• Deine, bzw Eure “Geschichte“ bewegt mich. Und besonders, wie Du jetzt darüber schreibst. Kraft- und Hoffnungsvoll.....nach einem schweren Kampf.

    Ich wünsche Euch wirklich alles alles Gute.

    Mir gehts wieder besser. Gestern abend konnte ich meine Beine nicht ruhig halten...ich war total nervös. Die Nacht war kurz. Heute mittag ein leichter Durchhänger. Jetzt gehts aber wieder.

  • Ich glaube es ist vorbei.

    Mir gehts gut !?

    Eine Sache steht jetzt noch aus.

    In 3 Wochen ist die OP am Rücken.

    Ich werde im KH darauf hinweisen, dass ich auf keinen Fall Tramal oder ähnliches nehmen werde...falls Schmerzmittel nötig sind.

    Damit schließe ich das hier jetzt ab und kann mich nur nochmal für die tolle Unterstützung bedanken.

    Hier zu schreiben hat gut getan.

    DANKE:smiling_face_with_halo:

  • Das freut mich sehr! Es ist sehr wichtig den Ärzten im Krankenhaus von deinen Tramal-Problemen zu erzählen und ihnen ausdrücklich zu verlangen, dass du kein psychoaktives Schmerzmittel bekommst.

    Nach der OP können die Schmerzen für ein paar Stunden oder wenige Tage ziemlich stark sein. Versuche das durchzustehen, sie gehen in aller Regel relativ schnell vorbei. Sollten die Schmerzen doch zu stark für Novalgin, Ibu, Diclo & Co. werden, dann verlange unbedingt einen erfahrenen Schmerztherapeuten, der das Problem mit dir diskutiert, und kläre den Ausstieg aus dieser Medikation gleich mit, so dass er von Anfang an Teil einer mittel- oder langfristigen Medikationsplanung wird.

    Weiterhin hin viel Glück und Erfolg!

  • Danke Rabert. Ich werde es auf jeden Fall erwähnen.

    Es werden sämtliche Nerven die an der Versteiften Stelle liegen verödet. Zusätzlich noch die, die direkt darüber und drunter liegen.

    Ich habe keine Kraft mehr in den Beinen, kann sie nicht mehr anheben. Dann ist seit ca. 3 Wochen auch mein rechter Oberschenkel taub. Vorher war nur links betroffen, jetzt beide Seiten.

    Beim laufen habe ich wieder keinen halt und knicke weg.

    Wenn ich liege kann ich mich kaum bewegen...z.b. jedes drehen ist ein kraftakt und schmerzt.

    Im Grunde ist es wieder so, wie vor der letzten Spritze, nur das jetzt rechts auch beteiligt ist.

    Der Doc sagte, dass die Spritzen so nichts mehr bringen, dann würde ich alle 6 Wochen bei ihm sitzen.

    Die Op soll ca. 3/4 Jahr anhalten, bis es langsam wieder anfangen würde.

    Die Op müsste dann jedes Jahr wiederholt werden.

  • Nach so einer OP wirst du - wenn alles regelgerecht verläuft - keine Schmerzen haben, die starker Schmerzmittel bedürfen. Werden die dir im Krankenhaus aber auch erklären. Also Entwarnung. Sag das aber trotzdem mit den psychoaktiven Schmerzmitteln, damit da nicht ein übereifriger Arzt dir was vermeintlich Gutes tun will und einen Fehler macht. Achte auch darauf, was dir die Pfleger geben - da passieren auch Fehler, die für dich zum großen Problem werden könnten.

  • Also..vorher war es so, dass ich mich im liegen nicht mehr drehen konnte. Ich konnte meine Beine nicht mehr als ca 10cm anheben. Beim laufen und Treppensteigen waren sie sehr “schwer“

    Leichtes Taubheitsgefühl an den Oberschenkel.

    Heute...6 Tage nach der OP

    ...geht nix mehr

    1 Liter Wasser ist zu schwer...zieht sofort im Rücken und keine Kraft es zu tragen

    Ich kann mich nicht mehr bücken...

    Treppensteigen und laufen nur langsam...zieht sofort über das Becken in den Rücken

    Beine anheben fast gar nicht mehr

    Und vom ersten Schnitt am Rücken bis zu den Waden ist es komplett taub. Ich merke nix

    Der doc sagt..ich soll noch abwarten.

    Ich trau dem ganzen nicht so

  • Ich trau dem ganzen nicht so

    Klingt in der Tat nicht gut. Ist das eine stetige Verschlechterung, oder war das von Anfang an so nach der OP? Ich denke, ich würde an deiner Stelle eine zweite Meinung einholen.

  • Ich habe zwei Meinungen.

    Eigentlich muss es besser sein.....und ja, bitte noch Geduld haben.

    Ich meine das Franz diese Verödung auch hat machen lassen und hoffe praktisch auf einen “ Erfahrungsbericht“.

    :8:

    Am 2.ten Tag wurde es mit dem laufen und der Taubheit schlechter.

    Darauf kam...dass eine verschlechterung Möglich ist......und.....noch Geduld haben.

  • Hallo Franz,

    Du hattest doch auch mal eine Nervenverödung an der Wirbelsäule?

    Weißt Du noch, ob du danach Probleme hattest?

    Ich bekam keine Verödung, es war eine Facetteninfiltration!

    Wirkung war nach einigen Tagen verpufft, wenn denn überhaupt eine Wirkung da war :winking_face:

    Natürlich braucht es bei einer Verödung etwas Zeit, bis die volle Wirkung verspürt wird.

    Auf der anderen Seite sollte umgehend Erleichterung eintreten, so mein Wissen ...

    Nach meiner Versteifung war das Kribbeln in den Händen weg, der Schmerz war extrem reduziert, also eine wesentliche Besserung - auch nach der erste Bandscheiben-OP.

    Bei dir tritt ja eher eine Verschlechterung ein, daher würde ich auch zur Zweitmeinung tendieren.

    Aber zuvor würde ich zumindest den behandelnden Ärzten noch ne Chance geben :winking_face:

    Wie war deren Prognose?

  • die Prognose hieß....abwarten.

    Ich hab mich jetzt länger nicht gemeldet...zum einen passt das ja jetzt nicht wirklich mehr hier rein...und zum anderen war und ist der Frust doch ziemlich groß.

    Generell ist es wieder besser, aber die Probleme von vorher sind geblieben.

    Mit dem Unterschied dass ich nun vom Rücken bis zur Wade komplett taub bin....beidseits.

    Ich kriege KG und gleichzeitig mit Abstimmung des Trainers mache ich Kraftsport. Alles noch ganz vorsichtig...mit Kontrollen.

    Ich bin grade ziemlich am Boden und es ist schwer alles zu akzeptieren.

    Das macht alles keinen Spaß mehr.

  • Nun wenn es nicht genau in diese Thema passt, könntest natürlich ein weiteres eröffnen - wenn es ausschließlich um die WS-Probleme geht :winking_face:

    Aber ich finde, es gehört schon irgendwie auch hier rein ...

    Den Frust kann ich gut verstehen, scheinbar hat die OP eher Verschlechterung gebracht :frowning_face:

    Aber du weißt schon auch, grade bei der WS braucht es oft Zeit.

    Taubheit kenne ich, ein Bein ist bei mir zu 90% und das andere etwa 40% taub - ätzend, für mich aber nicht das Problem nach knapp 15 Jahren.

    Was meint dein Trainer?

    Ein guter Physiotherapeut kann das manchmal besser einschätzen als so manche Ärzte :winking_face:

    Nö, macht keinen Spaß, wenn Hoffnungen verpuffen.

    Hab grad nochmal bisserl über Verödung gelesen - 1-4 Wochen kann es dauern, bis man die volle Wirkung verspürt.

    Also sollte nun wirklich Besserung spürbar sein oder es hat einfach nicht geholfen.

    Aber Aufgeben ist eher nicht die Option, die Schmerzen holen dich eh wieder ein, vlt kann man an der jetzigen Gegebenheit ansetzen und schauen was machbar ist.

  • Hallo Franz,

    Nein, ich gebe nicht auf.

    Ab und an verfällt man mal im Selbstmitleid...immer stark sein klappt nicht.

    Mein Physio und gleichzeitig Trainer sagte, ich soll die Hoffnung nicht aufgeben.

    Wir haben offen drüber gesprochen.

    Durch das Training und die KG versuchen wir die verbliebenen Nerven anzustubsen, dass sie wieder was tun.

    Meine Beine bekomme ich nur mit Kraft nicht wieder hin. Wenn die Nerven nicht mehr wollen/können, dann wird es so bleiben. Heißt...beine anheben und auf einem stehen...und das drehen im Liegen wird dann nicht mehr funktionieren.

    Es wird jetzt die Muskelkraft vom Bauch, Rücken und Oberschenkel trainiert, damit ich besser laufen kann.

    Schmerzen hab ich nur im liegen und beim treppensteigen.

    Ansonsten geht es.

  • Den ganzen Mist kenne ich natürlich auch bisserl :kotz:

    Mein Fußheber funktioniert ja auch nur eingeschränkt, viele Jahre hab ich so ne Fußheberorthese aus Carbon getragen.

    Jetzt klappt der Fuß zumindest nicht nach unten und ist ne extreme Stolperquelle - auch über Training und KG.

    In den ersten Jahren hat sich daraus aber ein Spitzfuß entwickelt und die Achillessehne so verkürzt, dass ich dich verlängern lassen musste.

    Immer stark sein klappt natürlich nicht und ist in den meisten Fällen auch ne Lüge!

    Nicht aufgeben und sich manchmal mit den Gegebenheiten arrangieren ist halt angesagt :smiling_face:

    Scheint ein guter Physio zu sein, das ist schon mal die halbe Miete :thumbs_up:

  • Hallo Franz,

    Der Fußheber funktioniert eingeschränkt...aber es geht.

    Der Physio ist gut und der Trainer auch.

    Nach speziellen Übungen ist sicher, das die Muskeln rechts/links außenseite Beine nicht mehr angesprochen werden.

    Heißt...die Nerven wollen nicht mehr

    Alles was ich mache...wird von den Muskeln der Bein innenseiten gemacht.

    Diese werden nun gestärkt.

    Ich muss weiter abwarten.

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