Inhaltsverzeichnis
Die Vereinigung
Niki und Niko treffen sich öfters. Es kommt zu mehreren kleinen Auseinandersetzungen zwischen den beiden, weil Niki den verletzten Niko mit nach Baraio nimmt. Niko hasst diese Stadt , weil sie alle Dörfer an Nahrung und an Reichtum übertrumpft. Auf der Wettkampf Insel ( Worldcup / Mastercup ) werden die beiden von einem Wirbelsturm wieder auf die Pflanzen Insel zurückgetragen. Sie müssen die neun Wächter , die seit den zwei Jahren stärker geworden sind nochmal besiegen. Niki könnte das Pflanzenhörnchen besiegen, aber Niko kann es mit den Waffen die er bei sich trägt nicht mehr besiegen. Deswegen flüchten die beiden nach Palazo. Dort erwarten Niko neue Überraschungen.
Die Vereinigung
Niki: Ich wusste, dass etwas passieren würde, wenn der Vollmond hinter den Wolken hervorkommt. Aber ich hätte nie gedacht, dass so etwas dabei herauskommen würde. Vielleicht lag es an mir, aber bis jetzt weiß ich es noch nicht. Ich und dieser Junge waren in einem Wald gewesen. Nein, halt wir waren bestimmt fünf Meter vom Wald entfernt. Sonst wären wir nicht hier, wenn dieser Wirbelsturm nicht dagewesen wäre. Wegen ihm sind wir von der Wettkampf Insel (die wir unter harten kämpfen erreicht hatten) wieder auf die Pflanzen Insel (auf der meine Reise und wohl auch seine angefangen hat) zurückgekehrt. „Nein. Ich hab mir so viel mühe gegeben. Und was mache ich jetzt.“ Sagte ich schluchzend. „Von vorne anfangen!“ sagte der Junge lässig. „Hey, du mieser kleiner.... was fällt dir ein? Ich kenne dich überhaupt nicht. Bild dir bloß nichts ein, nur weil ich dich, als du verletzt warst mit zum Baraio Schloss genommen habe.“ Ich ließ ihn stehen. Ihm schien das egal zu sein. Am Abend sprach er mich kurz bevor wir unser Lager errichten wollten an. „Warum bist du dir eigentlich so sicher das ich mir was darauf einbilde, dieses dreckige, alte Schloss von innen gesehen zu haben?“ fragte er mich ein wenig mürrisch. „ Wie bitte? Was fällt dir eigentlich ein, dass Baraio Schloss ist nicht dreckig. Bei dir kann man das allerdings nicht behaupten.“ sagte ich wütend. Nach diesem kleinen Wortaustausch legte der Knirps sich auf seine Decke (die er immer in seinem Rucksack dabei hat) und wahrscheinlich schlief er nach ein paar Minuten auch tief und fest. Ich konnte ihn einfach nicht verstehen. Ich wollte jetzt nicht über ihn nachdenken, also verkroch ich mich in mein Zelt und kurz danach schlief ich auch schon. Am nächsten Morgen brachen wir auf, keiner von uns sagte etwas. Nach etwa zehn Minuten Fußmarsch sagte der Junge:“ Willst du etwas über mich wissen?“ Ich sah ihn kurz verwirrt an, dann erwiderte ich:“ Wenn es unbedingt sein muss.“ „Also, mein Name ist Niko Araki , ich bin sechzehn und ich hab angefangen gegen die Insel Wächter zu kämpfen, weil in meinem Dorf die Tiere und Monster krank sind. Die Tiere verhalten sich normal, aber die Monster überfallen andere Monster, Tiere und Menschen. Die, die überleben, werden dann auch krank. Ich habe meinen besten Freund zurückgelassen. Vielleicht Sucht er mich.“ sagte
er. „ Ich mach auch für das mit, was du gesagt hast. Ich bin Niki Arima , bin achtzehn und du weißt ja das ich im Baraio Schloss wohne. Aber fang bitte nicht an zu schreien, okay? Ich weiß , dass die Stadt Baraio nicht so schlecht dran ist wie die ganzen Dörfer.“ Ich hatte diese Worte schnell hinzugefügt, denn der Junge sah mich ziehmlich wütend an. Mir fiel es ziehmlich schwer ihn mitzunehmen, aber es musste ja wohl sein. Der Junge drehte sich um, dann sagte er zornig:“ Du hast überhaupt keine Ahnung , wovon du da redest. Du weißt nicht wie es in den Dörfern aussieht. Denn du kennst nur deine Stadt.“ Er lief weiter und ich ging ihm langsam hinterher. Er hatte ja wahrscheinlich recht mit dem was er da gesagt hatte, aber das würde ich nicht einfach auf mir sitzen lassen. Naja, ich sollte vielleicht besser von vorne anfangen.
10 Jahre zuvor: "Ich will mitkommen Nika." sagte Niki. "Niki du bist zu klein!" sagte Nika. "Nika hat recht." sagte Nikis Mutter Maya. Und Kai (der Vater) nickte nur. " Das ist gemein." sagte Niki, sie drehte sich um und ging zum Baraio Schloss. Dort wartete Dero auf sie. Dero war schon sehr groß für ein Eis / Feuer Monster. Aber er war auch schon ausgewachsen und auch seine Fänge, Krallen und sein Schweif waren schon ganz ausgeprägt. "Dero ich verstehe die Erwachsenen nicht." Dero sah Niki nur aus seinen klugen Augen an. "Hey, wir können doch zusammen aufbrechen. Morgen Nacht." sagte Niki stolz. Dero sah nicht gerade begeistert aus.
Niki hatte alles gut geplant. Sie hatte sich einen Medizinkoffer, sowie Getränke und Proviant eingepackt. Am Nachmittag ging Niki zu Dero, um mit ihm noch einmal alles zu besprechen. " Ich weiß nicht einmal, was wir überhaupt tun müssen. Aber wir können doch trotzdem aufbrechen, oder?" fragte Niki leicht zitternd. Dero stimmte nur ungern zu, aber er tat es dennoch. Am Abend ging Niki wieder zu Dero, der bereits Startklar war. Dero nahm den Medizinkoffer mit seinen Fängen auf und hielt ihn seitdem im Maul. Niki kletterte auf Deros Rücken und die beiden flogen aus dem großen Fenster, wo Dero immer nachts rausflog um zu Jagen. Sie flogen nicht sehr weit, weil Niki überhaupt nicht wusste was sie zu tun hatten. In Kariso landete Dero und die beiden kuschelten sich fest aneinander. Palazo: Etwas später am selben Tag, gingen auch Miko und Tiko. „Wir kommen bald wieder!“ sagte Miko , obwohl sie nicht so aussah. „Ich will mitgehen!“ sagte Tika traurig. Als Niko nicht auf die Worte seiner Geschwister reagierte, schüttelte Miko in leicht an der Schulter. „Was ist los, Niko?“ fragte sie besorgt. Niko antwortete ihr nicht. Er war in Gedanken versunken. > Baraio geht es gut, aber uns geht es schlecht. Es ist dunkel und kalt. < dachte er. Tika sah ihn jetzt ebenfalls besorgt an. „ Hey Niko, was ist los? „ fragte ihn jetzt auch noch Tiko.
Niko, aus seinen Gedanken gerissen antwortete: „Was soll denn sein? Es ist alles in Ordnung, mir geht’s gut.“ Miko , Tiko und Tika sahen nicht sehr überzeugt aus. „Naja, wenn du meinst.“ Tiko drehte sich um und ging davon. „Passt auf euch auf, okay?“ Miko nahm ihre beiden jüngeren Geschwister in den Arm, lächelte sie noch einmal an, drehte sich dann ebenfalls um und folgte Tiko aus dem Dorf. In der Nacht wollte Niko das Dorf verlassen, doch er wusste nicht was zu tun war. So entschied er sich doch lieber dazu ins bett zu gehen und in wenigen Minuten war er auch schon eingeschlafen.
Niki kehrte schließlich in die Stadt zurück. Acht Jahre vergingen und allmählich fingen Niko und Niki an, zu verstehen. Sie fingen an die Situation zu begreifen, die die Dunkelheit heraufbeschworen hatte.
Baraio: Niki wusste jetzt, was man außerhalb der Stadt Baraio tun konnte. Sie hatte herausgefunden das ihre Schwester gegen die Dunkelheit( die schon so lange herrschte) kämpfte. Jetzt war sie sechzehn Jahre alt und sie würde die Stadt verlassen. Palazo: Auch Niko hatte sich entschlossen sein Dorf zu verlassen. Er wusste jetzt warum es seit acht Jahren so dunkel war. Deswegen würde er das Dorf heute Nacht verlassen.
Erste Woche – Montag Sechzehn Uhr zehn.
Baraio: Heute würde Niki die Stadt verlassen. Sie ging zu ihrem Freund Dero und legte die Tasche(in der sie den Proviant hinein gelegt hatte) neben ihm zu Boden. „ Hey, Dero wir brechen jetzt auf. Ich bin echt froh das du gelernt hast dich unsichtbar zu machen!“ sagte Niki glücklich. Zehn Minuten später waren die beiden schon aus der Stadt verschwunden. Am Abend saßen die beiden zusammen an einem Lagerfeuer.
Sie aßen schweigend, sahen sich noch einmal kurz in die Augen und dann stand Niki plötzlich auf und ging auf Dero zu. „Wir sollten schlafen gehen. Es ist sehr spät geworden, bis morgen Dero. Schlaf gut.“ Sagte Niki und gab Dero noch einen Kuss, bevor sie sich neben ihn auf den Boden legte und nach wenigen Minuten waren die beiden auch schon eingeschlafen.
Erste Woche- Dienstag neun Uhr fünfzehn.
Palazo: Niko hatte schon alles vorbereitet, um aufbrechen zu können. Doch immer noch überlegte er, ob er Dera nicht doch mitnehmen sollte. Doch er musste sich schnell entscheiden, denn er würde das Dorf morgen verlassen. Sein Rucksack war schon längst fertig gepackt. Er hatte alle Waffen die er besaß eingepackt, die Landkarte, die wenigen Finaden die er besaß und natürlich den Proviant.
Aufbruch: Dienstag zehn Uhr dreißig
Niki und Dero waren schon fast in Balira (einem sehr heruntergekommenen Dorf) angekommen. Dort wollte sie etwas zu essen kaufen. Sie hatte am vor Tag bemerkt, das die Vorräte knapp geworden waren. „Dero, warte kurz hier. Ich hol uns etwas zu essen und zu trinken. Dauert nicht lang.“ Sagte Niki und ging in das Dorf. Den Tempel und die Kampfarena entdeckte sie sofort, aber Niki sah nirgends einen Laden. Ein älterer Mann ging an ihr vorbei. Niki drehte sich schnell um und fragte den Mann laut:“ Entschuldigen sie. Könnten sie mir sagen wo es hier ein Geschäft gibt?“ Der Mann kam zu ihr zurück und lächelte sie freundlich an. „Aber natürlich junge Dame. Sie gehen einfach immer gerade aus, dann eine Treppe hinunter und dann müssten sie den Stand schon sehen.“ Niki war ziemlich verwirrt, sagte aber dennoch kurz angebunden:“ Danke, schönen Tag noch.“ „ Ihnen auch.“ sagte der Mann noch mit einem lächeln, dann drehte er sich um und ging in ein Haus zwischen dem Tempel und dem Friedhof. Niki ging zwischen den Häusern hindurch, sofort sah sie den Stand am ende des Dorfes. Sie ging schnell die Treppe hinunter und rannte hastig zu dem Händler, der gelangweilt hinter seinem Stand saß. Verblüfft sah der Händler zu Niki auf und in seinen Augen war deutlich die Frage zu lesen, ob sie wirklich hergekommen war um etwas zu kaufen. Als Niki ihn wegen ihrem Proviant ansprach, lächelte er plötzlich und stand blitzschnell auf. „Was darf es denn sein?“ fragte der Mann ein wenig zu freundlich. „Was haben Sie denn anzubieten?“ fragte Niki ihn höflich. „Wir bieten hier Wasser, Brot, Heilkräuter und verschiedene Früchte an.“ erwiderte er schlicht. „Dann würde ich gern fünf Flaschen Wasser, ein Apfel und zwei Brote kaufen.“ Sagte Niki schnell. „ Ist das alles? Oder vielleicht noch was für aufs Brot?“ fragte der Händler gelangweilt, weil er nun seinen ersten Kunden seit Wochen verlieren würde. „Nein danke. Ich habe noch etwas aufs Brot.“ erwiderte Niki und sah den Mann einen kurzen Moment an. „Wieso grinsen sie denn so? Ist denn fast nie jemand hier mit dem sie sprechen können?“ fragte Niki leicht sauer geworden von diesem immerzu grinsenden Händler. „Doch. Aber es sind immer dieselben Leute. Das ist doch allmählich echt zu öde.“ Der Händler sah sie jetzt etwas beleidigt an. „ Dann gehen sie doch einfach mal auf Reisen, was hält sie davon ab?“ fragte Niki trotzig. Der Händler sah sie nur ungläubig an. „ Ich habe zwei Söhne und eine Tochter.“ „Und? Wie alt sind die?“ Langsam riss Niki der Geduldsfaden. „Naja, vierzehn, sechzehn und achtzehn.“ erwiderte der Händler. Er riss plötzlich die Augen auf, als er merkte, dass Niki ihn gelinkt hatte. „Ich werde es mir überlegen. Die Summe die sie mir schulden beträgt genau zweiundsiebzig Finaden.“ sagte der Händler eingeschnappt. Niki warf ihm noch einen kurzen Blick zu, bezahlte ihm zweiundsiebzig Finaden und ging dann hastig zurück zu Dero, der immer noch an der gleichen Stelle wartete. „Dero, das glaubst du nicht. Das war sehr billig in diesem Dorf. Aber dieser Händler der war wirklich seltsam. Der hat mich die ganze Zeit angegrinst. Ist ja auch egal, brechen wir auf.“ Dero stimmte freudig zu. Die beiden gingen nicht sehr weit, dann baute Niki schon das Lager auf. Es war noch nicht ganz dunkel geworden, da schlief Niki schon tief an Dero gekuschelt.
Mittwoch- sieben Uhr
Heimlich schlich sich Niko am Mittwochmorgen mit seinem voll gepackten Rucksack aus dem Dorf. Er hatte es einfach nicht fertig gebracht sich zu verabschieden. Niko hatte sich dazu entschlossen keinem etwas zu sagen, selbst Dera ließ er zurück. Langsam wich die Düsternis der Nacht dem zarten Sonnenaufgang. Niko holte seine Landkarte heraus und suchte den ersten Gegner. Überrascht stellte der Junge fest, das dieser nur ein paar Meter weiter in einem Wald wohnte. Also machte Niko sich auf den weg zu dem Wald. Er brauchte nur zehn Minuten bis er dort ankam, dann fing Niko an sich Feuerholz zu suchen. Als er endlich genug Holz zusammen hatte, entfachte er ein kleines Feuer, holte die Decke die er eingepackt hatte aus dem Rucksack und legte sich hin um noch ein- zwei Stunden zu schlafen. Immerhin hatte er noch viel vor in den nächsten Tagen.
Mittwoch: acht Uhr Niki
Am nächsten Tag brachen Niki und Dero schon sehr früh auf. Die beiden hatten am Vortag den Pflanzenwald schon fast erreicht, hatten dann dennoch ihr Lager aufgeschlagen und sich schlafen gelegt. Nachdem Niki gefrühstückt hatte und Dero von der Jagd zurückgekehrt war, nahm Niki ihre Weltkarte aus ihrem Beutel und sah sie prüfend an. Nach der Karte zu schließen, war der erste Gegner den Niki bezwingen musste( um die Dunkelheit zu zerstören) genau in dem Wald, den sie gestern angesteuert hatten. > Das ist ja toll! Dann sind wir ja schon am Ziel. < dachte Niki fröhlich. „ Wir sind bald da Dero. Wir müssen zu dem Wald da drüben. Wir müssten eigentlich in dreißig Minuten da sein.“ plapperte Niki einfach drauflos. Nach drei Stunden wusste Niki, dass sie sich geirrt hatte. „ Ich habe mich wohl selbst überschätzt. Sieh mal Dero, wir sind da.“ Erschöpft ließ sich Niki auf den Boden sinken.
Mittwoch: zwölf Uhr Niko
Niko war sofort zum Pflanzenwald gegangen. Der Wald war immerhin nur zwanzig Minuten entfernt. Um zwanzig nach zwölf war er dort angekommen. Niko setzte sich auf den Boden und begann zu überlegen. > Der erste Gegner muss am Ende des Waldes lauern. Aber was ist wenn ich ihm nicht gewachsen bin? Ach, so schlimm wird es schon nicht werden. < Niko überlegte noch über vierzig Minuten lang, dann stand er langsam auf und machte sich auf die Suche nach seinem Gegner.
Mittwoch: zweiundzwanzig Uhr Niki
Nach stundenlangem suchen hatte Niki schließlich aufgegeben. Jetzt saßen Dero und Niki auf dem erkaltenden Boden. „Dero, kannst du Feuerholz besorgen? Ich suche uns dann schon was zum essen raus.“ fragte Niki schläfrig. Dero nickte nur kurz und machte sich gleich auf den weg, Feuerholz zu suchen. Niki durchsuchte ihren Beutel nach etwas essbarem, doch das einzige was sie fand war das halb gegessene Brot und etwas Käse. Niki schreckte auf, als es im Gebüsch hinter ihr raschelte. Sie schaute sich ängstlich um, dann sah sie plötzlich einen Schatten. „Dero, bist du das?“ fragte Niki die Dunkelheit des Waldes.
Ist die erste Geschichte die ich selbst erfunden habe :O