Mirtazapin!

  • seit ca 3 jahren nehme ich Mirtazapin 30mg zur nacht ein.
    seitdem konnte ich immer sehr gut schlafen & wurde insgesamt sehr viel ruhiger und entspannter.
    seit über 1 jahr jedoch, leide ich mehr unter diesem medikament, als das es hilft.
    ich habe seit beginn der medikation sage & schreibe 15 Kilo zugenommen!
    leider bin ich mit der zeit nicht nur lethargisch, sondern auch irgendwie "gefühlskalt" geworden.
    vor dem medikament habe ich unter horror einschlafstörungen gelitten & fand nicht selten erst bei tagesanbruch etwas schlaf- ich fühlte mich hundeelend & völlig k.o.

    unheimlich gerne würde ich das Mirtazapin absetzen, weil ich mich in meinem körper elendig fühle und meine natürliche energie vermisse..

    allerdings habe ich eine horrorangst vor den "schlaflosen nächten" !

    - hat jemand erfahrung mit Mirtazapin ?
    - wie am besten abzusetzen?
    - gute alternativ tip´s ?

    über antworten & ratschläge würde ich mich freuen !

    beste grüße,
    Quellbrunnen

  • hi du

    also ich kann nur pos. über das Medikament sprechen. Nehm es schon länger ich glaub etwa seit 4 Jahren oder so aber nur 15mg zur nacht.
    Ich kann damit schlafen was sehr wichtig für mich ist, ok ich hab über die zeit einiges an gewicht zugenommen aber ob das nur am Medikament liegt weiß ich nicht würd ich jetzt nicht behaupten. Ich nehm zusätzlich noch Seroquel von daher kann ich leider nicht sagen was nun von was kommt.
    Hab das Mirtazapin auch mal weggelassen *lächel* war wie ich finde keine gute Idee weil ich mit den damit aufkommenden depressiven Stimmungsschwankungen echt nicht klar gekommen bin
    Absetzten würd ich nur wenn dein Arzt damit einverstanden ist auf keinen fall alleine das muss bitte immer mit deinem Arzt abgesprochen werden ( meine Meinung)
    ich hab mich am anfang auch wie ferngesteuert gefühlt aber mitlerweile hab ich durchas phasen in denen es mir gut geht bzw ich zumindest stabil und Leistungsfähig bin
    ich wünsch dir viel Erfolg
    lg Arkadia

  • hallo,

    ich kenn mich mit medis etwas aus, weil ich auch selbst schon viele genommen hab, das auch.
    negativ an dem medi ist (meiner meinung nach), dass es eine lange halbwertstzeit hat, so dass du auch immer tagsüber noch was davon hast.
    rein zur schlafförderung nimmst du eigentlich recht viel. es wirkt so, dass es mit einer sehr hohen affinität (anziehungskraft) an bestimmte rezeptoren bindet, die ruhig machen und das einschlafen fördern. sind alle rezeptoren besetzt (ab ca. 7,5 bis 15mg, aber von mensch zu mensch verschieden), dann wirkt ein noradrenalinsteigernder mechanismus.
    d.h. theoretisch, dass eine langsame absenkung bis 7,5mg schlaftechnisch noch ganz gut vertragen werden müsste. danach wird es nicht unbedingt leicht. es gibt aber im notfall andere mittel, die üblicherweise nicht so ins/aufs gewicht schlagen.
    parallel dazu solltest du gucken, wie es um mögliche Depressionen steht.

    [TA=Franz]Absetzplan und Medikamnetenempfehlung entnommen, nur ein Arzt kann das entscheiden und das sollte immer als erstes da stehen![/TA]

    die sollten weniger dzu führen ,dass man an gewicht zulegt, die beiden ersten sogar eher zu gewichtsverlust führen. aber jeder mensch ist anders und so weiß man das nur durch probieren.

    schreib mal, wie dein mögliches absetzen so läuft.
    good luck
    bender

  • Hallo quellbrunnen,

    nimmst du das Mirtazapin nur wegen dem Schlafen oder auch als Antideressivum? Auf keinen Fall würde ich rumexperimentieren, ohne mit einem Arzt gesprochen zu haben. Wer verschreibt dir denn das Mirtazapin? Mit diesem Arzt solltest du dich hinsetzen und ihm von deinen Problemen berichten und mit ihm eine Lösung suchen. Ein neues Medi evtl., wie am besten ausschleichen usw.

    Liebe Grüße
    gelberose

  • Hallo,

    ich habe auch mal Mirtazapin genommen. Ich hatte keinerlei Wirkung und hab es deshalb auch wieder abgesetzt.
    Am besten lässt du es ausschleichen, also immer die Dosis verringern.

    Ich habe danach Lyrica für die Nacht bekommen, mir hat das ebenfalls nicht geholfen. Aber es ist ja auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Hast du das schonmal versucht?

    Gruß,
    unerkannt

  • Hallo quellbrunnen,

    ich wäre da auch sehr vorsichtig, ohne mit deinem Arzt zu sprechen das Mirtazapin abzusetzen, gerade wegen der antidepressiven Wirkung. Grundsätzlich würde ich persönlich alle Medikamente, die auf die Psyche wirken und die man über längere Zeit eingenommen hat, nur ausschleichen und niemals abrupt absetzen. Ich finde man sollte dem Hirnstoffwechsel Zeit genug geben, sich an die neue Situation zu gewöhnen.

    Was die Angst vor den schlaflosen Nächten angeht, das kann ich gut verstehen. Ich hatte schon immer Einschlafstörungen. Als mir mal jemand erzählt hat, dass man normalerweise innerhalb von 10 bis 15 Minuten einschläft, hab ich ihn nur dumm angeguckt. Medikamente direkt dagegen hab ich noch nie genommen, aber mit Atosil (Wirkstoff Promethazin) hab ich mal gute Erfahrungen gemacht. Ungefähr eine Stunde nach der Einnahme fallen mir davon die Augen zu. Bei genug Schlaf ist man am nächsten Tag auch wieder fit.

    progressive

  • Der Hersteller sagt:

    Zitat

    Eine schrittweise Beendigung der Behandlung mit 'Mirtazapin ist notwendig, um Absetzerscheinungen zu vermeiden.

    Obige Absetzempfehlung wurde entnommen, Medikamentenempfehlungen genauso!
    Du solltest mit dem verschreibenden Arzt zusammen überlegen, wie man das Medikament absetzen oder eben gegen ein anderes austauschen kann.

    LG Franz

  • hallo franz,

    ich habe jetzt 2x vergeblich versucht einen beitrag hier zu schreiben.
    obwohl ich angemeldet war, konnte ich meinen text nicht einfügen- es hieß, ich solle mich "anmelden" & "ich hätte keine berechtigung"..

    why?!

    lg,
    Quellbrunnen*

    ----------Beitrag automatisch hinzugefügt um 14:25 ---------- Vorheriger Beitrag war um 14:25 ----------

    hmmm.. jetzt funktioniert es, aber meine texte sind futsch :frowning_face:

    ----------Beitrag automatisch hinzugefügt um 14:45 ---------- Vorheriger Beitrag war um 14:25 ----------

    hallo & einen schönen tag an euch alle!

    herzlichen dank an alle hier, die sich die zeit genommen haben und geantwortet haben :gj: !

    ich habe mich jetzt in den letzten 2 tagen ausschließlich mit dem thema Mirtazapin beschäftigt & musste feststellen, das ich meiner meinung nach eine viel zu hohe dosis einnehme.
    das medikament habe ich vor 3 jahren bei einem kurzen klinikaufenthalt verschrieben bekommen, die ärztin meinte, das mich das erstmal ein wenig stützen sollte.
    hat es auch!
    nach extrem langer zeit durfte ich erstmal wieder richtig schlafen!
    obwohl mir das dumpfe gefühl am morgen von anfang an nicht gefallen hat, aber die vorteile haben erstmal überwogen.

    durch umzug in eine neue stadt habe ich keinen therapeuten am ort, zumal die therapie auch eigentlich damals beendet war & ich im neuen ort auch keinen bedarf an einer weiteren therapie habe.

    mein jetziger hausarzt hat mir bisher also weiterhin hier das medikament verschrieben, wir sind nie in die details gegangen, weshalb ich genau Mirtazapin nehme..

    bis vor einiger zeit war auch soweit alles in ordnung, jedoch verspüre ich halt immer mehr das jetzt die nachteile bei der einnahme überwiegen & ich fühle mich in meinem körper absolut nicht mehr wohl!

    die persönliche situation und mein soziales umfeld haben sich deutlich gebessert & ich führe eigentlich ein gutes leben jetzt..
    was mir anfangs geholfen hat, wird immer mehr zum störfaktor (mirta)

    so, und da ich im grunde in vernünftiges mädchen bin (naja..nicht immer;)..habe ich mich dazu entschlossen, den sichersten weg zu gehen.

    gleich zu meinem hausarzt und ihn um hilfe & unterstützung bitten.

    ich will das medikament nicht mehr nehmen!

    und freude auf eine erneute positive veränderung in meinem leben ist jetzt größer, als die Angst vor dem absetzen/ausschleichen des mirtazapin!

    so, vielen lieben dank & drückt mir bitte die daumen, das es leicht wird :smiling_face:
    gern berichte ich über meinen abschied vom mirtazapin..

    lieben gruß an euch alle,
    quellbrunnen*
    (die sich hier schon wohlfühlt)

    [TA='unerkanntEditiert aufgrund eines Doppelposts[/TA]

    juhuuuuu!!
    mein text is drinnen:fh:

  • Hallo Quellbrunnen :wink:

    habe Deine Beiträge mal quergelesen, und - bist Du schon bei einem Suchtmediziner gewesen???

    Der kennt sich mit sowas aus! Ein Hausarzt ist hier kein Spezialist, zückst einfach nur den Rezeptblock, ist sich jedoch meist nicht der Auswirkungen bewußt. Vielleicht magst ja mal genau beschreiben, wie die Medikamentensucht Dein Verhalten und Deine Psyche beeinflußt? Du hast ja bereits vieles darüber geschrieben, wie sich Dein soziales Umfeld verbessert. Jedenfalls solltest Du beim Absetzen bzw. Ausschleichen einen Spezialisten zu Rate ziehen (Suchtmediziner - findest in GOOGLE für deine Stadt), da unkontrollierte Medikamenten-Cocktails manchmal lebensgefährlich sind! Die viel Mut Kraft und Entschlossenheit auf Deinem Weg!

    G24h - nur für heute :63:

    Mickey

  • Öh.. ich möcht jetzt nicht in quellbrunnens thread eine Grundsatzdiskussion anfangen, aber, Mirtazapin ist ein Antidepressivum und macht nicht süchtig. Es gibt bei manchen Absetzerscheinungen, wie bei den meisten Medikamenten die auf die Psyche wirken. Aber die Einnahme von einem Antidepressivum aus einem medizinischen Grund ist doch weit entfernt von Tablettensucht. Sorry, aber sowas kann ich nie unkommentiert stehenlassen. Antidepressiva sind bei richtiger Indikation ein Segen für einige Menschen, und die sind deswegen nicht tablettensüchtig.

    Wenn Fachmann dann ein Neurologe, leider ist aber auch das kein Garant für wirkliche ärztliche Hilfe, weil auch von denen viele einfach nur den Rezeptblock zücken. Ist immer eine Gratwanderung mit Erfahrungsberichten von anderen im Netz. Letztendlich muss man sich daraus zusammen mit der Aussage eines Arztes aber sowieso seine eigene Meinung bilden.

    Soweit meine Ansicht zu der Thematik, und ich hoff es entsteht jetzt keine Grundsatzdiskussion. :er:

  • Zitat

    ich habe jetzt 2x vergeblich versucht einen beitrag hier zu schreiben.
    obwohl ich angemeldet war, konnte ich meinen text nicht einfügen- es hieß, ich solle mich "anmelden" & "ich hätte keine berechtigung"..

    Hi,

    wenn du beim anmelden einen Haken direkt unter "Benutzername" in das Kästchen bei "Angemeldet bleiben" setzt, bleibst du eingeloggt
    und das passiert dir nicht mehr.

    LG.Ganesha

  • richtig, Mirtazapin macht natürlich nicht süchtig..

    jedoch bin ich suchtkrank.

    ich bin alkoholkrank,

    seit 3 jahren trocken :smiling_face: !!!
    (hmm..kann es selbst kaum fassen, das ich es geschafft habe!)

    daher dachte ich schon, das ich eigentlich hier bei euch richtig bin..
    das Mirtazapin ist noch meine letzte hürde so zu sagen, bis ich mich endlich so richtig frei fühle..)

    >> ich war übrigens heute nachmittag bei meinem hausarzt, leider war er nachmittags nicht id praxis, daher also morgen einen termin vereinbart<<

    bezgl Sucht habe ich mir schon einiges an wissen aneignen können, jedoch finde ich dieses portal sehr hilfreich, da es mich immer wieder an meine krankheit auch erinnern soll- die "sicherheit" hat man bekanntlich als suchtkranker ja nie- von daher hoffe ich darauf hier angenommen & akzeptiert zu werden..

    danke für eure teilnahme.
    von herzen.

    Quellbrunnen
    (so heisst übrigens mein WASSER!)

    ----------Beitrag automatisch hinzugefügt um 22:17 ---------- Vorheriger Beitrag war um 22:14 ----------

    @ ganesha

    merci! war vorhin echt ärgerlich..
    gut zu wissen jetzt!

    :gj: lg

  • Hallo Quellbrunnen :wink:

    dann bist doch auf einem guten Weg, hast verschiedene Ansichten quergelesen und kannst Dir daraus eine eigene Meinung bilden. Wichtig ist, daß Du Deine Vergangenheit aufarbeitest und nicht vom einen Suchtschema ins andere bzw. die nächste Abhängigkeit fällst. Schön, daß Du hier bist und darüber schreibst.

    Übrigens bin ich ebenso süchtig (Alkohol & Cannabis), aber ich konsumiere nicht. Und ich werde mein Leben lang süchtig bleiben und lernen, damit umzugehen. Uns allen hier im Forum geht es nicht anders als Dir und mir.

    Du hast einen guten Platz für einen spannenden Meinungsaustausch und gegenseitige Hilfe gefunden.

    G24h - nur für heute :63:

    Mickey

  • Zitat


    Quellbrunnen
    (so heisst übrigens mein WASSER!)

    Hee Hee, DAS ist ja mal ein geiler Nickname!!! :r:
    3 Jahre trocken ist ne klasse Sache!
    Bin auch trocken - inzwischen ca 12 Jahre wieder!
    Hatte vorher schon 10 Jahre keinen Alkohol getrunken, mich dann aber zu sicher gefühlt!
    Naja - war mir eine Lehre...

    Frohes Gelingen :gj: beim bewältigen der letzten Hürde.
    Ich kenne mich mit Mirtazepin nicht aus - ich könnte mir aber vorstellen, dass es mit zusätzlichem Suchthintergrund besonders wichtig ist, besonnen abzusetzen...

    LG;Ganesha

  • Hallo quellbrunnen,

    das ist hier ja nicht nur ein Suchtforum, so war das nicht gemeint, hier wird eigentlich jeder gern angenommen. Also keine Sorge. :er:

    progressive

  • hallo nochmal,

    das Mirtazapin nehme ich jetzt ca 2 jahre, und seit 3 jahren trinke ich keinen Alkohol mehr.
    ..hab mich da ein wenig vertan, so viel geschehen in dieser zeit, daher kommt mir alles wie eine ewigkeit vor:ce:..

    @progressive
    lieb von dir, danke.

    ganesha
    super leistung, trotzallem!
    rückfall gehört wohl zur krankheit..
    und "quellbrunnen" mag ich auch tierisch gern, hmmm likka schmekka ;-p !!

    Mickey
    ja, dieses forum gefällt mir, wünsche mir sehr, meinen kleinen platz hier zu finden :smiling_face:


    lg an euch alle,

    Quellbrunnen*

  • einen lieben gruß an alle, die diesen beitrag lesen!

    in der zwischenzeit hatte ich ein gespräch mit meinem neuen hausarzt, welchen ich jetzt seit 2 jahren kenne und mit dem ich auch bisher ganz gute erfahrungen hatte.
    er verschrieb mir ohne nach den gründen zu fragen immer das mirtazapan, welches mir ja damals in einem klinikaufenthalt verabreicht wurde.

    ich hatte in dieser woche ein längeres gespräch mit diesem arzt, und teilte ihm mit, das ich nun unbedingt das mirta absetzen will..

    er hat sich netterweise viel zeit für den termin genommen & so habe ich ihm dann auch mitgeteilt, das ich alkoholkrank bin, und seit 3 jahren trocken bin.

    zu meiner freude, hat er genauso reagiert, wie ich es mir gewünscht habe :smiling_face:
    er war sehr verständnisvoll & hat mir zu meinen bisherigem erfolg gratuliert .
    es tut immer noch sooo gut, wenn ich darüber mal spreche, und mein gegenüber sich für mich freut!
    da ich meine krankheit nicht öffentlich mache, habe ich auch so lange damit gewartet, bis ich also meinem neuen hausarzt meine geschichte anvertraut habe.
    ich brauchte irgendwie diese zeit & ausserdem war ich sehr selten bei ihm- weil ich nie krank war.

    nun gut.

    zu meiner verwunderung jedoch, hat er mich an einen neurologen verwiesen!
    er begründete dies damit, das er der meinung ist, das ein neurologe die art & dauer des ausschleichens besser anweisen kann.

    trotz des guten gesprächs, war ich etwas entäuscht, weil ich mir eigentlich schon für dieses we ein beginn des ausschleichens erhofft hatte :-/

    und als ich mich dann bei dem empfohlendem neurologen tel um einen termin bemüht habe, hieß es dort:

    nächster termin erst zum 12.Januar 2011 !!
    hmmm.. war natürlich mehr als entäuscht :frowning_face:

    jetzt ist es so, das ich mich auf der einen seite freue, das ich das Mirtazapin bald absetzten werde..
    aber auf der anderen seite mir natürlich gedanken mache, wie es dann wird..

    es hat mir wie gesagt auch super gut geholfen.
    wenn ich nur nicht so extrem an gewicht zugenommen hätte!!
    und dann halt morgens diesen wattekopf, komme manchmal kaum hoch aus den kissen..

    ich spüre auch, das das mirta mir irgendwie eine sicherheit gegeben hat..
    ähnlich wie früher halt die flasche wein, die ich abends getrunken habe.

    ich vermute schon besorgt, das sich eine suchtverlagerung entwickelt hat.
    auch wenn das medikament selber nicht süchtig machen soll.

    aber da ist halt der "gedanke"..das "suchtgedächnis" ..

    ich wünsche mir halt wirklich frei zu sein- und das stelle ich mir nur ohne medis vor!
    (ähem--von den zigartten will ich jetzt mal nicht schreiben..hust..)

    irgendwie macht mir das jetzt echt doch etwas sorgen :ce:..
    (aber, es könnte ja auch eben alles gut werden..!)


    und darauf hoffe ich
    &
    arbeite ich zu.

    vieleicht hat der ein oder andere eine ähnliche erfahrung gemacht..??

    liebe grüße,

    quellbrunnen

  • Hallo quellbrunnen,

    auch von mir ein spätes Willkommen hier. Hast Du dich schon ein bisserl vertraut gemacht hier? Ich war ja am Anfang relativ unsicher, wofür ich das Postfach nutzen soll, und wofür den Blog - und überhaupt. Zwischendurch hatte ich dann auch mal "meinen" Platz nicht mehr gefunden - aber dann doch wieder entdeckt.

    Das mit den Schlafstörungen ist ja echt ein Ding. Mir fällt das oft auf, ne ganze Menge Menschen hier haben Schlafstörungen, die über das "normale" Maß hinausgehen...
    Wie waren deine?

    Nun wünsch ich dir noch, daß Du dich wohl fühlst hier im Forum, daß Du Unterstützung findest und
    Gutes Gelingen bei deinem Projekt

    LG Wolke

  • hallo wattewolke,

    danke dir für deine willkommensgrüße.

    Schlafstörungen gehören wohl zu sehr vielen menschen.
    ich hoffe, das sich mit dem absetzen des mirta keine neuen bei mir ergeben.
    ich bin trotzallem zuversichtlich :winking_face: !

    lieben gruß,
    quellbrunnen

  • Hi quellbrunnen,

    ich glaub bei nem Neurologen bist du ganz gut aufgehoben. Die klassischen Hausärzte haben eben nicht auf allen Gebieten Fachkenntnisse, eben deswegen gibts ja Fachärzte. Und ich geh mal davon aus, dass Neurologen auch Kenntnisse auf dem Sucht-Gebiet haben, oft sind es ja Fachärzte für Neurologie und Psychiatrie. Insofern würde ich ihm auch ganz klar sagen, dass du als Ziel hast garkeine Medikamente mehr zu nehmen, eben weil du von nichts oder möglichst wenig "abhängig", im wahrsten Sinn des Wortes, sein möchtest.

    Es gibt ja viele verschiedene Antidepressiva, und die Dosierung von deinem jetzigen kann ja auch verändert werden. Will sagen, es gibt ja nicht nur die Möglichkeit weiter Mirtazapin in gleicher Dosierung oder sofort garnichts. Du kannst dich ja langsam herantasten und dich dann auch von der Sicherheit langsam verabschieden. Ich finds eigentlich ziemlich normal, dass etwas, was bei einem ziemlich grundlegenden Problem endlich geholfen hat, Sicherheit vermittelt.

    progressive

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