Phobophobie - Angst vor der Angst

  • Nun... ich eröffnen nun mal ein Thema zu diesem Topic...

    Also.. wie ihr oben schon lesen könnt habe ich soetwas wie Phobophobie. Das ist Angst vor der Angst.

    Es äußert sich bei mir so, dass wenn ich zB mir Horrorfilme ansehen, dass ich dann bei Szene wo ich genau weiss dass da was passiert was mir Angst machen könnte, generell die Augen schliesse oder wegsehe...

    Es ist keine Richtige Phobie, aber es ist soeine Art...

    ich hoffe es versteht mich jemand...

    Meine "Therapie" dagegen ist, dass ich mich zwinge solche Stellen anzusehen... es hilft auch... meine Phobie schwindet...

    Kennt das jemand? Weiss jemand noch andere Tipps?

    Ganz liebe Grüße

    Sparkyyy

  • Du stellst dich deiner Angst. Das ist ein kontraphobisches Vorgehen mit dem du zwar gegen die Angst handeln kannst, sie aber immer noch in dir drin ist.

    Der Unterschied zwischen einem Helden und einem Versager ist, dass der Held seine Angst besiegt hat.

    Der phobische Mensch erstarrt in seiner Angst wie das Kaninchen vor der Schlange.

    Du gehst aktiv dagegen vor.

    Wir haben alle irgendwelche Ängste und kämpfen tagtäglich mit ihnen. Mir hilft es mich auf etwas außerhalb der Angst zu konzentrieren. Wenn ich nichts finde, dann nehme ich meinen Atem und konzentriere mich darauf.

    Die Angst verschwindet, wenn sie beachtet worden ist und genügend Aufmerksamkeit bekam:

    Hallo Angst, schön, dass du da bist. Aber ich brauche dich gerade nicht. Ich habe dich gesehen, nun kannst du wieder gehen.

  • Auch ich habe Angst vor der Angst. Ich kann fast nichts alleine machen, z.b. einfach mal mit dem Bus eine Stadt weiter fahren oder mal alleine bei schönem Wetter spazieren gehen. Wenn jemand dabei ist, dann geht das alles. Durch meine Therapie und meinen eigenen Willen bin ich jetzt schon 4 MAL :grinning_squinting_face: Bus gefahren. Mal ging es besser, mal schlechter. Mein Problem ist, dass ich mich sehr auf meinen Körper fixiere, wenn ich Angst verspüre und genau das ist das Falsche, denn dann wird es nur noch schlimmer weil ich mich frage: Warum rast mein Herz gerade so, warum ist mir schwindelig, warum bekomme ich nasse Hände, warum zitter ich.

    Ich versuche mich in solche einer Situation auf die Umwelt zu konzentrieren. Auf das schöne Wetter, auf eine Mutter die gerade liebevoll ihr Baby beschäftigt, auf einen Mann mit seinem Hund usw.

    Und schon spüre ich, wie sich die Angst langsam beruhigt und dann lobe ich mich selbst und freue mich einen "normalen" Moment erleben zu dürfen..

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