Im Stich gelassen

  • Hallo,

    ich weiß nicht ob es wirklich hierher gehört aber okay, ich schreib einfach mal.

    Ich war ja nun so einige Zeit in einer Klinik. Anfangs ging es einfach nur um meinen Arm, doch irgendwann landete ich auf der Psychosomatik. Ich habe mich dazu bereit erklärt die Sache jetzt durchzuziehen in der Hoffnung, das es mir besser gehen würde. Am Anfang war ich auch wirklich gut drauf, doch dann rutschte ich wieder ab und war dort, wo ich schon so lange war, in einer tiefen Depression mit suizidalen Gedanken. Irgendwie wurde der Druck zu groß, so dass ich mit SVV begann. Vor 2 Tagen dann schickte man mich nach Hause mit der Begründung, das ich momentan nicht therapiefähig sei.
    Sie schickten mich nach Hause, in der schlimmsten Phase. Nun bin ich hier und dreh bald durch. Ich lauf schon wieder nur durch die Bude, voll unruhig, meine Gedanken können sich schon gar nicht mehr verschlimmern denn wie schlimm kann es noch werden?

    Die Ärzte haben mich im Stich gelassen, in der schlimmsten Depressionsphase. Ich bin sauer, bin wütend auf diese Leute. Es war Abschiebung, nicht mehr.
    Antidepressiva bekam ich nicht mit der Begründung, das sie aktiv machen würden und sie davon ausgingen, das ich den sm dann durchziehen würde.
    Klasse Therapie..., wirklich...

  • Ich habe hier keinen Hausarzt. Ich bin im Mai diesen Jahres erst hierher gezogen und war seit Juni in der Klinik. Sind ja "nur" 6 Tage, dann soll ich ja wieder rein. Und was mach ich bis dahin?

  • Warum meinten sie denn, daß du untherapiebar wärst?
    Die Frage finde ich gerade am wichtigsten. Weil vielleicht haben sie dich ja auch heim geschickt, damit du genau daran arbeitest?
    Wenn sie dich wirklich für komplett untherapierbar halten würden, hätten sie dich doch nicht wieder reinbeordert, oder gleich komplett in die Psychiatrie gesteckt... *glaub*

  • Die Psychatrie stand 2 mal zur Debatte, das letzte mal genau vor meiner Entlassung. Beim 1. mal haben die mich ruhig gestellt.
    Na ja, sie meinten ich sei so stark Depressiv, das ein weiterkommen nicht möglich sei. Sie redeten davon, das ich zuviel inneren Druck hätte den ich "draußen" abbauen solle. Klasse Tip und vor allem, weil der Druck hier draußen noch größer ist

  • Hmh... beantwortet nicht wirklich meine Frage :confused_face: *grübel*

    Naja, wenn sie meinen, du wärst zu Depressiv, heißt das vielleicht, daß sie bei dir den Willen vermissen, aktiv mit zu machen und dir helfen zu lassen? *vorstell*
    Vielleicht hoffen sie, daß du den wiederfindest, wenn du merkst, daß du zuhause nicht klar kommst alleine. Vielleicht hoffen sie, daß du das als Anstoß nimmst, um wieder stärker mit zu machen.

    Wobei ich mich frage, ob die da wohl so weit denken, oder ob das überhaupt vertretbar ist, das Risiko, bei denen... weiß man nicht.
    Aber sie nehmen dich wieder auf. Und irgendwas soll sich bis dahin ändern. Es hat also wenig Sinn, sich jetzt komplett hängen zu lassen und alles zu ignorieren, was du tun müsstest und tun könntest.

  • Sie haben mich hängen lassen, eindeutig. Irgendwie hat es auch mit der Krankenkasse zu tun. Die würden wohl nicht mehr zahlen.

    Und was das aktiv mitarbeiten betrifft, man sagte mir dort, das sie positiv überrascht gewesen wären und das man gern mit mir gearbeitet hätte. Alles für den A*** wenn es nur um ihre Kohle geht

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