Titel: Familienkrankheit Alkoholismus - Im Sog der Abhängigkeit
Schriftsteller / Verlag:Ursula Lambrou, rororo (1. April 2010)
Meine Meinung über das Buch: Habe durch dieses Buch sehr viel für mich mitnehmen können und fühlte mich plötzlich richtig verstanden. Es hilft, vieles zu verarbeiten und zu lernen, dass man NICHT schuld am Trinken der Eltern ist. Das ist sehr wichtig für mich. Kann ich echt empfehlen!
ISBN: [ISBN]3499626012[/ISBN]
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Familienkrankheit Alkoholismus- Im Sog der Abhängigkeit
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wollte noch eine Ergänzung zu dem Buch nachtragen:
Habe es jetzt komplett durchgelesen. Es ist ein Buch, das erklärt, wie es den Kindern in Suchtfamilien geht und wie sich erwachsen gewordene Kinder von Alkoholikern verhalten, wie schwer es ist, sich selbst ernst zu nehmen, es wird also nicht die Sucht an sich zum Hauptthema gemacht, sondern es wird rein auf die Gefühle der Kinder, der Opfer, eingegangen. Es ist kein langweiliges Sachbuch, sondern das beste Buch, das ich zum Thema Alkoholismus in der Familie gelesen habe. Es hilft wirklich enorm, sich und seine Gefühle endlich erleben zu dürfen ohne dass man sich von den Eltern etc. erpressen lassen muss. Ich bin nun echt dahintergestiegen, warum ich immer und überall Angst und Panik hatte bzw. heute manchmal noch habe.
Das Buch ist genial, ich weiß jetzt endlich wo meine Ängste und meine Verhaltensweisen, mein Katastrophendenken und das ewige So-tun-als wär-alles-in-Ordnung ihre Wurzeln haben. Durch das Buch habe ich eine echte Verbindung zu meinem Inneren bekommen und verstehe mich jetzt und es ist alles so klar vor Augen. Es ist ziemlich heftig, konnte es nicht wie einen Roman etc. durchlesen, da echt so viele Erinnerungen und Gefühle hochkommen. Aber es lohnt sich und ich weiß nun endlich, dass ich eine eigenständige Identität habe und weiß, warum ich mich immer weiter in die Scheiße geritten habe.
Das Buch ist für alle geeignet, die immer Schweigen mussten über die Zustände zu Hause, die immer gute Miene zum bösen Spiel machen mussten und sich dabei so widerlich und wertlos gefühlt haben bzw. immer noch fühlen. Die immer nieder gemacht wurden und Gewalt, emotionalen sowie physischen oder sexuellen Missbrauch in einer Suchtfamilie über sich ergehen lassen mussten und hinterher auch noch "schuld" daran sein sollen, bzw. es wird Kindern in Suchtfamilien eigentlich immer vorgeworfen, sie seien Schuld, dass das Leben der Eltern so schlecht ist und dass sie wegen des Kindes in die Sucht gerutscht sind. Das Kind "durfte" nie seine wahren Gefühle zeigen, sondern immer nur angemessen auf die Unberechnbarkeit der alkoholkranken Eltern reagieren und seelisch alles ausbaden musste. Die Seele eines Kindes erleidet einen totalen Riss und es fühlt sich wie ein Stück Scheiße, weil es nur das glaubt, was die Eltern ihm eintrichtern. Das Buch hilft einem sehr, endlich zu sich selbst zu finden und deckt den Albtraum der Kindheit in all seinen Facetten auf. -
mhm.. sollt ich vielleicht auch mal lesen... angesichts der gleichen tatsachen...
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