• Hallo, mein Name ist Lara und ich bin neu hier, ich weiß nicht ob es hier Menschen gibt die mit meinem Problem erfahrung haben und mir evtl helfen könnten, aber ich versuche es einfach mal.

    Es geht um meinen Freund, seit längerem weiß ich dass er Porno und masturbations süchtig ist. Vor zwei Tagen habe ich erneut versucht ihm die Augen zu öffnen und er sagte mir dass er es jetzt schaffen will, mehr denn je. Vor ca 3 Monaten hatten wir es das erste mal versucht, allerdings hat er es nicht lange durchgehalten.

    Sein ganzes verhalten hat sich dadurch verändert, er war füher der liebevollste und zärtlichst Mensch den ich kenne, rücksichtsvoll und immer daran interessiert mir eine Freude zu machen, oder sich was süßes für mich auszudenken. die Pornos haben ihn extrem verändert, es geht nur noch um seine Wünsche, sowohl Sexuell als auch bei alltäglichen Dingen, wir spielen was er will, wir gucken Filme die er will, wenn ich mir mal etwas wünsche wie zb einen Abend ohne sein pc spiel, oder ohne seine youtube videos dazu, dann sagt er zwar er erfüllt diesen Wunsch, aber wenn es dann soweit ist, passiert leider nichts.

    Ich würde gerne von Menschen hören die ähnliche erfahrungen haben und wie ihr damit umgegangen seid.

    Gestern abend sagte er dass er jetzt erstmal komplett auf sex verzichten will, heute mittag aber direkt wieder die frage ob ich ihn oral befriedige. die habe ich natürlich verneint. Er sagt er will es ändern und will gesund sein und das schaffen, allerdings will er keine Therapie, er sagt das muss auch so zu schaffen sein.

    Nun meine frage auch bzgl unserer sexualität und der selbstbefriediigung, sollte man vorerst wirklich komplett auf alles verzichten?. und welche möglichkeiten gibt es noch? eine art Tagebuch habe ich vorgeschlagen, aber ich bin ziemlich ratlos was das alles angeht.

    Über jede art von hilfe bin ich sehr dankbar.

    lg Lara :red_heart:

  • Hi, ich würde da erstmal abstecken ob es nicht eher ne Internetsucht und unbefriedigt Sexualität geht, eher qualitativ.
    Vielleicht hat er eher nicht deine Vorstellung von Sex, sprich Zärtlichkeit oder es fehlt was.

    Muss auch sagenm das mit dem Ausdenken legt sich ja auch irgendwann, wie alt wird ihr eigentlich?

    Lg

  • hallo, nein also es geht dabei gar nicht so wirklich um sex, leider..... es ist im laufe der zeit ein drang geworden, er tut es wenn er müde ist kann nicht mehr ohne einschlafen, er tut es wenn er genervt ist, wenn wir streiten, als frustabbau, er tut es wenn wenn er schlecht gelaunt ist um sich kurzzeitig besser zu fühlen, er tut es ständig. er sagt selbst dass es dabei gar nicht um sex geht, sondern nur darum den " drang" zu stillen.

    Und wenn er es dann auch nur mal für einen Tag unterdrückt, ist er schlecht gelaunt, depressiv, müde, lustlos. und das solange bis er es dann wieder tut.

    es war sogar soweit dass er mtten in der nacht aufwacht und sich direkt neben mir pornos angukt, weil er ohne nicht weiterschlafen konnte.

    wir sind 23

  • Hm, das ist tatsächlich suchtähnlich. Natürlich ist das zum frustabbau nicht schlecht, nur wenn es dann Richtung Aggressionen geht ist schon krud.
    Holt euch doch mal Tipps bei einem (Sexual-) Therapeuten!
    Das hat aufjedenfall Hand und Fuss und ihr wäret danach weiter :smiling_face:

  • ja das war auch meine erste bitte, schon vor monaten, aber er weigert sich, er sagt er sieht ein ein problem zu haben, aber er will es alleine lösen, bzw mit mir.

    Das erste mal klappte es ein paar tage, evtl ne woche.... dann wurd er rückfällig und hielt es oft vor mir geheim.

    Vor ein Paar tagen sagte ich ihm dann dass es so nicht weiter gehen kann und dass auch unsere beziehung keine zukunft hat so. er hat sich so extrem verändert, er ist nur noch ich bezogen, kein bisschen rücksichtsvoll oder liebevoll, vorallem in den zeiten wo ds porno gucken extrem ist, mehrmals täglich, mehrere filme hintereiander.

    Jetzt will er es wieder versuchen, er hat geweint und gesagt er will normal sein, er tat mir leid, aber er will es selbst schaffen.

    Gibt es evtl hier leute die mir berichten könnten wie es bei ihnen war, sollte man wirklich vorerst komplett auf alle sexuelle handlungen verzichten? wie lange dauert es bis sich das gehirn wieder normalisiert hat? was tun bei rückfällen? das alles ist so schwer zu verstehen für mich und ich bin ratlos wie ich mich verhalten soll, soll ich erwartungen stellen, soll ich ihn kontroliieren? ich möchte ihm helfen, aber ich weiß nicht wie, nicht nur ihm helfen, sondern auch uns/unsere beziehung.

  • Das Gerede dass er "mit dir" dadurch will ist ja schön und gut, aber du hast getan was du kkonntest und du leidest nunmal. Wie stellt er sich das denn vor bitte?
    Sag ihm er soll erwachsen werden und wenn ihm was an dir und der Beziehung liegt soll er sich professionelle Hilfe suchen.

    Es gibt keinen goldenen Tipp nach dem alles gut wird.

  • Aaalso,

    zuallererst: persönliche Erfahrungen habe ich da nicht wirklich vorzuweisen.

    Aber: Über die Jahre sind hier ja schon so einige frustrierte Damen aufgeschlagen, die das vollkommen normale Verhalten ihres männlichen Partners als Sucht verkaufen wollten. Deine Geschichte hört sich demgegenüber mal wirklich nach Suchtverhalten an.

    Das Problem ist, dass vollkommener Verzicht in eurem Alter wohl kaum eine gangbare Option sein dürfte, und das Problem so über kurz oder lang nur verschlimmern würde. Zuerst einmal müssen die Pornos aus der Gleichung raus. Das wäre wohl schon einmal ein riesiger Teil der Miete. Klingt für mich im Übrigen so, als würdet ihr viel in der Bude hocken? Raus an die frische Luft! Muss ja nicht unbedingt Sport sein, aber ein bisschen Bewegung wäre wohl nicht gerade übel.

    Wie lange seid ihr denn eigentlich liiert?

  • hey :smiling_face:
    ja gut das klingt nach sucht, aber who cares,
    irgendwie muss dein freund ja glücklich sein.
    wenn du ihm nicht schön die rübe lutschst, muss er halt irgendwo anders druck abbauen
    um glücklich zu sein oder zumindest um etwas zu tun zu haben.

    Er wird ja nicht plötzlich liebevoll und respektvoll, wenn er keine Pronos mehr guckt.
    Dafür müsstest du ihn stark psychisch manipulieren und formen und dann
    würde ich mich fragen wer hier das Problem hat.

    Kannst natürlich jetzt jahrelang mit ihm zusammen sein und hoffen, dass er
    irgendwann wieder der alte wird oder du liebst ihn so wie er wirklich ist.

    Tut mir leid, dass er dir nicht mehr täglich dein Hof macht und nicht mehr dein
    kleines Schoßhündchen ist...
    Das ist in Beziehungen halt so, dass man irgendwann auch an der Beziehung arbeiten muss.
    Auf der Couch hocken und sich langweilen ist halt keine Lösung.
    Auch nicht "nein" zu sagen, wenn er dich nach nem Blowjob fragt.

    Aber du wolltest Erfahrungberichte:

    Ich hol mir beinahe jeden Tag so geil einen runter und auch gerne öfter am Tag
    und manchmal halt auch um Probleme zu besiegen und das seit über einem Jahrzent.
    Ich bin verheiratet.
    Und weißt du was: Es hat keine Sau damit ein Problem. Alles Cool.

    Sucht ist halt erst ein Problem, wenn es ein Problem ist.
    Wenn es für ihn ein Problem wäre, würde er kapitulieren und sich Hilfe suchen.
    Ich denke eher du hast damit ein Problem und liebst ihn nicht mehr so, wie er ist.

    Such dir einen Freund, der keinen eigenen Willen hat und viel Tatendrang.

  • ganz ehrlich @paulkiffte
    ich finde das recht geschmacklos was du da von dir gegeben hast.


    Zitat von paulkiffte

    wenn du ihm nicht schön die rübe lutschst, muss er halt irgendwo anders druck abbauen


    Das hilft Larali meiner Meinung nach keinen Deut weiter und schiebt ihr irgendwie im Nachgeschmack noch den schwarzen Peter zu.
    Naja.


    Sicher muss man an einer Beziehung arbeiten damit sie hält und für beide schön bleibt, da geb ich dir recht,
    aber hier hat niemand sowas geschrieben wie "wir hängen nur auf der Couch" sehe das nicht als.

    Ich finde es kann in einer gesunden Beziehung nicht sein das ein Part immer nur machen muss, ob nun im Alltag oder in Sexueller oder was auch immer für einem Zusammenhang, und der andere Part bekommt immer was er will und nimmt immer weniger Rücksicht auf - in diesem Fall hier - die Frau.

    Ich denke auch das Masturbieren, solange es für den betreffenden Menschen kein Problem ist, etwas ganz natürliches ist und sicher auch als Entspannung und Stressabbau fungiert.

    In dem Post liest es sich aber eher so, das die Beziehung gut anfing mit geben und nehmen usw. und dann durch das Sexualverhalten deines Partners immer einseitiger wurde?!
    Ob Sucht oder nicht, lässt sich zu 100% wohl nicht klären hier, da du aber schreibst das er auch ein Problem sieht was er eigentlich lösen will, könnte das natürlich durchaus ein Suchtproblem sein.

    Da hilft im Endeffekt nur sein purer Wille und professionelle Hilfe von aussen. Vielleicht ist er noch nicht ganz soweit, sich wirklich für Hilfe zu entscheiden. Gerade so eine Thematik ist ja auch nicht frei von Schamgefühlen.

    Ein klarer Standpunkt deinerseits ist aber sicherlich auch nützlich, nicht zuletzt aufjdenfall für dich.

    LG
    Diebin

  • Also hallo, ich empfinde es als nicht "normal", sich mehrmals täglich Pornos neben der Frau reinzuziehen, um sich einen runterzuholen. Was Paulkiffte da geschrieben hat, tja, ich sag da lieber nix dazu, sonst explodiere ich!!!!!!!!!!!!!!!!Gegen einmal am Tag oder dezent würde ich jetzt auch nichts sagen oder wenn Du ihm Sex komplett verweigern würdest, aber so wie Du es beschreibst....Nein, ich hätte auch ein Problem damit, und alleine, dass er auch schon überlegt, wie er dagegen vorgehen kann, zeigt, dass auch ER ein Problem mit seinem Verhalten hat.
    Ich denke auch, dass es viel mit Schamgefühlen zu tun hat, sich nicht professionelle Hilfe zu suchen und es selber zu versuchen und wenn ich darüber nachdenke, geht es doch fast allen Süchtigen so: Wer hat es nicht erst einmal in Eigenregie versucht? Und manchmal funktioniert es ja auch. Und irgendwann -wenn nicht- muss der Leidensdruck so groß werden, dass man sich Hilfe sucht. Ich befürchte, darauf musst Du warten...Zwingen macht keinen Sinn. Er muss es wollen. Und entweder Du hältst die Zeit aus, unterstützt ihn bei seinen Versuchen, oder Du ziehst einen Schlußstrich, wenn es zu unerträglich wird.
    Wünsch euch alles Gute.Val

  • hallo, erst einmal danke an die netten beiträge und die ratschläge.

    Zu dem Beitrag der meinte er würde unser Sexleben kennen : Unser Sexleben war Perfekt bis seine Sucht die Kontrolle übernahm, wir haben alles aussprobiert und es gab keine Hemmungen oder Zwang und er sagt selber dass es nichts damit zu tun hat das ihm etwas fehlt.
    Ich habe auch kein Problem mit Pornos allgemein, ich gehöre sicher nicht zu der verklemmten Sorte die sagt: ihh mein Freund guckt pornos, ich trenne mich, ich hätte auch kein Problem wenn er sich seine Pornos 2 ,3 mal die woche oder wie auch immer angucken würde. wir haben sogar schonmal einen zusammen geguckt.

    Auch selbstbefreidigung ist völlig normal und kein Problem für mich.

    Aber das was in meiner Beziehung gerade passiert hat weder etwas mit normalen Pornokonsum, noch mit normale selbsttbefriedigung zu tun.

    Er wollte ja jetzt mit dem " entzug" anfangen, ich hab gesagt ich helfe ihn, er hat micht 5 mal wach gemacht die Nacht, weil der "drang" da war, ich hab versucht ihn abzulenken und es hat auch funktioniert. Das ganze funktionierte solange bis ich für 15 min einkaufen war am nachmkttag ( und ich habe mich wirklich schon beeilt) als ich wieder kam , beichtete er mir unter tränen gerade wieder einen prono geguckt zu haben, er sagte dass er sich hasst und enttäuscht von sich selbst ist, aber dass er einfach nicht mehr aushalten konnte. Ja ich denke auch dass es viel schamgefühl ist :frowning_face:

    Fazit also, unser erster " entzug" versuch hat einen Tag angehalten :frowning_face:

    Falls sich hier noch jemand findet, und mich liest, der evtl selbst betroffen ist, oder auch einen Partner mit dem selben Problem hat, wäre ich weiterhin über jeden Ratschlag dankbar.

    ps: irgendwo war die frage danach, wir sind über ein jahr zusammen., kennen uns aber schon deutlich länger.

  • Ja wie ihr vielleicht merkt bei dem Thema hab ich gar keine Scham.

    Für mich ist Masturbations-Sucht einfach etwas komisches.
    Wer leidet darunter? Wo sind die Probleme die auftreten?
    Es ist gesund so viel zu wichsen.

    Als einziges Problem hast du bisher geschrieben: Er gefällt dir nicht mehr.
    ..Joa das passiert halt. Muss jetzt nicht umbedingt was mit der Sucht zu tun haben.
    Jetzt hast du ihm eingeredet, dass er nicht mehr masturbieren darf...
    Jetzt fühlt er sich falsch und wie ein Versager.

    Aber wenn du auf dem Weg weiter machen willst:
    Sucht ist eine Krankheit mit Gründen.
    Abstinenz ist nur ein Schritt.

  • Ja natrlich ist es gesund, es ist aber nicht mehr gesund wenn das ganze dein leben bestimmt, du nicht mehr ohne kannst, egal an welchem ort, welcher stelle, zu welcher zeit.

    und es ist auch ganz sicher nicht mehr gesund wenn man stundenlang dem ultimativen kick in pornos hinterherjagd um danach verkatert zurück zu kommen, nicht mehr gefunden zu haben was man braucht, aufgrund von überreizung. genauso wenig ist es gesund nachts alle 2 std aufzuwachen und nur noch mit pronos und sb wieder einschlafen zu können.

    Und ganz sicher ist es auch nicht gesund wenn aus einer vorher gesunden und normalen sexualität eine sexualität wird in dem die frau nur noch als wichvoralge dient. wie gesagt ich bin ganz sicher nicht prüde, wir haben auch schonmal ein porno zusammen geguckt und auch im bett alles ausprobiert, war alles super... und auch wenn er sich 5 mal am tag selbstbefreidigen würde, weil er lust hat, erregt ist oder was auch immer, bitteschön.... ABER er ist nicht erregt, er sitzt im TREPPENHAUS und guckt Pornos, weil er die 2 min bis nach oben nicht mehr aushalten kann, ja das hat er mir vor paar tagen unter tränen berichtet.
    also wenn das alles gesund und normal ist, dann weiß ich auch nicht mehr.

    und nein das mit der selbstbefreidigung kam von ihm, er selber sagte keine mehr, hat allerdings nur einen tag ausgehalten ohne porno und der tag war ein kampf, für uns beide, also sag mir nicht
    das ganze ist normal.

  • ok ich entschuldige mich und wünsche euch beiden viel erfolg :smiling_face:

    wie gesagt: er muss halt merken, dass er hilfe braucht.
    Das dauert manchmal Jahre.

    Und das was danach kommt, dauert noch länger.

    Von daher:
    Überleg dir gut, ob du das mitmachen willst :smiling_face:

  • Alter Falter, bissl überkrass der Herr Paul.
    Nur, weil du nicht danach süchtig bist, heißt das nicht, das es andere auch nicht sind. Bitte nicht von dir auf andere schließen, danke.

    Hallo Larali!

    Bei Onlinesuchtforum für sämtliche Formen hast du die Rubrik Angehörige von Onlinesexsüchtigen. Auch Betroffene schreiben dort in der dementsprechenden Rubrik.
    Dort bist du sicher gut aufgehoben. An die Admins - wäre schön, wenn der Link für weitere Hilfesuchende bleiben darf. :smiling_face:
    Klar gibt es mitunter schwarze Schafe unter den Frauen, die nicht wollen oder abkönnen, dass ihr Mann masturbiert. Klingt mir hier aber ganz und gar nicht so.
    Ich habe das schon hinter mir.

    lg

  • jemandem basierend auf den wagen erzählungen von jemand anders eine krankheit anzudichten, finde ich eig krasser,
    als jemandem einzureden, dass alles in ordnung ist.

  • Die Seite die du verlinkt hast, versucht Leuten eine kostenpflichtige Beratung aufzuschwätzen ...WTF ?? Was bist du für einer?

  • Die Beratung muss man doch nicht annehmen. Sie ist vorhanden, aber kein Muss.
    Es ist in erster Linie ein Selbsthilfeforum, wo sich Angehörige und Betroffene austauschen können.

    Angedichtet habe ich mal gar nichts.

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