• Hallo alle zusammen...

    Ich stecke in einer wahren Krise u weiss nicht weiter... Mein Mann ich HHC und Halluzinogene Substanzen abhängig... Was genau kann ich euch nicht sagen den er äußert sich nicht wirklich weiss auch nicht wann wie oft usw... Ich bin seit über 20 Jahren in dieser Beziehung und die letzten drei Jahre hat das hier komplett überhand genommen .... Ich hab ihn erneut erwischt nachdem er zum dritten Mal in Folge geschworen hat damit aufzuhören .... Es heißt immer im Moment geht es nicht aufzuhören ... Ausreden über Ausreden will keine Therapie machen er bekommt das selbst hin ... Ich habe das Gefühl hier nurnoch der Ersatzspieler zu sein ... Wir können nicht mehr vernünftig sprechen finden keine Lösung ... Ich bin müde von dem ganzen ... Versorge hier noch zwei Kinder während er sich in die Arbeit flüchtet und kaum noch anwesend ist ... Geht es jemanden genauso und möchte sich jemand mit mir austauschen ? Ich warte und warte aber alles wird nur schlimmer statt besser ... Keine Ahnung ich hab den Eindruck einen fremden in die Augen zu sehen ... Und vorallem ist das schlimmste das er nicht mal sieht was er hier mir zumute ....LG

  • Hallo EJL,

    das ist eine schwierige Situation. Da Dein Mann alles abblockt und das Ganze für Dich immer untragbarer wird, bleibt wohl nur,, Abstand zu suchen und darüber nachzudenken, wie es für Dich selbst und Deine Kinder weitergehen kann. Vielleicht hast Du das ja längst getan.... Abwarten hilft nicht und fühlt sich erfahrungsgemäß nur immer hilfloser an. Wenn überhaupt, müsste er ja was ändern, und dafür sieht er offensichtlich derzeit keine Veranlassung .

    Dass er Deine Situation nicht wahrnimmt, erleben glaube viele Partner/innen von Suchtkranken so. Deshalb empfiehlt es sich, gut auf sich selbst zu schauen. Hast Du schon mal für Dich Rat oder Unterstützung bei Beratungsstelle oder Selbsthilfegruppe für Angehörige gesucht?

    LG

  • Hallo EJL ,

    puh... da trägst du echt eine ganz schöne schwere Last mit dir rum.. und das auch schon seit so langer Zeit.

    Wenn ich das so lese weiß ich nicht genau, was ich dir so spontan "raten" kann. Mir fallen mehrere Ansätze ein - über die kannst du dir ja einfach mal in Ruhe Gedanken machen ob da was dabei sein könnte. Ich formuliere das Ganze jetzt mal in Fragen - würd mich auch über einen weiteren Austausch freuen und vielleicht finden wir ja was, das dich weiterbringen könnte.

    - Hast du schon mal professionelle Hilfe in Anspruch genommen (Angehörigenberatung oder auch eine gemeinsame Beratung mit deinem Partner)?

    - Wie geht es deinen Kindern mit der Situation? Merken sie, dass mit ihrem Papa "etwas nicht stimmt"?

    - Wie sorgst du für dich?

    - Hast du mit deinem Partner schon offen über deine Gefühle gesprochen und welche Konsequenzen sein Konsum auf dich/die Kinder/eure Zukunft haben wird bzw. haben kann?

    Das ist jetzt einiges :winking_face: Ich würde mich über eine Antwort von dir freuen.

    Noch eine kurze Info zu mir: Ich gehöre zu einem Team professioneller Sozialarbeiter*innen, die aufsuchend im Netz unterwegs sind. Dabei versuchen wir User*innen unterstützend und beratend zur Seite zu stehen, im Besonderen zum Thema Sucht und Konsum. Unser Angebot ist selbstverständlich kostenfrei und anonym.


    Viele Grüße
    Hannah vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben gGmbH

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