Wie mit (hohem) Alkoholkonsum des Freundes umgehen?

  • Hallo ihr Lieben,

    ich hatte ja schon einmal geschrieben, dass mein Freund schizoid ist, viele Probleme hat und im Moment in einem argen Tief steckt. Wir sind noch nicht sehr lange zusammen. Er trinkt im Moment recht viel (teilweise wirklich sehr viel), auch eigentlich jeden Tag was. Er macht dies eine Zeit lang exzessiv, hört dann wieder monatelang auf, raucht dann aber wohl jeden Tag Gras. Es ist schwierig. Ich habe ihn schon darauf angesprochen. Bezüglich des Alkohols hat er mir versprochen, es herunterzufahren und gibt sich auch Mühe. Er trinkt jetzt zwar auch fast jeden Tag, aber ca. die Hälfte. Gestern nur zwei Bier, aber manchmal eben noch sein Gin-Mix und davon wirklich genug. Er sagt, er hat alles unter Kontrolle und braucht es, um seine Sorgen mal vergessen zu können. Er sagt, er wüsste, was er verträgt und ich solle mir keine Sorgen machen. Er hat mir das Versprechen gegeben und ich hoffe wirklich, dass er es reduziert... auch weiterhin.

    Er lässt sich nicht gern etwas sagen. Er sagt, seine Selbstbestimmung geht über alles. Er entscheidet, was er in seinem Leben tut. Er will sich nicht manipulieren lassen, sondern tut, was er für richtig hält. Klare Worte. Aber andererseits hat er den Konsum schon gedrosselt wegen mir und mir auch ein Versprechen gegeben. Ich halte ihn für einen sehr ehrlichen Menschen. Er sagt alles, was er denkt,a uch wenn es manchmal sehr unschön ist. Er ist ehrlich. Er wird es hoffentlich ernst meinen.

    Ich frage mich, wie ich mich am besten ihm gegenüber verhalten soll. Geduld haben? Er möchte, dass ich ihm Vertrauen entgegen bringe, aber wie, denn Vertrauen msus sich erst mal verdient werden. Soll ich geduldig sein udn abwarten? Ich will ihn nicht manipulieren. Aber ich will nicht, dass er sich zerstört und natürlich will ich nicht irgendwann mit einem Alkoholiker zusammenleben. Welches Vorgehen könnte den besten Erfolg haben? Ich versuche, Geduld zu haben, spreche ihn aber auch immer mal drauf an, wenn ich sehe, dass es irgendwie nicht so läuft... aber natürlich hat er recht, es ist seine Sache. Verhalte ich mich falsch? Vielleicht stimmt es ja: Ich muss damit klarkommen oder nicht. Aber... ich will nicht, dass er sich so kaputt macht. Ich habe auch keine Lust, an vielen Abenden mit ihm zu reden und am nächsten Tag hat er es vergessen, weil er so viel getrunken hat. Das kam einige Male vor. Ich hoffe, er hält sein Versprechen... Er ist sehr schwierig. Ich weiß, es ist falsch, einen Menschen ändern zu wollen. Aber wie kann ich am besten damit umgehen? Wie kann ich ihm am besten helfen? Er hat ja kein Problem, sagt er. Und er will sich in nichts reinreden lassen. Andererseits sagte er auch mal: "Wenn du nur deutlich genug sagst, was dir wichtig ist, dann mache ich alles für dich". Ich weiß nicht, wie er das meint. Ich würde ihm gern helfen, wieder zu sich selbst zu finden. Generell. Seine psychische Verfassung ist nicht sehr gut. Meine auch nicht. Im Moment besonders schlimm. Aber... es muss dohc einen Weg geben, auf dem wir beide genesen können, und wir beide wieder lernen, das Leben zu genießen und verantwortungsvoll zu handeln?

    Habt ihr Tipps für mich? Sehe ich das alles falsch? Ich möchte ihm helfen. Ich will ihn nicht manipulieren, aber das ist doch alles nicht gut für ihn. Und für mich auch nicht. Ich habe ihn so furchtbar gern... Ich will ihn nicht verlieren. Aber es ist schwer. Ich weiß nicht, wie ich vorgehen kann.

    Liebe Grüße

  • Hallo Haselmaus,

    ob Dein Freund die Reduzierung wirklich auf Dauer hinbekommt wage ich zu bezweifeln und hoffe fuer Dich das ich damit falsch liege.

    Wenn er aber (und so erscheint es mir auf Grund Deines Berichtes) bereits in seiner Sucht gefangen ist dann solltest Du in erster Linie auf Dich aufpassen das Du nicht in eine Co-Abhaengigkeit reinschlidderst. Das geht schneller wie Du denkst denn mit jeder Unterstuetzung bleibt er laenger in seiner Sucht und Du hilfst ihm dabei. Unterstuetzung kann seine Stuetze sein um weiter zu trinken weil ja jemand da ist der ihm irgendwelche Dinge abnimmt und/oder erleichtert. So grausam es ist aber das Beste was Du tun kannst ist..tu gar nichts...die Sucht zu verteufeln bringt nur Trotzreaktionen die er ja schon zeigt (er hat ja kein Problem,er weiss was richtig ist und hat alles unter Kontrolle....typisches Suchtverhalten) und nur er selbst kann daran was aendern wenn er es will....

    Und wenn er wirklich alles fuer Dich tut dann sage ihm doch das Du nicht mit einem Menschen zusammen leben willst der zwischen Alkohol und Cannabis hin- und herpendelt (und dann mal abwarten was passiert) was ja eigentlich nur darauf hindeutet das er seine Sucht nur temporaer verlagert. Eine Sucht bleibt eine Sucht, das Suchtmittel kann man jederzeit durch ein anderes ersetzen.
    Die einzige Hilfe die Sinn macht ist fuer ihn da zu sein wenn er aus seiner Sucht aussteigt aber auch da musst Du Dich und Deine Beduerfnisse vor seinen stellen.

    Viele Gruesse:

    Siegfried

  • Zitat

    Ich frage mich, wie ich mich am besten ihm gegenüber verhalten soll. Geduld haben?

    nein, klare ansage wenn.....
    es macht keinen sinn jemandem zu erzählen, dass Alkohol gefährlich ist. er hat ja schon eine störung und durchs saufen wird das nicht besser.
    es wird schwer für dich zu begreifen, dass nichthilfe die einzige chance ist, ihm zu helfen.

    lg uwe

  • Hi Haselmaus,

    auch mir geht Selbstbestimmung über alles, doch kann man die in einer funktionierenden Partnerschaft doch nie zu 100% umsetzen :grinning_squinting_face:
    Also stell ich mir schon die Frage, wenn nur entscheidet was er tut, wo bist dann du?

    Hier sind geschätzt 1800 User die irgendwann mal alles im Griff hatten, muss ich mehr dazu sagen?
    Er trinkt nur 2 Bier, paar Gin und alles ist gut, also hat er ja reduziert ...
    Wer psychisch bereits vorbelastet ist, der kann nicht täglich Suchtstoffe konsumieren, das endet zu 99% immer gleich.

    Man kann dir nur sehr schwer einen Rat geben, nur so viel - wenn du dich unwohl fühlst, dann musst du deine Interessen offensiv vertreten.
    Ansonsten ist der Weg nicht weit zu einer 'Co-Abhängigkeit, wenn du zurücksteckst, alles erträgst, nur um des Friedens Willen!

    Für mich stellt es sich immer so dar:
    Konsumiert wer täglich im "Normalzustand", was wird dann in einer Krise?
    Ich denke auch dir ist bekannt das es verschiedene Trinker gibt, Quartalstrinker, dieses und jenes ...
    Es geht also nicht um den Konsum mit einer Bemessung von - wie viel trink wer, wie oft, warum - das vermischt sich und ist natürlich immer ein Punkt, doch muss man da noch mehr Informationen einfließen lassen.
    Nach deinen Schilderungen würde ich sagen, hier liegt eine klare 'Sucht vor und wird klassisch vom Betroffenen herunter gespielt!

    LG Franz

  • ganz genau uwe,

    Zitat von uwe53;219748

    es wird schwer für dich zu begreifen, dass nichthilfe die einzige chance ist, ihm zu helfen.

    ...aber das ist leider so und das wissen wir ja auch aus eigener Erfahrung das jede Hilfe die wir bekommen haben nur gut genug gewesen war um noch ein bischen mehr zu saufen weil da ja jemand war der da so etwas wie Verstaendnis gezeigt hat...und uns sogar noch geholfen hat damit es uns nicht wirklich schlecht ging...

    LG Siegfried

  • Ich denke, daß Nichthilfe nicht nur die einzige Hilfe ist, ihm zu helfen, sondern auch die einzige ist, Dir selbst in dieser schwierigen Situation zu helfen!
    Du solltest dir wichtiger sein als er....Dir mehr Gedanken um Dich, als um machen....Leicht gesagt, aber trotzdem richtig. Und lieb gemeint. LG. malina

    ----------Beitrag automatisch hinzugefügt um 13:29 ---------- Vorheriger Beitrag war um 13:27 ----------

    Hab ein Wort vergessen. Sollte heißen: Dir mehr Gedanken um Dich, als um ihn machen.

  • Ich weiß nicht, ob es schon eine Sucht ist... glaubt ihr wirklich?? Ich weiß nicht, ob er es je mir zu liebe... naja... ich hatte eigentlich immer die Hoffnung... da er mir ja nun... das Versprechen gegeben hat... Und er doch ehrlich ist... dass es besser wird. Vielleicht ist er noch nicht süchtig und er bekommt es wirklich hin. Ich will ihn doch nicht verlieren. Mist. Suche ich mir wirklich unbewusst Männer, mit denen es nicht klappen kann??? Ich will das nicht : ( Ich hoffe so sehr, dass es besser wird...

  • Es deutet alles auf eine Sucht hin in dem was Du schreibst. Klar, es muss keine sein aber als trockener Alkoholiker bin ich da echt skeptisch und ich kenne ja aus eigener Erfahrung wie einfach man mit Versprechen in die Zukunft andere manipulieren kann. Wenn er das Zeug nicht stehen lassen kann dann ist da eine Sucht vorhanden und je mehr Du in diesem Punkt "klein beigibst" und ihm seine Freiheiten laesst das zu machen wie er will desto mehr wirst Du dabei verlieren. Deine eigene Selbstachtung und Wertschaetzung geht dabei vor die Hunde weil Du irgendwann meinst das Du so schlecht bist das Du nichts besseres verdient hast als einen Suechtigen und Du wirst Dich immer wieder fragen "Warum gerade ich, warum passiert gerade mir sowas ?" In dem Punkt kannst Du nur klare Grenzen ziehen und es wird fuer Dich leichter sein einmalig wehtuende Entscheidungen zu treffen als vielleicht ueber Jahre zwischen hoffen und bangen zu pendeln. Setz ihm die Pistole auf die Brust, nur so bekommst Du Gewissheit was wichtiger fuer ihn ist.

    Viele Gruesse:

    Siegfried

  • hallo haselmaus,

    du zweifelst an seiner Sucht. wenn er nichts trinkt, dann kifft er. überlege doch mal. das kind ist mit größter wahrscheinlichkeit schon in den brunnen gefallen. jeder der so drauf ist, ist abhängig. selbst wenn noch keine physiche Abhängigkeit vorliegt, du beschreibst die psychische. und das ist der anfang vom ende.

    lg uwe

  • Er hat vorhin schon wieder davon gesprochen, dass er sich heute betrinken will. Und er sagte: „Entweder gibt es ein Drama, weil ich es tue oder es gibt ein Drama, weil ich es nicht tue und mich dann ärgere, dass ich mein Leben so bestimmen lasse“ . Dann ist er einfach weggegangen, an seinen PC. Er spricht gerade nicht mit mir. Das Ganze wird wohl nicht gut ausgehen, dabei möchte ich für ihn da sein und ihn akzeptieren, aber diese Sache ist etwas, mit dem ich nicht umgehen kann! Ich kann das und will das nicht. Mir geht es in letzter Zeit auch schlecht und vielleicht liegt es auch an den Sorgen wegen ihm. Ich will nicht, dass er das Gefühl hat, ich lasse ihm im Stich oder enttäusche ihn „Wie alle Menschen in meinem Leben bisher, jeder hat mich enttäuscht“, aber was soll ich tun??? Ich will ihn nicht verlieren,a ber ich kann so auch nicht leben. Ich bin bereit, mit all seinen Macken klarzukommen und für ihn dazusein und ihm beizustehen, aber das mit dem Alkohol und dem Gras in DIESEM MASSE schaffe ich nicht.

    Gerade stand er in der Tür und sagte, er geht einkaufen und ich hab ihm das alles so gesagt, dass ich ihn gerne unterstütze und alles und für ihn da bin, aber mit diesem einen Punkt komme ich nicht klar. Er sagte, er hat schon alles gesagt, was dazu zu sagen war und dann sagte er „Ich würde jetzt gern einkaufen gehen“ und ich: „Dann geh eben“. Und er ist jetzt gegangen. Ich weiß nicht, wohin das führt. Wahrscheinlich will er einfach nicht aufhören mit allem. Er sieht es auch nicht ein. Was soll ich nur tun? Die Beziehung zu ihm abhaken? Und ich fühle mich schuldig, weil ich ihn im Stich lasse und er fühlt sich im Stich gelassen und darin bestätigt, dass alle Menschen ihn enttäuschen. Aber er sollte doch auch irgendwie auf mich zukommen…

  • Du hast getan was Du tun konntest...jetzt ist er dran zu zeigen was ihm wichtiger ist...sei nicht enttaeuscht wenn er weitertrinkt...wenn man suechtig ist muss man erst richtig kraeftig auf die Schnauze fallen bevor man ueberhaupt darueber nachdenkt warum das passiert ist. Und von dem Gedanken bis zu dem Punkt an dem man sich dann eine Sucht eingesteht...ja mensch, da fliesst dann noch eine ganze Menge Wasser den Rhein runter. Entweder er begreift es und akzeptiert es weil er Dich liebt oder seine Sucht ist ihm wichtiger. Denk Du an Dich dabei.

    Viel Glueck und viele Gruesse:

    Siegfried

  • Ich weiß, er wird nichts tun. Er wird weitermachen wollen. Allein schon wollen. Und ich fühle mich elend, ich will ihn nicht verlieren. Ich kann nicht, ich schaff das nicht, ich bin nicht stark genug. Es war ein schlimmes jahr und so viel hat nicht funktioniert und ich hab ihm von anfang an gesagt, dass ich es nicht überstehe, wenn noch mal sowas kommt, jetzt geht das auch wieder auseinander. Wo ich doch gerade beginne, mich auf ihn einzulassen. Ich möchte ihn nicht verlieren.... Ich fühle mich elend und wie ein Versager, denn ich bin wohl nicht dazu in der Lage, eine ordentliche Beziehung zu führen bzw. mir Männer auszusuchen, mit denen das funktionieren würde, ich lasse ihn dann im STich und ich habe versprochen, mein Möglichstes zu tun und für ihn dazusein...

  • Du laesst ihn doch gar nicht im Stich und um eine ordentliche Beziehung zu fuehren sind immer zwei notwendig, das beruht auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen und mal ehrlich, er scheint Deine Ansichten und somit Dich nicht zu respektieren und Du kannst ihm nicht vertrauen. Warum in aller Welt willst Du Dich auf so etwas einlassen ? Ihr habt Euch beschnuppert und irgendwie scheint das nicht zu passen und das ist ein ganz normal alltaegliches Ding. Und mal ganz ehrlich gesagt, es ist besser rechtzeitig aus so einer Beziehung auszusteigen als wie sich vorher so feste zu binden das man innerlich dran kaputt geht. Er weiss welche Grenzen er nicht ueberschreiten darf und wenn er es tut, dann hat er aber nicht Du versagt.

    Viele Gruesse:

    Siegfried

    ----------Beitrag automatisch hinzugefügt um 17:01 ---------- Vorheriger Beitrag war um 16:56 ----------

    Versagen ist eigentlich die falsche Wortwahl...da treffen unterschiedliche Vorstellungen aufeinander die irgendwie nicht passen...

  • Also, wir haben noch mal drüber gesprochen, er trinkt ja nun 3 mal die Woche was (ist wirklich so, ich merke das ja immer und er sagt es auch) und hat schon um die Hälfte reduziert. Im Moment ist es kein Normalzustand, weil es ihm sehr schlecht geht und er hofft, dass die Antidepressiva anschlagen... Er sagt, er wird es bald wirklich total reduziert haben, will aber im Moment nicht an seinen Depressionen kaputt gehen und versprach, dass es nie zu einem Problem wird. Er trinkt natürlich im Moment deutlich weniger. Ich will ihn nicht verlieren. Ich will ihm glauben und hoffe, dass es was wird. Ich glaube, ich liebe ihn. Es kann doch funkitonieren?

  • Es kann alles funktionieren....aber das wird nur die Zukunft zeigen und er sollte da jetzt auch weiter reduzieren - am besten ganz stecken...der Alkohol loest keine Depressionen auf...im Gegenteil, er macht diese noch schlimmer wenn der Rausch verflogen ist...um Depressionen mit Alkohol ruhig zu stellen gibt es nur das permanente und ununterbrochene Saufen und zwar solange bis das man nicht mehr kann und dann wird das erst richtig depressiv...und das bringt absolut mal gar nichts

    Viele Gruesse:

    Siegfried

  • An deiner Stelle solltest dir mal wirklich aufschreiben was da alles gesagt wird, aber das tust ja hier im Grunde.
    Du wirst bald erkennen, es sind immer gleiche Aussagen :winking_face:

    Wenn ich lese, da trinkt wer und nimmt AD's, wartet auf Wirkung, sorry Haselmaus, aber das ist doch wirklich Verarsche ...
    Jeder weiß, man darf zu AD keine Suchtstoffe nehmen, aber hier will es wohl wer nicht wissen und erzählt dir eben was du gerne hören willst.

    Letztlich musst du entscheiden was da weiter passiert, aber eigentlich schreibst du es doch schon.
    Dir geht es nicht gut, du suchst Gründe dafür und hast se direkt vor Augen.
    Auf der anderen Seite vermischst du selbst viele Sachen ...
    Hier gibt es eine angenommene Suchterkrankung, dann deine Probleme, doch können nicht alle Männer was dafür und nicht alle Beziehungen sind schlecht :winking_face:
    Das du eventuell aber sehr empfänglich für solche Beziehungen bist, das kann gut sein. Das ist aber dein Teil, das muss therapeutisch bearbeitet werden!

    Ich finde man hat dich da wo man dich braucht, du machst dir Vorwürfe, aber die Schuld trägt wer anders.
    Damit meine ich ja nicht das dein Freund böse ist, aber so0 wie du es schilderst, wirst es nicht lange schaffen - ich erwarte einfach keine Änderung ohne klare Aktionen und das kann nur Therapie sein und davor eine Entgiftung.
    In welchen Umfang wer trinkt, dazu hab ich alles gesagt, lies es bitte noch mal - ich trink nur 3 mal die Woche ist ein Selbstbetrug, dazwischen kifft er ja :grinning_squinting_face:

    LG Franz

  • Zitat

    In welchen Umfang wer trinkt, dazu hab ich alles gesagt, lies es bitte noch mal - ich trink nur 3 mal die Woche ist ein Selbstbetrug, dazwischen kifft er ja

    Und selbst, wenn er dazwischen nicht Kiffen würde, wäre das immer noch bedenklich, finde ich. Mein Vater trank nur einmal innerhalb von 2-3 Monate, dafür dann exzessiv, mit einer Woche Krankenstand usw. Und weil er das nicht abstellen konnte, hat er sich selbst auch als Alkoholiker betrachtet. Nennt sich Epsilontrinker, oder halt Quartalssäufer.

    Will damit sagen, dass hier nicht nur die Dosis das Gift macht.

    Und aus eigener Erfahrung: Als langjähriger tagtäglicher Kiffer habe ich nie Alkohol getrunken. Als ich beim Bund war, und nurmehr am WE Kiffen konnte, war der Bierkasten mein bester Freund. War ein prima Ersatz. :winking_face:

    Und das "Im-Stich-Lassen-Argument" zieht nur solange, wie mein Gegenüber dieses "ich lasse dich nicht im Stich" nicht als Freifahrtsschein für allerlei unverantwortliches Verhalten betrachtet.

    Und zum Thema der Empfänglichkeit für derlei Beziehungen, hatte ich dir glaube ich schon einmal etwas in dein PF geschrieben. :smiling_face:

  • Ja... danke... nein, also, ihr habt das falsch verstanden. Er kifft nur manchmal, wenn er lange Zeit gar nichts trinkt, ich meine, im Moment kifft er nicht... Ich weiß nicht, ob ich naiv bin, aber ich möchte ihm gerne glauben und will ihn auch nicht verlassen... Ich werde abwarten, wie sich das entwickelt, denn er hat es mir versprochen und eigentlich ist er doch ein sehr sehr ehrlicher Mensch... Er sagt nicht einfach etwas so daher. Ja, ich bin bestimmt naiv... Aber ich will das nicht einfach so aufgeben. Kann sein, dass ich in einigen Monaten ganz anders darüber denke.

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