hallo zusammen, bin heute neu dazu gestossen und hab folgende Frage:
bin Borderliner und höre seit vielen Jahren alles sehr laut. Jedes Geräusch ist zu laut, wie eine Bedrohung.
Ich glaub man hat im Gehirn einen Mechanismus, der entscheidet, welches Geräusch ist wichtig, welches unwichtig. Dies funktioniert bei mir nicht wirklich. Alles dröhnt gleich laut auf mich ein.
Wehe, wenn dann noch was gleichzeitig ist, wie Türe knarren, Radio, einer redet und der Kühlschrank brummt.
Das kenne ich so, seit ich denken kann, habe erst vor einigen Jahren es als Symptom verstanden.
Und dann gibts Momente, da ist es so quälend, dass ich das Gefühl habe den Verstand zu verlieren z.B. bei Stress, Trauer, Angst usw.
Meine Familie kennt das schon von mir, ich habs allen erklärt und sorge dann für mich. Oft ist es aber unmöglich, weil es so heftig ist.
Dann muss ich schnell raus, oder Ohren zuhalten oder ins Bett flüchten.
Kennt das jemand auch so? Ist das eine Art akust. Halluzination aus der Borderline Ecke? Hab noch nie jemand getroffen, der das auch hat.
Ich könnt mir auch vorstellen aus der Ptbs als Dauerschaden wegen Dauerterror/Dauerangst aus der Kindheit.
Dazu würde dann auch meine extreme Schreckhaftigkeit passen, besonders bei lauten plötzlichen Geräuschen
Vielleicht ist's auch egal wozu man es zählt. es ist da und es stresst permanent.
Vor Jahren bin ich daraufhin mal mit Risperdal behandelt worden. Hat etwas geholfen. Habe Angst, den Schritt jetzt wieder zu tun wegen Nebenwirkungen.
schöne grüße
wolfskatze