Hallo!
Es ist das erste mal, dass ich so ein Selbsthilfeforum besuche, doch wenn ich meine derzeitige problematik nicht aufschreibe, denke ich, gehe ich unter!
Als ich 12 Jahre alt hatte ich meine ersten Freund, mit dem nach einem JAhr wieder Schluss war. Doch in diesem Jahr habe ich viele Demütigungen über mich ergehen lassen. Er hat mich beleidigt, bedroht und geschlagen!In dieser Zeit passierte es das erste mal, dass ich mir die Arme aufgeritzt habe, aber dabei blieb es auch erstmal. In dieser Zeit musste ich auch die Schule wechseln und musste meine Freunde auf der anderen Schule zurücklassen. Das hat mich sehr getroffen. Aber ich war positiv gestimmt neue Freunde zu finden und dachte auch, dass ich diese gefunden habe, was sich aber nach einiger Zeit als falsch herausstellte. Die Mädchen der Klasse haben mich gemoppt und hinter meinem Rücken über mich gelästert und und und. Von da an zog ich mich weiter zurück, wurde stiller und bautre mir meine eigene kleine stille Welt auf. Den Schmerz den ich fühlte versuchte ich durch ritzen zu übertönen, was mir auch gelang. Doch von tag zu Tag wurde ich trauriger und stiller. Ich kam von der Schule um vier uhr nachmittags ging ins Bett und schlief durch, ging wieder zur schule.....so verlief meine Jugend. Ich ging kaum mehr raus, traf mich kaum noch mit alten Freunden und wollte einfach nur allein sein um auch nicht noch von anderenPersonen diese Abneigung mir gegenüber zu spüren.
In zehnten Klasse hatte ich einen neuen Freund und war wirklich verliebt, doch diese Freude über das neue Glück hielt nicht lange, da er mich betrog. Als er mir das beichtete war ich wie gelähmt und habe ihn verlassen. Ich kompensierte den Frust wiederum durch das ritzen. Nach ein paar monaten verzieh ich ihm und kam wieder mit ihm zusammen. Doch meine innere Leere hielt an.Nach 1 1/2 Jahren trennten wir uns. Damit war ich total überfordert und wollte es nicht wahrhaben, dass ich ihn verloren habe. Von diesem Tag nahm das Ritzen zu, ich habe es fats jeden Tag getan bis ich aus versehen, wie ich es im Nachhinein erzählt habe, auf einer Party zu tief geritzt habe. An diesem Abend wollte ich mir glaube ich das Leben nehmen. Das war der letzte Hilferuf von mir. Ich wurde mich dem krankenwagen ins Krankenhaus gefahren. An diesem abend wurde mir klar, dass ich Hilfe brauche. Meine Eltern, die bisher noch njichts davon mitbekommen haben, da ich es immer gut versteckt habe oder wenn sie etwas bemerkt hatten gesagt habe es käme von einem Reitunfall, halfen mir in dieser Zeit sehr. Im Krankenhaus hatte ich ein sehr langes Gespräch mit einem Psychologen, der mir empfohl eine Therapie zu machen. So kam es, dass ich mich zwei Monate später in einer sehr guten psychosomatischen Klinik wiederfand. Von dort an ging es bergauf.Es gab immer wieder tiefs aber auch viele höhen. Ich schloss mit allem schlechten ab. Nach zwei Monaten kam ich wieder nach hause in mein altes Umfeld.Das klappt zuerst sehr gut. Doch dann musste ich einen Moat nach meinem Aufenthalt mit auf Klassenfahrt fahren, die die schlimmste denn je war. Ich fiel prompt in altre Verhaltensweisen zurück, schnitt mich täglich und zog mich zurück!Ich war so traurig darüber so ausgegrenzt zu werden. Meine Lehrer bekamen es mit und überwachten mich ab dem Tag -Tag und Nacht. Als ich wieder zu Hause war entschied ich mich für eine ambulante Therapie, die meiner Meinung nach aber nicht viel half.Alsoi entschied ich mich diese nicht weiterzumachen und stattdessen die Schule mit der Fachhochschulreife zu verlassen. An dem TAg als ich die Schule verließ, veränderte sich mein Leben und ich war das erste mal seit langer Zeit wieder glücklich. Seit diesem Tag hjabe ich kaum noch geschnitten.
Doch nun geht es bei mir wieder bergab. Ich habe nach der Schule zwei Ausbildungen angefangen iund abgebrochen. Nun weiß ich nicht was ich machen soll.
In meiner derzeitigen Beziehung läuft es zwar richtig toll, aber ich bin nicht glücklich!
Ich fühle mich wieder so leer, fange ständig aus irgendwelchen gründen oder ohne grüpnde an zu weinen, ziehe mich zurück und fange wieder an mich zu schneiden um zu spüren ob ich noch da bin und mich noch nicht aufgelöst habe.
Ich weiß einfach nicht mehr wie es weiter gehen soll...Ich habe nur ein kleines bisschen Hoffnung, DASS es weitegeht.
Liebe Grüße
hope