Die Erde
Ich gehöre dir nicht allein,
Auch die Sonne will von mir was haben.
Habe ich genug Wärme,
spüre ich die Sonnenstrahlen.
Dann erst, kannst du mich haben.
Der Schnee ist weiß und rein.
Ich möchte lange bei ihm sein.
Ich will ihm zuflüstern
Und nicht mehr schreien.
Habe ich dem Schnee nichts mehr zu sagen,
dann erst darfst du mich umarmen.
Der Regen will mich noch reinigen.
Vorher kann ich nicht ruhig liegen.
Der Wind will mich noch in den Schlaf singen.
Die Sehnsucht wird mich dann zu dir bringen.
Noch gehöre ich dir nicht.
Auf den Schultern trage ich das Gewicht.
Wenn ich erst erleichtert bin,
komme ich zu dir freiwillig hin.
In den Augen habe ich noch Tränen.
Vorher will ich sie ausweinen.
Bei dir werde ich Ewig bleiben.
Lass mich einmal bei meinem Geliebten sein.
Ich kann dir nicht weglaufen,
dir bin schon versprochen.
Ich werde so kommen wie ich bin,
mit Haut und Haaren.
Nach paar Monaten werden zurückbleiben,
nur noch paar Knochen.
Nimm mich zu dir Erde, bevor ich verrückt werde.
Doch ich gehöre dir nicht in dieser Stunde.
Warte, bis ich dir bescheid sage.
Gedulde dich Erde, Ewig werde ich dir gehören.
Wenn du mich jetzt nimmst, kann ich nicht ruhig liegen.
Lass mich ihn noch eine Weile lieben.
Bedecke mich danach mit deiner Kälte.
Nimm mich dann erst unter die Erde.
----------Beitrag automatisch hinzugefügt um 03:18 ---------- Vorheriger Beitrag war um 03:02 ----------
Ich will euch mit diesem Gedicht erzählen, dass manche Menschen die offiziell lebend gelten, mehr tot sind, als die totglaubten.
wenn man den gedanken hat, die menschen die unter uns leben, uns das Leben geraubt haben, uns getötet haben, sollten wir vielleicht auferstehen. Mehr gibt es auf meiner Seite. http://www.sevgi.mailto24.de
Dem Leben die Stirn geben
Ich erzähle euch das Leben der Toten.
Darüber zu reden ist eigentlich verboten.
Noch nie haben manche geliebt.
Einem armen Menschen gab ich Liebe,
er war danach so verwirrt.
Er griff mich sogar an,
das kann nicht das Leben sein.
Mächtige Menschen führen Gesetze ein.
Dem Reichen wird gelassen,
der Arme wird ärmer sein.
Was ich mir gewünscht habe,
kann nicht dieses Leben sein.
Habt ihr Ärger, habt ihr Wut,
so schlagt zu, hier ist meine Brust.
Lasst raus eure Frust.
Kleine Kriege werden geführt,
man wird im innersten berührt.
Wenn einer zugrunde geht,
glaubt nicht, dass das einen rührt.
Ich will nicht bei euch sein.
Wenn ihr so ein Leben führt.
Wollt ihr den Menschen mehr Leid zufügen,
hier ist mein Körper,
ihr könnt ihn auf den Boden strecken.
Auch ich habe gesündigt,
denn ich habe den falschen geliebt.
Vor einem Gottes Geschöpf habe ich gehuldigt.
Hass und Drohung bekam ich zurück.
Vor Trauer wurde ich fast verrückt.
Ich erholte mich wieder, zum Glück.
Jetzt kann ich klar sehen.
Mit dieser Wahrheit will ich nicht leben.
Tötet auch noch den Rest.
Jetzt will ich dem Leben die Stirn geben.