Hallo,
ich habe mich an euch gewendet, weil ich mir sehr große Sorgen um meinen Ex-Freund mache, aber nicht so wirklich weiß und es nicht allzu sehr einschätzen kann, inwiefern diese begründet sind.
Er kifft, relativ viel, schon eine ganze Zeit lang. Seit dem Sommer dieses Jahres baut er es sogar schon mit seinem Mitbewohner an. Zunächst dachte ich, die beiden würden es nur ausprobieren wollen, mittlerweile wird es immer mehr. Ich würde ihnen nun noch nicht mal unterstellen wollen, dass sie damit dealen wollen, aber nun ist ja immer genug im Haus und davon machen beide mehr als genug Gebrauch. Nicht zuletzt litt auch unsere Beziehung darunter und natürlich auch, dass das Ganze, weil es ja immer mehr wird, nicht mehr wirklich legal ist.
Mir geht es aber hier insbesondere um die Folgen von zuviel Cannabis Gebrauch. Fast denke ich, an seinem Mitbewohner kann man es schon eher ausmachen, was zuviel Kiffen aus einem macht. Von ihm weiß ich es auch, dass er sich regelmäßig ein paar Köpfchen raucht. Von meinem Ex-Freund kann ich es nur annehmen.
Was mir an ihm aufgefallen ist, dass er sich verändert hat. Er kommt morgens gar nicht mehr aus dem Bett, mittlerweile ist es mittags, bis er fit ist. Was die Uni angeht, (er ist auch nicht unbedingt der mitteilsamste) kann ich nur annehmen, dass er schon aus einigen Kursen raus ist und da auch nicht mehr wirklich mitkommt. Zudem ist er gereizt geworden, noch nervöser, als er schon vorher war, und überhaupt, ich erkenne ihn nicht wieder. Wir haben noch guten Kontakt zueinander, aber so langsam mache ich mir sehr große Sorgen um ihn.
Wie kann ich helfen? Gibt es da überhaupt eine Möglichkeit, wenn jemand gar nicht einsieht, dass er ein Problem hat? Ich habe so Angst, dass er sich sein ganzes Leben verbaut. Ich habe schon überlegt, ob ich eventuell seine Mutter einschalten soll oder ob ich ihn anzeigen soll, aber das sind natürlich ziemlich schwere Geschütze, die ich da auffahren würde.
Es wär super, wenn ich von euch einen Rat bekommen würde!
Lg Eure Lucy