Angst davor die Narben zu zeigen

  • Hallo,

    ich habe mich seit fast 3 Jahren nicht mehr selbstverletzt.
    An sich vielleicht eine gute Sache.
    Seitdem habe ich allerdings das Problem, dass ich nicht mehr in der Lage bin, den Mumm habe, meine Narben in der Öffentlichkeit zu zeigen. Ich kriege schon wahnsinige Angst, wenn ich sie vor Familie oder Freunden zeigen muss bzw. die Umstände dazu führen, dass sie meine Narben sehen können. Eigentlich trage ich seit 3 Jahren fast ausschließlich langärmlig, wenn mal nicht.. habe ich den Zwang meine Arme hinter meinem Rücken zu verstecken(was natürlich wahnsinnig dumm aussieht).

    Ich schaffe es nicht, sie als einen Teil meiner Vergangenheit zu akzeptieren.
    Generell bin ich nicht in der Lage meine Vergangenheit zu akzeptieren, diese kann ich allerdings die meiste Zeit über ganz gut verdrängen. Was ich von meinen Narben aber eben nicht behaupten kann.
    Zudem arbeite ich auch noch im Rettungsdienst, wo meiner Meinung nach Narben wenig angebracht sind oder wären.

    Das lässt mich echt verzweifeln und ich habe keine Ahnung, was ich tun soll.
    Ich habe Angst vor der Reaktion anderer Menschen. Angst vor dumm gestellten Fragen und Angst davor sie zu beantworten. Wenn ich sie nicht beantworte bzw. nicht auf die dummen Fragen eingehe, habe ich Angst vor dem, was sie denken oder welche Meinung sie sich bilden.

    Ich habe die letzten Jahre immer wieder den Versuch gestartet erneut oder zu mehrfachen Male eine Therapie zu beginnen, leider erfolglos.
    Die Therapeuten waren allesamt total bescheuert und ich kam mir dabei wirklich dämlich vor.


    Hmm.. vielleicht kann mir jemand helfen.

    Liebe Grüße

  • Hallo Irrlaeuferin,

    ich schneide mich nur noch selten, jetzt schon ein paar Wochen nicht mehr.
    Seitdem ich drogenfrei und außerhalb der Klinik bin hab ich auch so meine Probleme damit. Diesen Sommer beispielsweise war mir auch sehr unwohl zu mute. Ich hab es vermieden vor die Tür zu gehen und wenn ich musste kam es mir vor als würden mich alle anstarren und mir mitleidige Blicke zu werfen. Manchmal tuschelten auch Leute und guckten mich dabei an. Ich war eigentlich immer selbstbewusst, aber das gab mir einen gewaltigen Dämpfer. Wenn ich mit meinem Freund unterwegs war fiel es mir leichter zu meinen Narben zu stehen.

    Meine Familie (zu der ich sowieso kein so gutes Verhältnis hatte) verhielt sich noch bescheuerter. Meine Mutter heulte fast, mein Vater strich über meinen Arm und schüttelte sich, meine Großeltern sagten mir wie schrecklich es aussieht und meine Tante wollte mich direkt THerapieren. Das war auf einem der wenigen "Familienfeste"/ Geburtstage auf denen ich war. Ich war das Hauptgesprächsthema, ich und meine Krankheiten und meine Narben. Da ich jedoch von meiner Verwandschaft nichts anderes erwartete, war ich vorbereitet und reagierte gereizt und abweisend. Meine Mutter sagte beispielsweise, sie würde da und da nicht mit mir hingehen wenn ich meine Narben nicht verdecke. Nachdem ich dann einmal richtig ausgerastet bin, entschuldigte sie sich und mit dem Thema wurde anders umgegangen. Es war eben da und gut, aber das aucn nur solange nichts neues dazu kam. Sie hatte da so lange draufgestarrt, dass es ihr wohl sofort auffiel, wenn zwischendurch ein paar jüngere Narben zu sehen waren.
    Ich habe angefangen provokativ immer wenn ich sie sah mit kurzem Ärmeln rumzulaufen und im Sommer noch mit kurzer Hose. Ich hoffte sie würden sich an den Anblick gewöhnen und ich glaube es hat ein Stück weit geholfen die Narben als ein Teil von mir zu sehen.

    Also alles in Allem ist das eine reine Sache des Selbstbewusstseins. Lass die Leute gucken, lass sie fragen. Leg dir am besten eine pauschale Antwort bereit. Aber was ich dazu sagen muss, aus Erfahrung, die Leute fragen meistens leider nicht. Sie gucken nur, verwirrt und mitleidig. Da musst du drüberstehen!
    Wo du arbeitest ist doch wurst. Solange dein Chef (ja, ich hatte deswegen schonmal arge Erklärungsnot bei einem Vorgesetzten) das weiß und damit klar kommt, kann dir keiner was. Und was sollte und was nicht ist deine subjektive Ansicht. Wenn du es so siehst könntest du fast keinen Job ausüben. Ist es denn angebracht mit Narben rumzulaufen, als Kellnerin wo du evtl ein T-shirt tragen musst? Oder im Büro mit kundenkontakt, im Sommer gehst ja ein mit langen Ärmeln? Oder oder oder.... Aber nein, ich versteh schon was du meinst. Eine Person die Leuten hilft, sie rettet kann ja unmöglich auch Probleme haben :winking_face:
    Wenn du sie nicht akzeptierst, kannst du dich nicht akzeptieren denn sie gehören immerhin zu dir. Du hast dich in einer schweren Zeit verletzt und sie werden dich wohl immer daran erinnern.

    Eine Therapie ist generell eine gute Sache. Auch zur Selbstbewusstseinsstärkung, lernen damit umzugehen. VIelleicht kannst du mit deinem Hausarzt mal reden, so bin ich an meinen alten Therapeuten gekommen, bei dem ich 2 Jahre war. Man muss eben leider wenigstens sympathisieren um eine Vertrauensbasis aufbauen zu können. Lässt du dich denn auf die Therapie oder den Therapeuten ein? WIeso kamst du dir bescheuert vor? Ich denke, eine Therapie ist der einzige Weg daraus, denn deine Einstellung wird sich nicht eines Morgens einfach so ändern :winking_face:

    Vielleich konnte ich dir ein wenig helfen. :smiling_face:
    Lieben Gruß,
    unerkannt.

  • Hallo. Ich lese öfter davon das sich Menschen selbst verletzen und ich hatte damals einen Kameraden bei der Bundeswehr der auch so einen Scheiss gemacht hat.Warum tut Ihr so einen Mist?Warum verletzt man sich denn selbst?Also ich habe für jede Droge Verständniss wenn es eben sein muss,aber sich selbst zu verletzten ist völlig krank und gehört sofort von einem Facharzt behandelt.Und sich damit auch noch selbst leid zu tun?Hört doch einfach auf mit dem Scheiss und alles wird gut.

  • Was meinst du denn, was du dir mit deinem Drogenkonsum angetan hast?
    *Scheuklappen entfern*
    aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah, du hast dich selbst verletzt?! Okay...

    Sorry, aber das ist so'n typischer Thekenspruch! Wie die "Prol's", die sich besoffen über die "Hascher" aufregen, erinnerst du dich?!!
    Bissel mehr Sensibilität braucht es da schon.

    LG.Ganesha

  • WOW,
    Verständnis fordern oder erwarten ... für alles was einem selber angeht,
    aber NULL Verständnis für etwas, was einem so fern ist.

    Tja Sniff, wenn das Leben doch so einfach wäre ...
    so einfach wie Du es Dir für andere vorstellst ...
    warum ist es dann so furchtbar schwer für Dich?

    Sensibilität gane ...
    ist für manche Menschen ein Fremdwort.

    Alles Liebe für Dich Irrlaeferin,
    lass Dich niemals von jemandem entmutigen.

    Ich wünsche Dir ganz ganz viel Kraft,
    und alles Gute.

    Leben

  • Hallo Irrlauferin,

    Zitat von Irrlaeuferin;163756


    Ich habe die letzten Jahre immer wieder den Versuch gestartet erneut oder zu mehrfachen Male eine Therapie zu beginnen, leider erfolglos.
    Die Therapeuten waren allesamt total bescheuert und ich kam mir dabei wirklich dämlich vor.

    Kannst du sagen warum das so war, und was du gerne anders hättest bei einer Therapie? Ich kann das grundsätzlich gut nachvollziehen.

    progressive

  • Sniff, informier dich bitte vorher vernünftig über dieses Krankheitsbild. Auf diese unqualifizierten und abwertenden Kommentare kann hier wohl jeder verzichten!

  • Bitte cool bleiben, der Beitrag ist mal vorübergehend entnommen, alles weitere kommt bald ...

    Aber jetzt geh ich erst mal schlafen, nach 9 Stunden SuS :winking_face:

  • Zitat von Franz;163825

    Bitte cool bleiben, der Beitrag ist mal vorübergehend entnommen, alles weitere kommt bald ...

    Aber jetzt geh ich erst mal schlafen, nach 9 Stunden SuS :winking_face:


    Na, dann schlaf erstmal gut...und träum' von Delfinen...nicht von Buchstaben! :gi: LG.Gane

    @Irrläuferin, mal was zum Thema:
    Ich kann jetzt nur von mir ausgehen: Als Drogensüchtiger stehe ich recht offensiv zu meiner Sucht & meiner Vergangenheit...
    Allerdings ist es bei mir so, dass ich es mir "leisten kann", da ich ne kleine Witwenrente habe & somit auf viele(s) schei*en kann, ohne jetzt beruflich wirklich was zu riskieren.
    Ich praktiziere das auch bei Familie (je nach Belastbarkeit etwas eingeschränkt) und bei neuen Bekannten so; wer mich dann irgendwie nicht abkann, der kann mich mal.

    Aber meine Narben sind nicht sichtbar, ich denke mal, das macht nen Unterschied.
    Verdrängen ist halt immer gefährlich - aber nen echten Rat habe ich jetzt auch nicht, außer:
    Gibs nicht auf - irgendwann findest du den richtigen Therapeuten/Therapeutin und die richtige Therapie...

    LG.Ganesha

  • Hi

    vielleicht kann ich ja helfen indem ich meinen Senf dalasse... Ich kenn das übrigens gut diese Frage vor allem bezüglich Rettungsdienst etc. Ich verletze mich seit gut 2 Jahren nicht mehr. Meine Arme sehen im Vergleich zu früher "traumhaft" aus, allerdings hab ich mich in einem Ausmaß verletzt das ich gar nicht verstecken kann da wirklich die ganze arme (vom armrücken bis zur schulter) betroffen sind. Grundsätzlich laufe ich schon länger ärmellos herum.. Seit ca. 3-4 Jahren. In der Zeit wo ich mich noch verletzt habe, da habe ich wenns grad "aktuell" war lange shirts getragen aber nicht wenns abgeheilt war. Ich bin es mittlerweile einfach gewohnt obwohl ich immer wieder mal blödes zu hören bekomme. Ich kann nur mittlerweile ganz gut damit umgehen wobei es im Sommer immer paar Tage gibt wo gleich paar blöde Bemerkungen auf einmal kommen und ich dann die Schnauze ziemlich voll ab. Meine Freunde kennen mich wie ich bin und für sie ist es mittlerweile ein ganz gewohntes Bild. Was andere Leute sagen geht mir meistens (bis auf manche Tage) an den 4 Buchstaben vorbei. Ich gehe auch kurzärmelig in die Schule. Wer damit nicht leben kann der steht mir nicht zum gesicht und braucht nur weg schauen. Fragen stören mich grundsätzlich nicht solange sie höflich und respektvoll gestellt sind. Ich habe letztes Jahr ein gutes halbes Jahr in einer Einrichtung mit Menschen mit Handicaps gearbeitet dort habe ich überwiegend langärmelig gearbeitet. Die Kollegen wussten Bescheid, mir war das aber sicherer um nicht Unruhe in die Gruppe zu bringen, die sowieso dadurch dass ich neu war schon da war. Bezüglich Sanitäterausbildung, da habe ich es von anfang an erwähnt um böse Überraschungen zu vermeiden. Allerdings bin ich nicht überall so offen das muss ich auch dazu sagen. Zu Bewerbungsgesprächen gehe ich grundsätzlich langärmelig. Menschen bewerten und das gleich auf den ersten Blick und es schreckt einfach ab, das ist eine Tatsache. Grundsätzlich (ja das wort schreib ich oft) kann ich auch sehr offen mit meiner Drogensucht und Vergangenheit umgehen wobe ich diese in der Arbeit strikt !! nicht erwähne, das würde das Aus bedeuten.. Da werden die Narben an den Armen noch eher aktzeptiert. Ich mach halt auch sehr sehr viel von der Situation abhängig. Man bekommt da ein Gespür dafür, wie weit man bei seinen Mitmenschen gehen kann und wie viel sie "aushalten". Überwiegend sind die Reaktioenn positiv. Das wirklich wer blöd ist, ist eher selten.

    Anfangs ist es ungewohnt, mittlerweile fallen mir die Blicke schon gar nicht mehr auf. Meine Freunde sagen immer, das ist wie bei tatoos, wir sehen das bei dir schon gar nicht mehr weil wir es so gewohnt sind.

    LG Future

  • Irrlaeuferin: Ich kann dich gut verstehen, früher ging mir das auch so. Ich habe mich geschämt und meine Narben versteckt. Heute mache ich das nicht mehr. Ich gehe offen damit um. Die meisten Menschen sprechen einen eh nicht drauf an, selbst wenn sie es sehen und sich ihre Gedanken dazu machen. Und wenn sie es doch ansprechen, sage ich auch was es ist. Warum auch nicht? Ich sage dann immer, dass es Zeiten gab in meinem Leben, in denen es mir einfach schlecht ging und ich es deswegen gemacht habe. Die Leute, die damit nicht umgehen können, sind mir herzlich egal. Klar, auf der Arbeit ist es was anderes. Aber so in der Freizeit, wer da nicht mit klar kommt, hat Pech gehabt! Lass die Leute doch denken was sie wollen.

    @Sniff in: Nur weil du etwas nicht verstehst, brauchst du es nicht abzuwerten! Deine Art zu schreiben und eine psychische Erkrankung ins Lächerliche zu ziehen ist vollkommen unangebracht! Auch selbstverletzendes Verhalten ist eine Form der Sucht, kann zu einer Sucht werden! Und es einfach zu lassen, das kannst du genauso gut zu einem Junkie sagen! Wenn es so einfach wäre, würde es keine Süchtigen und keine SVVler geben. Aber so einfach ist es nunmal nicht! Vielleicht fragst du besser mal nach, wenn du etwas nicht verstehst, lässt es dir erklären, warum manche Menschen so etwas tun, diese Form der Hilferufe benutzen! Eine ignorante Art und Weise wie von dir hier ist in solch einem Forum einfach unangebracht. Denk mal drüber nach!!!!

  • an manchen tagen gelingt es mir gut dazu zu stehen es offen zu zeigen und den menschen die fragen stellen auch die entsprechenden antworten zu geben
    dazu muss gesagt sein ich arbeite im Kh und darf gar keine langen Ärmel tragen von wegen hygiene und so
    die Patienten fragen nie die sind mit sich selbst beschäftigt
    manche angehörige kucken dumm trauen sich aber nicht zu fragen
    und andere sind mutig und sprechen mich drauf an. Ganz oft kommt dann die frage " Wer hat sie denn geschnitten" und von mir kommt die ehrliche Antwort ICH
    wenn jemand damit umgehen kann und weiter fragt bekommt er weiter antworten aber die meisten belassen es dabei
    Privat versteck ich meine Arme auch nicht mehr und im sommer trag ich mitlerweile sogar 3/4 Hosen obwohl man dadurch auch die schnitte an den Knöcheln und Füßen sehen kann
    Ich kann auch damit leben wenn jemand mir ganz klar sagt damit kann ich nicht umgehen das kommt vor dann muss der jenige auf meine Freundschaft oder Bekanntschaft halt verzichten das klingt jetzt angeberisch aber wer nicht mit mir zurecht kommt weil ich mich verletzte und ich schreibe jetzt nicht verletzt habe weil ich tu es ja nach wie vor der darf es gerne lassen.
    Wer deswegen nichts mit mir zu tun haben will soll es einfach sein lassen und ich bin mit sicherheit nicht selbstbewusst manchmal tut das sau weh wenn sich die menschen von einem zurück ziehen weil man eben irgendwas tut was sie nicht verstehen können aber der schmerz lässt auch irgendwann nach
    ich hab ja keine ansteckende krankheit und ich verlange auch von niemandem das er anfängt sich weh zu tun nur weil er mit mir befreundet ist.
    ich wünsche mir nur das die menschen mich so akzeptieren wie ich bin eben mit meinen narben und von zeit zu zeit mit neuen schnitten.
    ich wünsch dir das es dir gelingt einen weg für dich zu finden wie du damit umgehen kannst
    drück dir ganz fest die daumen
    alles gute
    Arkadia

  • Hallo,

    das war bei mir früher auch so, gerade als ich mich noch aktiv verletzt habe, hab ich das immer sehr versteckt. Nun mache ich das auch seit...4 Jahren etwa nicht mehr und die Narben sind halt geblieben. Ich habe mich da für einen offenen Umgang mit entschieden. Ich studiere was Soziales und habe vorher eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht, damals im Praktikum habe ich durchaus T-Shirts getragen mit der Konsequenz, dass ich von einem Mädchen einen Brief bekommen habe, in dem sie fragte, wie ich es geschafft habe, aufzuhören. Daraufhin habe ich mit ihr einen langen Spaziergang gemacht und mit ihr darüber geredet.
    Ich habe Glück, denn im sozialen Bereich kann es sich keiner leisten, da abfällig drüber zu reden. Allein aus ethischen Gründen nicht, das ist ja nunmal Teil einer Krankheit. Folgedem habe ich auch noch nie dumme Sprüche an den Kopf geknallt bekommen. In der Uni wurde ich im Sommer auch mal drauf angesprochen, mein Standardkommentar lautet "Ja, ich hatte eine schwere Phase in meiner Jugend und nun muss ich eben damit leben und ich weigere mich, bei über 23° langärmlige Kleidung zu tragen." Das wird stets gut akzeptiert. Aber ich kann mir vorstellen, dass das in anderen Branchen anders ist, wo nicht alle so verständnisvoll drauf sind.
    Lieben Gruß
    wuerfel

  • Puh,nur weil man etwas nicht versteht wird hier aus einem gleich Kleinholz gemacht.Tolle Sache.Vieleicht sind manche Menschen nicht zum Samaritar geboren. Nun aber nochmal was anderes:Ich hatte früher mal eine Freundin und die hatte einen schweren Motorradunfall wobei dann ein Unterarm völlg vernarbt war.Daraufhin hat sie sich eine Rose darauf tätowieren lassen.Von den Narben war fast nichts mehr zu sehen.Ist doch vieleicht auch eine Möglichkeit? Gruss S.i.

  • @Sniff in: Nicht weil du etwas nicht verstehst, wird Kleinholz aus dir gemacht, sondern wie du das rüber gebracht hast, das war einfach erniedrigend und verletzend. Deine Wortwahl war einfach nicht so richtig das wahre. Ich hab dir aber ne PN geschrieben und dir das SVV mal versucht, bissl zu erklären.

    Liebe Grüße
    gelberose

  • Hallo gelberose,Danke für Deine Erklärung.Verstehen kann ich so ein Verhalten trotzdem nicht.Sich selbst zu verletzten tut doch weh und wenn man nicht gerade ein Sado-Masochist ist,dann hat man doch nichts positives davon.Das man merkt das man noch am Leben ist?Das merke ich jeden Morgen wenn ich wach werde.Dafür muss ich mir nicht die Arme zerschneiden.Bitte vielmals um Entschuldigung für meine Ausdrucksweise,ich habe leider nur einen Hauptschulabschluss und muss wohl an meiner Ausdrucksweise noch etwas feilen. L.G.S.i.

  • Hallo Sniff,
    ich muss mich da jetzt auch mal kurz einmischen.
    Ich für meinen Teil bin auch svvler und habe aber keine Ahnung von Sucht. Ich habe ein Jahr exessiv gekifft aber zum Glück die Kurve noch gekriegt. Durch Freunde weiß ich aber, wie "leicht" es ist, in eine Sucht rein zu rutschen. Ich selber bin nur durch Zufall zum Kiffen gekommen, konnte mir davor auch niemals vorstellen, wie man freiwillig Drogen nehmen und auch noch süchtig werden kann. Wenn man nicht mehr will, kann man doch einfach aufhören. Das wäre die logische Gegenargumentation zu dem was du sagst. Wie meine Vorredner schon gesagt haben, ist SVV auch eine Sucht und man kann das eben auch nicht einfach aufhören.
    Ich wiederum kann mir nicht vorstellen, wie man freiwillig immer Alkohol trinken kann, ich trink nicht viel und wenn dann doch mal, hasse ich den morgen danach, mit Kater, Matschbirne etc.
    ist doch vom Prinzip her dasselbe, oder? Und Entzugserscheinungen generell, wenn man grad keinen Stoff hat findet wohl auch niemand toll.
    Dementsprechend sind sowohl die "klassisschen" Süchte als auch SVV was, was die meisten Menschen tun, um irgendwas zu betäuben.
    Hoffe ich konnte das so formulieren, dass sich da niemand von angegriffen fühlt, das war nicht meine Absicht!
    Ist das so verständlicher für dich?
    LG, Eva

  • Hallo Lottekind.Danke für Deine netten Zeilen.Ich kann mir nur nicht vorstellen das dieses Ritzen eine Sucht ist.Ich war Heroinabhängig,habe einige kalte Entzüge hinter mir und jeder war die absolute Hölle die ich meinem schlimmsten Feind nicht wünsche(zum Glück habe ich keinen ausser vieleicht Osama Bin Laden und Georg Bush)Bei einer Abhängigkeit von Substanzen(Heroin,Alkohol,Methadon ect.)braucht der Körper diese Substanzen aber kein Körper braucht offene Wunden und darum hingt meiner Meinung nach der Vergleich ein bisschen.Trotzdem nichts für ungut Gruss S.i.

  • sorry für deine argen kalten heroinentzüge da bekommst kein mitleid von mir.. selber schuld wer das zeug angreift...

    und war das jetzt nett ??

    vielleicht checkst du jetzt wie FREIWILLIG sich ein Mensch selbstverletzt egal auf welche Art und Weise..

    und Sucht is auch ne Art der Selbstverletzung.

    und übrigens hab ich auch schon kalt entzogen und mich dazu jahrelang selbstverletzt. mir ist sowohl das deinige als auch das andere nicht fremd.

    Future

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