Hallo!
Meine Geschwister und ich sind zwar alle längst im Erwachsenenalter und haben unsere eigenen Familien, aber wir haben trotzdem ein "Sorgenkind". Genauergesagt geht es um meine Schwester (sie ist 42), die selbst 2 Kinder und einen Ehemann hat (der selbst aber alkoholsüchtig ist). Da unsere Eltern einen ziemlich großen Bekanntenkreis haben, gab es bereits vor 3 Jahren Hinweise von Bekannten darauf, dass meine Schwester stolze Beträge in Spielotheken verzockt. Daraufhin hat sie unsere Mutter mehrfach aus Spielotheken rausgeholt,wenn sie mal wieder erfahren hat, wo sie ist. Dann wurde es *scheinbar* besser, doch wie sie letztes Jahr im Oktober rausstellte, hatte sie es nur besser verheimlicht. Denn im Oktober bekam unsere Mutter Freitagabend von einer Bekannten, die in der Wohnungsgesellschaft arbeitete, die Info, dass bei meiner Schwester und ihrer Familie am darauffolgenden Montag die Zwangsräumung der Wohnung ansteht. Sie hatte es hingekriegt, innerhalb von nicht mal einem Jahr wahnwitzige 5000€ Mietschulden anzuhäufen. Daraufhin sind meine beiden Neffen (d.h.die Söhne meiner Schwester) bei meinen Eltern untergekommen, meine Schwester bei unserem Bruder und ihr Mann bei seiner Mutter. Im Dezember gings dann zur Suchtberatung. Seitdem hat meine Schwester nur noch eine Art Taschengeld bekommen und in den letzten 3 Monaten schien es sich auch gebessert zu haben...bis gestern abend, da wurde sie wieder beim Zocken erwischt (ich frag mich nur, von welchem Geld, denn an ihr Konto kommt sie nicht mehr selbst dran).
Da ich selbst 170km entfernt wohne, kriege ich das alles immer nur über die telefonischen Berichte meiner Mutter mit, daher verzeiht bitte, sollte ich da irgendwas fehlerhaft wiedergeben. Aktueller Stand ist lt. meiner Mutter,dass wohl ein Antrag auf Kostenübernahme für eine Suchttherapie gestellt wurde (bei Krankenkasse und Rentenkasse). Aber die wollen wohl so eine Art "Gutachten" eines Psychologen haben, damit sie den Antrag weiterbearbeiten. Das Problem ist, dass es fast ein Ding der Unmöglichkeit zu sein scheint, überhaupt erstmal einen Psychologen zu finden, der noch Patienten aufnimmt und keine 2stelligen Monatszahl als Wartezeit hat.
Hat jemand eine Idee,wie man das etwas beschleunigen kann ?
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