• Hallo meine name ist Yvonne ich bin 30 jahre und habe zwei kinder !und noch einen Freund !


    ich weiss das ich süchtig bin ;O( und weiss nicht wie ich raus kommen soll ,ich kann nicht auf eine kur gehen wir ziehen diesen monat um da ich ab 01.05.2011 eine neue arbeit anfange .


    ich weiss garnicht wie ich anfangen soll ;O(

    ich fange mal mit denn anfang an .


    wir waren selbstständig mit einen kiosk und bekamen einen spielautomaten in laden bei uns ;O( wo ich auch gleich mal 350 euro gewonnen hatte und damit eine der vielen offenen rechnungen bezahlen konnte gut dachte ich mir hatte ja einmal geklappt wird wieder klappen das tat es auch wieder 480 euro yeha dachte ich !

    und dann habe ich immer gespielt ich habe angefangen mit lügen sogar meinen freund habe ich von denn tag jeden tag belogen und um unser geld gebracht ,dann gingen wir pleite aber nicht wegen der zockerrei sondern weil der kiosk schon vorher stark verschuldet war.

    nun hatte ich sehr viel zeit und habe angefangen jeden tag in einer manchmal zwei drei spielhallen zu fahren manchmal gewinnt man manchmal verliert man sagte ich mir !

    im feb. habe ich dann ca.2500 euro verloren und öffnete mich meiner mutter und ihren mann ich weinte bitterlich und sagte ihr was los ist bei mir und das ich das nicht mehr in grif habe sie suchten nach möglichkeiten mir zu helfen ....für meine mutter gab es nur eine lösung Therapie machen alleine schaffe ich das nicht !wo sie recht hat !

    ich sagte es auch meinen freund aber er hat mir nur vorhaltungen gemacht und mich noch runter gemacht er war mir also keine hilfe ;O(

    nun haben wir denn 3.4 und ich habe wirklich alles was ich an geld hatte verspielt mein lohn einfach alles und nun kann ich wirklich nicht mehr ;O( ich weiss nicht mal wie ich aus diesen teufelskreis raus kommen soll .

    lg

  • Hallo Spielerin,

    das ist echt heftig was du da schreibst und kann deine Verzweiflung gerade sehr gut verstehen.
    Auch wenn es nun arg ungünstig erscheint würde ich dir dennoch dringend raten eine Suchtberatung vor Ort aufzusuchen und dir aktive Hilfe zu holen. Alleine wirst du es da glaub ich nicht schaffen.
    Ist der Wohnungswechsel denn auch mit einem Ortswechsel verbunden?
    Wie schaut es denn aus mit den Orten wo du spielen gehst? Sind es bestimmte Orte an denen du immer wieder einkehrst? Einige Vorsichtsmaßnahmen könntest du vielleicht ja für dich schaffen indem du dort Bescheid gibst das sie dich rauswerfen sollen und dir das Spielen dort zu untersagen. Einige Betreiber lassen ja mit sich reden, oder suchst du dir dann direkt andere Orte.

    Auch dein Konto könntest du umschreiben lassen, sodas du nur noch bedingt Geld zur Verfügung hast. Du hast ja geschrieben das deine Mutter von deiner Sucht nun weiß und vielleicht könnten deine Einnahmen auf ein von ihr eingerichtetes Konto gehen so das deine monatlichen Ausgaben dort abgeben und Gelder die du zum Leben brauchst erstmal nur in kleinen Beträgen von ihr erhälst?

    Oder kannst du deinen Freund mit einbinden?
    Ist es vielleicht der erste Schock das er so Reaktionen zeigt oder meinst du generell ist es eher so das er dich da gar nicht verstehen kann und dich da auch nicht unterstützen will.

    Ihr könntet beide zur Suchtberatung gehen. Ich denke er kann sich das evtl. gar nicht vorstellen wie sehr es dich packt und das dann einfach jede Vernunft ausgeschaltet ist...
    Ein gemeinsames Gespräch macht es ihm vielleicht deutlich und ihr findet gemeinsam Wege.

    Sicherlich verstehe ich wie ungünstig nun alles scheint auch wegen deinem neuen Arbeitsplatz, aber mal ganz ehrlich.. was nützt dir eine neue Stelle, wenn dich deine Sucht auch dorthin verfolgt. Ich denke aufschieben wird ja gar nicht möglich sein, denn
    du musst ja irgendwie weiter zurrecht kommen.
    Drum ist nun da eigentlich meiner Meinung nach sofortiges handeln angesagt.

    Meinst du du kannst mit deiner Mutter über die jetzige Situation nochmal sprechen? Ihr eingestehen wie sehr du dich da gerade in Schwierigkeiten gebracht hast?

    Ich schick dir mal eine riesen Portion Kraft und Mut mit das nun anzugehen

    Liebe Grüße

    Bluemchen

  • hallo lieben dank erstmal für deine antwort !


    ja habe heute schon mit ihr geredet und meinen partner und freundin auch reinen wein eingeschenkt ;O(

    ich denke das der umzug das beste ist was mir passieren kann ,ich lebe zur zeit in einen ort wo ich eine freundin habe und keine hobbys keine familie die mir sehr wichtig ist !nun ziehe ich erstmal zu meiner familie zurück ;O)


    ja mit der konto karte habe ich schon mit meiner mutter gesprochen und auch das wenn der umzug durch ist mich in ärztlicher bahndlung begebe !

    mein problem wird sein das ich spielhallenaufsicht bin sprich servicekraft in einen casino auch meine neue arbeit wird ein casino sein ;O( okay auf der arbeit kann ich nicht spielen nur holt mich diese immer wieder hoch so das ich noch mehr lust zum spielen bekomme .......

    heute ist mein 1.tag wo ich nicht spielen bin seit 5 monaten ich glaube ich habe einen entzug kann an nichts anderen denken ausser zocken zu gehen oh man ich wuste nie wie schlimm sowas werden kann grade weil ich es täglich auf der arbeit mit bekomme ich bin da so schnell rein gerutscht ;O( aber ich will hart bleiben und nicht gehen gleich ist die schlimmste zeit überstanden meine kids kommen und ich kann nicht gehen gott sei dank
    denn tag heute habe ich mit schlafen und tv rum bekommen so gut es geht versuche ich nicht dran zu denken aber das ist leider nicht so einfach ich bin gereizt zicke nur rum und habe sowas von schlechte laune ;O( und aufräumen oder raus gehen will ich auch nicht ich fühle mich krank heute .das ist wie ein loch in denn ich nicht raus komme ..........


    lg yvonne

  • Das tut mir sehr Leid...
    Was hat dich denn wieder einknicken lassen? Was war anders als am Tag zuvor, da hattest du es ja geschafft, oder?

    Ich kann dir wirklich nur raten deine Geldquellen aufzugeben das du gar keine Möglichkeit hast. Ich selber habe zwar nie gespielt, weiß aber aus anderen Erfahrungen heraus das Suchtdruck wirklich jede Vernunft ausschaltet und so musst du einen Weg finden es dir eben nicht Möglich zu machen.

    Ich hoffe du läßt dich nun nicht entmutigen und gehst es weiter an. Es ist sicherlich ein hammer harter Weg, aber eben nicht aussichtslos.

    Das du da nun näher zu deiner Familie ziehst und dann mehr Unterstützung hast ist natürlich klasse. Dein Job allerdings.. denk ich da tust dir aber was an. Weiß wie wichtig heut zu Tage die Arbeit ist, aber ob das so gut gehen kann.. kann ich mir gar nicht vorstellen. Gibt es da keine anderen Möglichkeiten?

    Kopf hoch, viel Kraft und liebe Grüße

    Bluemchen

  • Hallo Spielerin,

    ich habe selbst schon ein paar Jahre in einem Casino gearbeitet und weiss wie verlockend das ganze sein kann. Schichtdienst, man kennt die Leute weil man sich unterhält und sie bedienen muss, man hört`s klimpern und leuchten, dann gewinnt der Eine, mal der Andere, die Chefs beschweren sich weil ja alle Spieler immer gewinnen und die Einnahmen so gering sind...ja ja, das Blendet schon ganz schön. Aber nun mal Butter bei den Fischen, wenn ich aktuell Spielsüchtig bin, ist es wohl das schlechteste in einem Casino zu arbeiten! Auch wenn Du wärend der Arbeitszeit nicht spielen darfst und auch nicht im gleichen Laden, so zieht ein Spieler doch überall seine Runden...Du hörst es bimmeln und klimpern und da ist schon der Kick...Endorphine werden ausgeschüttet wie bei einem Kokssüchtigen...
    Umziehen hilft da auch sehr wenig, denn Spielhallen gibts an jeder Straßenecke und selbst wenn man Dir die Augen verbinden würde, gibts Book of rar mittlerweile zu genügend in den Onlinecasino`s.
    Gut finde ich das Du dich deiner Familie anvertraut hast und somit deine Sucht Dir selbst eingestehst. Aber Du wirst um eine Suchtberatung nicht herum kommen und solltest auch professionelle Hilfe annehmen. Um dich selbst zu schützen, solltest Du vorerst deine Mutter darum bitten deine Geldangelegenheiten zu verwalten und auch dein Umfeld bitten Dir kein Geld zu leihen. Schau`ob Du dir nicht einen anderen Job suchen kannst, indem Du neue Kontakte kennenlernst, die nichts mit der Spielerei zu tun haben...
    Denk` dran, es ist wichtiger von deiner Sucht loszukommen, als für ein paar dämliche Kröten weiterhin in einer Kugelbude zu arbeiten.
    Ich drück`Dir ganz fest die Daumen und würde mich freuen wenn Du auch weiterhin von Dir berichtest, das wir Dich ein Stück weit in deiner Suchtbekämpfung begleiten können :smiling_face: Toi toi toi.

  • Also ich weiß nicht ob das hier reinpasst, weil es vor allem um Casion und klassische Spielsucht geht. Aber ich wollte mich mal informieren, ab wann man von Onlinespielsucht reden kann. Bei mir ist es zum Glück wieder zurückgegangen. Ich hatte allerdings Phasen in denen ich bis zu 10h mehrere Wochen lang Onlinerollenspiele gezockt habe. Mir kam das damals wie ein Rausch vor. Die perfekte Ablenkung die am besten nicht mehr aufhören sollte. Bis ich dann die Notbremse zog und meine Accs gelöscht habe. Wie gesagt es ist kein lebenslanges Problem, welches ich mit mir rumschleppe. Ich würde nur gerne hören wie man solche Sachen klassifizieren kann

  • Naja - ne Sucht ist ne Sucht.
    Wenn man anfängt, sich selbst, seine Bedürfnisse, sein soziales Umfeld zu vernachlässigen, dann hat man ein ernstes Problem.
    Bist ja soweit glimpflich davongekommen - haste denn ansonsten auch mit Süchten zu tun? Rauchen, Trinken, Illegales Zeugs?

    LG.Ganesha

  • Hi Spielerin,

    gibt es was Neues von dir?
    Ich habe die Zockerei ganz gut in den Griff bekommen, seit ich aufgehört habe, als Aufsicht in so ner Halle zu arbeiten.
    Auch wenn ich lange gebraucht habe, um es mir einzugestehen:
    Die ständige Optik und Akustik; der Scene Umgang mit den anderen Zockern...es lässt einen nicht los!

    Da hilft nur, wie bei jeder anderen Sucht auch, das totale "sich abnabeln".

    LG.Ganesha

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