• Huhu.... der Grund aus dem ich mich hier angemeldet habe ist genau der gleiche.
    Also, ich möchte auch helfen... dazu muss ich dich fragen.... ekelst du dich vor Sex allgemein oder nur vor Sex mit deinem Partner?
    Beim zweiteren wäre die Ursache ja geklärt, beim ersteren ist die Frage etwas komplizierter.
    Bei mir trifft die erste zu, deswegen frage ich, soll ich zum Therapeuten gehen? Ich will nicht, ich will daß es sich von alleine regelt, ich hab immer das Gefühl, die hören einem eh nicht zu und interessieren sich n Scheiss dafür. Hab wegen diesem Ekelproblem schon rumgeheult wie n Regenbruch in Kuba.
    Freue mich über jede Frage+Antwort...

  • Hallo Stacheldraht,

    es ist der Beruf von Therapeuten einem zuzuhören und sich für einen zu interessieren und deswegen machen sie es auch. Die meisten zumindest, schwarze Schafe gibt es ja bekanntlich überall.

    Hast du denn schon mal eine Therapie gemacht? Kennst du die Ursache für deinen Ekel vor Sex?

    Liebe Grüße
    rose

  • @ Stacheldraht,
    das geht schon, aber damit wäre das Problem ja nicht gelöst :winking_face:
    Was genau ekelt Dich denn, der eigentliche Akt oder bestimmte individuelle Dinge?
    lg,
    HexeLakritze.

  • hallo stacheldraht,
    dein name ist ein passendes bild - auch zum thema. ich benutze selbst gern das bild mauern und stacheldraht. deine problematik ist gar nicht mal selten und trifft vermutlich häufiger frauen aber auch männer. ich bin selbst beispiel dafür und kenne die gründe bei mir. es ist besser geworden im laufe der zeit. also ich denke, es kann bei dir auch besser werden. ganz los wirst du es wahrscheinlich nie.
    ich denke, es kommt auf einen verständnisollen partner an.
    bei mir liegen die gründe in einem trauma in meiner kindheit und am verhalten meiner eltern, in deren erziehung ihre eigene liebe und sexualität nie thema war, berührungen und so kram so gut wie nie vorkamen.
    aber dennoch: lernen kann man es, auch in therapien. ich war mal in einer psychosomatik-klinik (für 3 monate). die therapien waren vielschichtig. aber es ging schon oft darum, nähe zu erlernen und zuzulassen. es ging um vertrauen, was oft eine entscheidende bedeutung hat.
    aber eine hautursache bei mir - mein trauma. davon erfuhr ich erst im alter von 17, fast 18. erinnerungen können so gut verdrängt werden, dass sie faktisch nicht mehr existieren (bis irgendwas im unterbewusstsein der ansicht ist, nun könnte man es verarbeiten, nun wäre man soweit ....).
    das könnte bei dir vielleicht ähnlich sein. aber es ist nicht immer so "optimal", dass man die gründe für störungen so genau findet. und manche erinnerung lässt man lieber ruhen.
    solange du nur auf vermeidung setzt, fütterst du deinen ekel, deine störung, deinen stacheldraht. aber generell solltest du mit deinem ekel, der wohl ein schutzmechanismus ist, sehr vorsichtig sein. fachliche hilfe finde ich angebracht. gute therapeuten sind schwer zu finden und ich vermute, dass eine frau dabei besser wäre als ein mann.

    frage:
    wie steht es generell mit vertrauen bei dir? kannst du menschen vertrauen bzw. hast du menschen, denen du vertraust?

    lg
    bender

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