Ich ritze mich- brauche ich dann psychologische Hilfe?

  • Hallo,

    Ich habe mich heute hier angemeldet und will mal meine Geschichte erzählen.

    Ich habe vor 6 Monaten ungefähr angefangen mich zu ritzen. Ich habe mir eine Rasierklinge genommen und mich einfach geschnitten. Ich weiß nicht wie es passiert ist, doch ich habe es immer öfter gemacht. Denn es hat mir sehr geholfen, denn anderen Schmerz zu vergessen. Denn ich bin in der Schule nicht sehr beliebt und meine Eltern scheiden sich gerade. Ich habe beim ritzen immer aufgepasst es nicht an den Armen zu machen. Denn da sieht man es zu leicht. Also habe ich es an meinen Beinen und Füßen getan. Nach 2 Monaten habe ich eine Pause gemacht. Ich dachte ich brauche das nicht mehr. Doch dann habe ich germekt, das ich das Bedürfnis habe mich zu schneiden. Also habe ich nach 2 Monaten angefangen und da ging meine Laune wieder bergauf. Doch ich habe mich weiter zu gerichtet. Ich wollt meiner Mutter davon erzählen doch ich habe mich nie getraut und mich weiter geritzt. Dann habe ich mich vor einer Woche an der Hand geschnitten. Dann ist es meiner Mutter natürlich aufgefallen und da habe ich ihr davon erzählt. Sie war nicht so schockiert, wie ich gedacht habe. Sie hat fast garnicht reagiert. Jetzt weiß ich nicht ob es positiv oder negativ ist. Sie sagt es ist jetzt meine Entscheidung ob ich zum Psychologen will oder nicht. Ich weiß aber nicht ob ich es alleine schaffe.

    Kann mir bitte jemand helfen. Ich weiß nicht was ich machen soll.

  • Hallo du,

    Ich selber ritze schon seit 9 jahren und ich kann dir sagen um so besser du dir frühzeitig hilfe hollst um so mehr kannst du wieder davon weg kommen klar man kann es auch ohne hilfe machen aber du wirst net so viel lernen wie skills zum beispiel ich selber war stationär in einer borderlinehaus das heißt net das du borderline hast aber da hab ich jedenfalls skills kennen gelernt und die haben mir schon sehr geholfen wenn ich überlege früher hab ich täglich sehr oft und jetzt kommt es hin wenn ich jede 3 wochen 2 mal mache also ein rießen erfolg klar gibt phasen wo ich mal wieder täglich mache aber net so viele wie früher ...
    Ich denke für dich wäre es schon gut wenn du dir frühzeitig hilfe hollst die aber sie mit selbstverletzung auch auskennt und dir tipps geben kann manchmal wenns garnicht geht kann man auch stationär und da es lernen klinik ist halb so schlimm und du kommst ja dann in eine jugendpsychiatrie und die ist dann nochmal was anderes als erwachsene psychiatrie ...

    Ich wünsche dir jedenfalls das du es packst davon weg zu kommen es ist kein leichter weg das kann ich dir sagen aus erfahrung es wird immer wieder mal rückschläge kommen aber die muss man hinnehmen und dann nach vorne schauen und wieder kämpfen dagegen an...

    ich wünsche dir kraft viel kraft auf deinen weg

    liebe grüße

    kalma

  • Hey!

    Erstmal toll, dass du es deiner Mutter erzählt hast.
    Gab es denn einen Auslöser dafür, dass du auf die Idee gekommen bist dich selbst zu verletzen?
    Die meisten machen das ja nicht einfach so.

    Was meinst du denn selber? Würdest du zu einem Therapeuten gehen?
    Hast du nochmal mit deiner Mutter darüber gesprochen?
    Vielleicht könnt ihr gemeinsam einen Termin machen und deine Mutter begleitet dich zu den Terminen?
    Ist sonst noch Jemand da, der dir beiseite stehen kann? Geschwister? Freunde?

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