Kalter Entzug von Oxycodon

  • Hallo ihr Lieben

    Endlich habe ich mich getraut und mich angemeldet und stelle euch gern mein Thema vor.

    Ich habe schon öfter entgiftet zuletzt von Palexia und Bromazanil. Das war 2023, teilweise erfolgreich.

    Da ich unter Arthrose im LWS Bereich leide, alle Schmerzmittel die ich nehmen darf ( Allergien) probiert wurden stimmte ich Oxycodon akut 10mg zu. Natürlich passierte es wieder ich bin abhängig und brauche an manchen Tagen bis zu 80 mg Oxy am Tag. Ich sprach mit meinem Arzt da ich so nicht mehr weiter machen möchte über einen erneuten Entzug aber nicht in der Klinik sondern zu Hause. Ich möchte auch nicht herunter dosieren sondern gleich die Oxys weg lassen. Er meinte ich solle es versuchen, einfach würde es nicht werden aber das was nach ca. 12 Stunden käme müsste ich dann aushalten, ohne Medikamente ( Hilfe) . Die Leute würden denken das man bei einem reinen Opiatentzug krampfen würde, ohnmächtig werde oder sonst was, das würde nicht stimmen. Sowas würde nur passieren wenn man Schmerz und Beruhigungsmittel abhängig wäre was in meinem Fall nicht zutrifft da ich noch immer clean bin von Beruhigungsmittel. Also müsse ich nur aushalten was käme, starke Schmerzen, zittern etc.

    Seit dem Entzug 2023 bin ich gut eingestellt auch wegen den Depressionen und Angststörung mit Lyrica, Lamotrigin, und Escitalopram. Ich habe keine Krampfanfälle oder Epilepsie da man da auch diese Medikamente hat.

    Nun gut. Ich habe Buprenorphin Pflaster 20 und 10er, Tavor bei Bedarf ( neu) und die Medikamente die oben aufgeführt sind.

    Ab morgen werde ich die Oxys weglassen in der Hoffnung mit dem Pflaster arbeiten zu können. Schmerzen habe ich nicht und es soll die Entzugssymphtome lindern.

    So. Gibt es etwas das ihr mir raten könnt? Etwas das mir noch besser helfen könnte als das was hier steht (Medikamente). Wie habt ihr die ersten Tage gemacht? Ich weiß ablenken aber ich kann mich jetzt schon kaum überwinden.....

    Ich bin echt über jede Antwort dankbar, jeden Erfahrungsbericht, jeden Tipp jede kleine Unterhaltung.

    Danke Euch

    Nini48

  • Hallo Nini48


    Ich habe eine ähnliche Geschichte wie du.
    Nach einer OP musste ich Oxy absetzen, die ersten Tage waren echt hart, aber es wird jeden Tag besser !


    Leider kann ich dir keine Tipps geben, habs durchgezogen und ausgehalten.


    Aber es ist auch nicht Sinn der Sache mit Schmerzen durchts Leben zu gehen, lass dich gut einstellen. Und denk dran eine körperliche Abbängigkeit ist etwas anderes als einre Psychische.

    Warum möchtest du kein Oxy mehr?

    Der Sinn ist doch, ein schönes Leben führen zu können. Absolute Schmerzfreiheit ist dabei nicht Sinn der Sache, es muss nur gut aushaltbar sein.

    Ich joffe du verstehst was ich meine


    Liebe Grüße

  • Hallo Nina

    Ja was anderes bleibt einem nicht übrig. Ich hab gemerkt das ich das in Dosen hole die wirklich gefährlich sind! Ich bin eingestellt mit dem Pflaster ( was man unter einstellen verstehen mag) aber ich schaffe es nicht das Oxy akut einfach weg zulassen. Ablenkung ist gut aber das funktioniert ja nicht immer. Im Moment bin ich schmerzfrei durch 2 kleine Eingriffe am Rücken. Es ist ja chronisch deshalb das Pflaster. Aber ich kann nicht beides nehmen.

    Schmerzfrei werde ich nie mehr sein wie du schon sagst. Und ohne Oxy ist das Leben noch schöner. Ich dachte nur das jemand das Gleiche durchgemacht hat und mir sagen kann was er gemacht hat um durch zukommen.

    Schön das du geschrieben hast.

    Liebe Grüße Nini48

    Genau das ist das Problem.

  • Hilft dir dein behandelnder Arzt nicht?

    Meine Ärztin hat von Anfang an klar gemacht: Absetzen geht nur mit einer Schmerztherapie. Also Physiotherapie, Psychologische Gespräche und und und, gibt ja extra Kliniken und Zentren mittlerweile.


    Fühlst du dich denn gut eingestellt?

    Welche Absatzsymptome bemerkst du?


    Liebe Grüße, halt durch !

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