• Hallo,

    nun auch endlich mein Problem. Ich habe seit geraumer Zeit ein Problem mit einem Opiat (Valoron). Nun hat man mir vor einigen Wochen auch noch das Morphin Palladon verschrieben was ich seither regelmäßig nehme...

    Momentan bin ich in einer Klinik in der mein körperliches Problem behandelt werden sollte. Letzten Donnerstag hab ich mich dann nach ärztlichen Rat auf die psychosomatische Station begeben in der ab heute ein Entzug der beiden Medikamente geplant ist.

    Von dem Valeron wusste hier eigentlich niemand. Ich hatte nur einmal angesprochen das ich ein Suchtpotenzial entwickelt habe. Eben beichtete ich der Ärztin nun, das ich Valeron im Zimmer versteckt halte und ab und an immer etwas davon nehme.
    Sie reagierte für mich überraschend ruhig und verständnisvoll

    Nun hab ich tierische Angst das ich es nicht schaffe, Angst vor dem Versagen aber auch Angst davor, zu sehr zu leiden...

    Wer hat Erfahrungen mit ähnlichen Entzügen?

    lg
    sweety

  • ich habe leider keine Erfahrung mit Entzügen und schon garnicht von Tabletten, aber .. ich denke nicht das du versagen wirst.

    Das mit dem Leiden weiss ich nicht.

    Aber denk ganz fest an uns wenns schlimm wird.... wir schicken dir alle ganz viel kraft das du das durchstehst....

    Versagen wirst du sicher nicht. Glaub an dich. Du schaffst das ganz sicher.

    Gruss Jemen

  • erst mal denk ich auch das du es schaffen wirst du hast doch schon den richtigen Schritt in die richtige richtung getan und du bist in einem Umfeld in dem dir geholfen werden kann das ist ein sehr großer Vorteil du bist nicht alleine und du hast menschen die immer an dich glauben und dir zur Seite stehen ganz egal was ist. Schau nach vorne und kämpfe gegen deine Sucht an wie du all die jahre mit deinen anderen Problemen gekämpft hast du hast nie aufgegeben auch wenn es hart war warum solltest du es also nicht schaffen. Ich glaub fest das du es schaffen wirst.
    Hab sehr viele Menschen gesehen die auf Entzug waren und es ist nie und für keinen leicht aber am allerschwersten ist es dann wenn man verurteilt wird abgestempelt und keiner mehr für einen da ist. Dann ist Sucht ein wirkliches Problem.
    Nicht jeder der Hilfe möchte kann sie auch annehmen wenn er sie bekommt und ich werde lernen müssen das einfach so zu akzeptieren das es eben so ist wie es ist ohne den Menschen aufzugeben und ohne ihn immer wieder in frage zu stellen. werde dich nicht aufgeben und ihn auch nicht egal wie hart das werden wird

  • Ja, habe nun den "Entzug" hinter mir. Nur meinte gestern der Doc, das ich noch 6 Monate lang "abhängig" sein werde, das ich noch 6 Monate lang mit einer Veränderung des eigenen Ichs zu kämpfen haben werde. Find das ganz schön scheiße.
    Gestern kam ich aus der Klinik und wollte sofort wieder zum Valoron greifen. Scheiße verdammt, ich bin zu schwach um es zu lassen, viel zu schwach :frowning_face:

  • Hallo!
    Ich bin erst seid einigen Minuten.. kann man sagen hier.
    ich finde es ganz toll, das du nicht sofort wieder zu den tabletten gegriffen hast. Das war eine kluge und vor allem auch die richtige Entscheidung. Und bitte.. rede Dir nicht ein du seist schwach, denn das bist du nicht. Du hattest den Willen und die Kraft zu Hause NEIN zu sagen und das ist ein Zeichen von Stärke.. nicht von Schwäche.
    Ich bewundere dich.. Du hattest den Mut das überhaupt anzufangen.. und du hast es fast geschafft. Es ist noch ein Weg, sicherlich, aber er ist nicht mehr so steinig und schwer wie zu beginn. Denk an die Leute die den Weg schon gegangen sind und ans Ziel gekommen sind. Denk daran, was dich am Ziel erwartet, ein Leben ohne Tabletten. Und denk vielleicht auch an die Leute die den Weg noch vor sich haben. Du kannst ihnen helfen diesen Weg zu gehen. Du kannst sie ermutigen und du kannst sie begleiten. Und denk nicht du seist schwach... das bist du nicht.
    Ich kann dir sagen, ich habe diesen Mut noch nicht aufgebracht. Ich nehme jeden Tag starke Schmerzmittel und ich weiß das ich diesen Weg noch gehen muss.. aber ich denke auch das Du das geschffst hast!!!!

    Bea

  • Hallo Beamaus17,

    ja, den Entzug habe ich gemacht und so schwer fand ich das auch gar nicht, doch von Tag zu Tag steigt wieder mein Verlangen mich damit einfach vollzustopfen. Keine Ahnung warum ausgerechnet jetzt. Noch widerstehe ich, doch weiß ich nicht wie lange ich das noch aushalte.

    Dir wünsche ich, das du schnell den Mut findest einen Entzug zu machen.
    Ich habe meinen Entzug in der Klinik gemacht und fand es gar nicht so schwer, bis auf die ersten Tage. Also nur Mut!!!

    Alles Gute

  • nicht direkt...
    meine mum nimmt tabletten... aber Net die gleichen...
    und mein bruder war auf drogenentzug... aber was da abging weiß ich net... war da erst so 9...

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