• Hm, ich denke, das ist ein Thema, mit dem so ziemlich jeder schon einmal in Berührung gekommen ist. Oder?


    Habt oder hattet ihr 'Angst vor der Zukunft? Wovor genau / am meisten / gar nicht? ( - Wenn das nicht zu intim ist!? )
    In welchen Situationen taucht Zukunftsangst auf? Also gibt's dafür 'ne Art "Auslöser"?
    Habt ihr etwas gefunden, das ihr dagegen tun konntet?


    Liebe Grüße
    eine intressierte
    Fibra.

  • Ich glaube, Zukunftsangst tritt immer dann auf, wenn mehr oder weniger gravierende Änderungen im Leben auftreten.

    So, ist es bei mir zur Zeit auch wieder... Ich habe mioch von meinem Freund getrennt und werde zum ersten Mal ganz alleine leben, ohne dass jedes Wochenende jemand da ist. Ich habe schon Angst davor, dass ich einsam werde, dass ich mich zu Haus enur noch vergrabe, dass ich es einfach nicht packe, alleine zu leben, dass ich zu unselbständig bin. Aber ich weiß auf der anderen Seite, dass es einfach sein muss, dass sich etwas ändern muss, weil ich so nicht glücklich war.

    Mit der Angst umgehen... Naja, ich rede viel mit den Menschen darüber, die mir wichtig sind, denen ich vertraue. Ich erzähle ihnen von meinen Ängsten und Gefühlen und höre mir an, was sie mir zu sagen habewn. Die meisten kennen mich recht gut und können das was ich vorhabe immer recht gut einschätzen ob ich das packe oder nicht. Sie trauen mir immer mehr zu als ich mir selbst. Ich nehme ihre Tipps an und versuche zu glauben, was sie mir sagen ;).

    Ängste kann man nur besiegen, indem man das tut wovor man Angsrt hat und nach diesem Motto versuche ich die Dinge, die mir in meiner Zukunft Angst machen, anzugehen!

    Liebe Grüße
    rose

  • Ja, stimmt ja auch: Da, wo die 'Angst ist, ist der richtige Weg!

    Schon komisch, dass einen Freunde immer anders einschätzen als man sich selbst. Freutmich, wenn deine dir mehr zutrauen, als du dir selbst. Und ich kann mir gut vorstellen, dass sie sehr oft Recht damit haben!

    Liebe Grüße
    Fibra.

  • Ich hab momentan am meisten Angst davor dass das mit dem Studium im Herbst nicht so hinhaut wie ich mir das wünsche, das ich kein Studienplatz krieg, das ich nur einen krieg den ich eigentlich garnicht haben will, das ich in ne Stadt muss wo ich nicht hinziehn will, das ich keine Wohnung find,...
    Und selbst wenn alles so klappen sollte wie ich mir das vorstell, dann gibts immer noch die Angst dass ichs nicht schaff allein zurecht zu kommen, dass Probleme wie z.B. SVV ausarten, weil die Gefahr das meine Familie es mitbekommt dann ja viel kleiner ist.
    Oder das mein Vater seine Drohung wahr macht, das er mich nicht mehr sehn will sobald ich nen Iro hab und das ich hier "Hausverbot" krieg.
    Und auch Angst um meine kleinen Schwestern, was aus ihnen wird wenn ich hier nicht mehr dabin, wie sie damit zurecht kommen, usw.

    die Ängste sind eigentlich ständig da, bzw. halt sobald ich dran denk wie das im Herbst werden wird. Dagegen tun kann ich eigentlich nichts, außer zu versuchen mir einzureden dass schon alles gut gehn wird, was aber nur selten klappt. Ist nunmal leider so, dass die Uni sich aussuchen darf wen sie nimmt und da kann ich eben nicht sicher davon ausgehn das ich genommen werd.. zumindest eben nicht in dem Fach das ich eigentlich haben will

    Ansonsten fällt mir grad nichts mehr ein.

    Liebe Grüße
    deady

  • Hy wenn ich mal unterscheide dann habe ich was Job Karriere oder ähnliches angeht überhaupt keine Angst im prinzip habe ich sogar mehrere Optionen was ich einmal tun werde.

    Das einzige wovor ich eine latente Angst habe ist dass ich auch in der zukunft keinen rechten Anschluss mehr im Privaten finden werde. Im Moment leider nicht gerade unbegründet. Wie damit umgehen, meistens ignorier ich das ganze einfach und tu so als sei es nicht existent. Nicht grad die sinnvollste Strategie. Und wenn ich jemanden hätte mit dem ich darüber reden könnte naja dann wär ich ja schon nicht mehr alleine

    Das klingt so als ob bei dir gerade Umwälzungen stattfinden sonst würdest du wohl nicht fragen darf man fragen welcher Art deine Ängste sind?

    lg marvin

  • Zukunftsängste, Existenzängste haben mich eigentlich mein ganzes Leben begleitet. Dazu zähle ich aber auch alles, was meine soziale Existenz bedrohte.

    Karl Popper sagte zwar, die Zukunft ist offen. Aber ich denke er irrt. Sie ist solange nicht offen. wie wir immer wieder die gleichen Fehler machen und uns weigern können, aus ihnen zu lernen.
    Das scheint mir für die Einzelschicksaale, wie auch daß, der ganzen Menschheit zu gelten.

    Als meine Karriere und Ehe zerbrochen war, war ich nur noch am reagieren. Für selbstbestimmende Entscheidungen schien mir kein Freiraum mehr vorhanden zu sein. Und was noch an angestammten Selbstvertrauen da war, fraß die Alkoholsucht auf. Wer sich stimulieren muss, um funktionieren zu können, agiert nicht mehr, obwohl er das Gegenteil Sucht. Ja, sogar zu tun glaubt.

    Nachdem ich 5 Jahre später trocken war, konnte ich auch wieder Selbstachtung entwickeln und Zukunftsängste ertragen. Ich bin auch heute nicht frei von ihnen und leide an manchen Tagen extrem daran. Aber letztlich lerne ich es, zu mir zu stehen und auch immer wieder aufzustehen.

    Dummheit siegt und Intelligenz säuft. -- Es gibt Menschen die können sich ihrem Leben anvertrauen. Wie in einem Boot sitzend, gleiten sie dahin und halten lediglich das Ruder, um gelegentlich den Kurs, neu zu bestimmen. Andere haben sich den Kahn auf Kreuz geladen und schleppen ihn ächzend durch ihr Leben.
    Die einen beneide und verachte ich, die anderen bemitleide ich. Entwickeln tun sich beide nicht, sondern halten die Achse des Rades der Geschichte fest. So daß sich diese wiederholt und letztlich alle überrollt.

    Entwicklungsbestimmend ist, daß wir vertrauen können. Daß wir es verlieren können, aber auch wieder gewinnen können, und letztlich darauf vertrauen, daß es auch so geschieht.

    Vertraue ich mir eigentlich selbst? Nein, Unsinn! Ich verbringe einen großen Teil meiner Zeit und Kraft damit, mir zu misstrauen und mit der Suche nach Wahrheit zu jonglieren, auf daß das Unwahre abfalle. Zu viel mehr ist menschliches Bewusstsein leider auch nicht fähig.

    Eigentlich pendel ich zwischen Pessimismus und Optimismus dahin. Wobei ich mir letzteren, meistens erst wieder erarbeiten muss. Wenn meine Entrüstung, bzw. das Selbstmitleid abklingt, kehrt die Richtung um.
    Das mir Andere, insbesondere Freunde vertrauen, schmeichelt mir und stärkt mein Selbstbewusstsein, aber macht es nicht aus.

    Ehrlich gesagt, ich wünsche mir, ich könnte sagen: Ich glaube, was ich fühle und was ich denke interessiert mich nicht. -- Dann wären endlich wieder Herz und Verstand in Einklang. Aber sooo mutig bin ich denn auch wieder nicht.

    Bin ich mir hier ins Netzt gegangen? Widerspreche ich mir selbst?
    Will aus Fehlern lernen können, aber meinem Denken keinen Glauben schenken, sondern meinem Gefühl vertrauen. -- Vielleicht doch nicht. Vielleicht ist es ja der eigentliche Fehler, den ich mache, mein gekränktes Selbstbewusstsein an meinem Verstand aufrichten zu wollen, um mich von keinem Menschen mehr abhängig machen zu müssen.

    Tränen sind´s die in mir steigen, wie in einem Kind.
    Tränen sind´s die mich neigen und mich machen blind.
    Doch ich glaube nicht an Geister und des Menschen´s größten Traum.
    Denn mein Geist ist mein Meister und der Traum nur Glaubensschaum.

    Es ist schon alt das obige Gedicht. Ich war vielleicht 16, als ich es schrieb. Aber wie mir scheint, klingen die Dissonanzen eines Menschenlebens schon recht früh an.

    Das Kind erwacht, glücklich mit einer Mutter bedacht.
    Doch ist es Stunden nur allein, so plagt es gleich Todespein.
    Dann träumt´s vom süßen Busen, verinnerlicht durch schmusen.
    Bekommt´s dann endlich Mutters Brust und beißt hinein, so voller Lust.
    So straft dann die Entwöhnung, ganz ohne jede Versöhnung.

    Nun Oralsadist und Kettenraucher, das habe ich mit Freud gemeinsam. Aber bringe mir mal jemand diese beiden Gedichte zusammen, das packe ich nicht. Und dennoch spüre ich, daß es einen Zusammenhang gibt.

    Stehaufmänne

  • ich habe Angst gerade wenn ich entscheidungen für mein leben treffen soll. mir ist klar das ich zwar auch neue entscheidungen wieder treffen kann, jedoch sich auf etwas neues einzulassen ist gar nich so einfach. das ist wie mit vorträgen halten, immer wieder eine neue große überwindung das auch zu tun. wenn ich jetzt mit dem abi fertig bin weiß ich noch immer nicht was passieren wird. klar hab ich vorstellungen, aber meinen großen traum von meinem beruf werde ihc nicht umsetzen. was dann kommt is nich klar und auch das macht Angst.

    mir hat mal wer gesagt, das ängste zum leben gehören, denn sie machen auf was aufmerksam und kann auch die richtigung weisen. ich versuche die Angst seit jahren nicht als bedrohnung zu sehen, sondern als etwas was mir ein wenig den weg zeigt. es funktioniert nicht immer, aber ab und an schon recht gut.

  • @unbekannt_1....warum willst Du Deinen Traum von Beruf denn nicht umsetzen?

    Ich habe meinen Traum von Beruf zwar auch nicht umgesetzt(war zu faul... :face_with_rolling_eyes:)...wollte Ärztin werden...aber ich bin trotzdem in die Medizin gegangen...wenn auch nur als Krankenschwester und mein Beruf hat mir unheimlich Spaß gemacht!!! Man sollte sich schon, wenn möglich, seine Träume erfüllen.... :winking_face:

    So richtige Zukunftsangst habe ich eigentlich nicht, weil ich weiß, dass es immer irgendwie weitergeht...auch wenn man gar nichts mehr hat.

    LG schell

  • @ schelliiee
    mein traum war es sozialarbeiterin zu werden und ich habe mich dagegen entschieden, da ich noch immer mit den ängsten zu kämpfen habe. klar könnte ich trotzdem studieren und hoffen das es besser wird, aber ich möchte nicht den fehler machen wie so manch andere in psychosozialen berufen, das die ihre probleme nicht bearbeiten und hoffen das sie durch die ausbildung alles in griff bekommen. das ist aus meiner sicht nicht richtig. habe genügend sozialarbeiter, psychologen usw. erlebt, wo sie ihre probleme mitgenommen haben. auch der druck ist für mich wahrscheinlich auf dauer nicht auszuhalten. aber wenn sich mein leben in sachen beruf stabilisiert hat, dann werde ich schauen ob ich ehrenamtlich da was machen kann.

  • Ich habe zwei Zukunftsängste:

    Einerseits habe ich Angst davor, für den Rest meines Lebens alleine bleiben zu müssen. Ich bin was Liebe und Partnerschaft angeht nicht nur sehr ungeschickt sondern auch noch ausgesprochen glücklos. Es gab schon Phasen in meinem Leben, da hab ich mir gesagt: "Ok, es gelingt mir nicht, also scheint es auch nichts für mich zu sein. Menschen mag ich nicht, Gefühle mag ich nicht - ich finde mich einfach damit ab, daß ich alles alleine werde machen müssen." - Ich finde mich aber damit nicht ab. Immer wenn ich es mal wieder "gewagt" habe, Gefühle zu zeigen/zu äussern, bin ich damit kurz darauf ordentlich auf die Fresse gefallen. Mir graut schon vor dem nächsten Mal und ich denke wie gesagt öfters daran, es gar nicht mehr zu probieren - eine Horrorvorstellung.

    Andererseits habe ich so eine ganz diffuse Angst, daß ich den Anforderungen im Leben irgendwann einfach nicht mehr gewachsen bin und kapitulieren muss (Oder einen richtig fiesen Rückschlag einstecken muss). Ich denke, das ist wieder mal so ein typisches Burnout-Symptom. Ich war mal sehr stolz darauf sagen zu können, daß ich mit 99%iger Wahrscheinlichkeit die nächsten zwei Jahre keine Soziale/Finanzielle/Existenzielle Katastrophe erleben werde, aber irgendwie fühle ich mich einfach nicht sicher, was die Zukunft anbelangt.(Das ist vielleicht ein bisschen so wie die Angst, daß einem beim Verlassen der Wohnung ja ein Ziegelstein auf den Kopf fallen könnte...)

  • Hm...ich habe auch oft sehr Angst vor der Zukunft...hm...ich weiss nicht woran es genau liegt...einerseits weil ich vielleicht nicht weiss was noch alles auf mich zuukommt...(ich weiss das ich es gar nicht wissen will) aber es nicht zu wissen ist auch nciht wirklich das wahre....ich frage mich einfach viel was ich noch alles aushalten muss...was noch alles passiert...

    Und dann noch die Hoffnungslosigkeit...ich weiss nicht, aber ich sehe meiner zukunft nicht positiv entgegen...vielleicht ein fehler von mir, aber das leben hat mich eines besseren belehrt und es war schon immer so daswenn ich positiv gedacht habe ich schnell wieder in die realität geholt wurde. Hm...ich glaube einfach nicht das ich jemals im stande bin ein leben zu führen das mich oder meine mitmenschen erfüllt. Aber wer weiss wunder passieren immer wieder...

    Alles Liebe keira

  • Zukunftsangst
    ja das habe ich auch sehr viel sogar
    immer wenn ich denke was ist meien Zukunft und kein ziel finde dann oder auch wenn ich ein Ziel habe das aber so Angst macht dass ich zurück schrecke und dann keine Zukunft darin sehen kann .
    Zukunft sehen dass es positiv wäre nur für kurz dann kommt das negative , sehe alle smehr schwarz , oder in Brüche alles geht und dann ist all meine Zukunft sinnlos gewesen zu überleben ohne suchtaus zu kommen .
    mit diesem Kreislauf ruotiere ich , wie komme ich raus ?
    ich rede viel dann mit dem Freund drüber welche negeative aspekte dafür sprechen und dagegen . Sichtbar machen , also mit anderen , wenn ich es alleine mit mir aus machen kann ist ja ok aber ich brauche andere Menschen um da wieder raus mehr komme .Viel zu unsicher bin ich da .
    So klappts dass ich mich freue dann eine zeitlang auf die Zukunft wenn ich sie wieder vor mir toll sehe das gute Gefühl überragt .
    Spass rein bekomme es zu verändern wollen und es mir genehmige .
    Zukunft ersteickten wir früher mit Sucht , ist alles so sinnlos . Jetzt hat es einen sinn zu leben ohne das alles .
    man muss abreiten in sich dran um diesen pegel mehr ins gute zu bringen für und wider ist ok , aber auch mal ins kalte Wasser springen , Risiko ein gehen um diese Zukunftangst überwinden .
    lg Dasein

  • *thema ausgrab*

    ich wollte grad so ein Thread aufmachen und da hab ich mir gedach tguck ich erstmal ob das nich schon existiert :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Ich hab schiss vor jedem weiteren tag .. ich mag manchmal nachts gar nicht schlafen, weil ich nich will, dass wieder ein tag ins ungewisse startet ...
    ich habe Angst alles mögliche falsch zu machen und ich habe Angst das ich den tagncith schaffe ..

    es macht mich fertig und ich weiß nich wie ich das irgendwie ändern kann .... :frowning_face:

  • Zukunftsängste hab ich auch... Ich würd's nur anders formulieren... Ich hab Angst vor dem, was auf mich zu kommt, das ich noch nicht beeinflussen kann. Quasi Angst vor dem Ungewissen...... Und Angst vor Veränderungen hängen damit auch sehr eng zusammen! Beispielsweise kommt mein Abitur langsam näher und ich hab nach wie vor keinen Plan, was ich danach mache geschweige denn wie ich das überhaupt alles bewältigen soll... Aber am schlimmsten ist es wirklich, wenn ich nicht weiß, was auf mich zukommt. Der Wechsel in die offizielle Oberstufe (bei uns 12te Klasse) dieses Jahr war beispielsweise eine richtig krasse Sache für mich. Die ganzen Ferien durch hab ich mir hier 'nen Kopf gemacht und zum Ende der Ferien war's dann soweit, dass ich so gut wie jeden Abend mit tränenüberströmtem Gesicht hier gesessen hab. Ich weiß nicht, wovor ich wirklich Angst hatte, aber es war jedenfalls wirklich heftig. Ab und zu hab ich solche Anfälle noch, wenn ich ins Grübeln komme und darüber nachdenke, was später sein wird... Dann kann es ganz schnell wieder zu so 'nem "kleinen Nervenzusammenbruch" kommen.

    Na ja, wie gesagt, wovor direkt ich Angst habe, kann ich gar nicht wirklich sagen... Es ist halt das Ungewisse irgendwie... :21:

  • Da ich hier noch nix zu geschrieben hab...

    Angst vor Veränderungen...die hab ich schon immer.

    Angst das sich nichts ändert...das ist aktuell...ziemlich paradox, ich weiß...
    Ich würde es jetzt mal als Zukunftsangst bezeichnen...denn das ist es.

    Ansonsten hab ich einige Ängste...Sozialphobie eben.

    lg
    destiny

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