Mein Gedankengut könnte *t*

  • Fliegen

    Sie lag auf dem Boden,
    streckte ihre Zehen dem Himmel entgegen,
    dort oben gibt es keine Grenzen,
    sie stellte sich vor,
    sie könnte schweben,
    höher und höher,
    einfach verschwinden,
    der Sonne entgegen,
    doch irgendetwas hielt sie,
    am Boden, im hier,
    sie ging zu suchen was es war,
    egal wie lange es dauern sollte.
    -23.10.06-

    Regen

    Und sie sah den Regen und sie wünschte,
    sie hätte die Hoffnung auf die Sonne noch nicht verloren.
    Doch der Tag der Sonne kam
    und ihre Tränen wurden Regenbögen auf ihren Wangen.
    Welch Glanz in ihre Augen lag,
    wie kann Traurigkeit nur was so schönes bringen?
    Sie lächelte still,
    und ging ihren Weg,
    von der Sonne gewärmt.
    -20.10.06-

    Neue Welt

    Es war einmal,
    die Welt war leise,
    sie war ganz still
    auf schöne weiße

    Nur die Vögel waren zu hören,
    niemand sprach,
    nichts konnte die Stille zerstören,
    es gab nirgendwo krach

    Auf einmal hatten die Menschen Zeit,
    Sie sahen einander freundlich an,
    keiner der alleine war,
    auf einmal war der Himmel klar

    Alle Menschen fragten sich,
    wie konnten sie einander nur übersehen?
    Sinnlos an einander vorbeirennen
    auf einmal konnten sie denn Sinn des Lebens verstehen

    Und so brach sie an die neue Zeit,
    und sei sie nur ein Traum
    die Menschen für einander zu allem bereit,
    wird das je wahr?
    ich glaube wohl kaum...
    -15.10.06-

    Da gings mir nicht gut:

    ich will nicht mehr lachen,
    wenn mir zu weinen zu Mute ist,
    ich will nicht mehr ertragen,
    was ich mich fertig macht

    ich will nicht mehr offen sein,
    wenn ich sehe wie sehr mich das vergiftet
    ich will mich nicht mehr vetrauen,
    weil es immer nur entäuschungen gibt

    ich will nicht mehr bleiben,
    weil ich merke wie es mich zerstört,
    ich will nicht mehr euer Gift schlucken,
    das ihr mir Tag für Tag gebt

    Ich will nicht mehr,
    was soll ich hier?
    ich will nicht mehr,
    ich hab genug von euch und mir!
    -14.10.06-

    "Er"

    Du warst schon lange weg,
    doch auf einmal warst du wieder da,
    ich fühlte mich wie Dreck,
    kein Gedanke war mehr klar

    Du fragst mich wie es mir geht?
    Willst du das wirklich wissen?
    Seit dem ich merke das was war nie vergeht,
    muss ich ehrlich sagen beschissen

    Ich merke das ich dich liebe,
    und es tut so verdammt weh,
    wenn du sagst du willst sterben
    ist es schlimmer als hiebe,
    und manchmal denke ich dann geh!

    Doch nun kommst du wieder in mein Leben
    Hast ein großes Chaos in mir hinterlassen,
    Ich weiß nicht was soll das nur geben?
    Wieso und Warum, ich kann es immer noch nicht fassen,
    Das ich dir verzeihe heißt nicht das es nicht immer noch weht tut!
    -13.10.06-

  • Worte

    Wenn ein kleines Lächeln
    die Welt verändern könnte
    gesendet von einem Menschen
    der auch ganz klein und alleine
    wie du

    Wenn ein einziges Wort
    die Welt verbessern könnte,
    doch niemand wagt es auszusprechen
    weil es zu bedeutungsvoll

    Wenn ein einziger Moment alles zerstören kann
    und eine Welt zusammen bricht,
    ist es ganz einfach
    es geht viel zu schnell und unbedacht

    Und genau das hast du getan,
    und jetzt ist es vorbei,
    ein letzter stummer Strei,
    meinerseits
    wir sind wieder frei
    -05.11.06-

    Mein Leben und ich

    Hallo mein Leben,
    du behauptest du bist meins?
    Kann ich dich nicht weggeben
    Lieber wäre mir nämlich keins

    Du bist mir so fremd geworden,
    ich weiß du warst mal besser,
    manchmal würde ich dich gerne morden
    du warst mal kesser

    Was wollen wir beide noch,
    Wir kennen uns doch nicht einmal,
    Als diese Kälte in uns kroch,
    so kalt und leer wie Stahl,
    da wurden wir entzweit,
    doch bin ich zu kämpfen bereit

    Hallo mein Leben,
    wir müssen zusammen den Weg gehen,
    sonst kann es uns nicht geben,
    doch du mein liebes Leben bleibst immer stehen

    Hallo mein Leben,
    wohl ändern kann nur ich dich,
    aber bitte du musst mir auch was geben,
    bisher lässt du mich im Stich

    Doch eines Tages,
    sind wir wieder zu zweit,
    und dafür bin ich zu kämpfen bereit!
    -03.11.06-

    Die Flügel des Schmetterlings

    Wenn die Flügel eines Schmetterlinges brechen,
    kann er nicht mehr fliegen
    Es herrscht Krieg im stillen
    es wird niemand siegen

    Niemand merkt es,
    keiner sieht ihn,
    alle rennen
    um zu fliehen

    Lauf mein Kind,
    lauf um dein Leben,
    wenn hier erstmal alles zerstört,
    wird es keines mehr geben

    In Frieden Zeiten aufgebaut,
    weint der Fortschritt still im Wind,
    Der Krieg hat die Welt versaut,
    also lauf mein Kind,
    um dein Leben
    Denn haben sie erst mal alles Zerstört,
    wird es keines mehr geben

    Jeder Protes wird niedergemacht,
    verdammt ja zu sagen,
    der Hass jetzt kräftigt lacht,
    während die Liebe kann nur noch klagen

    Also lauf mein Kind,
    um dein armseliges Leben,
    Doch so wie die Dinge jetzt sind,
    willst du wirklich noch nach Leben streben?

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