• (Ich hab grad lange überegt, wo ich dieses Thema reinstllen soll, .. aber ich wusste es nicht,... Wenn es hier falsch ist, dann ähm, ja sorry :smiling_face: )

    Naja, .. Ich wollte diese Frage schon lange mal in den Raum stellen, bzw diesen Thread erstellen. Hab schon geschaut ob ich einen ähnlichen finde, aber ich hab nihcts gefunden, oder hab ihn übersehen.

    Es geht darum, wie ihr mit der Arbeit zurecht kommt.

    Also könnt ihr in die Arbeit (Schule) gehen, auch wenn es euch richtig mies geht. Oder nimmt ihr euch die Freiheit und bleibt zu Hause?
    Was macht ihr, wenn ihr keien Lust habt, euch nciht aufraffen könnt, wie ziwngt ihr euch dazu oder wie verhaltet ihr euch?

    Habt ihr Angst, das alles irgendwann nicht zu schaffen, das ewige aufstehen, hingehen - arbeiten?
    Verlangt es euch zu viel ab...?

    Hm,.. oder bringt es euch die Ablenkung die ihr braucht?


    Ich frage, weil ich selbst das Problem habe, dass ich mir oft denke, .. einfach nciht hinzugehen,... weil ich mich nicht aufraffen kann, weil ich Angst hab, weil ich zu sher mit mir beschäftigt bin.

    Die Gedanken, die sich in meinem Kopf vor der Arbeit abspielen, überfordern mich oft.
    Hatte die letzten drei Wochen Schule und seit Freitag/Samstag, mach ich mir Gedanken wegen heute. Meinen ersten Arbeitstag wieder, obwoh lich schon auf der Station war und die Leute kenne.
    Ich will diese Gedanken abstellen, aber es geht nicht.
    Ich hab gedacht es legt sich, aber es ist nun fast ein Jahr, jeden Tag das gleiche Spiel,...

    Am Schlimmsten ist Spätschicht, wenn ich hier rumsitze warte bis ich arbeiten "darf" und ir davor sämtlich eGedanken mache.
    Und dann kommt der Druck mich zu schneiden wiel ich anders nicht damit umgehen kann.
    Ich weiß nicht wie ich damit umgehen sol .. *seufz*

    Hat von euch jemand Erfahrung, oder die einfach Frage wie geht ihr damit um?
    Wie ergeht es euch mit der Arbeit?


    lg Zyna

  • Ich kenne dein Problem. Bei mir war es ähnlich. Ich hatte furchtbare Angst morgens zur Arbeit zu gehen. Hab mich sogar stellenweise vorher übergeben müssen. Als ich dann da war ... hab ich alles mögliche gemacht, nur kaum meine Arbeit :frowning_face:
    Ich war einfach überfordert. Kam mit der Arbeit nicht klar. Fand mich allein gelassen. Und hatte aber Angst das zu sagen, meine Fehler einzugestehen. Dann musste ich zur Kur .. und natürlich hat in der Zwischenzeit meine Vertretung meine Fehler entdeckt. Was zu meiner Entlassung führte. Seit dem Tag bin ich Arbeitslos. Ich bin zwar auch nicht damit zufrieden. Kann mich aber nicht aufraffen. Und körperlich gehts mir deutlich besser seitdem.

    Dennoch hab ich Angst um meine Zukunft. Ich wohne bei meinen Eltern. Das kann natürlich nicht ewig gut gehen. Aber ich habe nicht das Geld um auf eigenen Beinen zu stehen.

  • Hey ho, Zyna!
    Also ich hatte regelmäßig Sonntagabends "Panikattacken", weil ich eine völlig irrationale Angst hatte, am nächsten morgen in die Schule zu gehen. Ich weiß nicht genau, woher die Angst kam. Vllt. wusste ich, dass ich irgendetwas mal wieder nicht erledigt hatte oder ich war nicht gut vorbereitet... Keine Ahnung! Vllt. hing es auch einfach nur mit meinem üblichen "Sonntagsblues" zusammen. Jedenfalls hing ich hier oft genug völlig verheult und verzweifelt und wusste nicht mehr, wohin... Dann kamen natürlich immer noch ein paar andere fiese Gedanken hinzu, die mich noch weiter runtergezogen haben, bis gar nichts mehr ging. Irgendwie hab ich solche Abende dann aber doch überstanden, ohne irgendwas Doofes zu machen, dank erfolgreicher Zuhörer und Mir-den-Arsch-Aufreisser-weil-ich-übertreibe...
    In manchen Fällen bin ich dann allerdings Montagmorgen trotzdem nicht zur Schule gegangen. Ich hab Schmerzen vorgetäuscht oder sowas, nur um nicht hingehen zu müssen. Dass ich damit ein Eigentor schieße, war mir völlig bewusst, aber ich hab's trotzdem gemacht. Ziemlich doof von mir, aber in so 'nem Moment setzt der Denkapparat manchmal aus.
    Ich glaube, ich hätte mich in so 'ner Situation "einfach" zwingen sollen, das zu tun, was nötig ist, nämlich zur Schule zu gehen. Ich weiß nicht, ob das jetzt die beste Möglichkeit ist, aber was anderes fällt mir auch gar nicht ein. Wenn man erst anfängt, sich hängen zu lassen, dann tut man das garantiert bei der nächsten Gelegenheit wieder...

    Mehr fällt mir leider grad nicht dazu ein... :O

  • Hallo Zyna,

    ja, mir ist das auch bekannt. Ich bin auch oft genug aufgeregt in die Arbeit gegangen. Und vorallem dann,wenn ich so Chefs hatte, die mich ständig kritisierten, obwohl ich ja immer alles versuche perfekt zu machen! Das war dann für mich immer wie ein Weltuntergang. Und ich habe das in der Freizeit dann versucht auszugleichen, in dem ich dann immer weggegangen bin und mich dadurch versucht hab abzulenken, nicht mehr dranzudenken...
    Naja...kleiner ist das Problem dadurch auch nicht geworden. Habs nur vor mich hergeschoben.

    Ich mach mir auch selber oft nen Druck, ja alles richtig zu machen, weil ich sonst denk, ich steh da wie ein Idiot. Bzw. ich nehme es arg persönlich, wenn ich kritisiert werde. Ich helfe mir damit, indem ich das in so Situationen bewußt wahrnehme. Ich denke mir dann: "So gehts nu wieder los..."
    Der nächste Schritt dürfte sein,dass man dann seine Gedanken in ne andere Richtung lenkt. Das ist nur verdammt schwer, wie ich find. Doch bewußt mache, und zwar GENAU dann wenns passiert, das ist der erste Schritt zur Umkehr. Denn wenn man merkt, was man gerade tut, dann verhält man sich nicht einfach so und so, sondern es fällt einem selber auf und man kann besser entgegenwirken. Ich schweif wohl wieder ab....(?) Ich mein damit, dass man sich bewußt macht, dass den Druck, denn man sich da macht, selber fabriziert. Und alles was man sich selber auflegt, kann man auch wieder ablegen. Auch in kleinen Schritten und nicht gleich bei großen Dingen. Ich mein, machst man sich z.B. nen Druck, das super tollste kaufen zu müssen, dann konfrontiert man sich beim nächsten Mal damit und nimmt das ausm Regal, was einem zuerst ins Auge hüpft (Fällt mir grad so allgemein als Beispiel ein....)

    Wann genau passieren so Gedankenspiralen, was genau denkst Du ? Was genau ist es, was Dich so denken lässt? Sei ehrlich vor Dir selber, was ist es, um was machst Du Dir alles Gedanken über die Arbeit?

    lg

    eternal

  • kommt mir irgendwie sehr bekannt vor manchmal ist es gut dann macht die Arbeit super viel spaß ich fühl mich wohl bei dem was ich tu.
    Dann gibt es tage wo ich das Gefühl habe es einfach nicht mehr zu schaffen wo ich dann im Bett lieg den Wunsch nur noch zu schlafen und nicht mehr aufzuwachen dann kommt die Angst die Angst vor den ganzen vielen Menschen und vor allem die Angst vor der Arbeit selbst.
    In 95% der Fälle bekomm ich es jeden Morgen hin aufzustehen mich fertig zu machen anzuziehen und zur Arbeit zu fahren und dort dann auch mehr oder weniger ordentlich meine Arbeit zu machen.
    Arbeit lenkt ab von den Sorgen die ich mir mache arbeiten lenkt ab von den Gedanken denn beim arbeiten hab ich keine Zeit zum nachdenken und das ist gut so zumindest noch im Moment.

  • Naja, Arbeit ist ebend keine Schule un dich kann nicht sagen: "nee, heute geht mir beschiessen, heut bleibe ich zu Hause"

    Egal, ob ich Liebeskummer, Sorgen oder was anderes habe - ich schlepp mich hin, so einfach ist es

    Fluoxetin sei Dank

  • Tage vergangen, aber es kommt doch eine Antwort.
    Erstmal vielen Dank für eure Worte, Gedanken und Erfahrungen. Es tut sehr gut das zu lesen!

    [Flinzi]

    Es tut mir leid, dass es bei dir so gekommen ist.
    Das mit dem „vor der Arbeit übergeben“ kenn ich von mir nicht, aber ich kann das so gut verstehen. Bei mir ist eher das schneiden, der Drang danach. Die regelrechte Gier.
    Irgendwie begleitet mich der Gedanke, dass wenn ich das davor nicht gemacht habe, kann ich nicht gehen.
    Ich überstehe dann doch meistens. Weil mir die Zeit dazu fehlt. Aber trotzdem ist der Gedanke allein schon grausam.
    Kannst du dir denn vorstellen, wieder ne Arbeitsstelle zu suchen?


    [Incer]

    Ich denke diese irrationalen Ängste kann ich ein wenig verstehen. Die hab ich auch oft. Nur weiß ich meistens nicht vor was ich eigentlich genau Angst hab..
    Du hast ja geschrieben, dass es bei dir auch so ist.
    Aber es ist doch gut, dass du mit deinen Gedanken irgendwo Platz findest und du Leute hast, bei denen du Worte von dir etwas abladen kannst.
    Vielleicht ist es zu aufdringlich zu fragen, .. aber du hast geschrieben, dass es dir geholfen hat und so schlimmeres ausgeblieben ist. Was meinst du denn damit, was könnte denn das Schlimmere sein? (wenn du es nicht beantworten magst, ist ok! )
    Dieses nicht zur Schule gehen, hat dir das schon Mal unangenehme Folgen eingeheimst?
    Manchmal denk ich mir auch, ich sollte mich in die Arbeit einfach zwingen. Aber wenn ich das tue, merke ich wie ich innerlich richtig zusammenfalle …
    Klar ist die Methode zu Hause zu bleiben nicht die Beste und ich finde, man fühlt sich auch nicht wirklich gut dabei. Aber es ist doch besser als raus zu gehen.
    Aber dauernd zu Hause bleiben ist auch nicht das richtige. *seufz*


    [eternal]

    Oh, dieses unter Druck setzen, ja alles richtig zu machen, kenn ich sehr gut! Als ich letztens Arbeiten war und in der Früh noch nicht richtig mit den Gedanken beisammen war und – wie ich finde langsam war, obwohl es nicht schneller ging, weil ich überall aufgehalten wurde - und drauf angesprochen wurde ( aber nicht im Bösen sondern eher humorvoll) war es aus.
    Ich hab mich geschämt, hab mich schlecht gefühlt. Wollte nur weg.
    Komisch… diese Anfälligkeit für Kritik.
    Was du machst (oder gemacht hast) dieses ablenken, nach der Arbeit. Das einfach nicht mehr dran denken. Find ich schon einen guten Ansatz. Aber wenn es dann soweit geht, dass du verdrängst. Dann .. hm, kann ich mir vorstellen ist es wenn du am nächsten Tag in die Arbeit gehst auf einen Schlag wieder da. Kann das sein?
    Hm… obwohl verdrängen auf eine Art so leicht wär, aber ist eben ein falscher Weg. Aber wir ich gelesen hab, hast du das schon erkannt *Smile* :winking_face:

    Du hast auch geschrieben, dass man es sich vor Augen holen soll, woher der Druck kommt. Sich eben einfach damit auseinandersetzt. Meine Therapeutin sagte Ansatzweise das gleiche. Sie meinte auch, dass man viele nicht auf sich beziehen soll. Sondern die Tatsachen sehen soll, dass wenn man zB einen Spät – Frühwechsel hat. Das man dann einfach nicht die beste Laune haben muss. Sondern das die Situation, die Tatsache, wenig zu schlafen (etc.) die Stimmung trüben kann. Aber dass das nicht an einem persönlich liegt, sondern eben an der Situation. Und man auf gut deutsch die Situation schon hassen darf, aber es nicht auf sich projizieren soll. (ich hoffe das war einigermaßen verständlich :O :winking_face: )
    Ich finde diese Denkansätze schon recht gut,.. nur sie sind wie so vieles so schwer umzusetzen. Aber das braucht eben Arbeit. Viel viel arbeit mit sich selbst.
    Hilft dir dieses Denken denn, wenn du sagst, dass wenn du kritisiert wirst, versucht dir den druck was du dir selbst aufgelegt hast, auch wieder selbst abzunehmen? Schaffst du das.. (nun doofe Frage, aber wie gesagt, ich finde es verdammt schwer)


    [Arkadia]

    Es war fast richtig erschreckend,.. Denn ich kann jedes Wort, was du schreibst, bestätigen und unterschreiben.
    Genauso ist es bei mir auch. Jeden Morgen. Aber wie du schon geschrieben ahst. Es gitb auch die anderen Tage, w man mit vollem Tatendrang hingeht und es wird gut. Und ein anderer Tag verläuft anders. Wieso auch immer…
    Ich kenne ebenfalls dieses Gefühl, nicht unter Menschen wollen.
    Menschen die alles von mir abverlangen. Menschen die mich lachen sehn wollen, bei denen ich mit ganzer Aufmerksamkeit bei denen sein muss.
    Doch das geht nicht immer…
    Hast du einen Weg gefunden, mit diesen Gedanken umzugehen, wenn du überhaupt keinen Nerv für die Arbeit übrig hast und du dich trotzdem hinquälst. Oder schluckst du einfach und gehst mit diesem Schlechten Gefühl hin?


    [Felis]

    Ja da hast du Recht,.. Arbeit ist ein anderes Feld.
    Wenn ich Schule hab, kann ich mich da hinquälen, mir ein Buch mitnehmen und da rumsitzen.
    Bei der Arbeit jedoch wird dir so gut wie alles abverlangt. Nur manchmal geht das eben nicht.
    Hinquälen, ja vielleicht ist das eine Möglichkeit… die jedoch nicht immer machbar ist ….


    (viele Worte :O :smiling_face: )
    Schönen Abend
    Zyna

  • So, .. hm nun kram ich das Thema doch wieder raus.
    Habe heute Morgen schon einen Beitrag dazu verfasst, welchen ich dann doch lieber gelöscht habe.
    Und nun, versuch ich doch wieder meine Gedanken dazu in Worte zu verfassen :14:

    Ich bekomms einfach nicht hin :wall:
    Obwohl ich doch will.

    Aber ich bekomme den täglichen morgendlichen Kampf nicht in den Griff. Viel zu oft versage ich dabei.
    Jeden morgen, wenn diese Unmotivation, der Druck, der Pessimismus und Hass gegen die Arbeit aufkommt versuche ich Gedanklich dagegen anzukämpfen. Rede mir gut zu.
    Gestern Morgen, als über mich fast alles zusammengebrochen ist (was sich so vom Vortag mit in denneuen Tag gezogen hat), habe ich mich zur Arbeit geschleift und es hat mir geholfen.
    Bin dadurch aus meinem Tief, rausgekommen und konnte wieder klar denken.
    Mir macht die Arbeit ja auch teilweise Spaß, die LEute sind meistens in Ordnung. Und es kommt eben auch vor, dass es mir gut tut.

    Dann gibt es die Tage wie heute, an denen ich innerlich damit schon abgeschlossen habe auch nur aufzustehen. Der Weg geht automatisch ans Telefon.
    Bin schwächer als meine Gedanken die mich niederdrücken.

    Dabei will ich doch ... oder etwa nicht .. ?!
    Wenn ich wollen würde, müsste es doch gehen. :confused_face:

    Oft helfen gute Gedanken nicht. Wenn etwas hilft, dann ist es SV. Aber das kann doch auch nich die Lösung sein.

    Ich bekomme es nicht hin, wie arbeitet man denn?
    Wie steht man täglich auf und kann einem einigermaßen angemessen Gefühl was tun?

    Ich habe mitlerweile schon akzeptert, dass ich nicht imme rLust drauf haben muss und nicht oberglücklich sein muss aufzustehen und zur Arbeit zu gehen, hat auch ab und zu geholfen...
    aber dann kommen doch zu fot solche Tage wie heute, wo ich es nicht schaffe und fühle mich nciht besser *Seufz*

    Ja,.. hm das waren nun doch ncoh ein üaar Worte zu dem Thema, weil ich einfach nicht weiß wie ich das ganze anstellen soll...

    lg Zyna

  • Hey Zyna,
    das Gefühl kommt mir aus einem Praktikum noch sehr bekannt vor. An manchen Tagen habe ich mich morgens sogar gefreut hinzugehen, an anderen Tagen war's ein Kampf morgens aufzustehen und ich hab schon abends vorher mit mir gehadert.

    Hast du mal drüber nachgedacht, woran es liegen könnte?
    Ich wollte damals meistens nicht mehr hingehen, weil es einfach unglaublich langweilig war und mir nicht wirklich viel Spaß gemacht hat. An manchen Tagen war's schon toll und spannend, aber an den meisten Tagen eben nur eintönig.
    Du sagst selber, dass die Leute "meistens in Ordnung" sind und die Arbeit "teilweise" auch Spaß macht. Auf mich wirkt das so ein bisschen, als ob du auch gerne möchtest, dass du die Leute magst und die Arbeit Spaß macht, es aber nicht wirklich so ist. Hast du dich einmal gefragt, warum es nur teilweise Spaß macht? Also was keinen Spaß macht. Welcher Teil ist größter, der Teil der Spaß macht, oder der Teil, der keinen Spaß macht? Wozu fällt dir mehr ein?

    Wenn man sich meistens zu etwas überwinden muss, ist es oft ein Zeichen, dass da irgend etwas nicht ganz richtig läuft. Wenn ich mich jeden Tag überwinden müsste, in die Uni zu gehen, würde ich das falsche machen. Ich würde etwas machen, das mir keinen Spaß macht, auch wenn ich mir immer wieder sagen würde, dass es Spaß macht. Manchmal möchten wir, dass etwas Spaß macht, weil wir denken, dass es das Richtige ist. Wenn wir dann aber genauer darüber nachdenken, stellen wir auf einmal fest, dass es uns eigentlich keinen Spaß macht und wir es uns nur einreden.

    Wenn ich zweifel, ob ich das richtige mache (So wirkt es bei dir im Moment auf mich), dann frage ich mich selber, warum ich es mache. Was bringt es mir? Was könnte ich ändern, damit es stattdessen besser ist, oder wenn es ganz hart auf hart kommt: Was könnte ich stattdessen machen, das mir besser gefällt und mir mehr Freude bereitet?

    Ein gutes Gefühl bei der Arbeit stellt sich in der Regel automatisch ein, wenn einem etwas Spaß macht und es einem als sinnvoll erscheint, das heißt: Wenn man das Gefühl hat, etwas sinnvolles zu tun. Dann steht man auch morgens gerne auf und geht voller Tatendrang zur Arbeit und in den Tag.

    Darf ich fragen, was du beruflich machst?

    Ich hoffe, ich war jetzt nicht zu verwirrend und etwas hilfreich.
    Lg vom Wat'nwurm

  • Dank dir Wattwurm für deine Antwort!

    Ich hab mir schon oft Gedanken darüber gemacht, wahrscheinlich zu oft. Aber ich schaff es auch nicht es abzulegen, also es einfach so sein zu lassen, weil ich doch immer damit konfrontiert werde.
    Habe auch mit meiner Therapeutin schon drüber gesprochen.
    Viel weiter sind wir nicht gekommen.
    Ihre Theorie ist/war (wie auch immer :winking_face: ) dass es an der ersten Kontakt aufnahme liegt. Hm, also dass der erste Schritt das Problem ist, nciht die Sache an sich. Ich denke in gewisser Weise kann es schon stimmen, aber ob das nur so mittenrein spielt oder eben das wesentliche Problem ist, weiß ich nicht genau.

    Dass man ungern hingeht, weil es langweilig ist oder ähnliches, wie du von deinem PRaktikum erzählst, das kenne ich auch. Bei einer Station - bei der ich so empfunden habe, habe ich es auch so definieren können. Hm, aber bei den anderen kann ich es irgendwie nicht so genau in Worte fassen, was eigentlich das Problem ist.
    Eben auch beim präzisen Hinterfragen, da bin ich noch nicht wirklich dahinter gekommen. In manchen DIngen ist einfach der Zugang zu mir nicht gerade der Beste und in diesem Fall auch.. hm.. aber vielleicht komm ich noch dahinter. Wäre wahrscheinlich hilfreich

    Wie bist du denn damit umgegangen, an Tagen an denen das Praktikum eher Qual war?

    Die Fragen die du in den RAum stellt, was es mir bringt oder was ich stattdessen machen könnte. DIe kreisen bei mir auch oft rum.
    Was es mir bringt, ist eine Grundlage, auf dich ich aufbauen kann. Kklar kann ich die Grundlage auch wann späters schaffen. Aber wer versichert mir, dass ich mcih dann nicht genauso schwer tue. Dann muss ich die bisherige Zeit nochmal machen und das würd ich erst recht nicht packen.
    Was ich stattdessen machen könnte, da kommt es ja shcon. Ich hab keine Ahnung. Orientierungslos.
    Auch die andere Sache, ich dachte auch das wenn mir etwas gefällt ich darin ein Stück weit aufgehe, hab es mir von dem Beruf auch erhofft, aber ist bisher nicht eingetreten. Aber vielleicht erwartet man sich da auch wirklich zu viel?
    Vielleicht gibt es diese Berufserfüllung auch gar nicht :21:

    So nun hör ich aber mal auf mit menem Rumgeschreibsel *grad ein wenig selbst von mir genervt bin* :winking_face:
    Achja, mach übrigens ne Ausbildung zur Krankenschwester.

    Wünsch dir nen angenehmen Tag, Wattwurm
    lg Zyna

  • Ob es an der Überwindung liegt.. also in den ersten Kontakt zu treten, wie deine Thera sagt... oder inwieweit das eine Rolle spielt oder eben nicht, das kannst wirklich nur allein rausfinden, Zyna, da musst echt bei dir schauen. Vielleicht kann deine Thera dir da helfen, was natürlich gut wäre - Aber dann musst das Thema schon noch auf den Tisch bringen. :winking_face:

    Also ich kenn' das von mir auch, dass bei einigen Dingen die Hinderung einfach nur die Überwindung ist. Gibt's viele Beispiele, oft auch das Aufstehen: Aufstehen selbst ist nicht das problem - theoretisch hab ich da kein Problem mit - Aber die Frage ist, wofür? Was hab' ich davon? Wenn am Tag nichts ansteht oder die Vorlesung, die ansteht, eh scheiße is oder so, dann is's nicht schlimm oder ich hab' eben auf die Vorlesung keine Lust, weil die als Konsequenz vom Aufstehen folgt und somit will ich gar nicht erst aufstehen, weil das was danach kommt doof für mich is... etc pp... Wie gesagt, weiß ich einige solcher Sachen, und wahrscheinlich kennt das jeder irgendwie.
    Was ich damit sagen will, ich kann mir aus meiner Erfahrung also schon vorstellen, dass die Überwindung zum ersten Kontakt ein Problem sein kann. Inwieweit das für dich passt, weiß ich natürlich nicht... und zumindest klingen deine Worte so, als wärst du da nicht so von überzeugt. :winking_face:

    Zitat

    Aber wer versichert mir, dass ich mcih dann nicht genauso schwer tue.


    Kurz gesagt: niemand!
    Aber das darf kein Grund sein, es nicht trotzdem zu versuchen. :winking_face: Schau, du hast quasi 'ne fünfzig-fünfzig-Chance: entweder es wird besser/anders, oder eben nicht! Aber falls nicht, dann kannst immer noch dann überlegen, wie es weitergehen soll, wenn es aktuell ist. :winking_face: Das drüber Nachdenken über den Fall "was wäre wenn", das hindert dich nur in deiner Aktivität und Tatkraft.. Und verhindert eben, dass du es eben einfach versuchst... Mir geht's ja selbst nicht anders - Aber im Grunde haben wir nicht wirklich was zu verlieren, denn so viel schlimmer kann's bei der nächsten Ausbildung etc. auch nicht werden - mehr als abbrechen kann man nicht. :winking_face:
    Zumal sich in der Zwischenzeit durch Thera ja auch was verändern kann, nich?! :face_with_tongue:

    *Wörterbuch wieder einpack*

  • Hi Zyna,

    ich denk mir das so, wenns einem nicht so gut geht, dann schlägt sich diese ganze Stimmung auch im Berufsleben nieder. Man fängt an zu zweifeln, ob es das Richtige ist, man tendiert dazu alles umschmeißen zu wollen. Hm...also nach meiner Erfahrung, kann es auch sein, dass es dabei nicht um den Beruf selber geht, sondern eben um dieses Orientierungslose. Und dieses Gefühl würde dann auch in einem anderen Beruf dann auftauchen. So war das auch bei mir, oder ist es noch. Ich hab oft das Gefühl, was völlig sinnfreies zu tun den ganzen Tag. Den Tag damit zu vergeuden. Und lieber doch eher was soziales tun, um mich auszufüllen. MICH auszufülllen...aber ob das denn überhaupt möglich ist durch den Beruf? Wer weiß, würde ich mich nicht überfordert fühlen, wenn ich einen sozialen Beruf hätte. Ich hab das auch schon ausprobiert, im Grunde wars gar nicht mein Ding. Vielleicht Sucht man im Beruf auch so ne Art Sinn?

    Meine Ausbildung hat mir damals oft keinen Spaß gemacht. Ich hab mich oft hingequält. Habs auch abgeschlossen, bin froh es hinter mir zu haben. Aber ein Abbruch hätte mein Problem ansich irgendwie auch nicht geändert...denk ich mal...

    lg

    eternal

  • Das stimmt schon Fibra. Schlussendlich kann nur ich herausfinden, woran es liegt.
    Hm, vielleicht sollte ich auch nicht zu viel Nachdenken – wenn ich eh zu keinem Ergebnis komme – und „einfach“ handeln…
    In der Thera werd ich es wohl sicher noch mal ansprechen, weil es einfach ein zu großer Punkt ist, der mich belastet. Fragt sich nur in wieweit wir zeitlich wirklich draufeingehen könne. Aber mal schaun..

    Die Übewindung zu Dingen, ja die kenne ich auch. Und ich denke auch dass es in einem gewissen Maße normal ist, dass man eben nicht immer auf alles Lust hat.
    Aber wie zwingt man sich denn, es trotzdem zu tun.
    Es scheint mir immer als nicht machbar..
    Gerade wenn dann auch die Fragen hinzukommen, „Wieso eigentlich?“. Hm, wie bist du denn damit umgegangen?

    Hm, Fibra, du hast schon Recht mit dem was du schreibst. Ich sollte Schritt für Schritt gehen. Erst das machen, was im Moment ansteht und dann weiter handeln, wenn es soweit ist.
    Hatte gestern auch noch klare Gedanken dazu. Habe mir klar gemacht, dass ich ja eigentlich noch nicht so alt bin, und nun einfach mal schaun muss, was mir wirklich hilft.
    Ja… so würde es theoretisch ablaufen. Aber es muss ja auch in der Theorie immer alles so einfach sein und Praktisch ist schon ein kleiner Funken vom ganzen eine Riesen Herausvorderung.
    Vielleicht muss man sich immer wieder einreden, dass man schlussendlich – wie du schon richtig sagst – nichts verlieren kann.

    Vielen Dank fürs Wörterbuch auspacken :winking_face:


    Eternal, ja du hast Recht.
    Ich denke auch, dass es nicht wirklich an dem Beruf direkt liegt. Sondern einfach die Umstände unter denen ich ihn ausübe, ausüben will.
    Ja, Orientierungslosigkeit. Die mich ein wenig schweben lässt.
    Doch ich habe eben immer noch die Hoffnung, dass sich die Überzeugung zum Beruf anbahnt. Ich mich selbst stabilisiere und dass dann alles geht. Wunschdenken oder auch nicht. So wäre es optimal.

    Zitat

    Vielleicht Sucht man im Beruf auch so ne Art Sinn?



    Ja, das kann gut sein. Irgendeinen Sinn, irgendwas ausfüllendes müsste es doch haben. Man geht dort täglich hin, schuftet und für was? Klar, fürs Geld. Aber da muss doch noch mehr sein. Die frage stelle ich mir oft.
    Vielleich tleigt es auch wirklich daran, dass wenn man mit sich selbst im Reinen ist, dass man das anders empfindet – ich weiß es nicht.

  • Hallo Zyna,

    wahrscheinlich gehts sogar mehr Leuten so, wie man denkt...Ich kenn schon auch mehrere, denen der Job kein Spaß macht. Die es einfach erledigen und das wars.Auf Dauer wohl auch nicht das Wahre.

    Mir hat meine Ausbildung null Spaß gemacht. Oft wars ne Quälerei und ich war oft am Boden zerstört, warum ich nur soetwas machen muß...

    Überleg Dir, ob es wirklich an dem Beruf Krankenschwester liegt, oder ob es allgemein so ist. Ich denke, wenn Du mal ausgelernt hast, dann schauts auch schon wieder anders aus.

    Jung bist auch noch, beste Vorraussetzungen :winking_face: Also Du kannst echt noch gaaanz viel machen. Und hast auch noch genug Zeit rauszufinden, was Du wirklich willst.

    Wenn Du Dich quälst und es ist ne arge Belastung für Dich, wär ich die letzte die sagt, zieh das durch, egal was ist. Wenn es aber an anderen Dingen liegt, wie evlt. Deine Therapeutin sagt, dann wär ich dafür, es durchzuziehen. Wie gesagt, es sein denn es ist so arg, dass es nur noch ne Quälerei ist.

    lg

    eternal

  • ^ich gehe ab und zu nicht arbeiten wen es mir nicht so gut gehet oft nach traumerthrapie
    aber in der regel schon mein chef ist auch cool und weis das ich es nicht immer schafe

    abends zu schule gehe ich aber immer egal wie mies es mir gehet weil ich 0 fahstunden auf den zaugnis möchte

    ist verdammt scheisse zu arbeien wen man deprie ist..

    l.g
    Conmon

  • Ich bin oft mal einen Tag "krank", weil ich mich nicht aufraffen kann, zu nichts zu gebrauchen bin. Ich bin auch schon öfters aus der Schule abgehauen...

  • Ich bin auch der Typ Mensch der sich nicht aufraffen kann. Zur Arbeit gehe ich schon aber jetzt gerade erst wieder schwänze ich die Abendschule.
    Ich schaffe es einfach nicht in Phasen mit Depressionen, mich vor die ganze Klasse zu stellen und Aufgaben zu präsentieren. Ich bin eh ein Mensch der sehr viel Angst vor solchen Situationen hat (Sozialphobie? Bluthöchstdruck! Zittern, Tunnelblick).
    Wenn es mir wie heute sehr schlecht geht, habe ich einfach keine Kraft draussen den "Selbstsicheren" zu mimen.
    Langsam aber sicher versaue ich mir nur dadurch meine Schule. Zwei Jahre harte Arbeit wären weggeworfen und ich weis ich muss das durchziehen, nur leider fehlt mir der von mir so benötigte Rückhalt, der mir Selbstvertrauen und Hoffnung gibt.
    Samstag erst habe ich meine neue Beziehung, nach 2 Wochen!, wieder durch einen Drogenrückfall zerstört.
    Die Enttäuschung durch mich selbst und der fehlende Glauben der Frau an mich, haben mein Selbstwertgefühl wieder tief in den Keller gezogen.

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