Meine Spielsucht

  • Hallo zusammen,
    bin neu hier und habe, wie in der Überschrift zu erkennen, ein Problem mit dem Spielen/Zocken.
    Erstmal zu mir, ich bin 23, komme aus der Mittelschicht in der Geld jetzt nicht das große Thema war. Es war eigentlich immer genug Geld da.
    Ich habe mein Realschulabschluss gemacht und anschließend eine gute Ausbildung gemacht, die mir auch viel Spaß gemacht hat. Im Anschluss dazu habe ich mich ständig weiterentwickelt (nach einen Jahr Personalverantwortung) und in der Zeit auch sehr sehr viel gearbeitet (80+), aber es hat Spaß gemacht! Vor nun gut einem Jahr habe ich den Arbeitgeber gewechelt. Ich hatte die Hoffnung, dass die Arbeitszeit geringer wird, was auch geklappt hat. Aber nun macht die Arbeit mir keinen wirklichen Spaß mehr.
    Zum Spielen, das ganze hat ganz harmlos in unserer Stammkneipe angefangen. Da Stand wie fast überall ein Geldspielautomat... Und da habe ich und Kumpels halt immer mal das Kleingeld reingesteckt und meistens verloren. Aber an einem Abend, hab ich den einen richtig schönen Gewinn bekommen (ca 500) also hat sich schon gelohnt. Aber da habe ich mich halt gefreut wie ein kleines Kind, wir haben aber weiterhin immer nur das Kleingeld reingewurfen und es Blinken lassen.
    Es hat mit Stress mit meiner damaligen Freundin begonnen, wir hatten uns nach einem Umzug ständig in den Harren, weil ich wegen der Arbeit oft nicht zu Hause war. Und ja da war ich dann einen Abend auf dem Rückweg von der Arbeit in einer Spielothek... Der absolut größte Fehler meines bisherigen Lebens. Ich habe ganz harmlos angefangen, an einem Automaten mit einem 10er Einsatz. Es ist auch ganz gut gelaufen, habe auf niedrigen Einsätzen mein Geld "vermehrt". Das ist nun fast 4 Jahre her und war der Anfang vom Ende.
    Dann sind die Einsätze ständig gewachsen, die Gewinne wurden größer und größer... Aber die Verluste eben auch...
    Nach gut einem Jahr habe ich mit meiner damaligen Freundin Schluss gemacht und das zocken wurde deutlich weniger (einmal die Woche mit relativ geringen Einsätzen). Ich hatte keinen Stress mehr in der Beziehung und war einfach ein wenig erleichtert das ich meine eigene Wohnung hatte und meine Freiheiten. Diese Zeit war spielmäßig ganz ok, hatte meinem Spaß am Leben und mit den Frauen.
    Das hat sich aber vor gut einem Jahr geändert (nach dem Wechsel in die neue Firma), mit den Frauen läuft es seitdem auch nicht mehr so gut. Das spielen wurde von Woche zu Woche mehr und deutlich extremer. Aus den Spielotheken wurden Spielbanken und das war der zweite große Fehler. Durch kleinere Gewinne wurde ich beflügelt immer mehr zu zocken, es ist jetzt so schlimm, dass ich alle Reserven aufgebraucht habe und sämtliche Kreditrahmen habe ich ausgeschöpft...
    Ich weiß jetzt nicht mehr weiter, ich habe grade echt keine Idee wie es weiter gehen soll...
    Hab schon ewig kein "Erfolg" gehabt, um was es auch geht...


    Könnt ihr mir Tipps oder Hinweise geben, wie ich mein Leben wieder in die richtige Richtung bekomme?

  • Hi, ich schreibe dir da morgen was dazu; bin sicher, du findest auch einiges an Anregung in den anderen Themen hier bei "stoffungebundene Süchte"! :top:

    LG.Ganesha

  • Hi,

    Zitat

    Hab schon ewig kein "Erfolg" gehabt, um was es auch geht...


    Über den Punkt biste schon weg; Gewinn ist schon lange nimmer die Motivation!
    Es geht schlicht und einfach darum, die Sucht zu befriedigen!
    Kannst du aufhören, wenn du nen großen Gewinn gemacht hast? Nee!
    (Und wenn, dann ist die Kohle am nächsten Tag weg, oder?!!)

    In Spielbanken kannst du dich sperren lassen.Das kann ein ganz guter Anfang sein,
    sozusagen eine Demonstration deines Willens!
    Mit den kleinen Spielhallen (die ja ÜBERALL sind) - da brauchste dann schon einiges an Widerstandskraft!

    Such dir ganz schnell eine Selbsthilfegruppe in deiner Nähe, rede mit deinem Arzt wegen Therapie.
    Ich habe lange sehr viele, sehr verschiedene Drogen konsumiert; harte Drogen und am Schluß alles zusammen...
    Sprich: ich hatte ne Menge Erfahrungen, was Sucht & Entzug angeht!
    aber etwas dermaßen perfides wie die Spielsucht kannte ich bis dato nicht!
    Es fühlt sich ja nicht an, als wenn man sich ne Nase zieht oder so...

    Du hast pro Drehung zig Mal das AUf und Ab Sensationsgefühl, welches im Belohnungszentrum SOFORT den Kick auslöst.
    Von diesem Level wieder runterzukommen ist harte Arbeit!

    Ich habs jetzt, nach ein paar Jahren und einigem Hin und Her ganz gut im Griff!
    MEHR geht da momentan nicht & so richtig trauen tue ich der Sache (also MIR) da auch nicht!
    Bin sehr vorsichtig geworden!

    Ich denke mal, du hast in den anderen Themen dazu einiges erfahren können?!

    LG.Ganesha

    Einmal editiert, zuletzt von ganesha (18. März 2013 um 09:27)

  • Hallo Eisbär,

    Spielsucht ist ein ganz bloedes Ding. Gerade dann wenn man an den Automaten steht. Da gibt es ja doch immer wieder Kleingewinne, vielleicht auch mal die eine oder andere "Serie". Jedesmal der Kick der uns denken laesst...jetzt geht es los, jetzt werden Gewinne gemacht. Unsere normale Reaktion ist dann nichts anderes als weiter "Geld zu investieren" damit der Jackpot bei uns landet. Meist wird erst dann Ende sein wenn Du kein Geld mehr in der Tasche hast, alles verzockt. Daran wird wohl auch Deine Beziehung gescheitert sein, denn sie wird sich sicher Gedanken gemacht haben wie lange sie das mitmacht. Das wird voraussichtlich zu den Spannungen in der Beziehung gefuehrt haben die Du letztendlich beendet hast. Ich denke mal das ihr Selbstschutz fuer Dich unwichtiger war wie das Spielen. Das es im Berufsleben auch eingreifende Veraenderungen gab das ist Dir auch bewusst. Ich frage mich da allen ernstes ob da nicht evtl. sogar eine Suchtverlagrung von Arbeitssucht (workoholic) zur Spielsucht stattfindet.

    Im Anschluss dazu habe ich mich ständig weiterentwickelt (nach einen Jahr Personalverantwortung) und in der Zeit auch sehr sehr viel gearbeitet (80+), aber es hat Spaß gemacht! Vor nun gut einem Jahr habe ich den Arbeitgeber gewechelt. Ich hatte die Hoffnung, dass die Arbeitszeit geringer wird, was auch geklappt hat. Aber nun macht die Arbeit mir keinen wirklichen Spaß mehr.

    Vorher hast Du mehr wie 80 Stunden gearbeitet, jetzt hast Du weniger Stunden zu arbeiten, fuehlst Dich in der jetzigen Situation nicht wirklich gut. Liegt das nur an den Aufgabenbereichen oder liegt es doch an der Arbeitsauslastung ? Du hast zumindest weniger Arbeitszeit zu leisten, verdienst dadurch sicher auch weniger Geld, machst Dir Gedanken diesen Fehlbetrag auszugleichen oder brauchst einfach nur eine (noch nicht gefundene sinnvolle) Beschaeftigung um die geringere Arbeitszeit zu kompensieren. Da bietet sich natuerlich die Spielhalle/das Casino an weil man da ja mal auf die Schnelle etwas gewinnen kann. Ich betone "kann" denn muessen tust Du es nicht. Verlierst Du, dann ziehst Du Dich nach und nach in Depressionen rein, um die Depressionen zu beseitigen spielst Du um zu gewinnen. Ein Teufelskreis, der keinen oder nur wenige Gedanken ueber ein normales Leben zulaesst.

    Lass Dich ueberall da wo Du spielst sperren. Such Dir eine Suchtberatung die sich mit diesem Thema Spielsucht auskennt...erweitert wuerde ich auch die Arbeitssucht angeben.

    LG Siegfried

  • Hi
    danke für die Antworten.

    In Spielbanken kannst du dich sperren lassen.Das kann ein ganz guter Anfang sein,
    sozusagen eine Demonstration deines Willens!
    Mit den kleinen Spielhallen (die ja ÜBERALL sind) - da brauchste dann schon einiges an Widerstandskraft!

    Ja in "meiner" Spielbank habe ich mich heute schon sperren lassen.
    Aber das geht ja leider nicht bei den kleinen Spilo's...
    Habt ihr da Tipps, wie man sich dagegen schützen kann?


    Such dir ganz schnell eine Selbsthilfegruppe in deiner Nähe, rede mit deinem Arzt wegen Therapie.

    Da habe ich ehrlich gesagt Angst vor... Das die Fassade weg ist und ich alles offen legen muss.
    Hab bisher alles immer selbst geschafft, mag es nicht nach Hilfe zu fragen.

    Du hast pro Drehung zig Mal das AUf und Ab Sensationsgefühl, welches im Belohnungszentrum SOFORT den Kick auslöst.
    Von diesem Level wieder runterzukommen ist harte Arbeit!

    Ja das es harte Arbeit sein wird habe ich mir schon gedacht, einfach wird es bestimmt nicht...

    Ich denke mal, du hast in den anderen Themen dazu einiges erfahren können?!

    Ja habe mir einiges durchgelesen, und mich in vielem auch wieder gefunden...
    Aber wie schon gesagt, ich hab Angst es öffentlich zu machen.

    Ich frage mich da allen ernstes ob da nicht evtl. sogar eine Suchtverlagrung von Arbeitssucht (workoholic) zur Spielsucht stattfindet.

    Interessanter Ansatz, aber das kann schon durchaus sein. Hab schon jetzt deutlich mehr Zeit dafür.

    Du hast zumindest weniger Arbeitszeit zu leisten, verdienst dadurch sicher auch weniger Geld,

    Nein das Geld spielt dabei keine Rolle, verdiene bis auf ein paar Euro das gleiche, bzw mit mit ein paar Überstunden auch mehr...
    Aber der Spaß an der Arbeit ist eben nicht zu unterschätzen...

  • Aber das geht ja leider nicht bei den kleinen Spilo's...


    Ach doch. Das geht, lass Dir in den kleinen Spielos Hausverbot erteilen, so das Du da nicht mehr reinkommst. Geht nicht, ist nicht mehr wie eine Ausrede.

    Da habe ich ehrlich gesagt Angst vor... Das die Fassade weg ist und ich alles offen legen muss.
    Hab bisher alles immer selbst geschafft, mag es nicht nach Hilfe zu fragen.

    Warum Angst vor einer SHG. Da ind nur Menschen zugegen die das gleiche oder ein vergleichbares Problem haben wie Du. Da brauchst Du keine Fassade abzulegen weil Du denen gegenueber vorher keine Fassade aufgebaut hast. Falsche Angst und nur Du wirst derjenige sein der mit Deiner Sucht leben muss. Ganz egal wie aktiv Du die Sucht lebst.

    LG Siegfried

  • Zitat von "Siegfried"

    Ach doch. Das geht, lass Dir in den kleinen Spielos Hausverbot erteilen, so das Du da nicht mehr reinkommst. Geht nicht, ist nicht mehr wie eine Ausrede.


    So einfach ist das leider nicht, deswegen hatte ich das im obigen Post auch schon getrennt aufgeführt!
    Wenn du dich in einer legalen Spielbank sperren lässt, dann wird das dokumentiert und hinterlegt!
    Sprich, da ist dann echt Sense!

    Die kleinen Spielcasinos vor Ort werden ja in keinster Art und Weise kontrolliert!
    Natürlich kannste dich da "sperren" lassen; aber es gibt da Vermerke, weil das denen echt gleichgültig ist.
    Oft wissen also Kollegen nicht Bescheid, buw die Fluktation ist da so groß, das die Info untergeht!
    (Hab ja paar Jahre in so'nem Ding gearbeitet!).

    Deswegen brauchste da ne Menge Disziplin:
    Ist ja wie für nen Alki mit den Kneipen, die Dinger sind überall & im falschen Moment ne Leuchtreklame zu sehen...
    Peng!

    Was hilft: Wenn du dich gefährdet siehst, keine Knete mitnehmen, EC-karte schonmal gar nicht mehr.
    Ich bin in den ersten Monaten Umwege gelaufen, um nicht an der Spielo vorbei zu müssen!

    Was wirklich wichtig ist: Du hast nen Hang zum Extrem, ganz klar!
    Und bist von der Arbeitssucht zum Zocken gekommen & es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass du das Zocken dann auch auf etwas anderes verlagerst,
    anstatt die Wurzeln anzugehen.
    Ich denke, für dich wäre HardcoreSport ein ganz gutes Ventil!

    Und wie gesagt: Therapie machen, sofort anleiern, sowas zieht sich!

    LG.Gane

    Einmal editiert, zuletzt von ganesha (18. März 2013 um 20:07)

  • Hi danke für die Antworten

    Was hilft: Wenn du dich gefährdet siehst, keine Knete mitnehmen, EC-karte schonmal gar nicht mehr.
    Ich bin in den ersten Monaten Umwege gelaufen, um nicht an der Spielo vorbei zu müssen!

    Kein Geld mitnehmen bzw EC und Kreditkarten ist der erste Schritt, den ich schon mache... Aber wenn ich den Druck spüre, habe ich immer einen Weg gefunden.
    Den Spilo's aus dem Weg gehen, ist hier in der Gegend (Raum WOB) sehr schwer... Hier ist an jeder Ecke eine, es gibt sogar weniger Kneipen... Aber bei den "wichtigsten" versuche ich das mal :winking_face:

    Was wirklich wichtig ist: Du hast nen Hang zum Extrem, ganz klar!
    Und bist von der Arbeitssucht zum Zocken gekommen & es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass du das Zocken dann auch auf etwas anderes verlagerst,
    anstatt die Wurzeln anzugehen.
    Ich denke, für dich wäre HardcoreSport ein ganz gutes Ventil!

    Ja mit dem Extremen hast du wohl recht, Sport ist bei mir derzeit schon "Extrem" ausgebaut also das zu steigern wird schwierig... Vllt nen IronMan vornehmen oder so.

    Wie sieht so eine Therapie aus?
    Kann man das "Nebenbei" machen oder ist das etwas was sofort jeder mitbekommt weil man dauerhaft weg ist?

  • Hi Eisbär!
    Schön, dass du den Weg ins Forum gefunden hast. Du wirst sehen, das Schreiben hilft enorm!

    Da habe ich ehrlich gesagt Angst vor... Das die Fassade weg ist und ich alles offen legen muss.
    Hab bisher alles immer selbst geschafft, mag es nicht nach Hilfe zu fragen.


    Das kann ich sehr gut nachempfinden. Genau das war bei mir auch der Knackpunkt. Es erfordert ganz viel Kraft, sich selbst und anderen seine eigene Hilflosigkeit einzugestehen. Ich hatte auch richtig Angst davor, meiner Familie und meinen engsten Freunden mein Problem zu beichten. Ich hatte unglaubliche Angst vor deren Reaktion und am meisten Angst hatte ich davor, mich schämen zu müssen. Die Scham war das schlimmste an der ganzen Sache. Das Schamgefühl hat mich sehr lange davon abgehalten, mir Hilfe zu holen (obwohl ich wusste, dass ich ein Problem habe). Ich wollte nicht angeschaut werden wie ein Verrückter, wie ein erbärmlicher Abhängiger. Ich hatte Angst davor, dass man denkt: "Du bist spielsüchtig?! Das ist ja sowas von abartig!" Meine Beichte wurde aber ganz anders aufgenommen, alle waren sehr hilfsbereit. Das ist ein ganz befreiender Schritt, wenn du endlich darüber sprechen kannst und alles offen gelegt hast.
    Spielsucht ist (wie auch andere Suchterkrankungen) neben der psychischen Komponente eine organische Krankheit im Belohnungszentrum des Gehirns, das ist wissenschaftlich erwiesen. Spielsucht ist eine anerkannte ärztliche Diagnose!
    Das musst du annehmen, wie es ist und einsehen: Du bist krank! Bei jeder anderen Krankheit gehst du doch auch zum Arzt und holst dir professionelle Hilfe, warum also jetzt nicht? Dein Stolz und dein Wunsch, es selbst zu schaffen, sind löblich und bemerkenswert, aber mehr wohl auch nicht. Schönreden hilft da nicht viel! Wenn du wirklich einen starken Willen hast, dann wird er dir beim Aufhören sehr behilflich sein. Meine eigene Erfahrung sagt mir aber, dass man am Anfang Hilfe braucht und diese auch in Anspruch nehmen sollte!

    Ich denke, meine Vorredner haben sonst schon alles gesagt, sie haben auch weit mehr Erfahrung als ich.
    Ich wünsch dir alles Gute auf deinem Weg, wenn du Fragen hast, dann frag einfach oder lies meine eigene Geschichte hier im Board und wie sie sich bisher entwickelt hat,
    Beste Grüße, Thomas :smiling_face:

  • Zitat

    Wie sieht so eine Therapie aus?
    Kann man das "Nebenbei" machen oder ist das etwas was sofort jeder mitbekommt weil man dauerhaft weg ist?


    Das läßt sich jetzt pauschal schlecht beantworten!
    Da geht von freiwilligen Besuchen in Selbsthilfegruppen über Gesprächstherapie beim Therapeuten bis hin zum stationären Aufenthalt einfach alles!
    Richtet sich ein bissel nach dem lokalen Angebot vor Ort!

    Wenn dir dein Arzt da nicht weiterhelfen kann, schau mal in den regionalen Informationsblättern von Stadt/Gemeinde nach.
    Da stehen meistens Telefonnummern verschiedener Organisationen (AA/ Blaauer Kreis und ähnliche).
    Da geht es zwar um Alkohol, aber die haben oft Kontakte zu anderen Gruppen.

    Einfach mal anfangen zu schauen & dich dann durchhangeln! LG.Gane

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