Hallo,
mein bester Freund ist nun seit ca. einem halben Jahr Heroin-Abhängig. Er raucht es. Er war immer der Meinung er könnte alle Drogen nehmen und er würde nie abhängig werden. Ein fataler Fehler.
Er hat mittlerweile schon 2 stationäre Entgiftungen hinter sich und mindestens 5 kalte Entzüge zu Hause.
Er will (!) aufhören, aber jedesmal wenn er clean ist, passiert etwas in seinem Umfeld (z.b. ein Streit mit den Eltern) und er wird wieder rückfällig. Ich weiß, dass er es eigentlich nicht will und dass er sich wie ein "Stück Dreck" fühlt und ab und zu sagt er, dass es besser wäre für alle, wenn er nicht mehr da wäre.
Ich habe jetzt vor, für einige Tage zu ihm zu fahren (ich wohne leider über 100 km weit weg von ihm) und ihm dann bei einem erneuten kalten Entzug zu helfen und Strategien zu entwickeln, wie er weiterhin clean bleiben kann und auch wie er seine Schulden die er gemacht hat, zurückzahlen kann.
Ich weiß, dass er eigentlich wieder eine stationäre Entgiftung mit anschließender Therapie machen müsste. Doch er hat mir gesagt, dass das nicht mehr ginge. Wobei mich das sehr wundert. Auch dass es zwischen Entgiftung und Therapie angeblich so eine lange "Wartezeit" geben soll.. Ich glaube er sagte damals 3-4 Wochen.
Ich weiß nicht genau was mich erwartet, deshalb wollte ich fragen, ob ihr mir Tipps geben könnt, worauf ich achten sollte, wie ich ihm helfen kann, wenn ich ihm bei seiner Entgiftung beistehe und was er dann machen soll.
Vielen Dank schon mal im Voraus.
Cris