Ich kann nicht mehr! Ehemann und 2facher Papa süchtig nach Cannabis.

  • Hallo ihr lieben,

    ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll und was ich mir überhaupt erhoffe. :frowning_face:
    Aber ich weiß nicht mehr so recht weiter.

    Mein Mann und ich kennen uns 10Jahre sind seit 6 Jahren zusammen und seit 3 verheiratet.
    Und immer wieder stoße ich mit ihm an meine Grenzen.
    Normalerweise bin ich niemand der leichtfertig aufgibt aber ich kann einfach nicht mehr!

    Mein Mann kifft schon seit er 14 ist, sagt er. In der ganzen Zeit in der wir zusammen sind hat er auch immer geraucht mal mehr (sehr sehr viel) mal weniger (trotzdem viel)
    am Anfang unserer Beziehung haben wir noch immer zusammen geraucht aber seit meine Kinder (3 und 7 Monate) auf der Welt sind rauch ich nicht mehr.
    Er bedauert es auch immer sehr das ich nicht mehr kiffe weil er ja so keinen Spass mehr mit mir haben kann und er will mich immer wieder überreden das ich es trotzdem tue.
    Aber allein schon wegen meinen Kindern will ich das nicht.
    Er raucht dafür von morgens bis Abends - er fängt sofort nachdem aufstehen an und raucht den ganzen Tag hinweg weiter ich schätz mal das er wenn er frei hat locker auf über 10 Joints kommt in Gesellschaft seiner Freunde natürlich auf noch mehr. Auch wenn wir mal mit den Kindern auf dem Spielplatz sind oder spazieren gehen oder so (wobei er da evtl 2mal im Monat mitkommt) brauch er das natürlich damit er das besser geniessen kann.
    Und er ist sooooooooo stolz darauf! Er prallt immer direkt damit wieviel er verträgt und es kotzt ihn an das er immer soviel braucht um prall zu werden. Sogar in der Arbeit ist er bekifft!
    Er hat auch schon seinen Führerschein deswegen verloren aber er ist natürlich nicht schuld daran sondern der blöde Staat.
    Dazu kommt das er mit dem Zeug auch handelt, auf meinen Druck hin hat er es sehr eingeschränkt weil er früher vor den Kindern echt extrem gedealt hat.
    Was noch dazu kommt ist das er offen vor den Kindern baut und raucht und dabei seh ich absolut ROT! Er lässt auch seinen Grinder und das Zeug desöfteren offen rumliegen mein Sohn hatte schon öfter Papers und Grinder in der Hand und wollte Papa eine Zigarette drehen :angry_face:
    Und was macht er? Er ist stolz drauf :14: wir streiten so oft wegen dem Zeug besonders da er jetzt auch anfängt nichts anderes mehr zu machen als vor dem Internet zu hocken und zu kiffen, in der Küche wo ich mit den Kindern esse und koche!
    Um die Kinder kümmert er sich kaum (hat er auch noch nie so richtig) aber es kommt momentan soweit das er nur noch genervt ist von den Kleinen und sich über das Gebrüll beschwert und mir bei nichts hilft. Grad so das er mal 10min die Kleine nimmt und sie rumträgt aber das war es dann auch schon.
    Alles reden von mir bringt nichts er nimmt mich einfach nicht ernst! Es ist ihm scheiß egal was ich sage anscheinend.
    Er sieht das Problem nicht weil kiffen ist ja nichts schlimmes und ich habe den Eindruck das er sogar unbedingt will das seine Kinder später mal auch rauchen.
    Und Abhängig ist er natürlich auch nicht er könnte jederzeit aufhören.
    Aber er will es nicht, weil es geht ihm so besser so kann er alles besser und so ist er ruhiger.
    Wenn er nichts zu rauchen hat ist er sehr aggressiv und unausgeglichen bzw hat Schlafprobleme.
    Noch dazu macht er mich ständig runter nichts kann ich ihm recht machen alles mach ich falsch.
    Laut ihm kann ich nichts und bin für alles zu blöd. Und schwach bin ich auch noch weil ich angeblich nichts alleine kann und nur am rumheulen bin.
    Ich habe ihm auch schon mehrmals gedroht in zu verlassen das letztemal als ich erfahren habe das ich wieder schwanger bin da hat er mir hoch und heilig versprochen
    eine Therapie zu beginnen. Nun 1 1/2 Jahre später raucht er immer noch und es ist wie oben beschrieben.
    Mein Problem ist das ich denke ich in eine Co Abhängigkeit geraten bin (wie soll es auch anders sein warum wäre ich sonst noch bei ihm? Achja die Kinder).
    Ich bin mit einem Akoholkranken Vater aufgewachsen der mich ständig geschlagen und psychisch fertig gemacht hat, er hat unter anderem auch dasselbe wie mein Mann zu mir gesagt.
    Meine Mutter ist aber bis heute noch bei ihm. Aber ich möchte nicht indem gleichen Muster wie meine Eltern weiter machen.
    Ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr!
    Aber nehm ich meinen Kindern den Vater weg?
    Ist es das richtige? Soll oder Muss ich ihm noch einmal eine Chance geben obwohl ich das letztemal gesagt habe wenn er sich nicht dran hält bin ich weg?!
    Meint ihr ich kann mit seinen Eltern darüber reden? Ich habe eigentlich ein sehr sehr gutes Verhältnis zu ihnen.

    Vielen Dank schon mal

  • Hey erstmal!

    Ich kann dich sehr verstehen, und geb dir recht dass es so nicht weitergehen sollte.
    Hab das früher mal erlebt bei jemandem. Wo es endet wenn man nicht konsequent ist hast du ja bei deinen Eltern erlebt.
    Meine Gedanken dazu sind

    Aber nehm ich meinen Kindern den Vater weg?


    Klingt so als hätte er dir das schon vorgeworfen, er weiss genau wie er dich da "manipuliert".
    Physisch erstmal ja, ABER
    Er kümmert sich ja eh nicht um sie, du hast schon gesagt was Sache ist und es ist definitiv NICHT gut für die Kinder da zu sein.
    Sieh es als Chance für ihn sich zu bessern. Die Kinder müssen geschützt werden!

    Ist es das richtige?


    Ja und überfällig.

    Soll oder Muss ich ihm noch einmal eine Chance geben obwohl ich das letztemal gesagt habe wenn er sich nicht dran hält bin ich weg?!

    Klar, nachdem du weg bist für ein paar Monate und er sich dann gebessert hat. Also erstmal nicht.

    Meint ihr ich kann mit seinen Eltern darüber reden? Ich habe eigentlich ein sehr sehr gutes Verhältnis zu ihnen.


    Natürlich, die Frage ist nur ob das ratsam ist. Abhängige fühlen sich schnell bevormundet und das ist hingegen wieder sehr schnell sehr kontraproduktiv.
    Ich finde erstmal, Mach das du weg kommst. Das tut nicht nur ihm irgendwann mal gut, sondern auch dir!
    Mal abgesehen davon, in dem Alter noch mit Kiffen zu prahlen... :wall:

    Viele Grüsse!

    Einmal editiert, zuletzt von Quzen (12. Mai 2014 um 13:56)

  • Es wurde schon alles gesagt, aaaaber, zu der Geschichte "mit seinen Eltern reden":

    Lass davon ja die Hände, es sei denn, du hast Lust, dass die ganze Geschichte eventuell zu einer echt unangenehmen Stufe eskaliert. Sowas kann echt haarig ausgehen.

    Ansonsten: Sieh zu, dass du Land gewinnst!

  • Dazu fällt mir ja grad spontan ein, daß ich das damals schon so gemacht habe, weil es soll ja Eltern geben, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, was Herr Sohn so macht, ist und tut. :53:
    Also mir wars damals wichtig und es war sagen wir mal rein informativ, warum und wieso ich es für besser halte, daß wir uns trennen und auch um ihnen eine Ansatzmöglichkeit zu geben, was sie für ihn eventuell tun könnten, weil ich ja gucken mußte, daß ich für MICH was tue (er hatte sich damals eben genausowenig einsichtig gezeigt und "helfen" mußte ich mir erstmal selbst)
    Die Beschreibung von dir kommt dem ziemlich nahe, hat mich schon damals irre gemacht, Drogen UND Kind, und wenn dann da einer das komplette Verantwortungsbewußtsein auch noch an den Nagel hängt, bzw. NOCH einen oben drauf setzt mit seinem Konsum, nicht aufpaßt wo er sein Zeug rumliegen läßt und. ich ein miserabelst Gefühl habe, daß er verdröhnt den Kinderwagen irgendwo vergißt, oder die Bullen vor der Tür stehen, die Wohnung dauernd voll von Leuten, ans Substiprogramm sich nicht hält und...und...und...bah!
    sowas geht halt gar nicht - mit Kind.
    und beziehungstechnisch empfand ichs auch sehr belastend...immer Streitigkeiten wegen allem..zum Schluß wars der reine Mißmut ihm gegenüber, nur noch Groll und Wut....
    auch keine gute Atmosphäre fürs Kind.

    selbst war ich ja auch süchtig ....( in dem Punkt zeigst du ja wesentlich mehr Verantwortung wie ich damals:-))hat mich aber auch nicht davon abgehalten die Eltern in Kenntnis zu setzen :smiling_face:
    und daß sie in Italien lebten, also wie die damit umgegangen sind, weiß ich bis heute nicht, war aber auch wurscht damals, weil ich hab sie nicht um Hilfe oder Rat gebeten...ich wollte nur einen Schlußstrich ziehen, weil ich überzeugt war, daß ichs alleine besser, zugegeben nicht schneller aber besser, also besser für mich und Kind, schaffe.

    Hab ich auch:-)
    weiß aber daß es schwieriig ist, aber immerhin bist DU sauber:-), das ist viel wert....du kannst mit klarem Kopf entscheiden, ohne Angst vor der Sucht...tut zwar die anderen emotionalen Dinge nicht in Luft auflösen, aber nicht-süchtig funktioniert es zumindest etwas einfacher, sog. Grenzen zu setzen.
    Gruß
    doggy

  • Danke für eure Antworten :smiling_face:

    @ Doggy ja genau darum geht es mir, seinen Eltern das warum zu erklären. Weil ich kenne meinen Mann und der wird ihnen niemals die Wahrheit sagen sondern mir dann wahrscheinlich
    die Schuld zuschieben so wie er es immer macht und das will ich nicht. Denn ich habe zu seinen Eltern ein extrem gutes Verhältnis, sie sind sozusagen meine Ersatzeltern geworden weil ich ja
    mit meinen nicht rechnen kann. Und ich möchte das dieses Verhältnis wenigstens einigermaßén so bleibt.
    Seine Mutter weiß ja das er konsumiert sie weiß nur nicht wieviel, sie unterstützt auch auf jedenfall meine Entscheidung das hat sie mir schon öfter gesagt das sie es verstehen würde und hinter mir steht wenn es soweit kommt. Es geht mir um seinen Vater, mein Mann hat gesagt wenn ich ihm jemals irgendetwas sage dann macht er mir das Leben zur Hölle. :14:
    Weil sein Vater ihn viel mit Geld unterstützt. Und ohne seinen Vater würde er schon längst im Knast hocken allerdings hat er seinen Dad angelogen wofür er das Geld braucht.
    Sein Vater zahlt seine Schulden und er gibt munter sein ganzes Gehalt mit vollen Händen für seine Hobbys aus. (E Bike für 2200 weitere anschaffungen dafür mind 600€, Snowboard + Zubehör fast 1000€, dann für sein Gras usw) für die Kinder und mich hat er meistens kein Geld übrig. Er hat bis jetzt glaub ich nur einmal eine Jacke für seinen Sohn gekauft den Rest muss ich mit meinen läppischen 360€ im Monat stemmen von den ich auch noch komplett Lebensmittel, Windel etc bezahlen muss, oder unsere Kinder werden von unseren Verwandten eingekleidet weil die nicht mit ansehen können das unser Sohn im Sommer noch mit Winterstiefeln rumlaufen muss.
    Aber das will ich ihm auch nicht erzählen sondern ich möchte nur für
    mich ihm gegenüber klarstellen das ich seinen Sohn verlassen will weil
    der Drogenabhängig ist und ich das für meine Kinder und mich nicht mehr
    akzeptieren kann.


    Gestern hatten wir wieder einen Streit deswegen, es fing an weil ich Nachmittags gesaugt habe und er in der Zeit mal seine Tochter nehmen sollte die gestern schlecht drauf war.
    Da hat er mich zusammen geschissen warum ich das nicht vormittags mache ich hätt da schließlich Zeit aber es ist eigentlich meine Sache wann ich was mache und ich war Vormittags einkaufen und mit unserer dauer schreienden Tochter auch ewig spazieren damit sie mal schläft.
    Er hat sie dann nur in den Stuhl gehockt und sich erstmal einen gebaut bin dann hin und hab gemeint das er sich nur so aufregt weil er jetzt mal 10 min seine Tochter nehmen muss und er deswegen nicht kiffen kann.
    Da ist er voll ausgetickt und hat rumgeschrien das ich immer mit dem Scheiß anfange und es ihn ankotzt wenn mir was nicht passt soll ich gehen das Gras war schließlich vor mir da.
    Ich hab dann gemeint ob er nicht checkt das er schon längst Abhängig ist davon, daraufhin hat er gesagt und wenn es so wäre könnte es mir scheiß egal sein weil es ist sein Leben und ich soll mich da nicht einmischen, aber du machst damit die Familie kaputt und gefährdest deine Kinder! Wo gefährde ich meine Kinder? Weil der Kleine es jetzt höchstens zweimal in der Hand hatte und ich weiß schon was ich tue ich werd schon aufhören vor ihm zu rauchen wenn ich denke das es soweit ist das er es checkt (Hallo der ist 3 der merkt das auch jetzt schon).
    Ich kann jederzeit aufhören zu rauchen aber ich will nicht und ich bin diejenige die Familie kaputt macht weil ich immer damit anfange und ich wäre viel zu Prüde. :wall: Und bla bla bla.

    @ nochmal Doggy wie war das für dein Kind wo du dich getrennt hast? Hattet ihr dann noch Kontakt wegen dem Kind? Wie hast du ihm das erklärt?

  • Aber nehm ich meinen Kindern den Vater weg?

    Hallo Piko, 
    Ja, aber einen der als Vater keine Vorbildsfunktion für sie hat.

    Sie sehen und denken das das, alles Richtig ist was er tut, genau so, wie du von deinen Eltern dachtest das es richtig ist was Sie tun.

    Deine Kinder lernen von Ihm, das sie keinen Wert haben, so wie sie sind.

    Er vermittelt ihnen SEINE Welt,in der sich alles um Ihn und seiner Sucht dreht Er wertet sich auf und euch ab.

    alles liebe dir.

    Einmal editiert, zuletzt von derfremdeinmir (13. Mai 2014 um 11:01)

  • Mein Sohn war damals knapp ein Jahr, also so alt wie dein Zweites Kind und, ich sag mal "Glück" war, daß die Trennung komplett war, heißt sein Vater, ursprünglich Italiener, zwar in Deutschland aufgewachsen, ist "nach Hause" gefahren...
    auch war ich nicht verheiratet mit ihm.

    eine Trennung kann ja, wenn beide vernünftig das handhaben, gut funktionieren für die Kinder, von "weg nehmen" ist ja da nicht die Rede...kann man ja alles regeln, Besuchsrecht, Sorgerecht, und einen gewissen Ausgleich schaffen, etc.
    und dann ,denke ich, wachsen die Kinder eben mit dieser Art der Elternschaft auf.

    schlimm wirds halt nur, wenn dauernd das Ganze über die Kinde ausgetragen wird, also wenn an denen gezerrt und manipuliert wird.

    meiner ist halt mit keinem Vater aufgewachsen, weil es gab da nichts zu regeln, sein Vater hat sich, auch wenn ich nicht verheiratet war, nach sieben Jahren Beziehung eben komplett
    verabschiedet...er ward nicht mehr gesehen oder gehört:-)

    für mich, sag ich mal, damals und auch heute, wars so das Beste, letztendlich, so denk ich halt, für meinen Sohn auch.
    wie derfremdeinmir schon sagte, also so interpretier ichs mal, so hab ichs auch damals gesehen: lieber KEIN Vorbild als ein total schlechtes und verkehrtes Vorbild.

    dein Mann hat alle Zeit der Welt...nunja, nicht alle, aber bei so jungen Kindern hat er noch gut Zeit, ihnen ein gutes Vorbild sein zu können, wenn er sich einkriegt...würd ICH jetzt meinen.
    daß er das alles ja momentan ganz anders sieht und begründet, ist mir schon klar:-)

    ich, von hier aus, kann das auch nicht einschätzen...also wie jetzt beispielsweise auch Drohungen oder Aggressivität.
    an ihm "herumzudoktorn" jedenfalls, so seh ichs, bringt nix, also ihm immerwieder sein Fehlverhalten den Tag über aufs Butterbrot zu schmieren.

    ich bin auch kein so arger Fan von Affekthandlungen meinerseits...und sowas ist ja nun eine Leichtigkeit, das beim anderen in solchen Situationen auch dazu kommen zu lassen - DAS bring t auch nix!
    so würd ich erstmal schauen, daß zumindest etwas Ruhe einkehrt, damit ich in Ruhe drüber denken kann, wie ich was mache.

    also so "die Grenze" - ich will keine Drogen mehr hier im näheren Kontakt mit den Kindern beispielsweise, die irgendwie wie ne Schallplatte ablaufen lassen bei mir im Kopf und versuchen danach zu leben...
    heißt halt im Umkehrprinzip, daß ich den Mann komplett ausklammern kann, weil er sich ja nun nicht danach richtet...tjanun.

    mein Partner hatte beispielsweise, als es dem Ende zuging, als ich einkaufen war mit dem Kind, die Wohnung kurz mal bißchen "zerlegt" und aufgemischt, den genauen Grund kann ich heut nicht mehr sagen - allerdings gibts ja dafür gar keinen:-)
    da bin ich dann sofort erstmal mit Kind zu meinen Eltern, am nächsten Tag gabs ne Einstweilige Verfügung....was natürlich längst nicht wünschenswert ist, ich hielts damals jedenfalls für notwendig, und damit ist er dann auch aus Deutschland weg, hat von Italien aus, nochmal gedroht, "den Sohn zu holen" was wiederum von mir über die Behörde, genannt Polizei, quittiert wurde....

    heute würd ich sagen, ich habs ihm damals ordentlich vermasselt, seinen Sohn überhaupt mal im Urlaub oder sowas mal besuchen zu können, allerdings hab ich ihm ja nun nicht den kompletten Weg zu seinem Sohn verbaut, es gibt ja erstmal noch Postkarten, Glückwunschkarten, Pakete und Telefone, wenn man daran interessiert ist den Kontakt halten und haben will....nun, so wars halt und ich vermute, daß er noch heute davon überzeugt ist, daß ich ja daran Schuld habe, daß er den Kontakt nie hatte...
    ...der Hellste war er nie:-)

    aber wie sich das nun letztendlich bei dir gestaltet oder wie du es gestalten kannst...
    sagen kann ich dir das auch nicht
    allerdings schon, daß in der Ruhe die Kraft liegt :top:

    Gruß
    doggy
    mein Sohn ist heute fast 20, er kennt seinen Vater optisch von Fotos, ich war drauf bedacht, nie schlecht über seinen Vater zu reden, mit 13 etwa, das gab die Situation damals her, hab ich mal lange mit ihm über "die Geschichte mit mir und seinem Vater" geredet, er weiß, daß ich damals Drogenabhängig war, er war auch mit mir auf Therapie:-).
    daß ich keinen Alkohol mehr trinke, weil ich ebenso alkoholabhängig bin, weiß er auch.
    seit vier Jahren so in etwa ist er zum Nichtraucher geworden:-) trinkt keinen Alkohol und ist ein medikamentenhasser:-) hat aber mit seiner ADHS Geschichte eher zu tun...
    welche Auswirkungen sein ohne-Vater-Spiegelbild-aufwachsen hat, kann ich vielleicht mal sagen, wenn er 40 ist...bis jetzt, so denk ich, hat ihm das nicht gravierend geschadet...
    merkwürdig fand ich immer, daß er nie danach gefragt hat....auch nicht solche Dinge, warum andere einen haben und er nicht...
    er hat aber auch nie nen Stiefvater oder vergleichbares erlebt, UND er hat sich nen guten Bezug zum Vater seines besten Freundes über die Jahre "geholt"...

    ja so war das:-) sry fürs viele Schreiben mal wieder :o gibt mir ja auch was und ich hoff, daß du ne gute Lösung finden kannst für deine Situation.

  • @ doggy Danke für deine auführliche Antwort :winking_face:
    @ derfremdeinmir Danke für den Denkanstoss :smiling_face:

    Ich habe mich jetzt für mich entschieden ihn definitiv zu verlassen. Ich möchte das meinen Kindern nicht mehr antun mit seiner Sucht.
    Auf Dauer wird das sicher die beste und einzige Lösung sein.
    Morgen habe ich einen Termin beim Jugendamt, mal sehen was dabei rauskommt.
    Mit seiner Mutter und Schwester hab ich auch geredet und sie sind voll auf meiner Seite, wollen mich voll unterstützen und sagen beide
    das es genau das richtige ist. Seinem Vater sagen wir erstmal noch nichts von den Gründen haben wir gemeinsam beschlossen.

  • Weil seine Mama meint das jetzt noch nicht der richtige Zeitpunkt ist, erst wenn es richtig konkret wird.
    Sie will ihn damit noch nicht belasten weil er eh schon so "eingespannt" ist mit Arbeit und der Pflege seiner Mutter.
    Seine Mum meint das es ihn einfach sehr fertig machen würde und wir uns langsam darauf hin arbeiten sollten.

  • So ich hab mit ihm geredet.
    Aber ob er ganz kapiert hat worum es geht, bezweifle ich. :frowning_face:
    Am Ende seiner Phrasen war er dann soweit das er sich von mir trennen will weil ich ihm in den Rücken gefallen bin, weil ich zum JA gegangen bin.

    Aber mal von Anfang ich hab ihm gesagt ob er sich noch an unser Gespräch vor 1 1/2 Jahren erinnern kann, da es ja da schon mal drum ging das ich ihn verlasse und er mir damals versprochen hat eine Therapie zu machen und da bis heute nichts passiert ist, ich mich trennen will, weil ich seine Abhängigkeit und Konsum nicht mehr ertrage und das er mittlerweile jedes Verantwortungsgefühl gegenüber den Kindern verlassen hat.
    Zwecks rauchen vor ihnen usw.
    Und ihm ja auch alles egal ist was ich sage und was ich will bzw nicht will.
    Naja seine größte Sorge war ja das jetzt dann bald die Polizei vor der Tür steht und ich ihm somit alles kaputt mache. Oder das sie ihn jetzt beschatten s-:)
    Und warum ich erst handle und dann mit ihm rede. Da hab ich gefragt wie oft wir noch reden sollen das dieses Thema jetzt schon seit 5 Jahren besteht.
    Und da meinte er das ich ja nie so mit ihm geredet habe, das mich das so stört das ich ihn verlassen würde (siehe Einleitung :winking_face: ) sondern nur immer dieses rumgemeckere zwischen Tür und Angel.
    Aber erst diese Woche habe ich ihm ins Gesicht gesagt das er damit seine Familie kaputt macht. Aber das war für ihn nur so dahin gelabert meint er, kein richtiges reden. :frowning_face:
    Und er sieht ja ein das er zuviel raucht und er kann das ja reduzieren das er nur am Wochenende und zu Feierabend raucht und dann nicht hier, so das wir das gar nicht mitkriegen. s-:)
    Er hätte auch kein Problem mit aufhören das kann er mir ja beweisen ABER er will nicht ganz aufhören weil er braucht das und warum ich ihm was wegnehmen will was ihm gut tut.
    Und ihn kotzt das an das ich ihn dartstelle als ob er der größte Drogenabhängige wäre, als ob er sich jeden Tag ne Nadel reinballern würde, die Leute haben Probleme aber nicht er, er raucht nur und könnte jederzeit damit aufhören weil er nicht abhängig ist.
    Und ich brauch nicht meinen das wenn ich ihn verlasse er mir dann mein Leben finanziert :13: weil er mich gefragt hat wie es dann weitergehen soll und da meint ich halt ich krieg ja Finanzielle Unterstützung und er muss ja auch Unterhalt bezahlen und ich falle ihm voll in den Rücken jetzt weil ich sofort zum JA renne ohne vorher mit ihm geredet zu haben, das er nicht mal die Chance hatte was zu ändern :confused_face:
    Dann kam er wieder vom 100sten ins 1000000ste und hat dann mit seiner Arbeit angefangen das ja da soviel stress ist und er nur noch am Arbeiten und wenn er dann am Sonntag mal frei hat muss er sich um die Familie kümmern und was wir denn alle von ihm wollen. Und wenn er nicht soviel arbeiten würde könnten wir uns ja gar nichts leisten (nicht wir sonder ER) dann würde da draußen nicht das Fahrrad stehen (er hat sich ein EBike für 2200€ gekauft ich fahr mit ner alten Kraxe die fast auseinander bricht).
    Ja und was ich da überhaupt seine Mutter mit involviere das ist seine Mutter und nicht meine und ich misch mich da in die Familie ein und da hab ich nichts zu suchen :13: er hat sich jetzt soviel die letzten Jahre aufgebaut und ich zerstör wieder alles. Und das geht seien Mutter gar nichts an was er macht. Seine Mum weiß allerdings das er raucht und weiß auch wieviel aber das will er nicht wahr haben.

    Naja wie es geendet hat siehe oben ist dann nach seinem Wutanfall in dem er mich nicht mal mehr zu wort kommen lassen hat abgedampft.
    Jetzt ist er beim Kumpel aber ich denk morgen oder Sonntag geht die Diskussion weiter. :frowning_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Piko (16. Mai 2014 um 20:37)

  • Hey,

    dann hast du ja Zeit zum Handeln!
    Kann das was seine Mutter angeht sehr verstehen, aber den Rest absolut nicht, und es wird sich wohl auch nichts ändern bis er sieht dass du weg bist.
    Wär glaub ich nicht schlecht wenn du jetzt gleich schon gehst mit dem nötigsten glaub ich, einfach damit er sieht dass du es ernst meinst.
    Aufjedenfall grossen Respekt von mir, auch wenn es jetzt anstrengend sein mag, es ist unausweichlich und an der Zeit dass sich endlich was ändert :winking_face:

    Alles gute!

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