Wie soll ich weiter machen

  • danke suchenachzen, beschäftige mich auch gerne mit buddhismus :3:

    mache das auch schon jahre aber im moment weiß ich nicht ob dieser weg mir wirklich hilft.

    glaubst du das glück innerhalb gleicht einem meer aus nichts? wäre das nicht einfach neutral?

    die negativen gefühle überwiegen leider so stark bei mir..

    ich weiss man soll nicht bewerten und akzeptieren aber es ist trotzdem da und macht mich fertig..

    meine lebensfreude und motovation ist einfach nicht vorhanden.

    wenn ich jetzt morphin nehmen würde wäre es gleich da.. also ich glaube, dass glück einfach hirnchemie ist...

    würde jetzt echt gerne opiate oder benzos wieder nehmen, aber mache es nicht und das muss auch so bleiben. ich weiss von der logik her, dass es auf zeit nur mein untergang wäre. meine partnerin würde dann wohl auch nicht mehr bei mir bleiben, wenn ich wieder rückfällig werde.

    abgesehen davon hat es mir schon einmal fast das leben genommen wegen überdosis (was für mich kein grund ist es nicht mehr zu tun weil ich eh nicht am leben hänge, aber solange ich hier bin will ich es so angenehm wie geht, also lieber keine harten drogen mehr, denn es passieren mir immer wieder eskalationen wenn ich zu dicht bin und ich will das auch keinem mehr antun. weder mir und meinem körper, noch anderen. habe zwar sogut wie niemanden, aber die paar die ich habe, denen will ich das nicht mehr antun)

  • finde das forum hier sehr gut und wenn ich meinen thread durchlese kommt es mir wie ein tagebuch vor.

    habe mir schon einen termin beim psychiater ausgemacht bzgl. einer umstellung.

    habe heute probiert nicht zu kiffen, habe es aber nur 6 stunden geschafft. ich rauche jetzt den kleinen rest den ich noch habe auf und dann versuche ich es nochmal damit aufzuhören.

  • glaubst du das glück innerhalb gleicht einem meer aus nichts? wäre das nicht einfach neutral?

    Ja! Denn da ist ein Hintergrund und ein Vordergrund. Da ist das Meer und da sind die Wellen. Ich will damit sagen... Aus der Leere/ dem Nichts kann ALLES entstehen. Wenn man traurig ist bedeutet es gleichzeitig, dass man wieder lacht. Wenn man im Freizeitpark auf die Achterbahn geht und Euphorie wie im Drogenrausch erlebt, ist da der Hintergrund mit all seiner Traurigkeit und Niedergeschlagenheit. Der Hintergrund macht es überhaupt erst möglich, dass da ein Vordergrund ist. Und man konzentriert sich doch immer nur auf den Vordergrund. Ich denke Glück braucht nichts. Es ist eine Meinung, oder eine Bewertung. Nur unglückliche Leute streben nach etwas damit sie glücklich werden. Glückliche Leute machen es einfach, sie denken nicht drüber nach. Vielleicht hört man dann auf sich selbst zu bewerten? Heraus aus der Überzeugung, dass "gut" und "schlecht" sowieso nicht absolut sind/ sich IMMER ändern weil sich alles ändert?

    meine lebensfreude und motovation ist einfach nicht vorhanden.

    Lebensfreude und Motivation sind etwas natürliches, das du durch den Cannabis in gewisser Weise blockierst. Das ist das gemeine an Cannabis und es braucht viel Zeit zu beobachten. Es ist eine Entdeckung... Du kannst nicht erwarten, dass sowas direkt da ist. In den kleinsten Dingen wirst du nüchtern die Lebensfreude sehen. Und dann sind da noch die Leute in deinem System, die dir das täglich vorleben. Vielleicht gibt es Leute in deinem Umfeld, die dir wie ein Spiegel zeigen, dass es keine Lebensfreude gibt? Ich musste mich letztens noch von einigen Menschen trennen. In meinem System sieht es seither "einfacher" aus, glaube ich zumindest ohne viel nachzudenken.

    habe heute probiert nicht zu kiffen, habe es aber nur 6 stunden geschafft. ich rauche jetzt den kleinen rest den ich noch habe auf und dann versuche ich es nochmal damit aufzuhören.

    Dann weißt du, dass 6h Bewusstsein dein Rekord waren. Für 6h von deinen 10 Jahren und mehr Cannabis, waren nüchtern. Wie hast du dich gefühlt? Was denkst du, hast du all das gesehen was ein "nicht süchtiger" Mensch gesehen hätte? Gab es Positives? In wieweit hat eine Substanz von Außerhalb dein nüchtern-sein beeinflusst? Verdienst du das so?

    Vielleicht versuchst du mal eine Meditation wenn du nüchtern bist. Such dir dafür eine Zeit, wo du ohnehin nicht rauchen kannst. Event. in der Mittagspause?

    habe mir schon einen termin beim psychiater ausgemacht bzgl. einer umstellung.

    Finde ich mega gut :smiling_face: Und Motivation braucht es nicht, es ist doch einfach schön auch neue Wege zu gehen? Liegt nicht in der Ungewissheit was kommt etwas göttliches? Und wenn du den Cannabis aufgibst, werden dann nicht sooo viele neue Dinge entstehen?

  • also ich versuche es jetzt wieder, mal sehn wie lange ich es schaffe, wir haben jetzt 15 uhr 30


    suchenachzen wir können uns gegenseitig unterstützen beim aufhören :3:

  • Ich möchte bewusst ein Gedankenexperiment machen...

    Hier spricht nicht mehr suchenachzen, sondern seine Sucht oder anders gesagt sein egozentrischer Teil. Ich weiß immer was für ihn am besten ist, deshalb denk gar nicht erst an eine Diskussion mit mir. Ich weiß genau, was man braucht um gegen Angst vorzugehen. Und davon gibt es hier jede Menge! Als er seinen ersten Joint rauchte, wurde ihm klar wie gut es hilft - Hilfe gegen die Angst das irgendwas passiert, weil früher in der Kindheit immer Gewalt und Schrecken herrschten .. Das war die magische Medizin von aussen. Ich weiß selbst nicht wie das möglich ist, aber sie beeinflusst das Leben hier drin. Ich habe gesehen, dass sie uns beiden hilft und wir zusammen Frieden finden. Ich wurde zu sowas wie ein bester Freund. Schön, oder? Und jeden Tag erinnere ich ihn auch daran, dass nur wir beide Frieden finden können...

    Diese Angst, dass jemand angreift, oder Angst, dass ein Mann zwischen 40 und 50 stärker sein wird und ihm etwas antut nutzte ich. Das weiß er nicht. Also ich glaube nicht direkt. Er denkt ja ich bin sein Freund und habe ihm mit dem Cannabis ja logisch gezeigt wie gut es ist. Und damals war ja auch alles gut. Ich meine damals hätte er mit all den Lachflashs und anderen Erlebnissen nie an sowas denken können.

    Um zu überleben, habe ich einen Teil eingenommen, und etwas geschaffen was noch mehr Angst hat. Das musste ich, denn auch ich habe Angst irgendwann nicht mehr da zu sein. Das bin ich. Die Angst nicht mehr da zu sein. Die Angst, dass ein Teil von ihm nicht mehr existiert. Ich gab mir viel Mühe und schaffte es als er breit war, andere Dinge zu verstecken. Dabei nahm ich mir immer weiter ein Stück von ihm und ersetzte es im Hintergrund. Sogar von Freunden trennte er sich. Ich weiß auch noch wie die Lachflashs aussahen. Mann, da hatte ich alles im Griff und so konnte ich zu dem werden was ich heute bin. Ich kontrolliere ihn. Ich bin die Sucht/ das Gesicht was ihm sagt du wirst ohne Droge höllische Qualen ertragen. Was soll ich erzählen, es lief dann alles von alleine und suchenachzen fing an die Droge täglich mehrmals zu konsumieren. Nun war mir klar, dass ich damit Kontrolle habe. Ich kann einfach so tun als existiert eine noch größere Angst als die eigentliche Angst der PTBS. Nämlich ohne Droge noch schlimmer dran zu sein als vorher. Dahinter verstecke ich mich aber auch. Immer wenn er nicht konsumiert schreie ich. Ich schreie laut und so lange bis er versteht, dass etwas schlimmes passieren wird. Dann wird er schon wieder zum Joint greifen.. Aus der Angst heraus nicht genug zu sein. Aus der Angst heraus nicht zu genügen und für jemand etwas besonderes zu sein. Auch aus der Angst heraus einmal die Folgen der PTBS in vollen Zügen zu durchlaufen. Er erkennt mich nicht, denn mich geschaffen hat die Angst vor der PTBS. Die Angst vor dem nüchtern sein. Außerdem, wenn er irgendwann herausfindet, dass ich einfach nur ein Kreislauf bin um zu überleben, könnte er ausbrechen... Er könnte mich erkennen, meine Taten analysieren und Tag für Tag anfangen alles umzukehren. Er würde erkennen wie lange ich außerdem noch da wäre und immer sagen würde "bitte konsumiere" und ernähre mich. Meine Schreie um zu überleben würden schwächer werden. Er vertreibt mich, es wird alles so hell. Da ist Licht. Wo sind seine Ängste hin? Ich will essen und am leben bleiben !!!

    ---

    Und so ungefähr sieht es in mir drin aus. Bin gerade völlig zwiegespalten und weiß nicht was ich mache.

    Aber recht hast du, wir könnten uns unterstützen. Ich werde hier weiter schreiben/ schauen was ich bei mir machen kann.

    Wie lange konsumierst du eig. schon? Bei mir ist es seit der Kindheit, fast mehr als 12 Jahre jetzt mit Pausen.

    Täglich mehrmals... Manchmal halte ich 24h durch. Das letzte Wochenende war mein Rekord mit 2 Nächten ohne :smiling_face: Es ist gerade ein auf und ab der besonders intensiven Sorte.

    Halt du bitte durch!

  • also ich habe bemerkt, dass ich immer kiffe wenn ich der meinung bin meine gefühle (aggression/depression) nicht mehr ertragen zu können. die sind so extrem stark :frowning_face:


    was kann man da machen im bezug auf die zu starken gefühle?

  • Übung gegen Craving:
    Nimm ein Blatt Papier und mach einen Termin mit deinem Craving/ Suchtdruck/ unangenehmen Gefühl. Du musst dir absolut sicher sein, dass du den Termin auch einhalten kannst. Er sollte nur nicht in mehr als 7 Tagen sein. Bestimme Ort und Zeit. Mach dir dabei mindestens eine halbe Stunde Gedanken zu dem Ort. Es kann dein Bett sein, generell dein zu Hause, aber was wäre denn mit einem Waldspaziergang, oder selbst auf dem Friedhof soll es ruhig sein. Das entscheidest Du. Dann die Uhrzeit, eventuell geht auch etwas ganz naives wie "Morgen früh um 6 Uhr nach dem Aufstehen". Nun sind Ort und Zeit bestimmt. Du kannst dir sicher sein, dass der Termin eingehalten wird.

    Triff dein Craving und mache es dir bequem. Setz dich auf dem Boden, oder lege dich hin. Wenn du im Wald bist, gibt es oft Bänke oder auch Bäume. Wir Menschen sind doch eh viel zu viel von unseren Städten geprägt worden. Warum nicht auch mal auf einem Baum oder Feld in der Natur bequem machen? Aber ich möchte nicht abdrifte. Vollkommene Natur diese :red_heart:

    Dann nimm drei tiefe Atemzüge und achte auf dein Atem. Mach dir bewusst was du gerade fühlst. Fühlst du dich traurig? Frag dich selbst und beobachte wie dein Gedanke bis ganz tief in dir hineindringt. Es wird etwas antworten. Vielleicht fühlst du dann als Antwort ein starkes Bauchgefühl. Was auch immer, halte deine Aufmerksamkeit darauf gerichtet während du weiter atmest. Dann mach dir all die Charakteristika dieses Gefühls bewusst. Ist es ein ziehender Schmerz/ ein Stechen/ Pulsieren? Wie stark auf einer Skala von 1 bis 10? Wie oft kommt es wieder, oder wie schnell geht es weg? Oder ist es konstant? Wie konstant? Kann ich es weiter beobachten? Und in all diesen Gedanken verlierst du dich. Du wirst gar nicht merken, wie das Gefühl nach 15 min verschwunden ist. Am Anfang sind es vielleicht 15 min, und wahrscheinlich unzählige Male die man es durchführen müsste - aber es trainiert den Geist. Man gibt nicht nach sondern geht mit der Welle des Verlangens mit. Man beobachtet und sie wird zerfallen wie alles was nicht absolut ist. Genau wie die noch größer skalierte Abhängigkeit. Sie hat einen Anfang gehabt und ein Ende. Bis dahin ist es ein langer Weg, aber ein Beginn stellt dieser Termin da. Sei Dankbar, dass du Beobachter sein kannst. Denn das bedeutet, dass du als Beobachter jederzeit eingreifen "könntest". Jede Entscheidung könnte beobachtet und bewusst entschieden werden. Vielleicht tust du es bald?

  • danke für die antwort suchenachzen! ich werde das mit dem genauen beobachten der gefühle probieren und sagen ob es mir hilft.

    nüchtern bin ich ständig entweder voll gereizt und aggressiv oder sehr traurig und lebensmüde

  • Das sind "noch" die Folgen der Sucht. Dauert alles seine Zeit, vielleicht Monate bis du dich erholt hast. Balance wird einkehren, freue dich denn mit jeder weiteren Minute erhält das Pendel weniger Energie. Bin gespannt auf deine Berichte :smiling_face: Mir hilft das besonders in der Mittagspause.

  • Das sind "noch" die Folgen der Sucht.

    schön wärs, diese aggressionen/depressionen hatte ich schon vorm kiffen, deswegen habe ich damit erst begonnen und kiffe/kiffte ich ja immer..

    im moment bin ich jetzt ohne kiffen und hoffe das bleibt so

    nächste woche gehts mal zum psychiater und ich hoffe ich bekomme gute tabletten

  • Finde ich gut so, dann würde doch Sport auch eine Möglichkeit sein? Was ist mit Kampfsport/ Boxen? Damit kann man auch wieder mehr Verantwortung übernehmen. Verantwortliche Verpflichtungen halten einen auch über Wasser.

    Grüße und weiter :smiling_face: Hoffe du bekommst gute Tabletten, aber wäre es nicht schöner im Inneren etwas zu finden/ entdecken? Fokus auch auf innen richten.

  • Finde ich gut so, dann würde doch Sport auch eine Möglichkeit sein? Was ist mit Kampfsport/ Boxen? Damit kann man auch wieder mehr Verantwortung übernehmen. Verantwortliche Verpflichtungen halten einen auch über Wasser.

    Grüße und weiter :smiling_face: Hoffe du bekommst gute Tabletten, aber wäre es nicht schöner im Inneren etwas zu finden/ entdecken? Fokus auch auf innen richten.

    morgen! ja kampfsport habe ich gern gemacht und gewichte heben aber das geht nicht mehr, zumindest im moment nicht wegen einem unfall is meine schulter kaputt, hatte schon op aber es wurde nur schlimmer bis jetzt..

    also gehe ich hald laufen :smiling_face:

    ja hast du recht, ich versuche auch nach innen zu blicken vl findet sich ja noch was..

  • Laufen soll irgendwann anfangen einen Stoff im Körper auszuschütten. Marathon kannst du dir nicht zum Ziel setzen? Dann wäre man 2-3 Jahre beschäftigt und könnte aufbauen. Langfristige Ziele sind wahrsch. neu (habe ich als Konsument auch Schwierigkeiten mit). Auch sah ich auf Youtube ein paar Meditationen genau gegen solche aggressionen. Vielleicht herrscht unterbewusst etwas vor, das mit Meditation auf Dauer gemildert wird? Das gute an deinem Verzicht ist, dass Cannabis nicht da ist. Dieses Nichts kannst du jetzt in alles umwandeln was kommt. Wenn dir was gefällt, dann mach es und sei dir bewusst wie schön das sein kann. Fang an hier über die Dinge zu erleben die du jetzt viel klarer hast. Wir reden schon über Gefühle :smiling_face: Grüße

    Achso fast wieder vergessen ... Gibts bei dir buddhistische Vereine/ Gruppen und Leute? Gespräche werden dir auch denke ich viel an die Hand geben.

  • Achso fast wieder vergessen ... Gibts bei dir buddhistische Vereine/ Gruppen und Leute? Gespräche werden dir auch denke ich viel an die Hand geben.

    puh gute frage, ich habe mal überlegt mir eine selbsthilfegruppe zu suchen, da gibts es ein paar, aber weiss nicht ob das wirklich was für mich is.. war schon einmal bei einer und ging nicht mehr hin weil es mir nicht so gefallen hat hmm

  • da gibts es ein paar, aber weiss nicht ob das wirklich was für mich is..

    War das denn die gleiche Gruppe? Ich würde es nochmal versuchen. Erfahrung im "Ich gehe nicht mehr hin" hast du ja. Was soll passieren :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: Nimm es mit Humor :smiling_face: Ich werde nächste Woche wieder zu meiner. Mir hilft es oft sehr wenn man mir den Spiegel vorhält und man bei sich selbst beobachten kann was falsch ist. Auch erweitern SHG immer wieder den Horizont und es tut gut wechselnde/ neue Leute zu sehen. Das ist irgendwie echt so wenn man aufhört. Neue Orte/ neue Menschen helfen. Dieser Effekt ist wahrsch. auch verwand mit Rat Park - Wikipedia

  • ok dann werde ich das nochmals probieren!

    heute fehlt mir das kiffen zum glück nicht.

    ..das mit den ratten habe ich mal gesehn auf youtube fand das auch sehr interessant

  • ich bin verwundert, denn ich nehme 20mg Escitalopram täglich und der neue Psychiater hat gemeint ich soll auf Bupropion wechseln und die Escitalopram einfach weglassn (nach ein paar tagen halbe dosis) aber Bupropion wirkt kaum auf Serotonin sondern Dopamin und Noradrenalin..

    man muss kein Genie sein um zu wissen, dass das den Entzug von den SSRI nicht abfangen kann.

    ich hatte die Escitalopram schon mal ausgeschlichen.. langsam über 1 Monat und trotzdem war es sehr schlimm.

    dazu kommen dann die Nebenwirkung beim Einschleichen von den neuen Tabletten.. na sicher nicht!

    ich habe mir das gleich gedacht und im Internet gesehen, dass viele Leute die das so gemacht haben sehr starke Probleme hatten.

    liegt ja auf der Hand.. deswegen finde ich das komisch und möchte zu einem anderen Psychiater.

    leider kann man ja nur quartalsweise wechseln hmm

    ich denke es wäre sinnvoll 20mg Escitalopram weiter nehmen und die Wellbutrin also das Bupropion in niedriger Dosierung dazu.

    kann ich das von meinem Hausarzt verlangen (von dem ich auch die escitalopram immer bekomme) oder darf diese Kombi nur ein Facharzt verschreiben?

    lg

  • Leider kann ich das jetzt nicht für Österreich sagen, kenne die Bestimmungen nur für Deutschland :frowning_face:

    Hier hat man freie Arztwahl, mal abgesehen davon, wenn man an einem sogenannten Hausarztmodell teilnimmt - aber bei extremen Fällen ist sogar hierbei ein wechsel möglich.

    Da empfiehlt sich die Rücksprache mit der Krankenkasse.

    Das Problem hierbei ist oft, dass Fachärzte ja nach gewissen Pauschalen abrechnen, die bekommt ein neuer Arzt dann nicht noch zusätzlich - daher vermutlich auch die Ablehnung mancher Praxen :frowning_face:

    Die genannten Medikamente sind von jedem Arzt verschreibbar, also auch Hausarzt.

    Ich weiß nur, dass Bupropion eben als Wellbutrin und Zyban erhältlich ist - letzteres wird zur Raucherentwöhnung eingesetzt und ist demnach zwar verscheibbar, aber nicht durch die KK abrechenbar, also muss privat bezahlt werden.

    Kurz und gut, Kasse und Hausarzt dazu befragen, dann weißt mehr :smiling_face:

  • danke franz!

    also die beiden medikamente sollte man nicht zusammen nehmen sagt mein hausarzt..

    naja blöd denn ich kenne die absetzerscheinungen bereits vom escitalopram und das stehe ich nicht nochmal durch.. vorallem im moment nicht

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