Naja. Das Ganze ist nichts Besonderes. Ziemlich schnell geschrieben gewesen. Und irgendwie kindisch.
Geht im Großen und Ganzen um Magersucht und ich weiß nicht ich kann es nicht beschreiben. Liegt warscheinlich an meinem geradigen Gemütszustand. Lest einfach selbst wenn ihr wollt...
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- Time For Execution -
Traurig und mit den Nerven völlig am Ende stand Mia vor dem Spiegel in einem überfüllten Klamottengeschäft. Die Tränen in ihren Augen brannten höllisch und energisch zupfte sie an der Hose herum. Die grellen Neonröhren über dem Spiegel blendeten sie und liesen ihre Augen noch mehr tränen. Sie bekam Nichts mehr mit. Alles um sie herum war still. Sie sah nur noch sich. In der viel zu engen Hose. Obwohl es schon die größte Größe war. Die Kabine begann sich zu drehen. Bunte Lichter tänzelten um sie herum und zogen lange Fäden wegen ihrer schneller Bewegung. Mia lies sich auf den harten Boden fallen und die gefangenen Tränen befreiten sich und liefen ihr heiß über die Wangen. Mit aller Mühe versuchte sie Schluchzer zu unterdrücken weil eine lange Schlange vor den Kabinen stand und sie gehört werden könnte. Als sie sich wieder gefangen hatte, rappelte sie sich auf, zog sich ihre eigene Hose wieder an und stürmte mit auf den Boden gerichtetem Blick durch die Menschenmenge. Sie konnte spüren wie die Blicke auf ihrem Rücken sie zu durchbohren versuchten.
- Porcelain -
"Nein ich habe wirklich keinen Hunger!" schreiend und mit knallenden Türen stampfte Mia in ihr Zimmer. Mit jedem Tritt auf den kalten Steinboden trampelte sie auf ihrer Seele herum. Sie hasste Alles an ihr. Weinend legte sie sich auf den weichen Teppich und sang unter Tränen...'what if I fell to the floor - couldn't take this anymore'...
Sie schloss die Augen und stellte sich vor wie es wohl sein würde, tot zu sein. Lieber tot als fett, sagte sie sich. Immer wieder. Sie öffnete ihre vom Weinen geschwollenen Augen und als sie sie wieder zu machte um ihr Leben zu vergessen, sah sie ihn wieder vor sich. Noa hatte das typische Lächeln auf den Lippen, mit dem er sie immer ansah und sie war sich sicher dass er sie auslachte. Ihr Magen verkrampfte sich und es begann zu kribbeln.
Hektisch stand sie auf und durchsuchte ihre Schränke nach dem Versteck für ihr Abführmittel.
[ta=Franz]wurde editiert aufgrund Ausdrucksweise[/ta]
- Your Cries's In Vain -
Der erste Schultag nach den Sommerferien ist für Mia die Hölle auf Erden. Sie fühlt sich schlecht, kein Gramm hat sie abgenommen, dabei wollte sie so stolz in die Schule marschieren. Tiefschwarz geschminkt und mit gesenkten Schultern steht sie auf dem Pausenhof. Die Euphorie um sie herum interessiert sie nicht. Sie ist in ihrer eigenen schwarzen Welt und verspürt nicht einmal den Drang mit ihren Freunden zu reden. Sie hat schlimme Bauchschmerzen vom Abführmittel und es ist eine Qual, dass Noa im gleichen Kreis steht wie sie. Mia schließt ihre müden Augen, denn sie hatte in den Ferien durch das harte Trainieren kaum Schlaf bekommen. Plötzlich fasst ihr jemand mit weicher, warmer Hand von hinten auf die Schulter und dreht sie zu sich um. Noas grün-graue Augen bohren sich tief in Die ihren und sie hat Angst dass er in sie hinein sehen kann. Kalter Wind pfeift ihr um die Ohren und sie fröstelt. Vielleicht fröstelt sie auch wegen ihm. "Wie geht's dir? Du siehst nicht sehr gesund aus. So...dünn!". "Danke es geht mir gut.", antwortet Mia leise und hasst ihn für seine Lüge. Sie sieht nicht dünn aus. Sie ist dicker als vor den 6 Wochen. "Wie waren deine Ferien?", die Worte der Höflichkeit lassen sich nur schwer von Lisanns ausgetrockneten Lippen formen und während sie spricht fragt sie sich ob er sie überhaupt hören wird, oder ob der Wind den Satz fort tragen wird bevor er ihn erreichen kann. Traurig blickt Noa gen Boden und flüstert dann: "Ich hab' dich vermisst."
Stille Tränen laufen über Mia's Gesicht und sie weiß, dass das Quälen umsonst gewesen ist.