Diese Hin und Her kenne ich nur zu gut - soll man solche Medikamente dauerhaft nehmen oder eben nicht!
Ok, bei mir kommt noch dazu, ich habe früher Heroin konsumiert
Aber Medikamente haben mich sogar früher nie interessiert, ich habe auch kein Empfinden von Hochgefühlen bei Opiaten oder Opioiden.
Ich nehme seit 2005 solche Medis und habe die ersten Jahre immer mal 1-2 mal im Jahr abdosiert, weil ich mir beweisen wollte, ich hab das im Griff.
Mein Hausarzt und ein Schmerztherapeut haben mir dann aber klar gemacht, diese Qualen sind kontraproduktiv, besser man bleibt bei einer passenden Dosis.
Dementsprechend halte ich das auch seit einigen Jahren so ...
Trotzdem, viele (Möchtegern-)Ärzte haben Probleme, sehen in mir nur den früheren Junkie und lassen mich das auch spüren.
Stell um auf Lyrica, hör auf mit Suchtstoffen und und und ...
Dann auch das Problem im Straßenverkehr, ein gewisses Risiko hat man, auch mit Opiatausweis - welcher ja die Einnahme seit Jahren bescheinigt.
Passiert was, kann man davon ausgehen, eine kostenpflichtige Begutachtung wäre von Nöten
Meiner Meinung hat dein Onkologe hat Recht!
Ok, man ist abhängig, ich meine aber, eben nicht süchtig!!
Du beschreibst es zumindest so, du steigerst deine Dosis nicht willkürlich, was z.B. ein Merkmal bei der Klassifizierung von Sucht wäre.
Abweichend davon dosiere ich nun selbst ab, aber nicht weil ich mir oder irgendwelchen Ärzten was beweisen muss/will.
Als Schmerzpatient möchte ich aber herausfinden, welchen Schmerz habe ich wirklich, wann und wo unter welchen Voraussetzungen.
Ich hab ja auch mehrere Baustellen, um besser zu lokalisieren, gehe ich nun den Weg.
Es geht dabei um Knochenwucherungen an Hüfte/Oberschenkelknochen, Zyste in der Gelenkpfanne usw. ...
Auf der anderen Seite brauche ich Schmerzmittel auch, weil die WS ziemlich kaputt ist, HWS versteift und da macht nun die Region drunter schlapp und LWS bereits auch schon operiert.
Das bedeutet, ich muss später auch wieder Tilidin einstellen, aber jetzt schaun ma mal
Ich meine, du hast so einige Baustellen, daher halte ich dein Morphin als das kleiner Übel.
Zumindest solltest das mal wirklich genau durchdenken, vermutlich kommst du doch auch nicht ohne Schmerzmittel in Zukunft aus, oder?