Ich leide jetzt schon eine ganze Weile an SVV. Im Juni '05 musste ich dann doch nach langem Warten zur Musterung. Diese war eigentlich die reinste Katastrophe. Die Ärztin konnte kein Blutdruck messen, wesegen ich nach ihren Angaben extrem Hypertonisch bin (ein Wert von 195 / 102 hat die Tante gemessen). Auf Grund dieses Befundes der Ärztin sollte ich dann zum Internisten ein Belastungs-EKG machen. Auch hier Blutdruckwerte von 140 / 82 etc. Mein Wehrdienstberater meinte ich bekomme in den nächsten Tagen wie mein Befund für die Bundeswehr ist. Und dann die Überraschung: Ich bin zurückgestellt bis 30.12.05 und muss nächstes Jahr nochmal zu Musterung.
So, genug geplänkelt, komme ich mal auf den Punkt und meine eigentliche Frage:
Mich hat gewundert, dass ich körperlich auf Herz und Nieren getestet wurde, nur nicht wie es mir psychisch geht. Wie soll ich das verstehen? Ist meine psychische Verfassung nicht genauso wichtig?
Ein Freund von mir wollte SAZ (Soldat auf Zeit) machen und hat nicht mal den Grundwehrdienst geschafft, da haben sie ihn schon wegen akuter Suizidgefahr ins Bundeswehkrankenhaus verfrachtet. Den haben sie dann raus genommen weil er selbstverletzendes Verhalten zeigte.
Weiß jemand wie sich das verhält? Muss ich sagen, dass ich unter SVV leide (wie glaubwürdig, haha) oder müssen die das feststellen?