• bin mir grad nicht sicher ob das jetzt hier her oder unter Borderline gehört meine Psychiaterin hat gemeint ich hätte eine Mini-Psychose mach mir darüber im mom total viel gedanken könnte das sein was ist der unterschied zu einer "normalen" Psychose? kann mir da jemand weiter helfen. Der Gedanke das ich ne psychose entwickeln könnte macht mir irgendwie schon Angst wenn ich ganz erhlich bin

  • Also Psychose ansich bedeutet ja, soweit ich das verstanden habe, dass so dissoziative Zustände vorkommen, in denen man sich selbst und Gefühle nicht "erkennen" kann, Wahrnehmungsverzerrung der Umwelt / Realität und ein Fremdheitsgefühl zum Körper.

    "Mini-Psychose" bedeutet meines Wissens nach, dass zu den "üblichen" dissoziativen Zuständen, die bei Borderline vorkommen können, Flashbacks dazukommen. Und es dann auf Außenstehende psychotisch wirkt, einfach weil sie ja nur dein Verhalten erleben und nicht in einen 'reinsehen können, ob man grad halluziniert oder sich eben wegen 'nem 'Flashback und den Dissos bisserl "komisch" verhält..

    edit:
    Also Mini-Psychose vermutlich einfach deshalb, weil's ja im Grunde keine "vollständige" Erkrankung ist sondern eher 'n Symptome, dass es bisserl so aussieht, wie 'ne Psychose, aber eben nur in Ansätzen vorkommt..


    Ähm ja, soweit mal in meinen Worten ausgedrückt, wie ich's verstanden habe... :confused_face:
    *grad Wortfindungsschwierigkeiten hab*
    Ich hoffe, irgendwer kennt sich da noch bisserl besser aus und kann's besser erklären... :1:


    Liebe Grüße
    Fibra.

  • Hallo Arkadia,

    bei einer Psychose hat man

    - Denkstörungen:

    Es fällt einen schwer sich zu konzentrieren. In schwereren Fällen kann es passieren, dass es zu einer Verlangsamung der Gedanken kommt, man verliert sozusagen den Faden. Es fällt einem schwer bestimmte Gedanken zu Ende zu denken.

    - Erregung und Anspannung:

    Man ist oft unruhig und innerlich sehr angespannt.
    Manche wirken äußerlich aber ziemlich ruhig.
    Meist verbunden mit Angstzuständen.

    - Wahnerlebnisse:

    Man denkt, bestimmte Verhaltensweisen von Personen sind ein Beweis dafür,das irgendetwas in Gange ist. Befürchtungen scheinen wahr zu werden. Bestimmte Ereignisse können sich zu Beweisen, verdichten, dass das passiert, was man eh schon längst geahnt hat.

    - Halluzinationen:

    Sinneseindrücke, die plötzlich entstehen. Z.B. bestimmte Gerüche wahrzunehmen, die nicht direkt vorhanden sind.
    Häufig verbreitet sind Stimmenhören.

    Ich-Störungen:

    Man fühlt sich fremdbeeinflußt, wie ein Roboter, der von jemanden gelenkt wird. Häufig bestehen Gefühle, dass die eigenen Gedanken gelesen werden können. Oder aber auch das man Gedanken von jemand anderen in den eigenen Kopf bekommen hat. Oder man denkt selber, man könne Gedanken lesen.

    Im Endeffekt interpretiert man bei einer Psychose bestimmte Ereignisse enfach anders. Also man bezieht viel auf sich selber. Z.B. man ist sich sicher, dass die Antenne im Auto dazu da ist einen auszuspionieren.
    Also die Antenne ist praktisch die Realität, und das drumherum sind dann die fehlgeleiteten Gedanken.

    Bei einer Mini-psychose ist es eher so, dass man das hier und jetzt verzerrt wahrnimmt, seine Gefühle kann man nicht ausdrücken bzw. sie sind schwer wahrzunehmen. Mini-psychosen treten im Zuge einer Borderline-Störung auf. Also Mini-psychosen ist da eher mißverständlich ausgedrückt und hat weniger was mit Psychosen zu tun, eher mit dissoziativen Zuständen. Auch mit Flashbacks, die man hat, aufgrund früherer traumatischer Ereignisse.

    Demnach mußt Du Dir keine Gedanken machen, eine Psychose zu bekommen, da es ja bei Dir aufgrund von Borderliner verursacht wurde und ja als Mini-psychose von deiner Ärztin bezeichnet wird.

    lg

    eternal

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