Hallo,
ich bin neu hier und hoffe es ist richtig ein neues Thema zu erstellen.
Gestern habe ich mit dem Entzug von Tramadol begonnen, soll heißen... gestern morgen noch die letzten 400 mg genommen und den Rest ab ins Klo. Im Moment denke ich (soweit ich klar denken kann) dass das die dümmste Idee meines Lebens war. Die Entzugserscheinungen sind einfach zu heftig, so hätte ich mir das Ganze nicht vorgestellt. In jetzt ca. 5 Jahren Konsum habe ich nicht einmal einen Entzug gestartet. Irgendwie hab ich immer gedacht "Wenn ich will dann klappt das schon".
Die Sucht hat sich einfach in meinen Alltag geschlichen.... Ich bin Arzthelferin und leide seit meiner Jugend unter starker Migräne und eine Kollegin hat mir während eines Anfalls einmal eine Trama-Infusion gelegt. Danach ging es mir furchtbar und wollte das Zeug nie wieder anfassen, doch als die Wirkung etwas abgeklungen war fühlte ich mich wie auf Wolken. Damit ging alles los, ich packte die ersten Tablettenmuster ein und hab so dann und wann mal eine genommen. Mein Konsum hat sich in den letzten Jahren auf 600-800 mg Tramadol täglich gesteigert (natürlich auf mehrere Dosen am Tag verteilt).
Meine Frage:
Ist der Kaltentzug gefährlich? Mein Kreislauf ist total im Keller und ich habe mich heute schon mehrfach übergeben.
Wer hat denn hier Erfahrungen mit dem Tramadol-entzug?
MfG