highlight, als Süchtiger ist das ideal. Ich habe einiges ausprobiert, aber ich bin richtig schräg draufgekommen. In einer Klinik wurden mir Entspannungsbäder und Schlafentzug verordnet. Ich habe da 3 Tage und 3 Nächte nicht geschlafen. Die Ärzte wollten, dass ich dann um 21 Uhr ins Bett gehe und dann durchschlaf. ich war sowas von müde zwischendurch, habe nachts die ganze Station mit Weihnachtsdeko geschmückt und unter Aufsicht der Nachtschwester gebastelt. Als ich dann schlafen sollte, war ich hellwach.
    Ich würde einfach weiterschauen, ob Du jemanden findest, vielleicht im www oder einen Arzt, der Dir da weiterhelfen kann. Medis würde ich als letzte Instanz nehmen. Ich kann mittlerweile super schlafen. Wenn es mal nicht so klappt, dann mache ich ein Entspannungsbad, trinke heiße Milch oder ich stehe auf und mache etwas, bis ich müde bin. Also ich nehme pauschal keine Medis dagegen.
    Ich wünsche Dir, dass Du jemanden findest, der Dir mehr sagen kann. Ich hoffe, dass Du das ohne Medis durchstehst und dass Du bald wieder fit bist.

    viele grüße
    makai

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