• Hi val,

    Kann ich nur zu gut nachvollziehen.

    Ich Versuche mir vor Augen zu halten, das es wegen dem Entzug ist, weiß ja das ich normalerweise nicht so bin/denke

    Aber leichter gesagt als getan. 😕

    Isso....sage ja wenn es meistens kommt dann Knüppel dick, ist ja immer so.

    Nein, leider nicht, Familie habe ich keine.

    Bin ein Heimkind/Straßenkind.

    Habe es immer irgendwie alleine geschafft, aber das hier ist echt crazy.

    Genau das ist das Problem, sie konsumieren selbst.

    Akzeptieren meinen Weg, aber macht es für mich nicht leichter

    Versuche Grade mit meiner Ex zu quatschen, das ich den kleinen mal sehen kann, das würde mir ungemein helfen, aber auch sie ist nicht einfach. ( Borderliner ) denkt alle wollen ihr was böses. 😕

    Es gibt halt nicht wirklich jemanden der sich in meine Lage versetzen kann, mir Mal zuhört oder so.....

    Therapie frühstens Anfang Mai.

    Kann auch nicht zum Arzt, bin nicht krankenversichert.

    Bin im März hier her gezogen, aber erst ein Termin zur Ummeldung für Oktober bekommen, kann mich solange also auch nicht beim Amt melden.

    Ne ganz bescheidene Lage.

    Dank dir. 🫤

    LG Benny

  • Ne, klingt grad echt ziemlich schwierig. Auch wenn ich das mit der Krankenversicherung nicht so ganz verstehe und eigentlich glaube, dass man sich binnen weniger Wochen ummelden muss!? Dachte sogar, dass es eine strafgebühr für zu spätes ummelden gibt. Aber egal, es ist so oder so wohl nicht so toll grad.

    Bis Mai ist noch ziemlich lange hin, ich glaub, du brauchst einen Plan, um es bis dahin gut zu schaffen. Selbsthilfe Gruppe? Keine Ahnung, ob das was wäre?

    Mit deinem Kleinen hast du eigentlich die größte Motivation, das größte Ziel von allen. Ihm ein Vater zu sein. Aber nüchtern, regelmäßig und für ihn. Aber das weißt Du ja auch.

    Ich hoffe, du hast trotz allem ein gutes Wochenende, versuch raus zu gehen.

    Liebe Grüße, Val

  • Ummeldung muss binnen 14 Tagen ablaufen, keine Ahnung wo du hingezogen bist, aber wenn die keine Termine vergeben, ist sicher nicht die Schuld bei dir

    Aber es ist kaum zu glauben, März Umzug und Termin Oktober ....

    Das aber hat nichts mit der Krankenkasse zu tun!

    Beschreibe doch bitte mal genau wie der Stand der Dinge ist.

    Bist du gesetzlich versichert?

    Wo oder bei wem?

    Durch welche Umstände? Also berufstätig oder ALG l oder ll?

    Zudem ist eine Notfallbehandlung immer möglich, die sehe ich eigentlich bei dir.

    Du könntest also schon in eine Institutsambulanz gehen und den Sachstand erklären.

    Wenn du kein Einkommen oder Geld hast, dann trägt normal das Sozialamt die Kosten.

    Eine Depression gehört behandelt, tut man nichts, kann es chronisch werden und macht nur noch mehr Probleme.

    Konsum kann auch eine latent vorhandene Depri überdecken, hört man auf, tritt die eben zu Tage.

    Es muss also nicht vom Entzug kommen und das sollte man auch nicht einfach so abtun.

    Suizidgedanken sollten Warnzeichen genug sein ...

  • Hey val,

    Körperlichen Entzug habe ich endlich hinter mir, das mit der Psyche ist echt heftig.

    Jeder Tag ein Kampf.

    Ich war beim Psychiater und habe Tabletten bekommen.

    Langsam geht's.

    Wie geht's euch. ???

    LG Benny

  • Hallo Benny, gut, dass du Hilfe beim Arzt gesucht und auch gefunden hast. Es dauert ja meistens, bis Antidepressiva richtig greifen, aber prima, wenn du schon merkst, dass es dir psychisch bisschen besser geht.

    Wieviel Tage bist du jetzt schon ohne Subutex? Doch schon 2 Monate oder sogar länger? Da kannst du richtig stolz sein!

    Das immer vor Augen halten, wenn die Kämpfe schwer sind.

    Liebe Grüße, Val

  • FRANZ-SUS-Team

    Hatte einen Termin, da hat mir aber der Mieterbescheinigung oder wie das heißt gefehlt

    Da ich so lange in haft war, wusste ich nicht das man den mittlerweile braucht.

    Früher hat der Mietvertrag und der Ausweis gereicht.

    Haben mir dann einen gegeben, aber mit einem neuen Termin halt für Oktober.

    Stand der Dinge.....

    Wurde am 16.9.2021 aus der Haft entlassen. ( Nach 9j. 8m. ) mit 5j. Führungsaufsicht, 5j. Visier, 5m. Auf 3j. Bewährung.

    Mit noch einigen Auflagen

    Eine davon subotex Programm, 32mg täglich.

    Wo ich jetzt den körperlichen Entzug hinter mir habe.

    Jetzt halt das mit der Psyche.

    Ich beziehe kein Geld vom Staat oder sonst irgendjemand, also auch nicht krankenversichert.

    Was es nicht Grade leichter macht.

    War für paar Wochen arbeiten aber ging nicht mehr wegen dem Entzug.

    Wie gesagt den körplichen Entzug habe ich zum Glück endlich hinter mir, das mit der Psyche habe ich immer noch.

    Harter Tobak.

    Ich denke auch das ich die depri's schon vorher hatte, aber erst jetzt wo ich davon weg bin erst richtig in Erscheinung treten.


    Hoffe habe alle deine Fragen so gut es ging Beantwortet.

    LG Benny.

  • mit 5j. Führungsaufsicht

    Dann gibt es ja vermutlich auch einen zuständigen Bewährungshelfer, oder?

    Der sollte doch unterstützen, wenn es solch merkwürdige Probleme mit der Ummeldung gibt!

    Ich beziehe kein Geld vom Staat oder sonst irgendjemand, also auch nicht krankenversichert.

    Und wovon lebst du dann?

    Ich meine, man hat doch Kosten, Essen-Wohnung-usw. ...

    das ich den kleinen mal sehen kann

    Es sollte doch eine klare Regelung vom Jugendamt oder Familiengericht geben, oder?

    Nicht die Mutter bestimmt das Besuchsrecht, egal ob sie selbst psychisch krank ist oder nicht!

    Du bist offiziell als Vater eingetragen/angegeben?

    Ich weiß ja nicht, wo du jetzt wohnst, aber gibt es da keine Stelle, die Haftentlassenen hilft?

    Also hier bei uns z.B. in München ==> https://kmfv.de/einrichtung/mu…ligenhilfe-mzs/

    Wie gesagt den körplichen Entzug habe ich zum Glück endlich hinter mir, das mit der Psyche habe ich immer noch.

    Harter Tobak.

    Wie schon geschrieben, da sollte JETZT was passieren, nicht erst im Mai '24 ...

    Normal sollten gar keine Krankheiten auf die lange Bank geschoben werden, aber ganz sicher nicht psychishe Leiden!

    Die hören ja normal nicht einfach auf, können sich chronifizieren und letztens immer schwerer zu behandeln sein.

    Aber auch das habe ich schon angemerkt, für Akuthilfe (z.B. bei einer Institutsambulanz) muss auch behandelt werden und dann die Kostenfrage geklärt werden.

    Bleib sauber!

  • Hallo Benny,

    Hast du denn das Gefühl, dass die Tabletten dir helfen dich zu stabilisieren? Was bekommst du denn? Und gibt es noch eine Möglichkeit, dich mit Gesprächen zu unterstützen? Manchmal gibt es Plätze für Notfälle oder eben die Ambulanz wie Franz gemeint hat.

    Bei mir ist es in der Arbeit der totale Horror. Erst zwei Tage und ich bin fix und fertig.

    Liebe Grüße, Valeria

  • Hallo Franz,

    ja die gibt es, aber habe kein guten Draht zu ihr.

    Hatte schon paar Mal das Gespräch mit ihr, aber sie meint das ich ja schon erwachsen genug bin, um mich um sowas alleine drum zu kümmern.

    Alles nicht so einfach.

    Ich habe von dem gelebt was ich auf der Straße verdient habe, meine Wohnung habe ich durch die späte Ummeldung verloren.

    Aber da ich jetzt keine Wohnung mehr habe, sprich mich nicht ummelden muss bekomme ich jetzt endlich Geld vom Amt.

    Müsste dafür erst meine Wohnung verlieren......

    Ich weiß was du meinst, aber bekomme die ganze Zeit von der Caritas gesagt, bzw. Dem Suchtberater das der frühestmögliche Therapie Termin Anfang Mai ist.

    Sehe ich genauso das es bis dahin viel zu spät ist.

    Muss einmal im Monat zur Caritas, sind Grade dabei den Sozialbericht am machen.

    Mal gucken wie es weitergeht.


    LG Benny


    Hey val,

    Sorry erstmal das die ganze Zeit überhaupt nichts von mir kam.

    Schwere Zeit am durchstehen.

    Naja es geht, am Anfang haben sie geholfen aber mittlerweile merke ich immer mehr das sie nicht mehr richtig helfen.

    Dazu noch den ganzen Stress mit Gericht, Kripo, Caritas, uk's, und so weiter......macht es nicht einfacher.

    Wie läuft es bei dir so. ???

    Was machen deine Kids. ???

    Soweit alles gut. ????

    Was sagt die Arbeit. ???

    Wie geht's dir so momentan. ???


    LG Benny

    Einmal editiert, zuletzt von Frettchen (25. Oktober 2023 um 16:44) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Frettchen mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Hallo Benny, kein Thema.

    Bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe - hast Du jetzt auch noch deine Wohnung verloren?

    Kenn das selbst von mir, dass ich mich zurück ziehe, wenn's richtig mies läuft - wobei es ja manchmal helfen kann, darüber zu reden bzw zu schreiben. Was treibst du so den ganzen Tag - gibt es etwas, was dir gut tut?

    Arbeit ist nicht so toll - allerdings ist daran nur die neue Leitung schuld, hab aber langsam das Gefühl, dass es nicht nur mir so geht... Außer Arbeit, Kinder und Haushalt gibt's bei mir nicht viel - meist ist das okay für mich, ab und zu fühle ich mich sehr alleine. Wobei ich es ja nie bin...

    Liebe Grüße, Valeria

  • Scheiße mit der Wohnung!

    Da hast du wirklich eine harte Zeiten gerade.

    Fällt es dir schwer momentan Termine einzuhalten? Du hast ja die Anbindung zur Caritas und Suchtberatung. Dass du mal irgendwo reden kannst, gleichzeitig jemanden hast, der dir hilft mit nem Klinikplatz. aber wahrscheinlich gibts auch gerade ganz andere Sachen die Priorität haben?

    Dass die Kliniken für ne normale Therapie so lange Wartezeiten haben ist leider normal. Akut (also selbst oder fremdgefährdend) gehts schneller, aber das sind echt Zustände auf den Akutstationen. Dazu will ich niemanden raten.

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