Hallo meine Lieben.
Ich muss mir mal was von der Seele schreiben.
Meinem bester Freund für mich großer Bruder geht es körperlich sehr sehr schlecht.
Er ist 24 Jahre alt ( das ist doch kein alter).. und ist schwer polytoxikoman.
Vorallem in früher Jugend und Jugend Drogen aller Art.
Mittlerweile schwere Suchtverlagerung auf Alkohol.
In letzter Zeit seh ich ihn durch meine Abtinenz nicht so oft.
Er freut sich sehr darüber das ich abstinent bin.
Er selbst richtet sich in Grund und Boden..
Eigentlich haben wir immer über alles geredet.. jetzt fängt er an mir zu verschweigen wie es ihm geht.
Er hat in letzter Zeit immer mehr Epileptische Anfälle, kam auch ins Krankenhaus und ging natürlich auf revers wieder *wütend bin*
Wir haben beide den selben Arzt.. Ich hab letztes Mal mit meinem Arzt darüber gesprochen da mich das sehr belastet und mir wurde bestätigt das es nicht schlecht sondern sehr schlecht um ihn steht.
Er bricht blut, blut im Stuhlgang etc.
Jetzt geht er mal wieder auf Entgiftung..
er hat sogar überlegt auf Langzeittherapie zu gehen - das hat er wieder verworfen *nochmals wütend bin*
Und seine Entgiftungen ? Da geht er nach 6 Tagen wieder.. dabei sollte er mindestens 3 wochen bleiben (!).
Wir seine Freunde wir sind ohnmächtig vor Hilflosigkeit..
Ich weiß das er bald sterben wird.. und ich weiß das er nichts daran ändert wird..
wie soll ich etwas aktzeptieren was es NICHT zu aktzeptieren gibt ?
wie soll ich ihm die augen öffnen ?
Ist es Zeit das ich lernen sollte loszulassen ?
nein niemals da kommen mir schon wieder die tränen..
was soll ich denn nur machen..
wenn sich ein geliebter Mensch zu grunde richtet
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Servus future,
du musst ja nicht loslassen, ich denke abgrenzen reicht für den Moment auch schon
Die Situation kennt jeder der sich mal lösen musste, von der Szene und seinen Wegbegleitern. Aber um clean zu bleiben, da führt da kein Weg vorbei.
Später kann man ja wieder schauen was der "Bruder" treibt, aber dazu musst du dich erstmal extrem festigen und ne Zeit Abstand zur 'Sucht haben.
LG Franz
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Hi nofuture,
das wirklich sehr schwer, wenn man sieht, wies einem geliebten Menschen geht und wenn man so gar nicht zu ihm durchdringt. Ich schätze mal, die Sucht ist grad bei ihm so stark, dass er sich da auch nicht durchringen kann, ne Langzeittherapie zu machen. Obwohls ja schon der richtige Weg für ihn wär. Du sagst er will Entgiftung machen? Seh ich das richtig, dass er also dann ja doch irgendwie erkennt, dass es so nicht weitergehen kann?
Außerdem denk ich, dass seine Probleme auch tieferliegend sind und die Sucht ja nur ein Sympthom is für andere Dinge die ihn belasten. Weißt Du, welche das sind? Könnte man da nicht ansetzen und ihm zusätzlich zur Engiftung zu einer Therapie verhelfen? Ich mein, er sieht es ja ein, dadurch dass er ne Entgiftung machen will. Oder meinst er verwirft das wieder? Ich denk mal, er müsste an die richtigen Fachleute geraten. Wo soll denn diese Entgiftung stattfinden? Gibts da was konkretes?lg
eternal
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