Hoi,
ich pack das mal hier rein. in den rest passt es nicht besonders.
Problem:
Seit meiner ersten Psychose vor 8 jahren, fühlte ich mich immer, wenn es mir psychisch nicht berauschend ging, von anderen mich umgebenden leuten beobachtet.
Nachdem es irgendwann alles stabil lief verschwand dieses gefühl für längere zeit. aber jetzt ist es wieder da. und irgendwie ausgefeilter als je zuvor.
Es begleitet mich einfach überall. Sobald ich auf eine größere Ansammlung Menschen sehe wirds ganz schlimm.
Nur nun ziehe ich mich seit geraumer Zeit immer mehr zurück. Früher bin ich gern am Wochenende weggegangen. Nun sitzt ich lieber zu hause oder geh zu freunden. bloß nich zuviele leute. Da ich keinen Führerschein habe lege ich doch viel zu fuß zurück. Aber mittlerweile fast ausschließlich kleine gässchen oder nebenstraßen.
Während der Arbeit gehts dann komischerweise. Kann aber auch dran legen, dass ich den größtteil der zeit sowieso nur auf den bildschirm guck.
Im Bus ist es ganz übel. Da brauch ich unbedingt was zu lesen, um mich von diesem gefühl abzulenken.
Die Erklärungen einiger Therapeuten à la "Jedes Lebewesen guckt automatisch, wenn sich in der Umgebung etwas verändert" oder "Sie gucken dann ja bestimmt auch sehr angestrengt und hektisch, dann gucken die anderen ja automatisch" haben mir nicht wirklich geholfen.
Kennt dieses gefühl jemand? Oder hat sogar einen Ausweg daraus gefunden?