Hallo meine lieben!
Seit Sonntag bin ich nun fest mit meinem Freund zusammen. An diesem Tag habe ich ihn mit Überzuckerung ins Krankenhaus bringen lassen (ein paar Stunden später wär er laut Notarzt tot gewesen). Auslöser für die Überzuckerung war, dass er sich ständig übergeben hat und trotzdem weiterhin Insulin gespritzt hat, viel zu viel also im Endeffekt. Übergeben hat er sich, weil er sich komplett mit Tramaltropfen zugedröhnt hat.
Dazu muss ich sagen, dass mein Freund seit über 11 Jahren nach einem Sportunfall im Rollstuhl sitzt und seither immer sehr starke Rücken- und Kreuzschmerzen hat. Dafür hat er dann damals auch die Tramaltropfen verschrieben bekommen, die er seither (also seit über 11Jahren nun) nimmt. Er ist also schwer abhängig von diesem Zeug.
Er sieht nun aber ein, dass es so nicht weiter gehen kann, will unbedingt weg von dem Zeug. Was ich sehr gut finde. Eine sehr gute Freundin von ihm meinte, das wäre reine Willenskraft, dass er damit, wenn er es nur will, von heute auf morgen damit aufhören könnte. Das klingt mir ein wenig zu einfach bei Opiaten, aber ich hab ja nun wirklich keine Ahnung... Er meint, dass das nicht von heute auf morgen gehen kann, dass er langsam runterdosieren muss, erst mal von Tropfen auf Tabletten umsteigen, etc.
Wer von euch hat denn Erfahrung damit? Hat nun mein Freund oder seine Bekannte Recht? Und vor allem: Was kann ich tun, um ihn bei der ganzen Sache bestmöglich zu unterstützen?
Danke schon mal für eure Antworten!
Liebe Grüße
rose