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aus den tiefen meiner Seele
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Wochenendgefühle
Sie konnte für ihr Verhalten keine Gründe nennen ja sie war nicht mal in der Lage ihr Verhalten genau zu interpretieren sie wusste nicht was wieder passiert war mir ihren Gefühlen als sie am Samstag eine Handvoll Tabletten mit einem Glas Rotwein hinunterspühlte sie konnte nicht sagen was sie damit bezwecken wollte denn sie hatte sich keine Gedanken dazu gemacht. Sie wollte eigentlich nur mal abschalten und ihre ruhe haben nicht funktionieren müssen und nicht reden müssen. Der Druck war in den letzten Tagen enorm angewachsen und sie konnte nicht mehr damit umgehen fühlte sich alleine und von der Welt verlassen. Aber auch am Sonntag den sie überwiegend im Bett verbracht hatte weinend zitternd und in panischer Angst auch an diesem Tag wurde es nicht besser wurde der Druck nicht kleiner. Als sie am Sonntag Abend die Tabletten geschluckt hatte und ihr Herz anfing zu rasen wollte sie nur noch sterben, aber es ist nicht passiert sie ist nicht gestorben, also würde sie wahrscheinlich auch den Montag überleben und wenn nicht wär das auch nicht so schlimm.
Ihr war kalt die Heizung schon seit Tagen aus weil es war ja schon warm draußen als sie beschloss sich in die Badewanne zu legen um zu sehen ob ihr das helfen könnte.
Das Wasser war warm viel zu warm aber sie hatte ja vor längere Zeit darin zu verweilen von daher war es gut das es so warm war. Ein kleines Glas Wein, der rote von Wochenende, und eine Handvoll von den kleinen weißen Tablettchen ihre schwarze Schere mit der scharfen Klinge und dann wurde sie fast ruhig.
Es fühlte sich schön an wie sich ihr Blut mit dem heißen Wasser vermischte als sie einen Schnitt neben den anderen setzte. Sie wurde müde der Kopf begann zu dröhnen die Ohren zu pfeifen blass war ihr Gesicht und heiß fühlte sich ihr Kopf an als sie sich wenige Minuten später übergab.
Das frisch bezogene Bett mit der roten Bettwäsche war wunderschön warm und weich und ihr war viel zu übel um über Konsequenzen nachzudenken.
Es war 14 Uhr als sie auf den Radiowecker schaute Verzweiflung stand in ihrem Gesicht die Angst machte sich wieder breit in ihrer Seele. Einsamkeit. Die Tränen liefen ihre Wangen hinunter sie konnte und wollte es nicht stoppen immer verzweifelter begann sie zu weinen sollte er es doch merken es war ihr egal.
Um 15 Uhr stand sie mit zitternden Beinen wieder auf ging ins Bad um sich anzuziehen, das hellrote Badewasser war mittlerweile kalt ihr Hand glitt durch das Wasser und ihre Gedanken begannen abzuschweifen und wieder liefen unaufhaltsam die Tränen ihre Wangen hinunter..... -
Als sie mich ins Gesicht schlug,
tat das gar nicht weh,
Und so hab ich gelernt zu schweigen.Als der Arm brach,
tat das schrecklich weh,
aber ich hatte gelernt zu schweigen.Wenn er mich zum Sex zwingt,
tut das immer sehr weh,
aber ich habe gelernt zu schweigen.Wenn ich mich verletze,
tut mir das gar nicht mehr weh,
da ist es dann leicht zu schweigen.Wenn andere mich verletzen,
dann tut mir das weh,
aber ich habe gelernt zu schweigen.Wenn das Herz verletzt ist,
und die Seele weint,
ist es gut wenn man gelernt hat zu schweigen. -
Von Zügen und Blutspuren im Schnee
Das kleine Haus am Stadtrand steht schon länger als sie es denken kann, eigentlich hat sie viele glückliche Stunden darin verlebt aber das Glück war schon lange aus dem Häuschen ausgezogen und sie war nicht in der Lage zu sagen oder irgendwem zu erklären warum das so war. Den ganzen Sommer hatte sie das Haus nicht ein einziges mal verlassen, die wenigen Dinge die sie noch zum leben benötigte brachte eine Nachbarin ihr vorbei und legte die Taschen vor die Haustür. Ihre Haut war mittlerweile so hell ja fast durchscheinend. Wie ein Schatten ihrer selbst schlicht sie nächtelang durch die dunklen Flure. Eigentlich war das Haus schon viel zu groß für sie ganz alleine und sie hatte die Hoffnung das es noch einmal in ihrem Leben einen Menschen geben würde der sein leben mit ihr teilen wollte schon lange aufgegeben. Die Hauptzeit des Tages verbrachte sie in dem kleinen Zimmerchen dessen Tür zum Garten zeigte hier hatte sie es sich gemütlich eingerichtet. Ein kleiner Tisch mit einem Sessel stand an der Tür, die Fenster und die Tür waren mit hellen Vorhängen zugehängt auf dem Tisch stand eine weißt Kerze. Der ganze Raum war mit dunkelroten Teppichen ausgelegt die Wände in einem hellen Blauton gehalten. Im gesamten Raum standen Regele mit Büchern vom Boden bis zur Decke überwiegend waren es alte Bücher die schon hier im Haus standen seit sie denken konnte.
Ja sie war hier im Haus aufgewachsen, der alte Hausherr und seine Frau konnten keine Kinder bekommen und so nahmen sie ein kleines Mädchen bei sich auf um ihm eine unbeschwertes leben zu ermöglichen. Das Glück hielt jedoch nicht lange an denn das Ehepaar hatte von Anfang an große Schwierigkeiten mit ihrem Töchterchen denn das Mädchen war still und in sich gekehrt sprach nicht viel und saß überwiegend nur in diesem kleinen Räumchen. Ein Hauslehrer der täglich kam hatte versucht ihr ein wenig Grundwissen zu vermitteln dies jedoch schon sehr früh aufgegeben und nach ihm kam kein neuer mehr da ihr Vater meinte es würde eh nichts bringen.
Freunde hatte sie nie da sie ja auch nie in den wenige Kilometer entfernten Ort kam. So stand sie oft stundenlang regungslos am Fenster manchmal hatte sie nicht einmal den Vorhang zurückgezogen ohne dies bewusst zu registrieren. Wenn es draußen dunkel wurde spürte sie mehr noch die Einsamkeit ihres Lebens und nicht selten griff sie dann nach einer kleinen silbernen Klinge und schnitt sich damit in die Arme. Diese waren mit unzählichen Narben übersäht die sie schon nicht mehr sah wenn sie ihre Arme ansah. Es war als würde sie von Tag zu Tag ein kleines Stück mehr sterben. Auch heute war wieder so ein Tag draußen wurde es bereits dunkel und sie zog den Vorhang ein kleines Stück zurück um raus schauen zu können. Der Himmel war grau und dunkel. Ihre Augen füllten sich mit Tränen und sie setzte sich in den Sessel. Ihr war kalt wie so oft sodass sie sich die in eine schwarze Decke einhüllte. Ganz langsam wurde sie wieder ruhig und viel in einen wenig erholsamen Schlaf. Als sie aufwachte viel draußen der erste Schnee es schneite immer heftiger und sie öffnete das Fenster um ein wenig kalte Nachtluft in ihr Zimmer zu lassen. Aus der Dunkelheit drang das rattern des Spätzuges an ihr Ohren dieses Geräusch hatte sie den ganzen Sommer nicht gehört und jetzt erst bemerkt wie sehr es ihr gefehlt hatte. Es hatte so etwas berauschendes an sich wenn sie sich vorstellte wie die Züge an ihrem Haus vorbei rasten. Sie fühlte sich heute sehr schwach schon die kleinste Anstrengung machte ihr zu schaffen und sie setzte sie sich wieder in ihren Sessel zündete die Kerze an und nahm sich ihr Buch vom Tisch. Draußen war nur der Wind zu hören. Schon nach sehr kurzer Zeit schlief sie wieder ein. Das Buch viel aus ihrer Hand und ihr Arm verfing sich in der Tischdecke und stieß die Kerze um. Das Feuer brauchte nicht lange um den ganzen Raum in Flammen zu setzen. Von der Wärme und dem flackern des Feuers erwacht sie, mittlerweile stand bereits der ganze Raum in Flammen. Wie im Traum stand sie aus ihrem Sessel auf und öffnete die Terrassentür. Mit unsicheren Schritten und torkelndem Gang verließ sie das brennende Haus. Ganz in schwarz gekleidet lief sie völlig verstört durch den kleinen Garten stieß dabei den Tisch um und stürzte. Schwer atmend stand sie wieder auf und lief auf die abgrenzende Hecke zu, durch die kleine Tür aus dem Garten raus direkt auf die Schienen zu.
Mit Tränen in den Augen stand sie wenige Minuten später direkt auf den Gleisen sie zitterte am ganzen Körper als sie mit der Klinge ihre Pulsadern aufschnitt. Sie war bereits Tod als der Frühzug kam und über ihren Körper hinwegdonnerte. Der Schnee war rotgefärbt und eine weiße Taube erhob sich aus dem Baumgipfeln und flog in den neuen Morgen. -
Das schwere Eisentor ließ sich heute nur sehr schwer öffnen. Der Wind peitschte ihr hart ins Gesicht. So zog den Schal ein Stück weiter hoch und schlug den Kragen ihres Wintermantels darüber. Die Hände hatte sie tief in den Taschen vergraben und sie setzte vorsichtig einen Schritt vor den anderen damit sie nicht auf einer Eisschicht ausrutschte. Die Bäume hatte schwer an der Last des Schnees zu tragen und ab und an war auch schon ein Ast runter gebrochen und lag quer über den verschneiten Weg. Zu dieser Jahreszeit waren ganz offensichtlich nur wenige Menschen regelmäßig hier ihre Besuche machen. Tief in Gedanken hatte sie gar nicht gemerkt das doch noch ein anderer Mensch verloren an einem noch sehr neuen Grab stand. Er machte einen tief traurigen Eindruck genau wie sie noch vor wenigen Monaten. Mittlerweile kam sie jedoch relativ gut klar mit ihrer neuen Freiheit.
Zwischenzeitlich hatte sie auch ihr Ziel auf dem Friedhof erreicht ein kleines Grab mit Tannen abgedeckt und einer Schale mit Christrosen in der Mitte. In den Grabstein war der Name ihrer kleinen Schwester gemeißelt Eleonora hieß sie und sie war nur 10 Min jünger als sie. Elli hatte sich vor 5 Monaten das Leben genommen da war sie gerade mal 26 Jahre alt. Sie stand am Grab ihrer kleinen Schwester und ihre Gedanken schweiften zurück in die Vergangenheit. Sie war froh das ihre Freundin heute auf ihre kleine Nichte aufpassen konnte, so hatte sie heute etwas mehr Zeit um am Grab ihrer Schwester zu bleiben und danach noch einen kleinen Spaziergang dranzuhängen wozu so sonst nicht unbedingt kam denn sie wollte die kleine noch nicht so sehr lange alleine zu Hause lassen. Sie ließ ihre Gedanken weiter schweifen und schaute dabei auf die schneebedeckten Tannen. Es war November.
Die Zwillinge waren mal der ganze Stolz ihrer Eltern doch von der schweren Geburt hatte sich die Mutter nie wirklich erholt. Elli war sehr sensibel und kämpfte sehr damit das ihre Mutter nie wirklich für sie da war und sie mit ihr nie richtig hatte reden können. Als die Mädchen gerade mal 12 waren verstarb die Mutter. Elli saß die Tage vor ihrem Tod nur an ihrem Bett bewegte sich keinen Meter weg von der geliebten Mutter und versorgte sie mit einer Engelsgeduld. Sogar in der Nacht als die Mutter starb wich Elli nicht von ihrer Seite sie rief den Arzt an als die Mutter aufgehört hatte zu atmen und dann begann sie ihre Mutter zu säubern und ihr die gewünschte Kleidung anzuziehen sogar Schuhe und Strümpfe musst sie ihr anziehen. Als die Bestatter am nächsten morgen kamen fanden sie eine bereits wunderschön gekleidete Frau im Bett vor. Als sie die Mutter ins Auto geladen hatte begann Elli heftig zu weinen. Sei weinte Stunden um Stunden sie weinte eine ganze Woche lang aß und trank nichts mehr saß am Bett der verstorbenen Mutter und weinte vor sich hin. Der Vater war der Verzweiflung nahe macht sich Sorgen um seine Tochter und suchte Hilfe bei vielen Ärzten und Therapeuten. Elli zog sich immer mehr zurück sprach mit niemandem mehr auch nicht mehr mit ihrer Schwester. Die Ärzte meinten der Vater sollte Elli in das Zimmer der Mutter ziehen lassen damit sie sich ihr nahe fühlen konnte. Sie hofften das dies dem Mädchen helfen konnte. Die Zwillinge entfernten sich emotional immer mehr von einander. Während Elli immer stiller wurde zog ihre Schwester immer mehr draußen herum ging auf Partys und mit Freunden Weg. Elli hatte immer weniger Freunde und ging immer weniger raus und ihre Schwester hatte Freunde ohne Ende konnte sich die Leute aussuchen mit denen sie zusammen sein wollte und beschäftigte sich sehr mit ihrem Aussehen. Elli machte sich keine Gedanken um ihr Äußeres sie trug nur noch schwarz ihr Gesicht war blass und fahl und die schwarzen Haare hingen formlos um ihren Kopf. Der Vater sprach oft mit seiner großen Tochter über alle Probleme die ihn beschäftigten. Elli kümmerte sich um den Haushalt aber sprach weiterhin fast kein Wort mit ihrem Vater und auch nicht mit ihrer Schwester. Sie hatte Geschick und Talent was die Haushaltsführung anbelangte ihre große Schwester leider weniger aber sie brauchte das ja auch nicht zu machen Elli war ja immer da und so konnte sich ihre Schwester auf die Jungs und die Partys konzentrieren. Beide Mädchen machten ein gutes Abitur und es schien fast so als hätte Elli den Tod der Mutter langsam verkraftet da wurde auch der Vater schwer krank und verstarb weniger Wochen nach dem 20. Geburtstag seiner Töchter. Elli reagierte fast gar nicht auf den Tod des Vaters ging weiterhin ihrer Arbeit noch sie hatte mittlerweile einen guten Job in einer renommierten Anwaltskanzlei gefunden und die Arbeit schien ihr Freude zu bereiten. Die Zeit nach der Beerdigung war für die Große Schwester sehr viel schwerer als für Elli so machte es zumindest den Anschein. Mehrere Wochen nach der Beisetzung kam sie erst sehr spät von einer Geburtstagsfeier zurück, das Haus war dunkel nur oben im Flur brannte eine kleine Lampe die den Flur in ein herrliches Dämmerlicht versetzte. Als sie nach oben ging hörte sie im Bad Wasser laufen sie rief nach ihrer kleinen Schwester bekam jedoch keine Antwort und so öffnete sie die Badtür. Das was sie da sah schauderte sie. Elli lag in der Badewanne den ganzen Körper übersäht mit Narben und frischen Schnitten. Elli erschrak sehr und Sie schloss ganz schnell die Tür wieder. Am nächsten Morgen wollte sie mit Elli reden sie wich ihr jedoch aus und irgendwann schrie sie sie an sie solle sich aus ihrem Leben raus halten. Sie hatte versprochen sich immer um Elli zu kümmern und so suchte sie erneut Rat bei dem Psychiater der Elli schon nach dem Tod der Mutter betreut hatte. Die Mädchen sprachen kaum noch mit einander. Jeder erfüllte ihre Arbeiten in Haus und Garten und ging ihrem eigenen Job und ihrem eigenen Leben nach. Elli wirkte wieder sehr still sie veränderte sich kaum trug weiterhin Schwarz obwohl ihre Schwester schon wieder fröhliche Farben trug und auch wieder abends länger ausging. Sie fand mit 24 Jahren einen sehr netten Freund der auch damit einverstanden war das Elli weiterhin im Haus wohnen bleiben konnte. An einem Montag klingelte spät abends das Telefon das junge Paar saß vor dem Fernseher und sie ging ans Telefon. Ihr Gesicht wurde blass als die Polizei Ihr sagte das ihre Schwester Opfer eines Überfalls wurde und zur Zeit im Krankenhaus lag. Sie machte sich sofort auf den Weg in die Klinik auch um Elli Kleidung und Hygieneartikel bringen zu können. Elli blieb über 3 Wochen im Krankenhaus danach wurde sie in eine Psychiatrische Klinik verlegt. Die Ärzte Diagnostizierten eine schwere posttraumatische Persönlichkeitsstörung. Elli war fast ein Jahr nicht zu Hause verweigert jeglichen Kontakt mit ihrer Schwester. In der Woche vor ihrer Entlassung rief sie kurz an und sagte das sie Heim kommen würde und bat darum das ihre Schwester ein paar Lebensmittel für die ersten Tage zu Hause hatte. Wann Elli genau noch Hause kam konnte niemand sagen ihre Schwester fuhr mit ihrem Freund eine Woche ans Meer und als sie wieder nach Hause kamen wirkte Elli sehr erfreut darüber ihre Schwester wieder zu sehen. Die folgenden Wochen waren sehr harmonisch und freudig. Elli wirkte offen und nett zur Zeit arbeitete sie nicht was ihr sehr viel Zeit zu Hause brachte während ihre Schwester und ihr Freund sehr viel mehr arbeiten mussten als jemals zuvor. Sie machte sich schwer Vorwürfe das sie die erneute Veränderung an ihrer Schwester nicht mitbekommen hatte. Dann kam diese schreckliche Nacht es war heiß und schwül schon seit Wochen hatte es nicht mehr geregnet kaum eine Nacht konnte man noch durchschlafen immer öfters bildete sie sich ein nachts wimmern oder gar weinen zu hören. Es war weder ihr Freund noch war es ihre Schwester Elli die nachts zu weinen schienen. Sie konnte sich die Geräusche nicht erklären und glaubte schon sie würde langsam verrückt werden. Nach fast 3 Wochen Hitze gab es in einer Freitagnacht ein schreckliches Unwetter. Der Blitz schlug in einen Baum im Garten ein die Feuerwehr musste kommen und den Brand löschen damit er nicht auf das Wohnhaus übergriff. Zuerst wunderte sich niemand warum Elli nicht raus gekommen war zu sehr war ihnen der Schreck in die Glieder gefahren. Als die Feuerwehr wieder weg war und die beiden jungen Leute ins Haus zurück kamen hörten beide das weinen das ganz klar aus Ellis Zimmer kam. Als die beiden die Tür öffneten sahen sie mit Entsetzen das Elli die mit aufgeschnittenen Pulsadern Tod auf ihrem Bett lag daneben ein kleines Mädchen mit langen schwarzen Haaren das max. 3 Jahre alt war und stark verstört und weinend neben der Mutter saß.Es hatte stark angefangen zu schneien und ihr war kalt mit Schrecken stellte sie fest das sie über 2 Stunden hier an ihrem Grab gestanden hatte. Bevor sie den Friedhof verließ fraget sie kurz warum warum hast du mir das angetan Elli. Auf dem Rückweg zum Tor stellte sie fest das der junge Mann immer noch am Grab stand sie schloss das schwere Tor nicht ganz und entfernte sich von diesem Ort. Zu Hause angekommen lief die kleine Tochter ihrer Schwester ihr freudig in die Arme und sagte du hast mir gefehlt Mama lass mich nicht mehr so lange alleine.
Ein lächeln sprang über ihr Gesicht. Das Erbe ihrer Schwester was das liebste was sie ihr hätte hinterlassen können. -
Der Marktplatz lag halb im dunkeln das nasse Kopfsteinpflaster glitzerte im Schein der einzigen Lampe die an der Straße stand. Der Vollmond stand hoch am Himmel, es war kurz vor Mitternacht und es war still im Ort. In der Ferne fauchten sich zwei Katzen an und leise war das bellen eines Hundes zu hören. Die Mittelalterliche Kirche war nicht beleuchtet und nur im angrenzenden Haus des Pfarrers brannte noch eine spärliche Lampe. Als die Kirchturmuhr Mitternacht schlug löschte der Pfarrer das Licht in seinem Arbeitszimmer all seine Arbeit für den bevorstehenden Sonntag waren erledigt und er konnte sich getrost in sein Schlafzimmer zurückziehen und am nächsten Morgen musste er erst später los was ihn schnell in einen sehr ruhigen Schlaf fallen ließ. Es regnete immer heftiger und die Bäume wiegten sich im immer stärker werdenden Nachtwind. Eine dunkele Gestalt bewegte sich auf den Haupteingang der Kirche zu immer wieder schaute sie sich um ob sie auch niemand beobachtet oder gar verfolgte sie öffnete die Tür der Kirche und beugte sich in den düsteren Eingang, wo sie ein Bündel Stoff auf den Teppich legte. Sie verließ die Kirche ohne sich noch einmal umzuschauen und schloss leise die Tür bevor sie in der Dunkelheit verschwand.
Im Morgengrauen erwachte der Pfarrer ihm war als hätte er ein Geräusch gehört konnte aber nicht ausmachen wo es herkam er zog sich einen Mantel über und ging nach unten. Beim öffnen der Kirchentür schrak er zurück bevor er sich besorgt zu Boden setzte und das Bündel aufnahm.
Wieder zurück in seiner Wohnung war mittlerweile seine Haushälterin eingetroffen und wollte Frühstück machen. Der Pfarrer kam blass in die Wohnung zurück und legte das Bündel Stoff auf das Sofa. Darin verbarg sich ein Säugling mit schwarzem Haar und dunklen Augen. Die Haushälterin kümmerte sich sofort um das stark unterkühlte Baby packte es aus und wärmte es mit einer Decke auf. Das Kind schlief ruhig und weinte auch nicht nachdem es erwacht war.
Mehrer Wochen suchte der Pfarrer und auch der Bürgermeister nach der Mutter des Kindes ohne jeglichen Erfolg beide Männer beschlossen das das kleine Mädchen am besten im Pfarrhaus aufgehoben war. Der Pfarrer stellte ein Kindermädchen ein da er diese Aufgabe nicht auch noch seiner Haushälterin überlassen wollte. Die junge Erzieherin kümmerte sich jedoch nicht so im das Kind wie es sich der Pfarrer vorstellte sodass er mit 4 Jahren auf eine Erzieherin verzichtet. Das Kind war sehr still und in sich gekehrt egal wo man es absetzt da blieb es es war unkompliziert mit dem Kind umzugehen es tat was es gesagt bekam griff der Haushälterin auch verstärkt unter die Arme und hörte sich die Predigten des Pfarrers an.
Mit 12 Jahren hörte das Mädchen von heute auf morgen auf zu sprechen zog sich immer mehr zurück verließ das Haus kaum noch und fragte immer öfters wer seine Mutter den sei. Der Pfarrer versuchte ihr ganz sanft zu erklären das niemand ihre Mutter kannte und ihr Vater auch nicht bekannt war. Danach saß das Kind nur noch appartisch in seinem Zimmer und war tief in Gedanken versunken. So zogen die Jahre ins Land, und es schien so als würde sie sich mit der Zeit mit all dem abfinden stellte keine Fragen mehr nahm auch wieder am Leben teil machte einen guten Schulabschluss und sie wollte immer Menschen Helfen so machte sie eine Ausbildung zur Krankenschwester. Der Pfarrer war froh über diese Wende und nach ihrem sehr guten Abschluss war er nicht nur froh sondern richtig stolz so als wenn es seine Tochter wär. Mit 20 Jahren lernte sie einen jungen Mann kennen und zog aus dem Pfarrhaus aus in eine kleine Wohnung direkt neben dem Krankenhaus in dem sie arbeitet. Oft kamen die beiden jungen Leute den mittlerweile Pensionierten Pfarrer in seiner kleinen Wohnung besuchen. Der Pfarrer hatte die beiden in seinem letzten Gottesdienst getraut. An einem Sonntag mittag kam der junge Mann alleine er erzählte das es Probleme gab das seine Frau sich sehr zurück gezogen hatte nur noch traurig auf ihrem Sessel saß und sogar seit ein paar Tagen nicht mehr arbeiten gehen konnte. Er erzählt das sie fast jede Nacht weinend im Bett lag und wenn er sich trösten wollte dann wendete sie sich von ihm ab wurde böse und es kam immer häufiger zum Streit sogar an Trennung hatten sie schon gedacht aber beide würden dann wieder vor dem nichts stehen und so nahmen sie es in Kauf einfach so weiter zu machen. Der Pfarrer wusste nicht was er raten sollte und so ging der junge Mann wieder nach Hause. Er dachte es wäre gut vielleicht ein Kind zu bekommen um die Ehe wieder zu retten. Doch als die junge Frau nach wenigen Versuchen schwanger wurde, wurde alles noch schlimmer sie viel immer tiefer in Depressionen verließ kaum noch das Bett geschweige den das Haus. Der junge Mann war hilflos aber er konnte nicht immer um seine Frau sein und aufpassen. Sehr oft schon hatte er beobachtet das seine Frau sich an den Armen und Beinen aufschnitt. Aber immer wenn er sie zur Rede stellte zog sie sich immer mehr zurück. Der Geburtstermin rückte immer näher die Eheleute sprachen nicht mehr miteinander und der junge Mann war hilflos wie nie als dann der alte Pfarrer plötzlich verstarb verlor die junge Frau völlig den halt sie brach weinend am Grab zusammen. Nach 2 Wochen Krankenhaus zog der Ehemann aus der gemeinsamen Wohnung aus in der gleichen Nacht brachte die junge Frau ein kleines schwarzhaariges Mädchen zur Welt. Es war kurz vor Mitternacht in einer regnerischen Vollmondnacht legte sie das Baby in Tücher gewickelt in den Vorraum der Kirche und stürzte sich von der Brücke in den Tod.
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